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Das Wichtigste in Kürze
Inhalt
Wann hast Du zuletzt über Deinen Handyvertrag nachgedacht? Wahrscheinlich schon eine Weile nicht, denn gut 70 Prozent der in Deutschland lebenden Menschen sind mit ihrem Mobilfunktarif zufrieden. So steht es im Jahresbericht zur Breitbandmessung 2023/2024 der Bundesnetzagentur. Aber das heißt nicht, dass Du nicht mehr Leistung für weniger Grundgebühren kriegen kannst. Denn der Markt ist ständig in Bewegung. Viele Tarife kannst Du heute einfach und schmerzlos online wechseln und auch Deine Rufnummer behalten.
Wir helfen Dir, den besten Handytarif für Dich zu finden – und zeigen Dir, worauf es bei einem guten Tarif ankommt und wie Du ganz einfach Deinen Mobilfunktarif wechselst.
Manuel Vonau
Experte für DigitalesMit dem Finanztip-Handytarif-Rechner kannst Du schnell einen für Dich passenden Vertrag finden. Die Standardeinstellungen sind für die meisten Menschen passend. Der Finanztip-Rechner zeigt nur Handytarife ohne Handy an. Du kannst also einfach auf Jetzt vergleichen drücken und einen Tarif aussuchen, der für Dich passt – ganz ohne Dir Sorgen um einen Gerätewechsel zu machen. Die einzelnen Optionen kannst Du an Deine Präferenzen anpassen.
Wenn Du eine Finanztip-Tarifempfehlung nutzen willst, kannst Du zu einem der folgenden Handyverträge ohne Smartphone wechseln. Bei den handverlesenen Tarifempfehlungen achtet Finanztip auf eine möglichst kurze Laufzeit, eine geringe Grundgebühr und faire Vertragskonditionen:
Mit Smart von Ja! Mobil bekommst Du eine Telefonie- und SMS-Flatrate sowie 25 GB Datenvolumen im Telekom-5G-Netz für rund 9,65 Euro im Monat beziehungsweise knapp neun Euro für 28 Tage. Der Vertrag ist täglich kündbar. Das Startpaket kostet 9,95 Euro, Du kriegst aber im Gegenzug zehn Euro Startguthaben. Deine Rufnummer kannst Du kostenfrei mitnehmen. Außerdem gibt es aktuell ein Datenpolster mit 25 GB, das automatisch angezapft wird, sobald Du Dein Inklusivvolumen versurft hast. Das Datenpolster kannst Du in der Ja!Mobil-App aktivieren.
Du kannst den Prepaid-Tarif auch vor Ort bei Rewe kaufen und dort Guthaben aufladen. Sehr ähnliche Preise und Konditionen haben auch die Tarife von Norma, Kaufland und Penny.

Mit der All-Net-Flat 15 GB - 1 Monat von GMX Mobilfunk bekommst Du eine Telefonie- und SMS-Flatrate sowie 15 GB Datenvolumen im 1&1 5G-Netz für rund fünf Euro im Monat. Eine Anmeldegebühr gibt es nicht. Deine Rufnummer kannst Du kostenlos mitnehmen. Der Vertrag ist jeweils mit einem Monat Frist zum Monatsende kündbar.
Der Tarif Go Mobile S von Media Markt/Saturn Tarifwelt ist einen Blick wert, wenn Dir ein gutes Preis-Leistungsverhältnis wichtig ist. Hier stehen Dir 15 GB Datenvolumen und eine Telefon- und SMS-Flatrate in alle Netze für rund fünf Euro im Monat zur Verfügung. Die Vertragslaufzeit beträgt einen Monat und die einmalige Anschlussgebühr liegt bei knapp zehn Euro.
Für gelegentliche Smartphone-Nutzung, für Zweithandys und reine Notfallgeräte empfiehlt sich eine Prepaid Handy-Karte und der Tarif Smart S von Otelo. Für etwa 5,40 Euro im Monat erhältst Du ein GB Datenvolumen sowie 100 Inklusiveinheiten für je eine Minute Telefonie oder je eine SMS. Darüber hinaus kostet Dich jede weitere Minute Telefonie oder jede weitere SMS neun Cent. Dieses Prepaid-Paket wird alle 28 Tage abgerechnet und nicht monatsweise wie bei Verträgen mit einer Mindestlaufzeit. Für die Prepaid-Karte zahlst Du einmalig knapp fünf Euro, erhältst dafür aber auch ein Startguthaben in Höhe von fünf Euro. Wenn Du Deine Rufnummer mitnimmst, erhältst Du weitere zehn Euro Guthaben.
Spezial: Warum Finanztip nur sich selbst gehört
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Ein Handytarif ohne Handy ist meist günstiger und die bessere Wahl, wenn Dir Übersichtlichkeit wichtig ist. Ein Handytarif mit Smartphone kann zwar manchmal günstiger als der Einzelkauf sein, aber das wird schnell unübersichtlich – und Du musst auf jeden Fall daran denken, pünktlich nach der Mindestvertragslaufzeit zu kündigen, damit die Rechnung aufgeht.
Nur wenn Du clever vergleichst und Deine Kündigungsdeadline aufschreibst, kannst Du Dir sicher sein, am Ende nicht draufzahlen zu müssen. Das alles gilt auch nur, wenn Du gerade sowieso ein neues Handy brauchst. Denn Dein aktuelles Smartphone zu behalten ist in jedem Fall günstiger, als ein neues zu kaufen – egal ob mit oder ohne Handyvertrag.
Wirf einen Blick in den Finanztip-Ratgeber zu Handytarifen mit Handy, um zu erfahren, auf was Du alles bei einem Handyvertrag mit Handy achten musst. Bei Finanztip Deals weisen wir Dich auf besonders gute Schnäppchen hin.
Ein guter Handytarif ist ein Tarif, der genau zu Deinen Bedürfnissen passt. Er bietet Dir ausreichend Datenvolumen und einen guten Empfang. Außerdem sollte er keine Kostenfallen haben. Da die Frage nach genug Datenvolumen und gutem Empfang individuell ist, musst Du auf die folgenden Faktoren achten:
Wohnst Du in der Stadt, bist Du mit allen vier deutschen Mobilfunknetzen gut bedient. Auf dem Land sind die D1- und D2-Netze von Telekom und Vodafone in der Regel besser als das O2-Netz der Telefónica. Auch mit dem im Dezember 2023 gestarteten Netz von 1&1 bist Du auf dem Land gut bedient. Das Unternehmen hat zwar noch nicht so viele Antennen wie die Konkurrenz. Doch wo das 1&1-Netz noch Lücken hat, springt dank einer Kooperation das Vodafone-Netz ein. Du merkst davon nichts.
Egal welcher kleine Mobilfunkanbieter gerade im Finanztip-Handytarif-Rechner die Nase vorn hat, Du surfst und telefonierst immer in einem der vier Handynetze von Telekom, Vodafone, 1&1 oder O2. Das entsprechende Netz stellt der Finanztip-Rechner prominent dar.
Mobilfunkdiscounter haben im Alltag vernachlässigbare Nachteile, wie zum Beispiel eine geringere Download-Geschwindigkeit von üblicherweise 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s). Das reicht aber unterwegs für das Streamen von Videos, Musik, Videoanrufe und das Surfen im Web vollkommen aus. Selbst ein hochauflösender 4K-Videostream benötigt bei Netflix zum Beispiel lediglich 15 Mbit/s.
Du musst Deinen Handytarif also nicht unbedingt bei einem Netzbetreiber abschließen.
Welches Netz vor Ort am besten ausgebaut ist, kann regional jedoch sehr unterschiedlich ausfallen. Wenn Du unsicher bist, welches Netz das richtige für Dich ist: Wir haben alle wichtigen Details in unserem Ratgeber über Handynetze zusammengefasst.
Eine Allnet-Flat bietet Dir eine gute Kostenkontrolle, denn mit ihr kannst Du zum monatlichen Festpreis unbegrenzt viel ins Festnetz und in alle Handynetze telefonieren und SMS schreiben. Allnet-Flats sind heute bei den meisten Handytarifen der Standard. Gerade Tarife mit größerem Datenvolumen gibt es nur noch selten ohne Allnet-Flatrate.
Wenn Du weniger als 200 Minuten im Monat telefonierst, findest Du ab und an noch Mobilfunktarife mit inklusiven Freiminuten. Sobald diese aufgebraucht sind, zahlst Du für den Rest des Abrechnungsmonats einen Minutenpreis für Anrufe.
Meistens ist der preisliche Unterschied zwischen Allnet-Flats und Tarifen mit Freiminuten so gering, dass sich eine Allnet-Flat mehr lohnt. Du hast dann keine Kostenfalle, wenn Du Dich doch mal am Telefon verquatscht. Beispiel: Wenn Du Dich bei einem Minutenpreis von neun Cent 30 Extraminuten am Telefon verquatscht, bist Du schon mehr als 2,50 Euro zusätzlich los.
Auch SMS gehören in der Regel in die Allnet-Flat, aber nicht immer. Wenn Du noch regelmäßig Kurznachrichten schreibst, raten wir zur Allnet-Flat. Dann weißt Du im Vorfeld genau, welche Kosten auf Dich zukommen. In unserem Rechner siehst Du auf einem Blick, bei welchen Tarifen SMS in der Flat inklusive sind.
Lässt Du das Handy hingegen so manchen Monat ganz liegen oder willst einen Zweitvertrag für ein Notfall-Handy, empfehlen wir einen günstigen Prepaid-Handytarif, bei dem Du pro Minute zahlst. So hast Du keine unnötigen laufenden Kosten.
| Handytarif | Beschreibung | Wann lohnt es sich? | mehr Infos |
|---|---|---|---|
| Allnet-Flat | Anrufe und SMS kostenlos, meist mit begrenzter Daten-Flat | Rundum-sorglos-Paket, das sich für die meisten Nutzer eignet | Allnet-Flat, Handy-Flatrates |
| Pakettarif | Freiminuten, Frei-SMS und begrenzte Daten-Flat | für gelegentliche Nutzung: E-Mails checken, Web-Browsing, Messenger-Nutzung und kurze Telefonate | LTE-Tarife, Smartphone-Tarife |
| Minuten-Tarif | Abrechnung pro Minute, SMS und Datenmenge | für Zweithandys und reine Notfallgeräte, die das mobile Internet nicht benötigen |
Quelle: Finanztip Recherche (Stand: 19. März 2026)
Wähle einen Vertrag mit einer kurzen Laufzeit, um flexibel zu bleiben, zum Beispiel einen Ein-Monats-Vertrag oder ein vierwöchiges Prepaid-Paket. So kannst Du jederzeit reagieren, wenn Du mehr oder weniger Datenvolumen nutzt, als Du aktuell hast.
Wenn Du Dir unsicher bist, ob Dir der Service oder die Netzqualität des neuen Mobilfunk-Anbieters ausreichen werden, lässt Du Dir mit einer einmonatigen Kündigungsfrist die Möglichkeit offen, schnell in einen passenderen Handytarif zu wechseln. Heutzutage sind die Konditionen dieser kurzfristigen Verträge oft so gut, dass ein 24-Monats-Vertrag sich nur in Ausnahmefällen lohnt. Das verrät auch ein Blick auf die Finanztip-Tarifempfehlungen, in denen sich meist nur Verträge mit kurzer Laufzeit durchgesetzt haben.
Auch mit Prepaid-Tarifen behältst Du Kontrolle über die Kosten Deines Mobilfunktarifs und bleibst flexibel in der Nutzung. Insbesondere für Kinder und Jugendliche sind sie eine Option, um den Umgang mit einem Budget und der Smartphone-Nutzung zu erlernen.
Auch Prepaid-Tarife bieten komfortable und kostengünstige Allnet- und Daten-Flatrates, die Du auch per Dauerauftrag bezahlen kannst. So unterscheiden sich Prepaid-Tarife in der Praxis kaum noch von Ein-Monats-Verträgen. Lediglich die Laufzeit ist meist kürzer. Prepaid-Pakete gelten in der Regel für 28 Tage statt einen Monat.
Einen besonderen Vorteil haben Prepaid-Verträge allerdings: Wenn Du Dein Smartphone nur gelegentlich nutzt oder einen Monat darauf verzichten möchtest, kannst Du Deine Allnet- oder Daten-Flatrate bei einem Prepaid-Anbieter einfach pausieren. Du bleibst trotzdem erreichbar und musst Deinen Vertrag nicht kündigen. Später kannst Du Deine Allnet-Flat oder Daten-Option einfach wieder aktivieren.
Einige Anbieter, wie zum Beispiel 1&1 und Drillisch, haben ihre Prepaid-Angebote eingestellt. Prepaid-Tarife sind allgemein auf dem Rückzug. Das kann man anhand von jährlichen Zahlen der Bundesnetzagentur sehen.
24-Monats-Tarife sind vor allem etwas für Dich, wenn Du abschätzen kannst, wie viel Du im Monat im Internet surfst. Weißt Du genau, was Du brauchst, kommst Du bei Zwei-Jahres-Verträgen oft ohne Anschlussgebühr und mit geringerer Grundgebühr aus. So kannst Du über einen Zeitraum von 24 Monaten gegenüber einem Ein-Monats-Vertrag etwas Geld sparen.
Diese Tarife zeichnen sich oft durch besonders viel Datenvolumen aus, das Du aber meist gar nicht brauchst. Auch kommst Du nicht mehr so schnell aus Deinem Vertrag raus, wenn sich Dein Nutzungsverhalten ändert oder Du zum Beispiel nach einen Umzug ein schlechtes Netz hast.
Die Kündigungsfrist darf bei Handyverträgen maximal einen Monat bis zum Ende der Laufzeit betragen. Seit Dezember 2021 dürfen Handyverträge maximal eine Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten haben und müssen darüber hinaus monatlich kündbar sein. Das wird Dir im Telekommunikationsgesetz zugesichert (§ 56 TKG).
Das gilt auch für Altverträge, die bereits einmal verlängert wurden. Das heißt: Selbst, wenn in Deinem Altvertrag eine Verlängerung von jeweils einem Jahr ausgewiesen ist, kannst Du seit 2021 mit einer Frist von nur einem Monat wechseln.
Dein alter Handyvertrag läuft aus? Kündige ihn und suche Dir einen günstigen neuen – mit dem Musterschreiben von Finanztip.
Für das tägliche Surfen, Musik streamen, Navigation, Web-Browsing und die Fotostrecken auf Instagram reichen sieben GB im Monat aus. Das ist laut Bundesnetzagentur der durchschnittliche Datenverbrauch 2024 pro Handy in Deutschland.
Schaust Du unterwegs öfter Tiktok- oder Youtube-Videos, brauchst Du eher 15 GB. Bei sehr sparsamer Handynutzung und dem Verzicht auf soziale Medien und Musik-Streaming reichen hingegen schon zwei bis drei GB aus.
Die meisten Tarife haben eine begrenzte Daten-Flatrate. Nachdem Du diese versurft hast, musst Du im Schneckentempo weitermachen oder teuer Volumen nachbuchen. Anbieter drosseln Dich dann auf geringe Geschwindigkeiten wie 64 Kilobit pro Sekunde (Kbit/s) herunter. Damit kannst Du noch Textnachrichten auf Whatsapp verschicken, aber alles andere ist quälend langsam. Wähle deshalb von vornherein eine passende Flatrate. Üblich ist eine ungedrosselte Geschwindigkeit von mindestens 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s).
Wenn Du Dir nicht sicher bist, wie viele Daten Du brauchst, wähle erst einmal einen Prepaid-Tarif oder einen Ein-Monats-Vertrag. Dann kannst Du schnell zu einem passenderen Tarif wechseln, wenn Du regelmäßig Dein Datenvolumen ausreizt oder weit darunter bleibst.
Du kannst bei fast allen Handys in den Systemeinstellungen nachschauen, wie viel Datenvolumen Du mit Deinem Handytarif nutzt. Auf Android-Smartphones findest Du die Information je nach Hersteller meist unter Einstellungen → Netzwerk & Internet → Datennutzung, oder Du gibst im Suchfeld der Einstellungen einfach die Stichwörter „Datennutzung“ oder „mobile Daten“ ein. Apple iPhones zeigen den Datenverbrauch eines längeren Zeitraums unter Einstellungen → Mobilfunk.
Den monatlichen Verbrauch des Datenvolumens suchst Du auf mancher Handyrechnung vergebens. In der Regel findest Du die letzten Monate aber in der App oder im Online-Kundenbereich Deines Mobilfunkanbieters.
Dein Anbieter muss Dir eine SMS senden, sobald Du 80 Prozent Deines Datenvolumens verbraucht hast (§ 9 Abs. 3 TKTransparenzV). Wenn Du diese Nachricht erhältst, kannst Du Deine Datennutzung unterwegs entsprechend anpassen, damit Du nicht gedrosselt wirst. Solltest Du öfter an den Rand Deines Datenvolumens kommen, kannst Du über eine größere Flatrate nachdenken.
Mehr zum Thema kannst Du in unserem Ratgeber zum Datenvolumen finden.
Unlimited-Tarife mit unbegrenztem Datenvolumen lohnen sich nur, wenn Du den ganzen Tag lang unterwegs mobil arbeitest oder zuhause auf Festnetz-Internet verzichtest. Diese Tarife sind in den letzten Jahren zwar wesentlich günstiger geworden, liegen preislich aber immer noch eindeutig über Tarifen mit begrenztem Datenvolumen.
Besonders günstige Unlimited-Tarife haben oft einen Nachteil: Bei vielen handelt es sich um sogenannte „Unlimited on Demand“-Tarife, zu Deutsch „Unbegrenzt auf Anforderung“. Bei diesen Tarifen musst Du per App oder SMS ab einem bestimmten Verbrauch kostenlos, aber umständlich Datenvolumen nachbuchen. Das ist bei den meisten Anbietern nur in ein- oder zwei-GB-Schritten möglich.
Wenn Du Dich für Tarife mit besonders hohen oder unbegrenzten Datenvolumen interessierst, gib in unserem Tarifrechner einen Bedarf von über 20 GB ein.
Wenn Dein Tarif eine Datenautomatik hat, kann das schnell teuer werden. Deshalb rät Finanztip dazu, diese auszuschalten. Denn eine Datenautomatik bucht automatisch kostenpflichtig mehr Datenvolumen nach, wenn Du Dein Inklusivvolumen ausgeschöpft hast.
Das kann so aussehen: Bei einem Handytarif erhältst Du automatisch bis zu dreimal 300 MB für je zwei Euro, nachdem Du Dein Datenvolumen ausgeschöpft hast. Es ist bei diesem Tarif allerdings günstiger, selbst aktiv zu werden und im Kundenportal Daten nachzubuchen. So kannst Du bei diesem Tarif zwei GB für fünf Euro nachbuchen. Das ist immer noch sehr teuer, aber zumindest besser als die Datenautomatik. Die würde Dich nach den drei Aufladungen sechs Euro für 900 MB kosten – also einen Euro mehr für weniger als die Hälfte des Datenvolumens.
Die Datenautomatik kannst Du bei manchen Anbietern nur mit einem Anruf beim Kundenservice abschalten. Andere bieten auch eine Abschaltung über ihr Kunden- oder Serviceportal an.
Solltest Du öfter Dein Datenvolumen komplett ausschöpfen, solltest Du Dich lieber nach einem größeren Tarif umschauen, anstatt immer teuer nachzubuchen.
Wenn Du in den Urlaub oder geschäftlich in EU-Länder reist, kannst Du Deinen Tarif zu den gleichen Kosten wie zuhause weiternutzen – ob zum Telefonieren oder zum Surfen. Das ist das Prinzip des „roam like at home“, welches durch die EU geregelt ist (EU-Verordnung 2022/612).
Diese „roam like at home“ Regelung gilt aber nur für kurzfristige Aufenthalte. Wenn Du Dich mehr als vier Monate überwiegend in einem anderen EU-Staat aufhältst, kann Dein Mobilfunkanbieter Dir nach einer Vorwarnung und einer Bitte um Stellungnahme zusätzliche Kosten in Rechnung stellen. Du zahlst dann zusätzlich zu Deiner monatlichen Grundgebühr bis zu 1,31 Euro pro genutztem GB, 0,02 Euro pro Minute beim Telefonieren und 0,004 Euro pro SMS (Stand: 2026).
Außerhalb der EU ist Telefonieren und Surfen bei vielen Mobilfunkanbietern sündhaft teuer. Schalte am besten Dein Handy in den Flugmodus oder deaktiviere mobile Daten. Wenn Du unterwegs Empfang haben willst, ist eine Reise-e-Sim oft eine bessere Wahl. Mehr dazu und zum EU-Roaming erfährst Du in unserem Ratgeber zum Roaming.
Wir überprüfen die Tarifempfehlungen regelmäßig nach unseren redaktionellen Kriterien. Diese richten sich maßgeblich nach der Verbraucherfreundlichkeit der Angebote. Unter diesen Vorgaben fragen wir am Tag der Aktualisierung die Musterprofile auf dem Finanztip-Rechner und auf weiteren Vergleichsrechnern ab.
Außerdem durchsuchen wir Newsletter, Pressemitteilungen und Unternehmensauftritte in den sozialen Medien nach guten Angeboten. Unsere Tarifempfehlungen können daher von den Ergebnissen im Finanztip-Tarifrechner abweichen. Wir beschreiben genau, für wen sie geeignet sind.
Alle Tarifempfehlungen von Finanztip erfüllen die strengen Finanztip-Mobilfunk-Kriterien:
Im Finanztip-Rechner weisen wir auf Besonderheiten und eventuelle Fallstricke hin und zeigen Dir nur verbraucherfreundliche Tarife an. Wir ergänzen die Ergebnisse mit redaktionellen Kommentaren über wichtige Tarifdetails. Dazu zählt etwa eine ansteigende monatliche Grundgebühr, über die Du Dir im Klaren sein solltest. Außerdem sortieren wir Handytarife mit überzogenen SMS-Preisen von mehr als 19 Cent von vornherein aus.
Neben der Grundgebühr solltest Du auf den Anschlusspreis achten, der zu Beginn des Vertrags einmalig anfällt. In manchen Fällen kannst Du einmalige Kosten zurückholen, zum Beispiel mit einer SMS mit einem bestimmten Text oder in der App des Mobilfunkanbieter.
Bei einigen Tarifen musst Du eine zusätzliche Option abschließen, zum Beispiel eine Surf-Flat-Option für Datenvolumen. Dies ist besonders bei Prepaid-Tarifen verbreitet. Falls dies nötig ist, weisen wir im Tarifnamen darauf hin.
Um einen eventuellen Bonus für die Rufnummernmitnahme zu berechnen, geht unser Rechner davon aus, dass Du Deine Handynummer behalten willst und zum neuen Anbieter mitnimmst.
Bei unübersichtlichen Angeboten kann es leicht passieren, dass Du bei der Kombination verschiedener Optionen einen falschen Haken setzt und eine unerwünschte Zusatzoption abschließt. Achte beim Ausfüllen der Formulare daher auf vermeintlich kostenlose Extras.
Einige Optionstarife schließt der Finanztip-Handyrechner aus, zum Beispiel, weil Du zu viele Optionen auswählen musst. Dazu zählt der „Wie ich will“-Tarif von Congstar. Dabei folgen wir dem Leitmotiv: Je mehr Optionen ein Tarif hat, desto schneller verliert man die Übersicht.
Telekommunikations-Anbieter müssen ihren Kunden ein Formblatt aushändigen, auf dem alle wichtigen Vertragsdaten über einen neu abgeschlossenen Handy- oder Festnetztarif stehen (§ 1 TKTransparenzV). Dort siehst Du die wichtigsten Kosten und Leistungen im Überblick. Es muss Dir vor Vertragsabschluss zur Verfügung gestellt werden. Das ist Teil der 2016 beschlossenen Verordnung zur Förderung der Transparenz auf dem Telekommunikationsmarkt, kurz Telekommunikations-Verordnung oder TKTransparenzV.
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200 € Neukundenbonus für die Eröffnung eines Wertpapierdepots, kostenlose Zeitschriften im Jahresabo und Bahntickets zum Super-Sparpreis. Solche und andere heiße Deals findest Du in unserem Schnäppchen-Portal.
Um Deinen Handytarif zu wechseln und dabei Deine Rufnummer zu behalten, musst Du zunächst Deinen aktuellen Vertrag kündigen. Verträge lassen sich mit einer Frist von maximal einen Monat kündigen, sobald die Mindestvertragslaufzeit abgelaufen ist.
Teile Deinem neuen Anbieter dann bei Vertragsabschluss mit, dass Du Deine Rufnummer mitnehmen willst – das wird als „Rufnummernmitnahme“ bezeichnet. Dazu gibt es im Bestellprozess meist eine Checkbox, die Du anklicken kannst. Stell sicher, dass Deine persönlichen Daten und Deine Adresse bei Deinem alten und neuen Anbieter eins zu eins übereinstimmen, damit die Übertragung reibungslos funktioniert.
Mehr Details zum Tarifwechsel und zur Rufnummernmitnahme findest Du in unserem Ratgeber.
* Was der Stern bedeutet:
Finanztip ist kein gewöhnliches Unternehmen, sondern gehört zu 100 Prozent zur gemeinnützigen Finanztip Stiftung. Die hat den Auftrag, die Finanzbildung in Deutschland zu fördern. Alle Gewinne, die Finanztip ausschüttet, gehen an die Stiftung und werden dort für gemeinnützige Projekte verwendet – wie etwa unsere Bildungsinitiative Finanztip Schule.
Wir wollen mit unseren Empfehlungen möglichst vielen Menschen helfen, eigenständig die für sie richtigen Finanzentscheidungen zu treffen. Daher sind unsere Inhalte kostenlos im Netz verfügbar. Wir finanzieren unsere aufwändige Arbeit mit sogenannten Affiliate Links. Diese Links kennzeichnen wir mit einem Sternchen (*).
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Für uns als gemeinwohlorientiertes Unternehmen hat es natürlich keinen Einfluss auf die Empfehlungen, ob und in welcher Höhe uns ein Anbieter vergütet. Was Dir unsere Experten empfehlen, hängt allein davon ab, ob ein Angebot gut für Dich als Verbraucher ist.
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