Girokonto Vergleich

Mit unserem Rechner das günstigste Girokonto finden

Josefine Lietzau
Das Wichtigste in Kürze
  • Mit dem Wechsel vom teuren zu einem günstigen Girokonto können Sie über die Jahre Hunderte Euro an Gebühren sparen.
  • In der Regel sind Direktbanken preiswerter als Filialbanken. Wenn Sie am Girokonto sparen wollen, wählen Sie also am besten ein Konto bei einer Bank ohne Filialen.
  • Neben den Kosten gibt es weitere wichtige Punkte beim Girokonto, zum Beispiel: Wo kann ich kostenlos Geld abheben und wie viele Automaten kann ich dafür nutzen?
Die besten Girokonten im Überblick
  • Weltweit kostenlos abheben: DKB (Geldeingang erforderlich für gute Konditionen) ComdirectNorisbank, Santander
  • In der Eurozone kostenlos abheben: ING-Diba, Consorsbank
  • Wenn Sie lieber selbst prüfen: Der Finanztip-Girokontorechner vergleicht Konten bundesweit aktiver Banken. Er berechnet beispielhaft die Gesamtkosten und hilft Ihnen so bei der Suche nach dem passenden Konto.

Girokontorechner

Ihr monatlicher Geldeingang

Finanztip-Kommentar: Zum monatlichen Geldeingang gehören zum Beispiel Gehalt, Rente und Bafög. Der Geldeingang kann die Kontogebühren beeinflussen.

Brauchen Sie eine Kreditkarte?

Finanztip-Kommentar: Bei einigen Konten ist die Kreditkarte immer dabei, bei anderen buchen Sie die Karte auf Wunsch dazu.

Wo möchten Sie kostenlos abheben?
Brauchen Sie eine Filiale?

Der Finanztip-Girokontorechner basiert auf Daten von Banken, die der Dienstleister Financeads GmbH Co KG, Nürnberg (Datenschutzhinweise), zur Verfügung stellt. Diese haben wir mit unseren Parametern so gefiltert, dass nur bundesweit verfügbare Banken angezeigt werden, die ein verbraucherfreundliches Girokonto nach den Finanztip-Kriterien anbieten. Die Auswahl der Banken mit Girokonten erhebt keinen Anspruch auf einen vollständigen Marktüberblick. Die teilnehmenden Banken finden Sie am Ende des Artikels. Wir übernehmen keine Gewähr für die Richtigkeit und Aktualität der hier bereitgestellten Informationen. Für Schäden aus fehlerhaften Daten oder durch die Nutzung des Rechners übernehmen wir keine Haftung.

So funktioniert der Girokonto-Vergleich

Unser Girokontorechner zeigt Ihnen, welches Girokonto das passende für Sie sein kann und wie viel Sie dafür bezahlen. Dazu rechnen wir anhand eines Beispielkunden die Gesamtkosten unterschiedlicher Girokonten aus. Diese Kosten können sich von denen unterscheiden, die Sie später tatsächlich für dieses Konto bezahlen, denn diese hängen von der konkreten Nutzung des Kontos ab.

Eine Liste mit den im Rechner genannten Banken finden Sie am Ende des Ratgebers. Falls Sie lieber ein Konto bei einer regionalen Filialbank eröffnen wollen, bekommen Sie durch den Finanztip-Vergleich eine Vorstellung über die Größenordnung. Filialbanken sind in der Regel teurer als Direktbanken, die Filialbank um die Ecke kann aber trotzdem ein gutes Angebot haben.

Um das richtige Konto für Sie zu finden, brauchen wir ein paar Angaben von Ihnen: 

Monatlicher Geldeingang - Viele Banken verlangen beim Girokonto Kontoführungsgebühren, einige von ihnen senken sie jedoch, falls regelmäßig Geld auf dem Konto eingeht. Damit wir das berücksichtigen können, müssen Sie uns also diesen Betrag nennen.

Kreditkarte - Je nach Girokonto ist eine Kreditkarte immer dabei – oder aber Sie müssen die Karte separat bei der Bank beantragen. Wir rechnen Kosten wie Jahresgebühr oder Abhebegebühr mit in die Gesamtkosten ein, falls Sie eine Kreditkarte zum Girokonto wollen. Auch wenn Sie weltweit kostenlos Geld abheben wollen, zählen wir immer Kreditkarten-Kosten dazu. Falls es für Sie preiswerter ist, mit der Kreditkarte in der Eurozone Geld abzuheben, bucht der Rechner die Karte hinzu. Denn nicht überall können Sie problemlos mit der Girocard (ehemals EC-Karte) abheben, sondern sind womöglich auf eine Kreditkarte angewiesen.

Kostenlos abheben - Die Banken bieten Ihnen zum Konto unterschiedliche Karten an. Abhängig von diesen bezahlen Sie Gebühren beim Geldabheben – oder eben nicht. Wer viel reist, sollte also im Rechner die Option „weltweit kostenlos abheben“ auswählen. Konten, bei denen das nicht möglich ist, werden dann herausgefiltert.

Filiale - Direktbanken bieten in Deutschland in der Regel die preiswertesten Girokonten an. Falls Sie jedoch eine Filiale brauchen, weil Sie nicht nur Online-Banking nutzen wollen oder einen Ansprechpartner haben möchten, kann der Rechner diese Konten beim Vergleich für Sie herausfiltern.

Kosten beim Girokonto

Finanztip vergleicht Girokonten und filtert die für Sie passenden heraus. Dabei zeigen wir Ihnen unterschiedliche Gebühren:

Jährliche Kosten - Finanztip berechnet, was das Kontomodell kostet. Dazu gehören nicht nur die monatlichen Kontoführungsgebühren, sondern auch Gebühren für die Karten, Kosten beim Bezahlen, für das Geldabheben und Überweisen. Damit diese Beträge besser verständlich und überhaupt vergleichbar werden, rechnen wir sie über einen Beispielkunden zusammen.

Kontoführungsgebühr - Das ist der monatliche Betrag, den Ihre Bank für das Girokonto verlangt.

Kontonebenkosten - Dabei handelt es sich zum Beispiel um Abhebegebühren oder die Kosten für das beleghafte Überweisen. Sie sind Teil unserer Berechnung für die jährlichen Kosten.

Kosten für die Girocard - Das sind die jährlichen Gebühren, die die Bank für die Girocard (früher: EC-Karte) verlangt. Dazu gehören nicht die Gebühren für das Abheben und Bezahlen.

Kosten für die Kreditkarte - Damit sind die Kosten gemeint, die jährlich für die Kreditkarte anfallen. Auch bei dieser Karte haben wir die Kosten für das Bezahlen und Abheben an dieser Stelle nicht eingerechnet.

Dispozins - Zwar sollte der Dispozins nicht der entscheidende Punkt für die Wahl des Girokontos sein; wer aber öfter ins Minus rutscht, sollte auf die Höhe des Überziehungszinses achten.

In den aufklappbaren Details des Rechners können Sie weitere Informationen zum Girokonto-Vergleich heranziehen. Dort vermerken wir zum Beispiel, ob die Banken die Kontoführungsgebühr abhängig vom Geldeingang senken, welche TAN-Verfahren zur Verfügung stehen und welcher Typ Kreditkarte zum Konto gehört. Außerdem listet Finanztip die jeweiligen Gebühren einzeln auf, die beim Girokonto anfallen können. 

Nach dem Vergleich das Konto wechseln

Nachdem Sie das passende Konto gefunden haben, ist der Weg zum Eröffnen nicht mehr weit. Bei etlichen Angeboten können Sie direkt auf den Link im Rechner klicken und kommen so zum richtigen Anbieter.

Falls eine Bank Ihnen das gewünschte Girokonto verweigert, sollten Sie Ihre Schufa-Daten überprüfen. Womöglich schätzt die Bank Sie nicht als kreditwürdig genug ein. Wenn Sie Ihr bisheriges Girokonto nicht mehr behalten wollen: Auch das Wechseln des Girokontos ist inzwischen leichter geworden. Was beim Konto sonst noch wichtig ist, erfahren Sie im Ratgeber Girokonto

Das ist das Profil unseres Beispielkunden

Die Gesamtkosten haben wir anhand dieses Beispielkunden errechnet:

Beispielkunde Girokontorechner

LeistungAnzahl bzw. Betrag
Überweisungen per Beleg pro Jahr0
Überweisungen ohne Beleg pro Jahr25
Gutschriften/Lastschriften pro Jahr240
Abheben am Automatenverbund pro Jahr48
Abheben an Fremdautomaten in Deutschland pro Jahr ¹2
Summe je Automatenabhebung200 €
Abheben in Eurozone pro Jahr3
Betrag beim Abheben in Eurozone100 €
Kontoauszüge (am Auszugsdrucker) pro Jahr0

¹ außerhalb des eigenen Automatenverbundes

Bei der Berechnung passen wir das Profil je nach Nutzungsverhalten an:

  • Wenn jemand seine Kreditkarte nutzt, entfallen im Jahr 40 Lastschriften. Der Kunde zahlt stattdessen mit der Kreditkarte.
  • Wählt der Nutzer eine Filialbank, so haben wir fünf beleghafte Überweisungen zu den Kosten hinzugezogen; fünf Online-Überweisungen fallen dadurch weg. Außerdem holt er monatlich Kontoauszüge am Drucker in der Filiale.
  • Wählen Sie beim Abheben „in der Eurozone kostenlos“, rechnen wir fünf Abhebungen im europäischen Ausland ein.
  • Soll das Abheben weltweit kostenlos sein, berechnen wir zwei Abhebungen in der Eurozone, sieben Abhebungen (100 Euro pro Abheben) außerhalb der Eurozone mit Kreditkarte und 15-mal Bezahlen (je 40 Euro) in einer anderen Währung als Euro.
  • Ein weiterer Kostenpunkt ist das Geldabheben an Automaten von anderen Banken. Falls Sie dazu die Girocard nutzen, verlangen die Banken von Ihnen Gebühren. Das haben wir bei den Banken hinzugerechnet, die das kostenlose Abheben in Deutschland nicht über eine Kreditkarte ermöglichen. Die unabhängige Finanzberatung FMH ermittelte 4,22 Euro als Durchschnittswert für das Abheben an fremden Geldautomaten (September 2016).

Liste der einbezogenen Banken

Im Rechner werden nicht alle Banken berücksichtigt, die in Deutschland Girokonten anbieten. So haben wir nur Banken ausgewählt, die ihre Konten überregional anbieten. Dazu gehören sowohl Filialbanken als auch Direktbanken. Wir haben die Anzahl der Banken allerdings nach mehreren Kriterien eingegrenzt. Institute, deren Kontomodelle zu kompliziert sind, um sie ohne weitere Kundenangaben ordnungsgemäß zu berechnen, finden sich zum Beispiel nicht in unserem Rechner. Auch Banken, die keine Girocard anbieten oder deren Preis- und Leistungsverzeichnis nicht online hinterlegt ist, haben wir in unserem Vergleich nicht berücksichtigt. Übrig geblieben sind die Konten folgender Banken:

  • 1822direkt
  • Audi Bank
  • Comdirect
  • Commerzbank
  • Consorsbank
  • Degussa Bank
  • Deutsche Bank
  • DKB
  • Edekabank
  • Ethikbank
  • GLS Bank
  • Hypovereinsbank
  • ING-Diba
  • Norisbank
  • Postbank
  • Santander Bank
  • Santander Consumer Bank
  • Skatbank
  • Targobank
  • Triodos Bank
  • Volkswagen Bank
Autor
Josefine Lietzau

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