FinanzFact

Das sind die häufigsten Ursachen für Be­rufs­un­fä­hig­keit

Durch einen schweren Unfall berufsunfähig zu werden – durchaus möglich. In der Realität sind derartige Schicksalsschläge aber nur selten der Grund für Be­rufs­un­fä­hig­keit. Die häufigste Ursache liegt ganz woanders.

Barbara Weber
Finanztip-Expertin für Ver­si­che­rungen

Statistisch gesehen wird jede vierte Person in ihrem Arbeitsleben mindestens einmal berufsunfähig. Die Wahrscheinlichkeit, dass es Dich trifft, ist also recht hoch. Die Ursachen dafür haben sich in den letzten 15 Jahren aber stark verändert:  

2007 waren laut "Morgen & Morgen" körperliche Beschwerden am Skelett- und Bewegungsapparat (25,2%) noch die Hauptursache. Doch in den letzten Jahren haben psychische Probleme wie Depressionen und Burnout immer weiter zugenommen. 2022 führten sie mit 34,2% am häufigsten zu Be­rufs­un­fä­hig­keit (BU). 2007 waren es noch 23,4%. Unfälle und Herzerkrankungen bildeten in diesem Zeitraum immer das Schlusslicht. 

Für wen ist eine Be­rufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung sinnvoll?  

Falls Du glaubst, dass Dir in einem vermeintlich gefahrlosen Bürojob keine BU-Gefahr droht, liegst Du also falsch. Denn das Risiko ist auch hier gegeben – weil psychische Erkrankungen eben immer häufiger die Ursache sind. Sicher Dich also unabhängig von Deinem Job unbedingt mit einer Be­rufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung ab. Sie zahlt dann eine Rente, falls Du in Deinem Beruf nicht mehr arbeiten kannst.  

Wichtig: Lass Dich vor Vertragsabschluss unbedingt beraten und hol verschiedene Angebote ein. Wir empfehlen dafür die Ver­si­che­rungsmakler Hoesch & Partner, Buforum24, Zeroprov, Dr. Schlemann unabhängige Finanzberatung sowie P&F (früh-gewinnt.de). 

Speichere Deine Artikel für später ab!

Die passenden ETFs, praktische Steuertipps oder die besten Kredit­karten-Anbieter: In der Merkliste Deiner Finanztip App kannst Du Dir alles für später abspeichern.

Hol Dir die App

* Was der Stern bedeutet:

Finanztip gehört zu 100 Prozent der gemeinnützigen Finanztip Stiftung. Die hat den Auftrag, die Finanzbildung in Deutschland zu fördern. Alle Gewinne, die Finanztip ausschüttet, gehen an die Stiftung und werden dort für gemeinnützige Projekte verwendet – wie etwa unsere Bildungsinitiative Finanztip Schule.

Wir wollen mit unseren Emp­feh­lungen möglichst vielen Menschen helfen, ihre Finanzen selber zu machen. Daher sind unsere Inhalte kostenlos im Netz verfügbar. Wir finanzieren unsere aufwändige Arbeit mit sogenannten Affiliate Links. Diese Links kennzeichnen wir mit einem Sternchen (*).

Bei Finanztip handhaben wir Affiliate Links aber anders als andere Websites. Wir verlinken ausschließlich auf Produkte, die vorher von unserer unabhängigen Experten-Redaktion emp­foh­len wurden. Nur dann kann der entsprechende Anbieter einen Link zu diesem Angebot setzen lassen. Geld bekommen wir, wenn Du auf einen solchen Link klickst oder beim Anbieter einen Vertrag abschließt.

Ob und in welcher Höhe uns ein Anbieter vergütet, hat keinerlei Einfluss auf unsere Emp­feh­lungen. Was Dir unsere Experten empfehlen, hängt allein davon ab, ob ein Angebot gut für Verbraucher ist.

Mehr Informationen über unsere Arbeitsweise findest Du auf unserer Über-uns-Seite.