
- bestens geeignet für alle Steuerfälle
- bis zu fünf Steuererklärungen im Preis enthalten
- nahtlos als Software, im Browser und in der App nutzbar
- viele Zusatzfunktionen inklusive der KI Steuer-GPT
- mit Steuerbescheid-Prüfer und Einspruchshilfen
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Das Wichtigste in Kürze
Inhalt
Finanztip hat für die Anbietertabelle im März und April 2026 zwölf Steuer-Apps und Online-Steuererklärungen ausführlich getestet. Zusätzlich wurden im Juni 2026 sechs Steuersoftwares zum Installieren auf dem Computer ebenso gründlich analysiert.
Finanztip hat mit jeweils zwei Musterfällen die beiden Steuererklärungen für das Jahr 2025 mit den 18 Programmen erstellt, wobei wir in diesen beiden Fällen die Ansprüche an eine Steuersoftware höher angesetzt haben. Die Ergebnisse von Steuer-Apps und Browserlösungen auf der einen und die der klassischen Steuersoftwares auf der anderen Seite sind deshalb nicht vergleichbar. Zudem haben wir weitere Funktionalitäten direkt bei den Anbietern abgefragt.
Die Reihenfolge der Steuerprogramme in der Tabelle ergibt sich aus dem von Finanztip entwickelten Scoring. Darin flossen unter anderem ein: die Unterstützung und die Berechnung in den Musterfällen, die Bedienung, der Leistungsumfang sowie zusätzliche Funktionen. Du kannst die Programme nach Gesamtbewertung, Hilfestellung bei der Steuererklärung und Zuverlässigkeit der Steuerberechnung sortieren lassen.
Alle Empfehlungen erfolgen redaktionell unabhängig.
Die Auswahl der Steuerprogramme in der Anbietertabelle erhebt keinen Anspruch auf einen vollständigen Marktüberblick.
Für die große Mehrheit ist eine Steuersoftware, eine Online-Steuererklärung im Browser oder eine Steuer-App die beste Wahl, um die eigene Steuererklärung zu machen. Sie kosten deutlich weniger als eine teure Steuerberatung und immer noch weniger als ein Lohnsteuerhilfeverein.
All diese Steuerprogramme führen Dich durch die Steuererklärung und setzen wenig oder im besten Fall gar kein Steuerwissen voraus. Das sieht in „Mein Elster“, der kostenlosen Variante der Steuererklärung der deutschen Steuerverwaltungen, ganz anders aus und Steuerspartipps bekommst Du dort auch nicht.
Steuersoftware-Produkte zum Installieren auf dem Computer bringen von Entwicklerseite jahrzehntelange Erfahrung mit und oft decken sie die allermeisten Steuerfälle ab. Sie sind deshalb meist auch für Selbstständige und Gewerbetreibende interessant, die sich mit Umsatz- und Gewerbesteuer rumschlagen müssen.
Allerdings sind sie oft nicht so leicht zu bedienen und verlangen manchmal mehr Steuerwissen als eine gute Steuer-App. Zudem muss eine Steuersoftware immer zuerst installiert werden, meist folgen danach noch Updates. Oft kannst Du sie nur auf einem Windows-PC nutzen. Meist musst Du zudem die Software erst kaufen und kannst sie nicht bis zur Abgabe der Steuererklärung kostenlos ausprobieren.
In einer App oder einer Online-Steuererklärung im Browser kannst Du sofort mit der Steuererklärung loslegen. Kostenlos, denn Du zahlst erst, wenn Du Deine Steuererklärung ans Finanzamt schickst. Viele dieser Programme sind auch für Steueranfänger geeignet, die Sprache ist wesentlich einfacher und sie lassen sich besser bedienen als viele Software-Produkte.
Der größte Nachteil ist, dass sich viele Steuer-Apps nur für recht einfache Steuerfälle nutzen lassen. Doch die Tests von Finanztip zeigen, dass sich der Leistungsumfang Jahr für Jahr erhöht. Mittlerweile können die von Finanztip empfohlenen Steuer-Apps und Online-Steuererklärungen im Bereich der Einkommensteuer nahezu alles, zum Beispiel Mieteinnahmen.
Bist Du mit Deinem bisherigen Steuerprogramm zufrieden und kommst gut damit zurecht, bleib dabei. Siehst Du aber noch Luft nach oben, probiere zusätzlich eine von Finanztip empfohlene Steuer-App oder eine Online-Steuererklärung aus. Das geht – wie erwähnt – kostenlos bis zur Abgabe. Mach den Vergleich und entscheide dann.
Wenn Du noch keine Erfahrungen mit der Steuererklärung hast – und nicht gerade hauptberuflich unternehmerisch tätig bist – solltest Du besser zu einer guten Steuer-App oder Online-Steuererklärung greifen. Auf eine klassische Steuersoftware zum Installieren auf dem Computer kannst Du getrost verzichten.
Besonders überzeugt haben die Tester von Finanztip in diesem Jahr insgesamt zehn Steuerprogramme:
Wir erklären Dir für jedes Programm, für welche Fälle es geeignet ist und wie Du es nutzen kannst.
Wiso Steuer hat im Finanztip-Test erneut überzeugt und ist insgesamt gesehen die Empfehlung schlechthin. Sowohl die App als auch die Software lagen vorn. Zudem geht Wiso Steuer weit über die Einkommensteuererklärung hinaus.
Das Besondere ist das Prinzip „Einmal zahlen, alles nutzen“: Mit einem Lizenzcode kannst Du Wiso Steuer auf Deinem PC oder Mac installieren, als Online-Steuererklärung im Browser verwenden und die Apps für Smartphones sowie für das iPad nutzen. Per Cloud wird Deine Steuererklärung synchronisiert. So kannst Du zum Beispiel die Steuererklärung am Smartphone in der App beginnen und später am PC weiterbearbeiten und ans Finanzamt schicken.
In Wiso Steuer findest Du alle Funktionen und Tools für die Erstellung Deiner Steuererklärung. Auf den verschiedenen Plattformen unterscheiden sich diese allerdings. Den kompletten Umfang hast Du zwar nur in der installierten Software auf dem Computer. Allerdings kannst du mittlerweile in der App oder der Online-Variante auch fast alles erledigen: neben der Einkommensteuererklärung auch die Gewerbe-, Umsatz- und Feststellungserklärung. Einzig für die Umsatzsteuervoranmeldung brauchst Du noch zwingend die installierte Software.
Regulär kostet eine Lizenz von Wiso Steuer, wie im Vorjahr, 45,99 Euro für fünf Steuererklärungen pro Steuerjahr. Häufig bekommst Du sie aber günstiger. Entscheidest Du Dich für ein Abo, den sogenannten Steuer-Sparvertrag, zahlst Du nur 35,99 Euro für die 2025er Version.
Wenn Du langfristig denkst, ist das gut investiertes Geld. Denn sollten sich in den kommenden Jahren Deine steuerlichen Begebenheiten so ändern, dass Du doch mehr Funktionen benötigst, bist Du mit dem Alleskönner Wiso Steuer auf der sicheren Seite. Wenn Du in Zukunft zum Beispiel selbstständig bist, ein Gewerbe angemeldet hast oder Mieteinnahmen erzielst, musst Du Dich nicht in ein neues Programm einarbeiten.
Buhl bietet in der Software auch professionelle Unterstützung. Im ProfiCheck kannst Du eine Steuerberaterin oder einen Steuerberater buchen und Deine fertige Erklärung gründlich überprüfen lassen. Das kostet allerdings mindestens 119 Euro pro Überprüfung.
Praktisch sind die vielen Schnittstellen von Wiso Steuer mit anderen Programmen. So kannst Du Daten aus Deiner Banking-Software direkt einfügen oder mit der App Steuer-Scan Belege mit dem Smartphone digitalisieren. Die Steuer-Box kannst Du per E-Mail mit Belegen füllen. Zahlreiche Videos und Hilfetexte helfen Dir. Sehr hilfreich ist die KI „Steuer-GPT“. Dieser kannst Du jederzeit bei der Erstellung Deiner Steuererklärung steuerliche Fragen stellen, bekommst gute Antworten und wirst auch mit einem Fingertipp an die richtige Stelle in der Steuererklärung geführt. Wie sich die App von Wiso Steuer in unserem Test geschlagen hat, kannst Du im Kapitel Wie hat Finanztip Apps und Browserlösungen analysiert? nachlesen. Alle Details zum Test der Software liest Du im Kapitel Wie hat Finanztip Steuersoftware getestet?.
Mit Wiso Steuer brauchst Du kein Elster-Zertifikat für den elektronischen Versand Deiner Steuererklärung. Du musst also nicht den Umweg über Elster gehen.
Legst Du besonderen Wert auf Datenschutz, kannst Du in der Download-Version für Windows oder Mac Deine Daten für die Steuererklärung auf Wunsch auf der eigenen Festplatte verschlüsselt speichern. Für die Cloud nutzt der Wiso-Hersteller Buhl Server, die nach eigenen Angaben auf dem aktuellen Stand der Technik sind. Du bist somit auch in der Cloud-Version auf der sicheren Seite.
Wer kein Geld für die Steuererklärung ausgeben will, ist bei Check24 Steuer richtig. Denn das Steuerprogramm ist kostenlos. Warum das Angebot gratis ist, erklärt der Anbieter so: „Zufriedene Check24-Steuer-Nutzer verwenden später vielleicht auch andere Check24-Vergleiche.“ Datenschutzbedenken räumt Check24 aus und betont, dass „Daten nicht an andere Check24-Produkte weitergegeben werden.“
Check24 Steuer ist keine eigenständige App, sondern Teil der App von Check24. Willst Du das Steuerprogramm am Smartphone ausprobieren, brauchst Du die Check24-App. Du bist also am Smartphone sofort mittendrin im Check24-Kosmos. Alternativ kannst Du Deine Steuererklärung online im Browser am Computer erledigen, wobei Du nahtlos zwischen den beiden Varianten wechseln kannst. Check24 Steuer hat ein eigenes Entwickler-Team in Dortmund.
Obwohl noch nicht lange am Markt, bietet Check24 Steuer einen großen Leistungsumfang. Du kannst schon fast alle Fälle für die Einkommensteuererklärung bearbeiten, auch als Selbstständige oder Gewerbetreibender. Belege lassen sich digital verwalten und der Steuerbescheid einfach überprüfen. Zudem sollst Du mit Check24 Steuer sogar die Daten von Deinem bisherigen Steuerprogramm übernehmen können. Dazu braucht es nur das sogenannte Übermittlungsprotokoll ans Finanzamt vom Vorjahr als PDF.
Die App wartet mit vielen nützlichen Erklärungen, Tipps und Tools auf, auch die Bedienung überzeugt. Dabei setzt die App weniger auf einen Whatsapp-ähnlichen Chat, sondern folgt eher der Logik der Steuerformulare – das aber sehr intuitiv. An Bord ist die KI TaxGPT, auch „Sophie ai“ genannt, die viele Steuerfragen beantworten kann. Ebenfalls KI-unterstützt ist eine Risikoanalyse vor Abgabe, die vor Rückfragen vom Finanzamt schützen soll.
Du brauchst bei Check24 Steuer kein eigenes Elster-Zertifikat, sondern kannst Deine Steuererklärung direkt in der App digital ans Finanzamt übermitteln. Mit einem Account bei Check24 darfst Du pro Steuerjahr bis zu 20 Steuererklärungen kostenlos abgeben.
Wie sich die App von Check24 Steuer in unserem Test geschlagen hat, kannst Du im Kapitel Wie hat Finanztip Apps und Browserlösungen analysiert? nachlesen.
Smartsteuer als reine Online-Steuererklärung überzeugt mit einer guten Bedienung, vor allem dank des gelungenen Interviewmodus. Du musst nichts installieren, sondern kannst sofort im Browser loslegen, egal welches Betriebssystem Du nutzt.
Smartsteuer gehört als Mehrheitsbeteiligung zu Haufe-Lexware und sitzt in Hannover. Der Leistungsumfang überzeugt, so können zum Beispiel Selbstständige Smartsteuer nutzen und damit neben der Einkommensteuererklärung die Umsatzsteuererklärung abgeben. Um die Umsatzsteuer-Voranmeldungen musst Du Dich aber anderweitig kümmern. Mehr über den Test der Online-Steuererklärung liest Du im Kapitel Wie hat Finanztip Apps und Browserlösungen analysiert?.
Du kannst Smartsteuer in vielen Sprachen nutzen, dabei verlässt sich der Anbieter auf Google Translate. Deine Daten werden sicher auf Servern in Deutschland gespeichert, so der Anbieter.
Ein eigenes Elster-Zertifikat ist nicht erforderlich, Du kannst nach einer Identifikation Deine Steuererklärung sofort online ans Finanzamt schicken.
Du kannst Smartsteuer bis zur Abgabe Deiner Steuererklärung kostenlos ausprobieren. Danach kostet das Steuerprogramm 39,99 Euro. Gut: In diesem Preis sind bis zu fünf Steuererklärungen im Jahr enthalten, das bieten sonst nur klassische Steuersoftwares.
SteuerGo überzeugt mit einem großen Leistungsumfang und deckt die allermeisten Fälle in der Einkommensteuererklärung ab. Gewerbe- und Umsatzsteuererklärung gehen damit aber nicht. Du wirst gut abgeholt, arbeitest Schritt für Schritt die steuerlichen Punkte ab und wirst dabei mit nützlichen Tipps unterstützt. Mit IntelliScan kannst Du Belege in der Browserlösung nicht nur hochladen. SteuerGo erkennt dann die relevanten Funktionen und soll sie sogar an der passenden Stelle in der Steuererklärung eintragen. Deine Daten werden laut Anbieter sicher auf Servern in Deutschland gespeichert. Mehr über den Test der Online-Steuererklärung liest Du im Kapitel Wie hat Finanztip Apps und Browserlösungen analysiert?.
Das Programm vom Berliner Anbieter Forium steht auch auf Englisch, Polnisch, Russisch und Rumänisch zur Verfügung.
SteuerGo gibt es als Online-Steuererklärung im Browser und als App. Der nahtlose Übergang zwischen Browser und App klappt, allerdings bietet die App an einigen Stellen nicht die Unterstützung, die sich in der Browserlösung findet. Deshalb raten wir zur Online-Erklärung im Browser. Auch bei SteuerGo brauchst Du kein eigenes Elster-Zertifikat.
Erst mit der Abgabe der Steuererklärung werden bei SteuerGo 34,95 Euro fällig, für drei Steuererklärungen sind es 89,95 Euro und für vier 114,95 Euro.
Auch diese Online-Steuererklärung im Browser stammt vom Berliner Anbieter Forium. Das Programm ist in Aufbau und Funktionen nahezu identisch mit dem eben beschriebenen SteuerGo, auch eine etwas schwächere App gibt es.
Eine Steuererklärung kostet bei Lohnsteuer-Kompakt wie bei SteuerGo 34,95 Euro, drei Stück 89,95 und vier Stück 114,95 Euro.

Taxfix ist eine Steuer-App mit einer Chat-Funktion. Du kommst hier Frage für Frage schnell vorwärts und musst Dich nicht mit den Tiefen des Steuerrechts vertraut machen. In den Musterfällen war Taxfix gut. Mit der App kannst Du mittlerweile auch Vermietungseinkünfte erfassen. Selbstständige und Gewerbetreibende können die App nur nutzen, wenn sie unter die sogenannte Kleinunternehmerregelung fallen, also keine Umsatzsteuer anfällt. Mehr über den Test der Steuer-App liest Du im Kapitel Wie hat Finanztip Apps und Browserlösungen analysiert?.
Taxfix ist ein Berliner Start-up, das dank mehrerer Finanzierungsrunden mittlerweile den Status eines sogenannten Einhorns erlangt hat, das Unternehmen wird also mit mindestens einer Milliarde Dollar bewertet. Zudem haben die Berliner im Jahr 2023 den Mitbewerber Steuerbot übernommen.
Du musst Dich bei Taxfix nicht um ein eigenes Elster-Zertifikat kümmern und kannst inzwischen auch Belege archivieren. Eine Prüfung Deines Bescheids bietet die App in diesem Jahr auch an, allerdings musst Du dann die „Finanzamts-Hilfe“ buchen, die 79,99 Euro kostet. Das ist eine Funktion, die viele Anbieter kostenlos an Bord haben. Du kannst Taxfix auch nahtlos im Browser am Computer nutzen.
Taxfix lässt sich kostenfrei testen. Reichst Du dann Deine Steuererklärung mit Taxfix beim Finanzamt ein, werden 49,99 Euro fällig. 69,99 Euro sind es, wenn Ehepaare oder eingetragene Partnerschaften gemeinsam einreichen. Willst Du wie früher nur 39,99 beziehungsweise 59,99 Euro zahlen, musst Du das Abo Taxfix+ abschließen. Taxfix ist nicht nur wegen des hohen Preises für Ehepaare nur für Singles empfohlen. Taxfix bietet Paaren nicht die Möglichkeit, zu prüfen, ob zwei Einzelveranlagungen steuerlich besser sind.
Steuerbot punktet vor allem mit seinem Bedienkonzept. Denn der große Unterschied zu den bisher erwähnten Programmen ist: Du erstellst Deine Steuererklärung am Smartphone ähnlich Taxfix in einem Whatsapp-ähnlichen Chat. Die App stellt Dir eine Frage, Du antwortest, dann kommt die nächste Frage. Und diese Fragen kommen fast ohne sperrige Steuerfachbegriffe aus. Natürlich wirst Du Deine Steuererklärung auch mit Steuerbot nicht in fünf Minuten erledigen, aber es macht deutlich mehr Spaß und ist nicht so trocken.
Hinter Steuerbot steckt ein kleines Start-up aus Stuttgart, das einige Jahre zur Haufe Group gehörte, im Jahr 2023 aber vom App-Mitbewerber Taxfix übernommen wurde. Nach Angaben von Taxfix sollen „beide Unternehmen ihre Produkte auch in Zukunft unabhängig und komplementär“ anbieten. Es wird also weiterhin Steuerbot und Taxfix als Steuer-Apps geben.
Wie bei einigen anderen Steuer-Apps kannst Du mit Steuerbot nur einfache Steuerfälle bearbeiten, Du solltest also nicht selbstständig sein oder gar ein Gewerbe haben. Immerhin kannst Du mit Steuerbot aber mittlerweile Einkünfte aus Vermietung erfassen. Ehepaaren rät Finanztip von der App ab. Denn Steuerbot kann nicht prüfen, ob eine gemeinsame Abgabe, also die Zusammenveranlagung, oder zwei getrennte Abgaben, also Einzelveranlagungen, günstiger sind.
Ein reibungsloser Datenaustausch mit dem Finanzamt läuft ohne Elster-Zertifikat. Den Steuerbescheid prüfen kannst Du mit Steuerbot nicht direkt. Bei Abweichungen sollst Du aber eine Nachricht vom Anbieter bekommen, der Dir dann eine Analyse dazu liefert. Belege kannst Du mit Steuerbot nicht archivieren.
Du kannst Steuerbot auch im Browser am Computer nutzen und seit diesem Jahr auch wie eine klassische Steuersoftware herunterladen und auf dem PC oder Mac installieren. Mehr über die Stärken und Schwächen kannst Du im Kapitel Wie hat Finanztip Apps und Browserlösungen analysiert? nachlesen.
Testen kannst Du Steuerbot bis zur Abgabe gratis. Vor dem Versenden ans Finanzamt werden 39,99 Euro fällig, für jede einzelne Angabe.
Achtung: Steuerbot bietet auch in diesem Jahr die Variante „Später bezahlen“ an. Zwar musst Du erst zahlen, wenn Du Deinen Steuerbescheid erhalten hast. Allerdings werden bei einer Steuernachzahlung 35 Euro plus zehn Prozent der Steuererstattung fällig. Du zahlst also mit dieser Option fast immer mehr. Und wenn Du zum Beispiel 1.000 Euro Erstattung erhältst, kostet Dich die Erklärung stolze 135 Euro. Laut Anbieter wird die Gebühr erst ab 190 Euro gedeckelt. Finanztip rät deshalb dringend von dieser Option ab.
Tax 2026 bietet sich vor allem an, wenn Du angestellt, im Studium, in Ausbildung oder im Ruhestand bist. Auch überschaubare Fälle für Selbstständige sind damit lösbar. Hinter der Tax-Reihe steht mit Buhl der Hersteller von Wiso Steuer. Daher sind sich die Programme ähnlich. Allerdings hat Tax 2026 einen geringeren Leistungsumfang, mit Umsatz- und Gewerbesteuer solltest Du also besser nichts zu tun haben.
Tax kannst Du nur als Software auf Deinem Windows-Computer installieren. Mac-Nutzer gehen komplett leer aus. Es gibt auch keine Cloud-Anbindung. Deine Daten werden immer verschlüsselt auf Deiner Festplatte gespeichert. Im Unterschied zu Wiso Steuer kannst Du keine Belege in der Software archivieren, darum musst Du Dich selbst kümmern.
Dafür ist Tax etwas übersichtlicher und günstiger. Daten mit dem Finanzamt kannst Du ohne eigenes Zertifikat austauschen. Du wirst mit allen erforderlichen Tools zur Durchführung von Berechnungen und Hinweistexten unterstützt. Der „tax-Lotse“ sorgt dafür, dass Du nichts vergisst. Weitere Informationen kannst Du im Kapitel Wie hat Finanztip Steuersoftware getestet? nachlesen.
Regulär kostet Tax 2026 21,99 Euro. Dafür kannst Du die Software nach einer Registrierung auf drei Computern installieren und insgesamt fünf Steuererklärungen erstellen. Im Abo zahlst Du nur 15,99 Euro pro Jahr. Wie bei Wiso Steuer gibt es den ProfiCheck, der mindestens 119 Euro kostet.
Deutlich umfangreicher ist Tax 2026 Professional, das ähnlich ausführlich wie Wiso Steuer daherkommt und ähnlich viel kostet: wie im Vorjahr 44,99 Euro, allerdings sogar für bis zu 15 Steuererklärungen, im Abo sind es 39,99 Euro pro Jahr.
Die Steuersparerklärung (Steuerjahr 2025) von Wolters Kluwer Steuertipps ist eine altbewährte klassische Software, die es bereits seit rund 30 Jahren gibt. Die Software ist für PC oder Mac erhältlich. Deine Daten werden auf Deiner Festplatte verschlüsselt gespeichert. Die Software ist prinzipiell für Freiberufler und Gewerbetreibende geeignet.
Achtung: Sie hat keine Verknüpfung zu den gleichnamigen Produkten als App und als Online-Steuererklärung. Diese beiden Steuerprogramme waren im Finanztip-Test keine Empfehlung.
Die Steuersparerklärung (Steuerjahr 2025) als Software kostet regulär 38,95 Euro für drei Steuererklärungen pro Steuerjahr. Sie gibt es jeweils für Windows und für Mac-Computer. Im Abo reduziert sich der Preis auf 32,95 Euro pro Jahr.
Die Steuersparerklärung flex hat den gleichen Leistungsumfang wie die Standard-Version, Du brauchst hier allerdings kein eigenes Elster-Zertifikat – und zusätzliche Abgaben sind günstiger. Die Flex-Version kostet mit 41,95 Euro und 35,95 Euro im Abo etwas mehr. Die Plus-Version mit vertiefter Unterstützung etwa bei Vermietung und Kryptowährungen kostet 52,95 Euro und im Abo 45,95 Euro. Zudem gibt es noch spezielle Varianten für Selbstständige und Rentner.
Wenn Du Dich mit Steuern nicht so gut auskennst, kannst Du Dich am „roten Faden“ entlang hangeln: So vergisst Du nichts einzutragen. Die Unterstützungstools sind umfangreich und die Hinweistexte sehr hilfreich. Dafür könnte die Eingabe effizienter ablaufen: Viele Untermasken wollen ausgefüllt, geprüft und abgespeichert werden. Es gibt schnellere Wege zum Ziel, aber dafür kannst Du sicher sein, nichts vergessen zu haben. Hilfreich ist die Steuer-KI Alma, der Du innerhalb der Software jederzeit steuerliche Fragen stellen kannst.
Du kannst Deine Belege bereits während des Jahres einscannen und für die Steuererklärung hinterlegen.
Deine Daten kannst Du ohne eigenes Zertifikat beim Finanzamt über die Software abrufen und automatisch in Deine Erklärung einfügen. Anders sieht es jedoch beim Versenden aus. Hier musst Du leider immer noch Deine eigene Datei im Elster-Portal erstellen, das Elster-Zertifikat. Das ist in der Standard-Version der Steuersparerklärung umständlich. In anderen Versionen, etwa der „flex“ mit dem gleichen Leistungsumfang oder der „Plus“ brauchst Du das Elster-Zertifikat hingegen nicht. Mehr zum Test gibt es im Kapitel Wie hat Finanztip Steuersoftware getestet?.
Taxman 2026 überzeugt mit einem sehr großem Leistungsumfang, der auch für Gewerbetreibende und Selbstständige völlig ausreicht. Selbst die Umsatzsteuer-Voranmeldung ist damit möglich. Du wirst dank nützlicher Hilfetexte Schritt für Schritt beim Ausfüllen der Steuererklärung gut unterstützt. Unterlagen kannst Du mit dem Belegmanager verwalten.
Taxman vom Anbieter Lexware nutzt den gleichen Rechenkern wie die Steuersparerklärung, auch in der Nutzeroberfläche gibt es viele Ähnlichkeiten bei beiden Programmen. Deshalb heißt es auch bei Taxman, dass Du geduldig alles abarbeiten musst. Für die elektronische Abgabe der Steuererklärung brauchst Du ein eigenes Elster-Zertifikat. Zudem kannst Du Taxman nur auf einem Windows-PC nutzen. Weitere Informationen stehen im Kapitel Wie hat Finanztip Steuersoftware getestet?.
Die Steuersoftware Taxman 2026 kostet 34,90 Euro. Darin sind fünf Abgaben enthalten. Ein günstigeres Abo gibt es nicht. Die Professional-Version richtet sich nur an Profis wie Lohnsteuerhilfevereine oder Steuerberater. Sie kostet 172,43 Euro für bis zu 50 Steuererklärungen.

Nutze die entsprechende Jahresversion Deines favorisierten Steuerprogramms. Finanztip hat für jedes Steuerjahr einen eigenen Steuersoftware-Ratgeber erstellt. Dort empfehlen wir Programme für die
Unsere Empfehlungen für die Steuererklärung 2025 stehen in diesem Ratgeber.
Ja, Du kannst die Steuererklärung kostenlos machen. Du hast weiter oben bereits gelesen, dass Check24 Steuer ein kostenloses Angebot ist – und schon sehr viele Steuerfälle beherrscht. Doch was geht noch?
Mit dem offiziellen, staatlichen Angebot Mein Elster kannst Du kostenlos Deine Steuererklärung erstellen und abgeben. Allerdings bekommst Du dort kaum hilfreiche Unterstützung. Nach unserer Einschätzung ist das Online-Programm wirklich nur etwas für Steuerprofis und sehr erfahrene Steuerpflichtige, die sich das Geld für eine vernünftige Steuersoftware sparen wollen. Mehr dazu erfährst Du im Elster-Ratgeber.
Wenn Du in Rente oder Pension bist und keine Zusatzeinkünfte hast, kannst Du seit Juni 2021 eine kostenlose Alternative zu Elster nutzen. Sie heißt „einfachELSTER“ und richtet sich genau an diesen Personenkreis. Das Online-Programm wird zwar vom Finanzamt angeboten, ist aber deutlich übersichtlicher als Mein Elster.
Die meisten Steuerprogramme kannst Du kostenlos testen und zahlst erst, wenn Du die Erklärung ans Finanzamt sendest. Du siehst dann, ob sich die Abgabe lohnt und wie Du mit dem Programm zurechtkommst. Bei Steuer-Apps und Online-Steuererklärungen gilt generell: Du zahlst erst, wenn Du abgibst.
Vor 2024 gab es zudem noch vereinzelt Anbieter, die kostenlose Versionen für Kurzarbeiter oder Studenten angeboten haben. Das ist aber Geschichte.
Immer wieder gibt es bei einigen Steuerprogrammen Sonderangebote, auch hin und wieder auf dem Schnäppchenportal von Finanztip. Mit Preissuchmaschinen findest Du zudem immer aktuelle Preise.
Hinzu kommen umetikettierte Versionen, die meist schon kurz vor dem Jahreswechsel bei Super- und Drogeriemärkten wie Aldi und Lidl zu haben sind. Die Programme kosten meist deutlich unter zehn Euro und sind in der Regel schnell ausverkauft. Dabei handelt es sich in der Regel um abgespeckte Versionen von Tax oder der Steuersparerklärung.
Mit einem Abo für Steuerprogramme sinkt der Preis für die jährliche Abgabe um bis zu zehn Euro. Du kannst ein solches Abo zwar in der Regel jederzeit kündigen, aber das wird schnell vergessen. Deshalb empfehlen wir ein Abo nur, wenn Du mit dem gewählten Steuerprogramm richtig zufrieden bist.
Der Rat von Finanztip: Investiere am Anfang etwas Zeit, um herauszufinden, mit welcher Software oder welcher App Du am besten klarkommst und entscheide Dich dann endgültig für das Produkt Deiner Wahl. Wenn Deine Entscheidung zugunsten eines solchen Programms gefallen ist, kannst Du dieses abonnieren und sparst über die Jahre Geld und Zeit. Bei Wiso Steuer und Taxfix sind es immerhin zehn Euro im Jahr. Bei anderen Anbietern etwas weniger.
Neben dem finanziellen Vorteil profitierst Du mit Deiner Treue auch davon, dass Du die Vorjahresdaten in die neue Programmversion importieren und diese dort überarbeiten kannst. Die meisten Programme erlauben es hingegen nicht, Daten aus einem Konkurrenzprodukt zu übernehmen.
Als Steuerpflichtiger ohne unternehmerische Einkünfte darfst Du die Steuererklärung auf drei Wegen abgeben:
Wichtig: Erzielst Du unternehmerische Einkünfte, hast Du keine Wahl. Du musst Deine Steuererklärung elektronisch einreichen.
Falls Du eine Steuererklärung abgeben musst – also im Steuerdeutsch zur Abgabe verpflichtet bist – gilt für Dich die gesetzliche Abgabefrist. Deine selbst erstellte Steuererklärung 2025 muss am 31. Juli 2026 beim Finanzamt sein.
Wenn Du die Frist verpasst haben solltest, kannst du die Steuerprogramme aber trotzdem noch nutzen und Deine Steuererklärung – leicht verspätet – abgeben. Hier gilt der bekannte Grundsatz „Besser später als nie.“ Im besten Fall zahlst Du keinen Verspätungszuschlag, im schlechten immer weniger, als wenn Du noch länger wartest.
Fein raus bist Du hingegen, wenn Du die Steuererklärung für das Jahr 2025 freiwillig machst. Denn dann muss sie erst bis zum 31. Dezember 2029 beim Finanzamt eintreffen.
Wenn Du Deine Steuererklärung gar nicht selbst machen willst, stehen Dir neben Steuerberater, Steuerberaterin oder Lohnsteuerhilfeverein auch spezielle Steuerberatungs-Apps zur Verfügung.
So kannst Du zum Beispiel einen „Buhl-Berater“ zum Festpreis mit der Steuererklärung beauftragen. Bis zu einem Jahresbrutto von 40.000 Euro kostet das fix 169 Euro, so der Anbieter Buhl – der auch die Finanztip-Empfehlung Wiso Steuer anbietet. Der Preis steigt mit dem Einkommen, Extras wie Vermietung, Kapitaleinkünfte und Photovoltaik kosten zusätzlich.
Taxfix bietet innerhalb der App an, den „Experten-Service“ in Anspruch zu nehmen. Dieser kostet 20 Prozent der errechneten Erstattung, mindestens 99,99 Euro.
Einige Apps dienen sogar ausschließlich dazu, dass Du Deine Steuer mit einer Steuerberaterin oder einem Steuerberater machen kannst. Die bekannteste App aus diesem Bereich ist Zasta. Dort werden aber in der Regel nur recht einfache Fälle, also für Arbeitnehmer, bearbeitet.
Mehr Details und eine Einschätzung zu diesen speziellen Steuerberatungsangeboten kannst Du im Kapitel Was sind Steuerberatungs-Apps? im Ratgeber zu Steuerberatern nachlesen.
Wir haben zwölf Online-Steuererklärungen und Steuer-Apps genau untersucht.
Beide Fälle sind nicht zu komplex, aber so anspruchsvoll, dass sich die Programme im Ergebnis deutlich unterscheiden.
Am Ende stehen sieben Steuerprogramme, mit denen Du einfach und schnell Deine Steuererklärung erledigst.
Steuer-Apps sind immer noch recht jung und entsprechend tut sich in der Entwicklung deutlich mehr als bei den klassischen Programmen, sodass sich ein genauer Blick jedes Jahr aufs Neue lohnt. Zudem schneiden viele Apps in anderen Tests recht schlecht ab. Das liegt oft daran, dass sie mit den gleichen Steuerfällen gefüttert werden wie klassische Steuersoftware. Und dafür sind die meisten Apps – Stand jetzt – in der Regel nicht gemacht. Deshalb haben wir für die Steuer-Apps zwei Musterfälle entwickelt, in denen auf Selbstständigkeit und Gewerbe verzichtet wird. In diesem Test haben wir erstmals Vermietungseinkünfte berücksichtigt, da das immer mehr Apps anbieten.
Online-Steuererklärungen im Browser haben wir gleichrangig mitgetestet. Diese Programme sind meist auch sehr intuitiv und Du musst wie bei einer App erst bei Abgabe der Steuererklärung zahlen.
Wir haben für den Test zwei Musterfälle entwickelt, einen sehr einfachen und einen einfachen:
Christoph ist Single, Kirchenmitglied und lebt in Markt Schwaben bei München. Er ist Vollzeit in München angestellt, arbeitet aber an zwei Tagen die Woche zuhause. Zudem kaufte er für das Homeoffice als Arbeitsmittel einen Bürostuhl und einen Monitor. Christoph hat auf sein Tagesgeld 1.800 Euro Zinsen bei einer deutschen Bank und 500 Euro bei einer Bank in den Niederlanden eingenommen und zudem mit Bitcoins im Jahr 2025 einen Gewinn von 3.600 Euro gemacht. Christoph nutzte Telefon, Handy und Internet auch für den Job, hat eine Nebenkostenabrechnung und erhielt als Trainer im Sportverein eine Aufwandsentschädigung von 3.000 Euro.
Dieser Fall ist eine Erweiterung des ersten Falls. Christoph ist jetzt nicht mehr Single, sondern hat 2010 Sarah geheiratet. Sie arbeitet Teilzeit an fünf Tagen die Woche in München und ist auch in der Kirche. Sie ist Mitglied einer größeren politischen Partei und hat gespendet. Für den gemeinsamen Sohn Max fielen 2025 zuerst Kosten für die Kita und später für die Privatschule an.
Gemeinsam hatte das Ehepaar 2024 eine neu gebaute Eigentumswohnung in Nürnberg gekauft, die sie seit Mitte 2024 ganz normal vermieten. Dank degressiver Abschreibung betrug der Verlust mit der Wohnung mehr als 12.000 Euro.
Wir haben in beiden Musterfällen genau geschaut, ob die einzelnen Punkte konkret abgefragt werden. Du also „abgeholt“ wirst, auch wenn Du vorher nicht wusstest, was sich eigentlich absetzen lässt. Denn die meisten Apps und Online-Steuererklärungen zielen auf Personen ab, die recht einfache Fälle haben und die wenig oder gar kein Steuerwissen haben.
Wie läuft zum Beispiel die Unterstützung bei der Entfernungspauschale, beim Homeoffice und Deinen Arbeitstagen? Was ist mit der Nebenkostenabrechnung, den Steuern auf Bitcoins, den Büromöbeln oder den Telefonkosten? Genau hingeschaut haben wir auch bei den Einkünften aus Vermietung, unter anderem bei der Ermittlung der Abschreibung.
Wichtig ebenfalls: Wie ist die Darstellung auf dem Bildschirm, wie verständlich ist die Sprache, findet ein echter Dialog statt, wie gut lässt sich das Programm bedienen? Schließlich haben wir auch geschaut, welche Funktionen zur Vereinfachung und Automatisierung der Steuererklärung führen. Dazu gehören die Datenübernahme aus dem Vorjahr oder vorausgefüllte Steuererklärung (VaSt). Bei letzterer Funktion, im Elster-Portal heißt diese Abruf von Bescheinigungen, werden die Daten der Lohnsteuerbescheinigung, Einnahmen aus Renten, Kosten für Krankenversicherung oder auch Beiträge zur Riester-Rente als Sonderausgaben automatisch in die Steuererklärung eingefügt.
Unser Testfeld besteht in diesem Jahr aus diesen zwölf Programmen. Wir zeigen Dir an dieser Stelle auch gleich, ob wir eine App oder Online-Steuererklärung im Browser getestet haben. Die Steuersparerklärung haben wir sowohl im Browser als auch in der App getestet, da sich die Programme deutlich voneinander unterscheiden und auch nicht miteinander verknüpft sind.
Rubrik
| Gesamt- bewertung | Unterstützung 30 % | Berechnung 30 % | Bedienung 20 % | Leistungs- 10 % | Automatisierung 10 % |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Wiso Steuer | 95 % | 95 % | 100 % | 83 % | 100 % | 100 % |
| Check24 Steuer | 95 % | 92 % | 100 % | 86 % | 100 % | 100 % |
| Smartsteuer | 90 % | 91 % | 98 % | 78 % | 100 % | 80 % |
| SteuerGo | 86 % | 83 % | 100 % | 67 % | 100 % | 80 % |
| Lohnsteuer kompakt | 86 % | 83 % | 100 % | 67 % | 100 % | 80 % |
| Taxfix | 83 % | 88 % | 93 % | 72 % | 75 % | 75 % |
| Steuerbot | 81 % | 84 % | 93 % | 69 % | 60 % | 80 % |
| Steuersparerklärung online | 77 % | 64 % | 100 % | 78 % | 60 % | 60 % |
| Steuerfuchs | 64 % | 55 % | 88 % | 31 % | 100 % | 50 % |
| Wundertax | 49 % | 64 % | 20 % | 56 % | 70 % | 60 % |
| Steuersparerklärung App | 37 % | 55 % | 0 % | 81 % | 10 % | 30 % |
| DigitalForest | 32 % | 47 % | 0 % | 78 % | 10 % | 10 % |
Quelle: Finanztip-Analyse (Stand: 09. April 2026)
Du siehst, dass Wiso Steuer und Check24 Steuer in der Gesamtbewertung gleich bei 95 Prozent liegen. In den Nachkommastellen führt Wiso Steuer aber knapp. Danach folgen die Browserlösungen Smartsteuer, SteuerGo und Lohnsteuer kompakt, danach die Apps Taxfix und Steuerbot.
Finanztip gibt Dir jetzt zu allen zwölf Apps und Online-Steuererklärungen eine Kurzeinschätzung.
Die App von Wiso Steuer ist längst nicht nur eine gute Ergänzung zur Software am Computer. Sie unterstützte in den beiden Musterfällen sehr gut und hatte auch kein Problem damit, im Musterfall 2 direkt zu klären, ob die gemeinsame Steuererklärung besser ist als zwei separate. Bei der Vermietung berechnete Wiso Steuer die Höhe der Abschreibung korrekt.
Die App hat den vollen Leistungsumfang, bietet alle geforderten Automatisierungen und Vereinfachungen und rechnete richtig. Als hilfreich erwies sich zudem die KI Steuer-GPT.
Quelle: Screenshot Wiso Steuer (30. März 2026)
Check24 Steuer hat im Vergleich zum Vorjahr zugelegt und ist ganz dicht dran an Wiso Steuer. Die App ist nicht eigenständig, sondern als „Steuererklärung“ Teil der App von Check24. Sie beherrscht fast alle Steuerfälle, hatte mit den beiden Musterfällen keine Probleme und rechnete auch richtig. Auch die Unterstützung bei Vermietung war sehr gut. Zudem können Ehepaare zu dieser App greifen.
Viele Erläuterungen und Hilfen erleichterten das Ausfüllen der Steuererklärung, auch die KI TaxGPT ist an Bord, um Fragen zu beantworten. Es waren eher Kleinigkeiten, die nicht komplett passten. Deutlich klarer hätte zum Beispiel der Hinweis sein können, dass man auf das Eintragen von sonstigen Versicherungen wie einer Kfz-Haftpflicht verzichten kann, da sich diese steuerlich nicht lohnen.
Quelle: Screenshot Check24 Steuer (30. März 2026)
Smartsteuer gibt es nur als Online-Steuererklärung im Browser. Doch diese konnte im Test mit einem großen Leistungsumfang und einer einfachen Bedienung überzeugen. Ehepaare sehen am Ende, ob es besser ist, die Steuererklärung gemeinsam oder getrennt abzugeben.
Es waren insgesamt nur kleine Sachen, die einen noch höheren Score verhinderten. So ermittelte Smartsteuer insgesamt 230 Arbeitstage, es sind im konkreten Fall in Bayern nur 219. Bei der Vermietung musste man schon etwas mehr Steuerwissen mitbringen, um zum Ziel zu kommen.
SteuerGo und Lohnsteuer kompakt vom Anbieter Forium sind nahezu identisch, weshalb wir sie hier gemeinsam vorstellen. Wir haben für beide die Online-Steuererklärung im Browser getestet. Das ist auch die bessere Wahl als die Apps, die im Vergleich ein paar Mankos haben. Die Programme überzeugten mit einem großen Leistungsumfang, einer exakten Berechnung und allen Zusatzfunktionen. Auch Ehepaare sind hier gut aufgehoben.
Das größte Manko ist die Bedienung. Die Sprache ist recht fachbegrifflich und trotz Verbesserungen gegenüber dem Vorjahr dauerte es etwas länger, bis sich die nächste Detailseite öffnete. Zudem könnten die Programme besser unterstützen, etwa bei der Nebenkostenabrechnung und der Vermietung.
Die App stellt einfache Fragen und hat überschaubare Auswahlmenüs. Auch die Unterstützung in den Musterfällen überzeugt meist, bei der Vermietung braucht man aber dann doch etwas mehr steuerliches Wissen. Bei der Berechnung gab es kleine Abweichungen. Taxfix kann mittlerweile Belege verwalten und ist auch offen für Selbstständige und Gewerbetreibende. Allerdings können das bisher nur Personen nutzen, die die Kleinunternehmerregelung nutzen und deshalb ohne Umsatzsteuer arbeiten können. Ehepaare sollten nach einer Alternative Ausschau halten, es gibt keine Berechnung der günstigsten Veranlagungsart für sie.
Ärgerlich für die Tester war, dass gleich zu Beginn der „Experten-Service“ empfohlen wird, bei dem man nicht selbst die Steuererklärung macht, sondern einen Steuerberater bekommt. Das kostet dann mindestens 99,99 Euro oder 20 Prozent der Erstattungssumme. Die Variante des „Selbermachens“ ist unten, kleiner und weniger prominent.
Steuerbot überzeugt mit einer flüssigen Bedienung: einfache Fragen und sehr gute Zwischenerklärungen. Die Unterstützung in den Musterfällen war meist gut, bei der Vermietung ist aber noch viel Luft nach oben. Bei der Berechnung gab es nur kleinere Abweichungen. Selbstständige und Gewerbetreibende brauchen zwingend ein anderes Steuerprogramm. Ehepaare sollten auch ein anderes nutzen, da die App nicht die günstigste steuerliche Möglichkeit für sie ermitteln kann. Steuerbot ist deshalb vor allem etwas für angestellte Singles oder Studenten mit sehr geringem Steuerwissen.
Neu in diesem Jahr ist die Browserlösung Steuersparerklärung online von Steuertipps (ehemals Wolters Kluwer). Obwohl dieses Steuerprogramm genau so heißt wie die bewährte und von Finanztip empfohlene Steuersoftware, hat es im ersten Test für die Online-Variante nicht für eine Finanztip-Empfehlung gereicht. Anders als bei Wiso Steuer lässt sich nicht nahtlos zwischen den verschiedenen Varianten wechseln, was auch für die gleichnamige App gilt, zu der wir später noch kommen.
Man erkennt in der Steuersparerklärung online zwar die Handschrift der Software und mit etwas besserem Steuerwissen und der integrierten KI Alma gab es eine korrekte Berechnung. Auch die Bedienung ist gut. Allerdings war zum Testzeitpunkt die Unterstützung in den Musterfällen an vielen Stellen noch ausbaufähig. Auch gab es da noch keinen Datenabruf vom Finanzamt, dieser stand erst Anfang Mai 2026 zur Verfügung. Für Selbstständige und Gewerbetreibende ist die Online-Variante noch nicht zu nutzen. Ehepaare können damit nicht ermitteln, welche steuerliche Veranlagung für sie die beste ist.
Es bleibt abzuwarten, ob der Anbieter die Online-Variante so verbessert, dass es vielleicht im nächsten Jahr für eine Empfehlung reicht.
Steuerfuchs als Online-Steuererklärung im Browser ist schon länger am Markt – und das sieht man ihr optisch leider auch an. Zwar hat das Programm einen großen Leistungsumfang und die Berechnung hat keine riesigen Abweichungen, doch die Bedienung lässt stark zu wünschen übrig. Und ohne besseres Steuerwissen war an vielen Stellen nichts zu machen.
Wundertax ist schon länger am Markt und schrammte in den vergangenen Jahren immer recht knapp an einer Empfehlung vorbei. Die Steuer ließ sich in beiden Musterfällen mit der App zwar recht schnell machen. Doch abgesehen von der verwirrenden Darstellung mit längeren Listen, gab es in diesem Jahr erhebliche Mängel bei der Steuerberechnung. So lieferte die App im Single-Fall statt einer Nachzahlung von rund 300 Euro eine Erstattung von mehr als 1.600 Euro. Schulgeld war nicht zu finden und die Vermietungseinkünfte lassen sich kaum verlässlich angeben. Und wie in den Vorjahren setzt Wundertax von sich aus die Telefon- und Internetkosten auf den Maximalwert von 240 Euro im Jahr, was wohl jedes Finanzamt einkassieren wird.
Diese App hieß im vergangenen Jahr noch Steuertipps. Der Anbieter hat aber mit der Einführung der Steuersparerklärung online in diesem Jahr beschlossen, dass alle Produkte den gleichen Namen Steuersparerklärung haben. Das ist verwirrend, denn man kann nicht innerhalb der drei Varianten hin und her springen.
Die App ist nur für sehr einfache Fälle gedacht. Dann geht es aber schnell und die Bedienung ist gut. Doch wer Kapitalerträge oder Bitcoins angeben will, bleibt außen vor. Auch Vermietung geht damit nicht, was in der Steuerberechnung zu sehr großen Abweichungen führte.
Die Online-Steuererklärung im Browser lässt sich gut bedienen und an einigen Stellen wird man auch gut unterstützt bei der Eingabe. Doch selbst im überschaubaren Single-Fall gab es Fehler und wenig Unterstützung. Zudem ist der Leistungsumfang sehr gering. Kapitaleinkünfte, Bitcoins, Vermietung und einiges mehr gehen damit nicht, was auch in der Berechnung zu massiven Abweichungen führte.
Wir haben sechs Steuersoftwares genau untersucht.
Ein Fall ist schwieriger als die Fälle bei den Apps.
Am Ende stehen vier Steuerprogramme, mit denen Du Deine Steuererklärung am PC erledigst.
Steuersoftware gibt es schon recht lange, größere Neuheiten sind mittlerweile eher selten. Wir haben sie in diesem Jahr ausführlich getestet, um zu sehen, wie gut sich die Steuererklärung mit einer Steuersoftware erledigen lässt. Unser Anspruch an diese Programme war, dass sie auch mit etwas schwierigeren Fällen zurechtkommen. Das macht den großen Unterschied zu den Steuer-Apps und Online-Steuererklärungen aus, die in unserer Erwartung nicht einen so großen Leistungsumfang haben müssen.
Deshalb haben wir zwei Musterfälle entwickelt: einen nicht ganz so schwierigen, den wir schon für die Steuer-Apps verwendet haben und einen komplizierteren Fall für eine selbstständige Tätigkeit. Damit waren auch teilweise Quervergleiche zu den Steuer-Apps und Browserlösungen möglich.
Christoph und Sarah sind verheiratet, haben einen Sohn Max und sind beide in der Kirche. Sie leben in Markt Schwaben bei München und pendeln beide zur Arbeit nach München.
Christoph arbeitete an zwei Tagen die Woche zuhause. Zudem kaufte er für das Homeoffice einen Bürostuhl und einen Monitor. Er hat auf sein Tagesgeld 1.800 Euro Zinsen bei einer deutschen Bank und 500 Euro bei einer Bank in den Niederlanden eingenommen und zudem mit Bitcoins einen Gewinn von 3.600 Euro gemacht. Christoph nutzte Telefon, Handy und Internet auch für den Job und erhielt als Trainer im Sportverein eine Aufwandsentschädigung von 3.000 Euro.
Sarah ist Mitglied einer größeren politischen Partei und hat gespendet. Für den Sohn Max fielen 2025 zuerst Kosten für die Kita und später für die Privatschule an.
Gemeinsam hatte das Ehepaar 2024 eine neu gebaute Eigentumswohnung in Nürnberg gekauft, die sie seit Mitte 2024 ganz normal vermieten. Dank degressiver Abschreibung betrug der Verlust mit der Wohnung mehr als 12.000 Euro. Zudem konnten sie Teile der Nebenkostenabrechnung für ihre Mietwohnung in Markt Schwaben geltend machen.
Das ist der kompliziertere Fall, denn Martina ist freiberufliche Journalistin in Berlin. Sie hatte 2025 damit rund 50.000 Euro Einnahmen. Dem gegenüber standen Ausgaben von rund 14.000 Euro. Dazu gehörten unter anderem Kosten für den Coworking-Space von 400 Euro im Monat. Hinzu kamen Bewirtungskosten, Reisekosten und Telefonkosten sowie Kosten für Bürobedarf und geringwertige Wirtschaftsgüter. Sie hatte 2025 vierteljährlich 2.000 Euro Steuern vorausgezahlt, also insgesamt 8.000 Euro.
Martina ist über die Künstlersozialkasse versichert und hatte erhebliche Kosten für eine Zahnbehandlung zu tragen.
Wir haben in beiden Musterfällen genau geschaut, ob die einzelnen Punkte konkret abgefragt werden. Du also „abgeholt“ wirst, auch wenn Du vorher nicht wusstest, was sich eigentlich absetzen lässt.
Wie läuft zum Beispiel die Unterstützung bei der Entfernungspauschale, beim Homeoffice und Deinen Arbeitstagen? Was ist mit der Nebenkostenabrechnung, den Steuern auf Bitcoins, den Büromöbeln oder den Telefonkosten? Genau hingeschaut haben wir auch bei den Einkünften aus Vermietung, unter anderem bei der Ermittlung der Abschreibung.
Im Fall 2 ging es vor allem um die Anlage EÜR, also die Unterstützung bei der Erfassung der Einnahmen aus der freiberuflichen Tätigkeit und ausführlicher bei den Ausgaben. Dort ging es unter anderem um Vollständigkeit, Unterstützung etwa beim Verpflegungsmehraufwand und den Umgang mit der Umsatzsteuer.
Wichtig ebenfalls: Wie ist die Darstellung auf dem Bildschirm, wie verständlich ist die Sprache und wie gut lässt sich das Programm bedienen? Schließlich haben wir auch geschaut, welche Funktionen zur Vereinfachung und Automatisierung der Steuererklärung führen. Dazu gehören die Datenübernahme aus dem Vorjahr oder die vorausgefüllte Steuererklärung (VaSt).
Unser Testfeld besteht aus den folgenden sechs Programmen. Einige davon haben mehrere Versionen, wir haben ausdrücklich die jeweilige Standardversion getestet:
Rubrik
| Gesamt- bewertung | Unterstützung 30 % | Berechnung 30 % | Bedienung 20 % | Leistungs- 10 % | Automatisierung 10 % |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Wiso Steuer 2026 | 91 % | 93 % | 100 % | 69 % | 100 % | 95 % |
| Tax 2026 | 86 % | 91 % | 100 % | 64 % | 79 % | 80 % |
| Steuersparerklärung (Steuerjahr 2025) | 84 % | 79 % | 100 % | 69 % | 100 % | 65 % |
| Taxman 2026 | 81 % | 75 % | 100 % | 64 % | 100 % | 60 % |
| Quicksteuer 2026 | 59 % | 61 % | 50 % | 64 % | 64 % | 60 % |
| Steuereasy 2026 | 59 % | 61 % | 50 % | 64 % | 64 % | 60 % |
Quelle: Finanztip-Analyse (Stand: 8. Juli 2026)
Du siehst, dass Wiso Steuer deutlich vorn liegt, ebenfalls empfehlenswert sind die drei Verfolger Tax 2026, Steuersparerklärung (Steuerjahr 2025) und Taxman 2026.
Finanztip gibt Dir jetzt zu allen sechs Programmen eine Kurzeinschätzung.
Die Steuersoftware von Wiso Steuer hatte keine Probleme mit den beiden Musterfällen und rechnete richtig. Hilfreich war wie in der App die KI Steuer-GPT. Das Programm hat alles an Bord, es bringt also die komplette Unterstützung für Selbstständige und Gewerbetreibende inklusive der jeweiligen zusätzlichen Steuererklärungen mit. Das gilt auch für die Umsatzsteuervoranmeldung, die mit der App von Wiso Steuer nicht geht. An einigen Stellen ist die App von Wiso Steuer besser als die klassische Software, etwa bei den Telefonkosten und generell bei der Bedienung.
Der kleine Bruder von Wiso ist Tax 2026. Aufbau und Bedienung der Programme sind sehr ähnlich. Damit ergaben sich in den beiden Musterfällen keine größeren Probleme und die Berechnung stimmte genau. Sogar den Fall der freiberuflichen Journalistin konnte Tax komplett lösen, es muss also in solchen Fällen nicht zwingend die teurere Professional-Version sein. Allerdings lassen sich mit Tax keine Umsatzsteuererklärungen und -voranmeldungen sowie Gewerbesteuererklärungen erstellen.
Die Software Steuersparerklärung brachte für unsere beiden Fälle alles mit und kann auch Umsatz- und Gewerbesteuer. Auch die Berechnung war vorbildlich. Die Unterstützung in den Musterfällen war nicht immer optimal, an einigen Stellen wurde einfach zu viel Steuerwissen vorausgesetzt. So musste man zum Beispiel wissen, dass Kryptowährungen zu den privaten Veräußerungsgeschäften gehören. Da konnte auch die sonst gute KI Alma nicht helfen. Bei der Bedienung liegt die Steuersparerklärung im Bereich der anderen hier getesteten Softwares. Dass es besser geht, zeigen die Varianten der Steuersparerklärung in der App und der Online-Steuererklärung.
Die Steuersoftware Taxman ist fast so etwas wie der Zwillingsbruder der Steuersparerklärung. Sie haben nicht nur den gleichen Rechenkern, sondern ähneln sich an den meisten Stellen im Programm. Das betrifft die positiven Dinge wie den kompletten Leistungsumfang inklusive Gewerbe- und Umsatzsteuererklärung und die richtige Berechnung. Aber auch Kritikpunkte wie die fehlende Kryptounterstützung und die im Vergleich zu vielen Steuer-Apps schlechtere Bedienung.
Auch Quicksteuer funktioniert sehr ähnlich wie Taxman. Die Steuersoftware konnte im Musterfall mit der Familie richtig rechnen, es brauchte aber dafür etwas mehr Steuerwissen. Der große Nachteil: Die von uns getestete Standardversion bietet keine Möglichkeit, die Steuererklärung für Selbstständige zu erstellen, was zu einigen Abwertungen inklusive der Berechnung führte. Nach unserer Ansicht sollte eine Steuersoftware wenigstens einfache Fälle der Selbstständigkeit beherrschen. Immerhin gibt es eine 15 Euro teurere Deluxe-Version, die das kann.
Diese Steuersoftware lässt sich nahezu eins zu eins wie Quicksteuer beschreiben. Solide Leistung im ersten Musterfall inklusive richtiger Berechnung, aber keine Möglichkeit für Selbstständige, damit die Steuererklärung zu machen. Auch das war uns zu wenig, zudem gibt es von Steuereasy keine umfangreichere Programmversion.
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