Girokonto von N26

Smartphone statt Geldautomat und Kreditkarte

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit N26 (ehemals Number26) nutzen Kunden ihr Girokonto über eine Smartphone-App.
  • Das Besondere an N26 sind die vielen Wege, auf denen die Kunden bezahlen, Geld abheben und überweisen können.
  • Der Anbieter verlangt keine Gebühren für Konto und Karten. Geld abzuheben, ist allerdings nur drei- bis fünfmal pro Monat kostenlos. Danach werden jedes Mal 2 Euro fällig.
  • Kunden benötigen für Überweisungen keine Kontodaten der Empfänger.
  • Jeweils zehn zurückliegende Transaktionen der Kreditkarte lassen sich mit dem Smartphone auslesen.

So gehen Sie vor

  • Stellen Sie sich die Frage, ob Ihnen das Banking per Smartphone und Laptop reicht. N26 besitzt keine eigenen Bankfilialen.
  • Ermitteln Sie über den Finanztip-Girokontorechner, wie teuer ein Konto ist, das zu Ihnen passt.
  • Vergleichen Sie die App-Funktionen, die Ihnen N26 anbietet, mit denen von anderen Smartphone-Konten.
  • Entscheiden Sie, ob die Apps beim Konto die Kostenunterschiede zu anderen Konten ohne diese Funktionen wettmachen.
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Wer braucht noch Filialen, dachten sich Direktbanken vor einigen Jahren. Das Fintech-Unternehmen N26 (zuvor Number26) geht noch ein Stück weiter: Wer braucht noch schnödes Online-Banking mit dem Computer? Ein Konto als App auf dem Smartphone tut es doch auch.

Mit der App lässt sich nicht nur das gesamte Online-Banking erledigen, egal ob es um das Überweisen, Bezahlen oder Geldabheben geht. Die Kunden können auch viele unterschiedliche Überweisungswege wählen, darunter einige, die bei anderen Banken noch keine Rolle spielen.

Zu wem passt das Konto?

Wer ein Girokonto bei N26 eröffnen will, muss mindestens 18 Jahre alt sein und in einem der Länder leben, in denen N26 tätig ist, zum Beispiel in Deutschland. Eine weitere Voraussetzung ist eher ungewöhnlich: Erforderlich ist ein mit der N26-App kompatibles Smartphone, auf dem die Banking-App installiert wird.

Zwar können Kunden das Konto auch ohne Handy nutzen, jedoch funktioniert nicht alles über den Browser. So ist das Smartphone nötig, um die Anmeldung bei N26 abzuschließen oder um Überweisungen und Daueraufträge zu bestätigen. Wenn Sie sich für das Konto interessieren, sollten Sie daher zunächst kontrollieren, ob die App überhaupt auf Ihrem Handy funktioniert.

Das Smartphone dient als sogenanntes Authentifizierungsinstrument. N26 nutzt dazu Hardware-Merkmale des Gerätes. Kunden müssen es deshalb sicher aufbewahren und vor dem Zugriff Dritter schützen. Falls das Smartphone verloren geht oder gestohlen wird, müssen die Kunden dies N26 melden.

Ist das Handy kaputt oder abhandengekommen, ist das Konto erst einmal nicht mehr nutzbar. Bevor Kunden sich auf einem neuen Gerät einloggen können, muss das alte Smartphone vom Konto getrennt werden – „entknüpft“ werden, wie das bei N26 heißt.

Denn aus Sicherheitsgründen lässt sich nur ein Smartphone mit dem Konto verbinden. Als zusätzliche Absicherung dient das Passwort für die App und die PIN für Überweisungen. Finanztip empfiehlt zudem, auch das Handy insgesamt mit einer PIN abzusichern.

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Welche Kosten entstehen beim N26-Konto?

N26 verlangt weder eine Gebühr für die Kontoführung noch für die dazugehörige Maestro-Karte oder Mastercard-Kreditkarte. Auch fallen keine Kosten an, wenn Kunden mit den Karten bezahlen, egal in welcher Währung. Bei Fremdwährungen nutzt N26 den Mastercard-Wechselkurs.

Anders sieht es beim Geldabheben am Automaten in Deutschland aus: Mit der Maestro-Karte kostet das immer 2 Euro. Mit der Mastercard geht das kostenlos – allerdings nur dreimal im Monat, das ist seltener als einmal pro Woche. Jedes weitere Abheben kostet ebenfalls 2 Euro.

Zwei Gruppen von Nutzern kommen mit der Mastercard immerhin fünfmal im Monat kostenlos an Geld: Kunden unter 26 Jahren und diejenigen, die das N26-Girokonto als Hauptkonto nutzen. Falls die kostenlosen Abhebungen nicht reichen, können Nutzer zwar bei bestimmten Einzelhändlern über „Cash26“ Geld abheben. Dann sind sie allerdings an deren jeweilige Öffnungszeiten gebunden.

Wer Geld auf sein N26-Konto einzahlt, muss bei Beträgen von mehr als 100 Euro im Monat eine Gebühr von 1,5 Prozent der eingezahlten Summe entrichten.

Im Ausland können Kunden hingegen unbegrenzt kostenlos Geld abheben. N26 hat dafür Regeln im Rahmen einer „fair-use policy“ festgelegt. Diese veröffentlichte das Unternehmen im Juli 2016, nachdem es Hunderten Kunden zunächst ohne Erklärung gekündigt hatte.

N26 verlangt eine Fremdwährungsgebühr von 1,7 Prozent der abgehobenen Summe, falls Kunden Geld in einer anderen Währung als Euro abheben. Außerdem fallen bei einigen Automatenbetreibern zusätzliche Gebühren an, für die N26 nicht aufkommt. Laut der Bank ist dies etwa in Nordamerika sowie Südostasien häufig der Fall.

Aber auch einige Sparkassen in Deutschland erheben Gebühren, wenn fremde Kunden mit einer Mastercard bei ihnen Geld abheben. Das können durchaus um die 10 Euro sein. Automaten in Deutschland zeigen diese Gebühr in aller Regel an.

Das Unternehmen hat die Funktionen des Kontos seit dem Start erweitert: Inzwischen gibt es auch einen Dispokredit mit einem effektiven Jahreszins von 9,2 Prozent (der offiziell angegebene Dispozins beträgt 8,9 Prozent).

Ob Nutzer einen Dispo erhalten und wie hoch der Disporahmen ist, hängt von ihrer Schufa-Bewertung ab, dem monatlich eingehenden Gehalt und anderen regelmäßigen Geldeingängen. Kunden beantragen den Dispo in der App und erhalten laut N26 sofort Rückmeldung. Sie können den Dispo kündigen und innerhalb des gewährten Rahmens senken oder erhöhen. Jede Anfrage wird vorübergehend bei der Schufa gespeichert.

Grenzen beim Bargeld

Cash26 Geldkarten
Einzahlung & Auszahlung 999 € (300 € beim Auszahlen pro Transaktion)
Abheben¹ bis 2.500 € am Tag
Bezahlen¹ (Geschäft & Internet) bis zu 5.000 € am Tag

¹ Insgesamt sind Abheben und Bezahlen auf 20.000 Euro im Monat beschränkt.
Quelle: Website des Anbieters (Stand: August 2018)

Wie funktionieren die Karten zum Konto?

Bei den Karten handelt es sich um eine Debit-Kreditkarte von Mastercard und eine Maestro-Karte. Bei beiden Karten geht das Geld beim Verwenden also sofort vom Konto ab. Die PINs für die beiden Karten können die Kunden selbst festlegen. Sie können mit dem Überweisungscode übereinstimmen – sollten sie aber nicht.

Die Maestro-Karte ist nicht an das deutsche Girocard-System angeschlossen. Das bedeutet für Verbraucher, dass sie beim Bezahlen darauf achten müssen, dass das Maestro-Logo auf der Kasse zu sehen ist. Obwohl immer mehr Händler Maestro akzeptieren, geht der Handelsverband Deutschland davon aus, das es weniger sind als für die Girocard. N26 setzt nach eigenen Angaben auf Maestro, um Push-Benachrichtigungen nach dem Bezahlen auf das Handy und damit das Echtzeit-Banking zu ermöglichen. Mehr dazu lesen Sie weiter unten.

Bei den N26-Kreditkarten sind die PINs online im Mastercard-Netzwerk hinterlegt. In einigen Ländern (zum Beispiel Frankreich und Irland) lesen die Kassen die PIN jedoch vom Chip auf der jeweiligen Karte aus. Deshalb können Kunden in diesen Ländern nicht sofort mit Karte bezahlen, weil die PIN nicht von vornherein auf dem N26-Chip gespeichert ist.

Sie müssen in solchen Fällen zunächst etwas Geld an einem Automaten abheben, damit dieser die PIN online liest und auf den Chip schreibt. Danach ist die Karte für das bargeldlose Bezahlen einsatzbereit. Falls Kunden die PIN ändern, müssen sie das Ganze beim nächsten Auslandsaufenthalt wiederholen.

Bei der Mastercard-Kreditkarte handelt es sich um eine NFC-Karte (Near Field Communication). Das bedeutet, Kassenterminal und Karte tauschen kontaktlos Informationen untereinander aus, die Karte muss zum Bezahlen nicht mehr im Terminal stecken.

Der NFC-Chip auf der Karte ist so eingestellt, dass ein Smartphone mit einer passenden App auch Daten zu den letzten zehn Transaktionen auslesen kann. Zu den Daten gehören die Kreditkartennummer, das Ablaufdatum der Karte und die Transaktionsdaten. Nicht gespeichert werden persönliche Angaben wie Name, Geburtsdatum und Adresse, Kartenprüfziffer oder wo eingekauft wurde. Laut N26 ist es nicht möglich, mit den Daten eine funktionierende Kartenkopie herzustellen.

Wie lässt mit dem Smartphone Geld abheben und bezahlen?

N26-Kunden können nicht nur an Automaten Geld abheben. Über „Cash26“ ist dies auch an den Kassen verschiedener Supermärkte und Einzelhändler in Deutschland möglich, darunter Rewe, Penny und Budni. Das funktioniert komplett über das Smartphone.

Die Nutzer generieren über Handy und PIN einen Barcode, den sie an den Kassen einlesen lassen. Dazu muss das Smartphone online sein. Das Geld geht direkt vom Konto ab. Die Kunden können den Code löschen, falls sie ihn doch nicht brauchen. Machen sie das nicht, können sie 24 Stunden lang nicht auf das Guthaben zugreifen. Danach wird es automatisch wieder dem Konto gutgeschrieben.

Wenn Kunden Geld über Cash26 in Supermärkten und bei Einzelhändlern einzahlen, können sie darauf sofort mit den N26-Karten zugreifen. Allerdings dauert es auch bei Cash26 ein bis zwei Tage, bis das eingezahlte Geld für Überweisungen oder Lastschriften bereitsteht. Wie beim Überweisen müssen die Kunden eine Push-TAN bestätigen.

N26 verlangt zudem Gebühren, falls Kunden mehr als 100 Euro im Monat einzahlen. Die Gebühr beträgt 1,5 Prozent der eingezahlten Summe.

N26 arbeitet mit dem amerikanischen Internetkonzern Google zusammen, um das Bezahlen mit dem Handy zu ermöglichen. Dabei halten die Kunden das Smartphone lediglich an den Bezahlterminal – NFC und Google Pay erledigen den Rest. Bei Summen von weniger als 25 Euro müssen die Kunden nicht mal das Smartphone entsperren. Beim Bezahlen werden zudem keine Kartendaten weitergegeben, die Zahlung erfolgt über eine virtuelle Kontonummer.

Grenzen bei Überweisungen

Moneybeams
Number26-Kunde als Empfänger bis 1.000 € am Tag
Nichtkunden als Empfänger bis 100 € am Tag

Quelle: Website des Anbieters (Stand: August 2018) 

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Was kann die App?

N26-Kunden können über die App die Karten sperren und Karteneinstellungen verändern. So lassen sich zum Beispiel Auslandszahlungen, Online-Zahlungen und Bargeld-Abhebungen aktivieren und deaktivieren oder Limits ändern.

Eine Besonderheit der N26-App ist das „Echtzeit-Banking“: Die Kunden erhalten zu allen Ausgaben und Transaktionen Push-Benachrichtigungen. Das gilt für Überweisungen, aber auch für das Bezahlen mit Kreditkarte oder Geldabheben mit der Maestro-Karte. Wer das nicht will, kann diese Nachrichten abschalten.

Die App weist den Transaktionen Kategorien zu, zum Beispiel „Bars & Restaurants“. Nutzer können ihre Ausgaben dadurch über Statistiken schnell analysieren.

Jede ausgehende Zahlung bestätigen Kunden über Push-TANs. Das Push-TAN-Verfahren kommt grundsätzlich ohne weitere Geräte aus und richtet sich an Verbraucher, die ihre Bankgeschäfte über Smartphones und Tablets erledigen wollen. Dabei laufen Online-Banking und TAN-Verfahren zwar auf ein- und demselben Gerät ab, aber getrennt voneinander.

Sicherheitsforscher haben 2015 das Push-TAN-Verfahren der Sparkassen gehackt, ihnen ist das jedoch nur unter Laborbedingungen gelungen. N26 hat auf Anfrage im Februar 2016 keine Angaben zur Sicherheit des eigenen Systems gemacht.

In jedem Fall gilt: Schützen Sie Ihr Smartphone vor unbefugtem Zugriff, egal ob Sie es für das N26-Konto oder das mTAN-Verfahren anderer Banken verwenden. Der IT-Branchenverband Bitkom rät, die Sicherheit auf dem Smartphone genauso ernst zu nehmen wie auf dem PC.

Wie lässt sich Geld überweisen?

Die PIN zum Überweisen legen N26-Kunden selber fest. Die Zahlenkombination brauchen sie auch, wenn sie mit dem Smartphone Geld abheben (Cash26) oder Daueraufträge anlegen.

Zum Überweisen nutzen die Kunden die sogenannten Moneybeams, falls sie die Kontodaten des Empfängers nicht haben. Sie senden das Geld über die im Smartphone gespeicherten Kontaktdaten, zum Beispiel die E-Mail-Adresse. Ist der Empfänger N26-Kunde, geht das Geld direkt auf seinem Konto ein, er kann es sofort mit den Geldkarten verwenden. Es dauert jedoch bis zu zwei Tagen, bis er seinerseits das Geld zum Überweisen nutzen kann.

Auch bei Moneybeams handelt es sich am Ende um Sepa-Überweisungen, die innerhalb eines Bankarbeitstages auf dem Konto eingehen sollen. Laut N26 können aufgrund der Buchungszeiten der Banken aus einem Bankarbeitstag aber zwei Werktage werden.

Nichtkunden erhalten einen „Offline-Moneybeam“: Sie bekommen eine SMS oder eine E-Mail mit einem Link, über den sie ihre Kontonummer angeben. Danach gelangt das Geld innerhalb von zwei Bankarbeitstagen auf ihr Konto. Die Adressaten müssen innerhalb von sieben Tagen auf die Nachricht reagieren, sonst storniert N26 die Überweisung, und das Geld landet wieder auf dem Konto des Absenders.

Empfänger von Offline-Moneybeams könnten solche Nachrichten allerdings für Spam oder Phishing halten, insbesondere falls sie keine N26-Kunden sind. Deshalb sollten Absender den Empfängern immer Bescheid geben.

N26 arbeitet für Überweisungen in fremder Währung mit dem britischen Fintech Transferwise zusammen. Das soll schneller gehen und preiswerter sein als bei normalen Banken.

Welche weiteren Kontomodelle gibt es?

N26 startete mit dem kostenlosen Girokonto. Inzwischen hat der Anbieter weitere Modelle im Programm, zum Beispiel das Flex-Konto. Mit diesem Girokonto richtet sich N26 an Kunden, die die Bonitätsanforderungen für das Standard-Girokonto nicht erfüllen. Diese Kunden können das N26-Flex-Konto mit einer Kontoführungsgebühr von 6 Euro im Monat abschließen.

Zusätzlich müssen sie beim Geldabheben an Automaten oder bei Cash26-Einzelhändlern 2 Euro zahlen. Die Maestro-Karte und die Kreditkarte von Mastercard sind auch beim Flex-Konto dabei. Unter denselben Konditionen bietet N26 auch das Basiskonto an.

Das Flex-Konto ist jedoch nicht das einzige Girokonto, bei dem N26 Gebühren verlangt. Das ist auch bei N26 Black der Fall. Die Kontoführungsgebühren dort betragen 9,90 Euro im Monat. Bei der dazugehörigen Mastercard fallen zumindest die Fremdwährungsgebühren beim Abheben weg.

Zum Konto gehört auch ein Versicherungspaket, das etwa bei Flugverspätungen, Gepäckdiebstahl oder Unfällen im Ausland greift. Allerdings ist der größte Teil der Versicherungen überflüssig, teilweise fällt ein hoher Selbstbehalt an. Wirklich wichtig ist nur die Auslandsreisekrankenversicherung. Die bekommen Sie jedoch preiswerter und besser direkt bei einem Versicherer.

Für 16,90 Euro gibt es außerdem ein Konto mit den gleichen Konditionen wie beim N26 Black. Der einzige Unterschied besteht in der Metal Mastercard, die aus Edelstahl statt Plastik hergestellt ist und ein paar Vergünstigungen bei Online-Händlern bietet, die die anderen Kontomodelle nicht haben.

N26 hat außerdem inzwischen ein Konto für Geschäftskunden auf den Markt gebracht.

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Was für ein Unternehmen ist N26?

N26 zählt zu den sogenannten Fintechs. Das sind Finanz-Unternehmen, die mit neuen Technologien und speziellen Dienstleistungen den klassischen Bankensektor aufmischen. N26 hat seit Mitte Juli 2016 eine eigene Banklizenz. Im Zuge dieser Veränderung bekam die Firma den Namen N26, zuvor hieß sie noch Number26. Die Kundenkonten zogen ab Ende Oktober 2016 vom früheren Partner Wirecard, einer britischen Bank, zur N26-Bank um.

Das Geld der Kunden ist über die deutsche Einlagensicherung geschützt. Die drei großen Ratingagenturen Moody’s, Standard & Poor’s und Fitch bewerten das Unternehmen nicht. Da es sich um ein unverzinstes Girokonto handelt, sollten Kunden sowieso nicht allzu viel Geld darauf liegen lassen und es lieber in ein gut verzinstes Tagesgeldkonto stecken.

N26 ist außer in Deutschland noch in 16 anderen Ländern verfügbar, zum Beispiel in Frankreich und Griechenland. Seit Ende Juli 2016 können Kunden über N26 Invest auch Geld anlegen. Dafür arbeitet das Fintech mit dem Robo-Advisor Vaamo zusammen.

Anfang 2017 startete N26 zudem mit der Vergabe von Krediten; seit Mai 2017 können Kunden Geld über eine Zusammenarbeit mit dem Berliner Unternehmen Weltsparen fest anlegen.

Seit Sommer 2017 arbeitet N26 bei Krediten auch mit Auxmoney zusammen. Über die Kreditplattform erhalten weitere Kundengruppen von N26 Kredite: Studenten, Selbstständige und Freiberufler. Durch die Zusammenarbeit mit dem Insurtech Clark können N26-Kunden ihre Versicherungsverträge über die N26-App verwalten.

Mehr dazu im Ratgeber Girokonto

Josefine Lietzau
von Finanztip,
Expertin für Bankprodukte

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Artikel verfasst von

Josefine Lietzau

Finanztip-Expertin für Bankprodukte

Josefine Lietzau ist Redakteurin im Team Bank & Geldanlage. Bereits während ihres Studiums der Germanistik und Anglistik war sie für die Redaktionen der Grünen Liga, der Jüdischen Zeitung und der Superillu tätig. Nach ihrem Magister-Abschluss absolvierte Josefine Lietzau ein Volontariat bei den Online-Verbraucherportalen Banktip und Posttip, wo sie im Anschluss als Redakteurin arbeitete.