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Wenn Sie schon lange Auto fahren, aber nicht ein eigenes, dann werden Sie von den Kfz-Versicherungen arg benachteiligt. Melden Sie dann nach, sagen wir, sieben Jahren Ihr erstes eigenes Auto an, behandelt die Versicherung Sie wie einen Fahranfänger: Statt Schadenfreiheitsklasse (SF) 7 gibt es nur SF ½. Am Ende zahlen Sie rund 60 Prozent mehr für Ihre Autoversicherung.

Doch es gibt Möglichkeiten, sich die Zeiten für einen Schadensrabatt anrechnen zu lassen, falls Sie einen Dienstwagen gefahren sind oder Carsharing genutzt haben. Bei Dienstwagen sollten Sie Ihren Chef bitten, mit der Versicherung zu vereinbaren, dass Sie den Schadenfreiheitsrabatt anschließend mitnehmen können.

Manchen Versicherungen der Nachweis, dass Sie mehrere Jahre regelmäßig unfallfrei gefahren sind. Das ist zum Beispiel nach unseren Recherchen so bei VHV, Verti (früher Directline) und der Huk-Coburg. Verti rechnet sogar Carsharing an: Sie müssen wenigsten 20 Fahrten für jedes Jahr nachweisen können (natürlich unfallfrei).

Übrigens: Nach einem Jahr können Sie wieder wechseln – und in der Regel auch die SF-Klasse komplett mitnehmen.

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