Geld abheben

Geld holen an Automaten fremder Banken

Josefine Lietzau Stand: 23. Oktober 2020
Das Wichtigste in Kürze
  • Oft müssen Sie Gebühren bezahlen, wenn Sie Geld abheben, egal ob in Deutschland oder einem anderen Land.
  • Wie hoch die Gebühren sind und ob sie überhaupt anfallen, hängt von zwei Punkten ab: Welche Karte Sie nutzen und an welchen Automaten Sie Geld holen. 
  • Ob es im Ausland preiswerter ist, die EC-Karte oder die Kreditkarte zu nutzen, entscheidet Ihre Bank.
So gehen Sie vor
  • Kontrollieren Sie, zu welchem Geldautomaten-Verband Ihre Bank gehört. Die Informationen dazu finden Sie auf der Website Ihrer Bank.
  • Finden Sie heraus, ob Ihre Bank das kostenlose Abheben über Kreditkarte oder Girocard anbietet.
  • Girocards (früher: EC-Karten) mit V-Pay-Logo funktionieren oft nur in Europa.
  • Über unseren Girokontorechner finden Sie Konten, mit deren Karten Sie in Deutschland, in der Eurozone und in der ganzen Welt gebührenfrei Geld abheben können.

Zum Girokontorechner

Am Geldautomaten kleben manchmal fast zehn Logos von Kartensystemen und auf der Girocard (früher: EC-Karte) sind es kaum weniger. Von Maestro bis Eufiserv ist alles dabei. Aber nur, wenn die Logos auf Karte und Automat zusammenpassen, können Sie wirklich Geld abheben.

Wo kann ich in Deutschland Geld abheben?

In Deutschland stehen ungefähr 58.000 Geldautomaten, der größte Teil gehört den Sparkassen und Volksbanken. Die meisten Bankkunden bekommen an jedem Automaten Geld, kostenlos geht das jedoch nicht immer. Manchmal kann es sogar richtig teuer werden.

EC-Karte (Girocard)

Zum Girokonto gehört für viele Verbraucher eine EC-Karte. Unter „EC-Karte“ findet man allerdings meist keine Erklärungen im Preis- und Leistungsverzeichnis der Bank, denn die heißt inzwischen offiziell „Girocard“.

Da es sich beim Girocard-System um eine rein deutsche Lösung handelt, erweitern die Banken die Karten mit den internationalen Systemen Maestro oder V-Pay, die zu Mastercard beziehungsweise Visa gehören. Deshalb ist zusätzlich das Symbol von einem der beiden internationalen Systeme auf den Karten abgebildet.

Auf einigen Girocards befindet sich das eher unbekannte Cirrus-Logo. Bei Cirrus handelt es sich um die Geldautomatenmarke von Mastercard. Verbraucher können mit solchen Karten in der Regel an Automaten mit Cirrus- und mit Maestro-Symbol Geld abheben. Das spielt vor allem im Ausland eine Rolle.

In Deutschland bestimmen aufgrund des Girocard-Systems die Automatenbetreiber die Gebühren. So können Kunden vor allem bei der eigenen Bank kostenlos Geld ziehen. Dank unterschiedlicher Geldautomaten-Verbünde ist das aber auch bei anderen Banken möglich. Kunden einer Sparkasse oder Volksbank heben daher oft bei anderen Sparkassen beziehungsweise Volksbanken kostenlos oder zumindest günstiger Geld ab. Die Privatbanken haben sich über die Verbünde Cash Group und Cashpool zusammengefunden.

Geldautomaten-Verbünde

AnbieterGeldautomatenMitglieder
Sparkassen-Netzetwa 24.000Sparkassen
Bankcard-Servicenetzetwa 17.700Volksbanken, Raiffeisenbanken, Sparda-Banken, Ethik Bank, PSD-Banken
Cash Groupetwa 9.000 (+ Kassen von 1.300 Tankstellen)Unicredit Bank, Commerzbank, Deutsche Bank, Postbank, Tochterunternehmen der genannten Banken
Cashpooletwa 3.200Bankhaus Hafner, Bank für Sozialwirtschaft, Bankhaus Bauer, Bankhaus C. L. Seeliger, Bankhaus Mayer, Bankhaus Gebr. Martin, Bankhaus J. Faisst, Privatbank Sperrer, Bankhaus Max Flessa, BBBank, Donner & Reuschel, Degussa Bank, Fürstlich Castell'sche Bank, Gabler-Saliter Bank, Berenberg, Merkur Privatbank, National-Bank, Pax-Bank, Santander, Sparda-Banken, Südwestbank, Targobank, Wüstenrot Bank, Oldenburgische Landesbank, Steyler Bank, Bankhaus Neelmeyer

Quelle: Websites der Anbieter (Stand: August 2020)

An den Kassen einiger Supermarktketten und anderer Geschäfte können Bankkunden außerdem beim Bezahlen Geld mit der Girocard abheben. Dabei sind die Kunden jedoch nicht nur an die Öffnungszeiten der Geschäfte gebunden, sie müssen auch meist für eine Mindestsumme einkaufen. Die beträgt abhängig vom Supermarkt zwischen 5 und 20 Euro. Teilnehmende Supermärkte sind beispielsweise Aldi Süd, Edeka, Penny, Rewe, Netto, der Baumarkt Toom und die Drogeriekette DM. Bei DM ist inzwischen selbst der Mindestumsatz weggefallen. Falls Bankkunden gerade nicht im Supermarkt einkaufen und keinen Automaten ihrer Bank oder des Verbundes finden, müssen sie Geld woanders abheben. Und das kann schnell teuer werden, da eine gesetzliche Obergrenze für die Gebühren fehlt. Jede noch so kleine Sparkasse oder Volksbank bestimmt ihre Auszahlgebühren selbst.

Die Privatbanken hatten sich zwar auf eine Obergrenze von 1,95 Euro geeinigt. Doch inzwischen haben viele Banken diese wieder aufgegeben und verlangen höhere Gebühren von fremden Kunden.

Auch exklusive Geldautomaten-Betreiber wie Cardpoint, IC Cash oder Euronet legen ihre Preise frei fest. Bei ihnen sind die Kosten zum Beispiel abhängig vom Automaten-Standort. Für sie gilt fast jeder Kunde als fremder Kunde, wenn er mit einer Girocard Geld abhebt.

Ausnahmen ergeben sich, wenn Banken mit solchen Anbietern zusammenarbeiten. So können zum Beispiel Postbank-Kunden an Automaten von Cardpoint kostenlos Geld abheben. Diese Einigung gilt aber nicht für die anderen Mitglieder der Cash Group.

Im September 2016 ermittelte die unabhängige Finanzberatung FMH einen Durchschnittswert von 4,22 Euro beim Abheben an fremden Geldautomaten.

Trotzdem brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen: Die Automatenbetreiber zeigen die Kosten für das Abheben in der Regel an. So können Sie den Vorgang bei unerwartet hohen Gebühren noch abbrechen und einen anderen Automaten suchen. Allerdings werden die Gebühren zum Teil recht spät angezeigt, die Verbraucher haben dann oft schon ihre PIN und den Geldbetrag eingegeben.

Kreditkarten

Bei Kreditkarten bestimmt die kartenausgebende Bank die Höhe der Gebühren. Deshalb müssen Verbraucher entweder das Preis- und Leistungsverzeichnis der Bank lesen oder die Entgeltinformation vom passenden Girokonto, um die Abhebegebühren herauszufinden.

Insbesondere Filialbanken verlangen hohe Gebühren, falls ihre Kunden mit der Kreditkarte Geld abheben. Dabei ist es meist egal, wessen Geldautomat sie nutzen. Kunden einiger Direktbanken kommen mit der Kreditkarte dagegen kostenlos an Bargeld.

Einige Verbraucher nutzen ihre Kreditkarte normalerweise nur, um im Internet einzukaufen. Wenn sie Geld abheben wollen, benötigen sie jedoch genau wie bei der EC-Karte die PIN.

Bei den Automaten der Privatbanken fallen laut dem Bundesverband deutscher Banken meist keine Gebühren an, falls Kunden anderer Banken dort mit Kreditkarten Geld abheben. Anders sieht es aber bei einigen Sparkassen aus: dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband  zufolge erlaubt Mastercard es den Automatenbetreibern, im Gegensatz zu Visa, ein direktes Kundenentgelt zu nehmen. Die Banken können selbst entscheiden, ob sie diese Regularien nutzen. Bei der Hamburger Sparkasse sind es 4,75 Euro, die Berliner Sparkasse erhebt dagegen keine gesonderten Gebühren. Diese Kosten finden Sie auf den Info-Aufklebern an den Geldautomaten, in den Preisaushängen oder in den Preis- und Leistungsverzeichnissen.

Zudem können die Kunden einiger Banken mit ihren Visa-Kreditkarten nicht bei jeder Sparkasse oder Volksbank am Automaten Geld abheben. Die Sparkasse in Nienburg schließt zum Beispiel die Visa-Karte von Volkswagen Bank, Santander Consumer Bank, ING-Diba, DKB, Comdirect Bank und Targobank aus.

In der Regel sollte das kein Problem sein. Zwar machen weder Mastercard noch Visa Angaben zur Anzahl der Geldautomaten, die ihre Kreditkarten akzeptieren; die Karten funktionieren aber an den meisten Automaten. Falls eine Sparkasse oder Volksbank die Kreditkarten einer bestimmten Bank nicht annimmt, können die betroffenen Kunden immer noch auf zahlreiche andere Automaten ausweichen. Geht auch das nicht, weil es vor Ort keine anderen Banken gibt, bleibt noch das Abheben in Geschäften mit der EC-Karte.

Smartphone

Inzwischen können die Kunden einiger Banken auch Geld mit ihrem Smartphone abheben. Dafür arbeiten Banken wie die DKB, N26 oder einige Sparda-Banken mit dem Unternehmen Barzahlen zusammen. Dafür erzeugen Sie auf Ihrem Handy einen Barcode und zeigen diesen an der Kasse eines teilnehmenden Händlers. Dann bekommen Sie den gewünschten Geldbetrag. Im Laden einkaufen müssen Sie dafür nicht.

Mit dem Smartphone abheben können Sie bei weniger Händlern als mit der Girocard. Durch Supermarktketten wie Rewe, Penny und Real sowie dem Drogeriekonzern DM ist aber zumindest eine bundesweite Abdeckung gesichert.

Wo kann ich im Ausland Geld abheben?

Ausländische Geldautomaten bieten oft an, den Abhebebetrag in Euro umzurechnen. Verzichten Sie unbedingt darauf, das Umrechnen macht das Ganze teurer. Die Automatenbetreiber nutzen in der Regel einen schlechteren Wechselkurs und verlangen zusätzliche Gebühren.

Beim Geldabheben gibt es unterschiedliche Gebühren, die sind von der Karte – EC- oder Kreditkarte – abhängig. Was beide gemein haben ist jedoch, dass die Banken Euro in eine Fremdwährung umrechnen müssen. Oft nutzen sie dazu den Visa- oder Mastercard-Kurs, teilweise auch den als teurer geltenden Devisenkurs. Auf diese Kurse können sie Zuschläge verlangen.

Wollen Sie in einem Land innerhalb des europäischen Wirtschaftraums mit einer andern Währung als Euro Geld mit Ihrer Karte abheben, gibt es noch eine Besonderheit: Die Banken müssen den Referenzkurs der Europäischen Zentralbank nutzen. Auf den dürfen sie aber immer noch einen Aufschlag berechnen, der kann immer gleich sein oder aber er hängt vom aktuellen Kurs der Währung ab. Die Banken schreiben in ihren Preis- und Leistungsverzeichnissen, wie sie das Ganze handhaben.

Da bei vielen Banken beim Abheben im Ausland auf jeden Fall eine Mindestgebühr anfällt, sollten Sie am besten mittelgroße Beträge abheben. Öfter kleine Beträge abzuheben, wird schnell zu teuer.

Ob die Kreditkarte oder die EC-Karte preiswerter ist, hängt von der jeweiligen Karte ab. Die Gebühren können sehr unterschiedlich ausfallen.

EC-Karte

Außerhalb von Deutschland kommen die internationalen Systeme zum Zug, Abhebungen laufen über V-Pay und Maestro. Ein Blick auf die Karte und die Aufkleber am Bankautomaten reicht, um zu wissen, ob die eigene Karte am Automaten funktioniert.

V-Pay gilt als das sicherere System, da die Daten auf dem Chip gespeichert werden. Bei Maestro liegen die Daten dagegen auf dem Magnetstreifen.

Im Ausland hat V-Pay damit aber einen entscheidenden Nachteil: Diese Karten funktionieren nicht in allen Ländern, da die Daten nur über den Chip ausgelesen werden. Inzwischen können die Banken die Karten jedoch bei Visa freischalten lassen, dann werden sie sogar bei Händlern und Automaten in den USA akzeptiert. Das hat zum Beispiel die Postbank getan. Voraussetzung dafür ist, das Visa-Karten akzeptiert werden und das Bezahlen über Chip und PIN abläuft. 

Maestro wird dagegen weltweit akzeptiert. Das gilt auch für die Cirrus-Karten. Der Grund dafür ist, dass die Daten auf dem Magnetstreifen gespeichert werden. Allerdings können Bankkunden mit Cirrus-Girokarten im Ausland nicht an Kassen bezahlen.

Sparkassen-Kunden können noch auf ein weiteres Zeichen auf den Geldautomaten achten: Eufiserv, der Verbund der europäischen Sparkassen. Tragen die Karten und die Automaten das entsprechende Logo, steht dem Geldabheben dort nichts im Weg.

Die Kosten für das Abheben bestimmt die kartenausgebende Bank, meist geht es dabei um einen Prozentsatz des Umsatzes im Zusammenhang mit einem Mindestbetrag. Dadurch ist das Abheben kleinerer Beträge besonders teuer. Die Kosten werden in den Preisaushängen und Preis- und Leistungsverzeichnissen genannt. Die Automaten zeigen sie nicht an. 

Anders verhält es sich bei den Gebühren, die die Automatenbetreiber zusätzlich verlangen. Ob dies der Fall ist und wie viel der Betreiber verlangt, ist vom Land und der Bank abhängig.

Nicht immer sind EC-Karten sofort im Ausland nutzbar, da die Banken sie aus Sicherheitsgründen außerhalb von Deutschland zunächst sperren. Deshalb sollten Sie vor der Reise bei Ihrer Bank nachfragen und die Karte wenn nötig freischalten lassen.

Geben Sie Ihr Reiseziel an, wenn Sie Ihre Girocard für das Ausland freischalten lassen. Es kann sonst sein, dass die Bank zum Beispiel statt Europa nur den Euro-Raum freigibt, in Großbritannien beispielsweise stünden Sie in einem solchen Fall ohne Bargeldzugang da.

Auslandsgebühren Girocard

Anbieter

Gebühren beim

Abheben in Euro

Gebühren beim Abheben

in Fremdwährung

Hamburger Sparkasse1 %, mind. 4,95 €1,25 %, mind. 5 €
Raiffeisenbank München-Süd5 €5 €
Sparda Bank Ostbayern4,95 €4,95 €
Santander Bank1 %, mind. 5,95 €1 %, mind. 5,95 €
ING5 €5 €
DKB1 %, mind. 10 €1 %, mind. 10 €
ConsorsbankGebühren des Automatenbetreibers1,75 % zuzüglich Gebühren des Automatenbetreibers

Quelle: Websites der Anbieter (Stand: 22. Juni 2020)

Mehr dazu im Ratgeber Girokonto

  • Mit dem richtigen Girokonto kannst Du Gebühren sparen und bekommst gute Leistungen.
  • Unsere Anbieter-Empfehlung: Comdirect, DKB, Consorsbank, Norisbank

Zum Ratgeber

Kreditkarten

Fragen Sie bei Ihrer Bank auch nach, ob Sie die Kreditkarte im Ausland nutzen können. Sie könnte insbesondere außerhalb von Europa aus Sicherheitsgründen gesperrt sein.

Auch außerhalb von Deutschland bestimmt die kartenausgebende Bank die Abhebegebühren. Es entstehen ähnliche Kosten wie bei der EC-Karte: Abhebe- und Fremdwährungsgebühren.

Außerdem verlangen einige Automatenbetreiber zusätzliche Gebühren, insbesondere im außereuropäischen Ausland. Die fallen auch dann an, wenn die kartenausgebende Bank kostenlose Abhebungen verspricht. In der Regel bekommen Verbraucher dieses Geld nicht zurück. Eine Ausnahme bilden nur einige Gold- und Platinum-Kreditkarten.

Auslandsgebühren Kreditkarte

Anbieter

Gebühren beim

Abheben in Euro

Gebühren beim Abheben

in Fremdwährung

Hamburger Sparkasse0 €1,25 %
Raiffeisenbank München-Süd2 %, mind. 5 €2 %, mind. 5 €
Sparda Bank Ostbayern2 €2 € zuzüglich 1,75 % des Umsatzes
Santander Bank21 %, mind. 5,25 € / 3,5 %, mind. 5,75 €1 %, mind. 5,25 € / 3,5 %, mind. 5,75 €
ING0 €1,75 %
DKB0 €

0 € / 2,2 %1

Consorsbank0 €31,75 %

1 abhängig vom Kundenstatus
2 abhängig vom Kontostand beziehungsweise ob das Konto im Plus oder Minus ist
3 ab 50 Euro, darunter fallen Gebühren an
Quelle: Websites der Anbieter (Stand: 3. Juli 2020)

Ob Verbraucher im Ausland preiswerter mit der EC-Karte oder der Kreditkarte Geld abheben, hängt also von den Gebühren der jeweiligen Bank ab. So verlangen einige Direktbanken im Ausland keine Abhebe- oder Fremdwährungsgebühren bei der Kreditkarte, zum Beispiel die Hanseatic Bank, Barclaycard und die DKB. Auch die Prozentsätze und Mindestbeträge fallen unterschiedlich hoch aus.

Einige Banken arbeiten im Ausland mit Partnerbanken zusammen, an deren Automaten die Kunden dann mit der EC-Karte günstiger Geld abheben können als Kunden anderer Geldinstitute. Die Deutsche Bank arbeitet unter anderem in den USA mit der Bank of America und in Großbritannien mit Barclays zusammen. Die Kunden der Hypovereinsbank können an den Automaten der Unicredit-Gruppe Geld abheben, zum Beispiel bei der Bank Austria in Österreich und der Yapi Kredi in der Türkei.

Bargeld wieder in Euro umtauschen

Sollten Sie nach Ihrer Reise noch Bargeld in einer fremden Währung übrighaben, stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten des Umtauschs offen. Sie können das Geld bei Ihrer Bank umtauschen. Unter Umständen akzeptieren die Banken jedoch nur Geldscheine und keine Münzen. Manche Bank bietet den Service auch nicht an oder nur bei bestimmten Währungen. Die Reisebank hingegen ist auf das Umtauschen von Währungen spezialisiert und hat viele Währungen im Programm.

Sie können das Geld auch in einer Wechselbörse tauschen. Dabei fallen Gebühren an. Seltene Währungen nehmen die Wechselbörsen in Deutschland womöglich nicht an. Sinnvoller ist es bei solchen Währungen, sie direkt im Urlaubsland in Euro umzutauschen.

Falls es sich nur um geringe Summen Bargeld handelt und sich der Aufwand nicht lohnt, können Sie diese sogenannten Restdevisen auch spenden. Informieren Sie sich vorher, ob die von Ihnen ausgewählte Organisation auch fremde Währungen in bar als Spende annimmt. So akzeptierten zum Beispiel die Welthungerhilfe und die Caritas-Einrichtungen in Baden-Württemberg solche Spenden.

Wie fordere ich falsch abgebuchtes Geld zurück?

Beim Geld abheben kann auch mal etwas schiefgehen. Vielleicht erhalten Sie weniger Geld als Sie eigentlich wollten oder überhaupt kein Geld und die Abbuchung erscheint trotzdem auf Ihrem Konto. Wenden Sie sich in solchen Fällen direkt an Ihre Bank.

Falls Sie das Geld mit Ihrer Kreditkarte abgehoben haben, können Sie den Umsatz reklamieren. Die erforderlichen Formulare dafür finden Sie online oder in einer Filiale.

Mehr dazu im Ratgeber Kreditkarten

  • Es gibt kostenlose Kreditkarten, mit denen das Bezahlen und Geldabheben wenig kostet.
  • Unsere Anbieter-Empfehlung: DKB, Hanseatic Bank, Payback, Barclaycard, Consorsbank

Zum Ratgeber

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Dein monatlicher Geldeingang

Finanztip-Kommentar: Zum monatlichen Geldeingang gehören zum Beispiel Gehalt, Rente und Bafög. Der Geldeingang kann die Kontogebühren beeinflussen.

Brauchst Du eine Kreditkarte?

Finanztip-Kommentar: Bei einigen Konten ist die Kreditkarte immer dabei, bei anderen buchst Du die Karte auf Wunsch dazu.

Wo möchtest Du Geld abheben?
Brauchst Du eine Filiale?

Der Finanztip-Girokontorechner basiert auf Daten von Banken, die der Dienstleister Financeads GmbH Co KG, Nürnberg (Datenschutzhinweise), zur Verfügung stellt. Diese haben wir mit unseren Parametern so gefiltert, dass nur bundesweit verfügbare Banken angezeigt werden, die ein verbraucherfreundliches Girokonto nach den Finanztip-Kriterien anbieten. Die Auswahl der Banken mit Girokonten erhebt keinen Anspruch auf einen vollständigen Marktüberblick. Die teilnehmenden Banken findest Du am Ende dieses Artikels. Wir übernehmen keine Gewähr für die Richtigkeit und Aktualität der hier bereitgestellten Informationen. Für Schäden aus fehlerhaften Daten oder durch die Nutzung des Rechners übernehmen wir keine Haftung.

Autor
Josefine Lietzau

Stand: 23. Oktober 2020


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