Telematik in der Autoversicherung

Für wen Telematik-Tarife lohnen

Arne Düsterhöft
& Co-Autor
Stand: 04. Dezember 2019
Das Wichtigste in Kürze
  • Mit Telematik versprechen Kfz-Versicherungen Rabatte auf Beiträge. Doch es rechnet sich nicht für jeden, seine Fahrdaten preiszugeben. 
  • Viele Angebote richten sich mittlerweile an Fahrer jeden Alters. Am häufigsten sparen noch immer junge Fahrer.
So gehen Sie vor
  • Haben Sie bereits eine günstige Kfz-Versicherung und sind mit ihr zufrieden? Dann prüfen Sie, ob Ihre Autoversicherung Telematik anbietet – und sparen Sie dann im besten Fall 20 bis 30 Prozent Ihrer Beiträge. 
  • Wir bieten Ihnen einen praktischen Überblick, welche Versicherer Telematik-Tarife anbieten.
  • Finanztip-Empfehlung: Sparen Sie mit einer Kombination aus Vergleichsportal und Direktversicherer. Berechnen Sie zunächst die günstigste passende Kfz-Versicherung auf Verivox oder Check24. Berechnen Sie dann ein Angebot bei der Huk24.

Kaum ein Autofahrer würde von sich selbst sagen, dass er einen unsicheren oder riskanten Fahrstil hat. Das gilt immer nur für die anderen. Per Telematik haben Sie es schwarz auf weiß, ob Sie wirklich umsichtig auf den Straßen unterwegs sind – und können gleichzeitig bei Ihrer Kfz-Versicherung sparen. Denn auch Ihrem Autoversicherer entstehen weniger Kosten, wenn Sie seltener einen Unfall bauen. Allerdings sollten Sie sich bewusst sein, dass Sie bei Telematik auch zahlreiche Daten preisgeben.

Wie beeinflusst das Fahrverhalten den Preis der Autoversicherung?

Der Begriff Telematik ist eine Wortschöpfung aus Telekommunikation und Informatik. Versicherer nutzen Telematik in der Kfz-Versicherung, um das Fahrverhalten des Kunden aufzuzeichnen, auszuwerten und umsichtiges Fahren mit Rabatten zu belohnen.

Dazu misst eine App auf dem Smartphone meist in Kombination mit einem Stecker oder Sensor, wie sich der Fahrer im Straßenverkehr verhält. Die Daten werden an einen Dienstleister übertragen, der dem Versicherer den entsprechenden Punktestand mitteilt. Je besser dieser sogenannte Score, desto höher die Ersparnis.

In der Regel kann auch der Autofahrer selbst seine Fahrweise mit dem Smartphone überprüfen, um bei der nächsten Fahrt noch ein bisschen umsichtiger unterwegs zu sein. Die Anbieter von Telematik erhoffen sich dadurch, dass das zu einem sichereren Fahrverhalten führt und damit zu weniger Unfällen. Ob aber Autofahrer ihr Verhalten im Straßenverkehr wirklich auf Grund der Telematik-Auswertung verändern, lässt sich nicht so einfach belegen.

Im Gegensatz zu Pay-as-you-drive-Tarifen, bei denen ausschließlich die Kilometerleistung gemessen wird, beziehen Versicherungen bei Pay-how-you-drive, sogenannten Telematik-Tarifen, auch Daten über Ihr Fahrverhalten ein.

So beurteilt Telematik den Fahrstil

Was genau in die Bewertung der Fahrweise einfließt, ist von Versicherer zu Versicherer unterschiedlich. Auch wie viel Prozent der Gesamtpunktzahl die einzelnen Faktoren ausmachen, hängt vom Anbieter ab.

Neben dem Fahrverhalten fließen oft auch weitere Kriterien in die Berechnung mit ein, etwa die Uhrzeit und ob Sie auf einer Autobahn oder in einer Großstadt unterwegs sind. Diese Faktoren können sich negativ auf Ihren Punktestand auswirken, ohne dass Sie daran etwas ändern können.

Im Folgenden finden Sie die häufigsten Kriterien, nach denen sich die Ersparnis eines Telematik-Tarifs berechnet:

Schnelles Beschleunigen - Wer oft und schnell beschleunigt, wird mit Punktabzug bestraft, weil er als aggressiver Fahrer gilt. Die Technik kann dabei normalerweise unterscheiden, ob es sich um eine sinnvolle Beschleunigung bei einem Überholmanöver auf der Autobahn handelt oder um ein halsbrecherisches Manöver, um noch bei kirschgelb über die Ampel zu rasen.

Hartes Bremsen - Wer plötzlich hart bremst, hat zuvor oft nicht richtig auf den Verkehr geachtet. Besonders häufig passiert dies vor Ampeln oder im Stop-and-go-Verkehr. Für Versicherungen wichtig: Auffahrunfälle sind dadurch wahrscheinlicher.

Geschwindigkeit - Überhöhte Geschwindigkeit führt zu mehr und schlimmeren Unfällen. Halten Sie sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung, dann bewertet der Anbieter Ihre Fahrweise besser.

Kurvenverhalten - Beim rasanten Fahren in Kurven entstehen höhere Fliehkräfte im Fahrzeug. Im schlimmsten Fall trägt es das Auto aus der Kurve und in die Leitplanke. Eine gute Kurvenlage auch bei schlängelnden Straßen ist daher gut für Ihren Punktestand.

Smartphone-Nutzung - Wer sein Handy während der Fahrt aktiv nutzt, um zum Beispiel Nachrichten zu schreiben, konzentriert sich nicht auf den Verkehr. Da das Unfallrisiko dadurch steigt, bewerten einige Versicherer diesen Faktor explizit negativ. 

Nachtfahrten - Bei Dunkelheit ist die Sicht schlecht, wodurch das Unfallrisiko steigt.

Straßentyp - Innerorts krachen Autos besonders oft zusammen, außerorts seltener. Am besten für den Score ist es daher, wenn Sie auf Bundesstraßen und Autobahnen unterwegs sind.

So gewichtet zum Beispiel die Allianz

MerkmalGewichtung
Bremsverhalten30 %
Beschleunigung20 %
Kurvenverhalten20 %
Geschwindigkeit10 %
Uhrzeit und Ort20 %

Quelle: Allianz (Stand: 25. November 2019)

Zum sicheren Fahren gehört mehr als der Telematik-Score

Was die Technik nicht erfassen kann, fließt auch nicht in die Bewertung ein: Dichtes Auffahren oder das Überfahren von roten Ampeln sind große Unfallrisiken, die mit Telematik normalerweise nicht gemessen werden.

Außerdem ermitteln die Versicherungen aufgrund der Gewichtung und der verwendeten Technik mitunter sehr unterschiedliche Ergebnisse für dieselbe Fahrweise. Ein sicherer Fahrstil bedeutet daher nicht automatisch einen hohen Telematik-Rabatt. Es kann sein, dass Sie dafür Ihre Fahrweise ein wenig an die Telematik-Auswertung anpassen müssen.

Für wen lohnt sich ein Telematik-Tarif?

Bei den meisten Versicherungen, die Telematik anbieten, können Sie sich entscheiden, Telematik zusätzlich zu Ihrer normalen Kfz-Versicherung zu wählen. Je nach Punktestand bekommen Sie dann bis zu 30 Prozent Rabatt. 

Viele Versicherer bieten Telematik-Tarife auch für ältere Fahrer an. Einen Telematik-Tarif abzuschließen, lohnt sich für Sie jedoch höchstens als junger Fahrer beziehungsweise wenn Sie noch keinen oder nur einen kleinen eigenen Schadenfreiheitsrabatt haben. Wenn Sie bereits besser eingestuft sind und sich für einen Telematik-Tarif interessieren, sollten Sie beachten, dass Sie für einen verhältnismäßig kleinen Rabatt sehr viele Daten preisgeben. Falls Sie noch keine passende und preiswerte Autoversicherung haben, empfehlen wir Ihnen daher, stattdessen zuerst eine günstigere Kfz-Versicherung zu suchen.

Mehr zur Kfz-Versicherung in unserem Ratgeber

  • Vergleichen Sie jeden Herbst, ob Ihre Kfz-Versicherung noch die günstigste ist.
  • Empfohlene Vergleichsportale und Anbieter: Verivox, Check24, Huk24

Zum Ratgeber 

Wir haben eine Übersicht aller Versicherungen zusammengestellt, die Telematik anbieten (Stand 25. November 2019), und führen auf, unter welchen Vorrausetzungen.

Versicherungen mit Telematik-Tarif

 TechnikMaximale ErsparnisBerücksichtigung des Rabatts
Für alle Fahrer   
AllianzApp plus 12V-Stecker als Bluetooth-Quelle30 %Im 2. Versicherungsjahr
(Auszahlung bei Kündigung)
Dialog Versicherung1,2App20 %Im 1. Versicherungsjahr
Generali Versicherung1App30 %Im 1. Versicherungsjahr
Huk-CoburgApp plus Telematik-Sensor30 %Im 2. Versicherungsjahr
(Keine Auszahlung bei Kündigung)
Huk24App plus Telematik-Sensor30 %Im 2. Versicherungsjahr
(Keine Auszahlung bei Kündigung)
VHV2,3App plus 12V-Stecker (Stecker zeichnet auf)30 %Im 1. Versicherungsjahr
Nur für junge Fahrer   
Sijox von Signal Iduna (bis 30 Jahre)2App150 € in GutscheinenIm 1. Versicherungsjahr
Cosmosdirekt1,2,3
(bis 28 Jahre)
 
App30 %Im 2. Versicherungsjahr
(Keine Auszahlung bei Kündigung)
Württembergische1,2
(bis 29 Jahre) 
AppSonder-Einstufung in SF-Klasse mit 60 %Im 1. Versicherungsjahr

1 Nicht online abschließbar.
2 Zusätzliche Voraussetzungen, wie z.B. eine Teilkasko, ein Schutzbrief oder weitere Verträge notwendig.
3 Bei schlechtem Fahrverhalten kann der Tarif teurer werden als eine Kfz-Versicherung ohne Telematik. 
4 Nur wenn vor Vertragsschluss 400 km aufgezeichnet wurden, gilt der Rabatt bereits im 1. Versicherungsjahr.
Quelle: Finanztip-Recherche mit Material der Anbieter und Direktanfragen (Stand: 25. November 2019)

Beim Vergleich der Tarife sollten Sie beachten, dass der Zeitpunkt, ab dem der Versicherer den Rabatt berücksichtigt, deutlich variiert. Allianz, Huk-Coburg, Huk24 zahlen Ihnen den Rabatt auf Ihren Beitrag erst im zweiten Versicherungsjahr aus. Bei Cosmosdirekt gilt dasselbe, sofern Sie bei Vertragsschluss noch keine 400 Kilometer mit der App aufgezeichnet haben. 

Andere Anbieter gewähren Ihnen den Nachlass von Beginn an (Württembergische), sobald ein Score erfahren wurde (Sijox) oder nach Erreichen eines Mindestwertes an Kilometern beziehungsweise an Stunden (Dialog, Generali, VHV). Bei der Württembergischen müssen Sie zusätzlich zwei weitere Versicherungsverträge haben, um den Tarif nutzen zu können.

Telematik ausprobieren

Wollen Sie erstmal ausprobieren, ob ein Telematik-Tarif das Richtige für Sie ist, können Sie eine entsprechende App auch ohne Versicherung herunterladen. Sie sollten aber beachten, dass Sie dabei den Nutzungsbedingungen der App zustimmen und der jeweilige Dienstleister ihre Daten verarbeitet. Bei der App von Cosmosdirekt ist es sogar so, dass das Unternehmen die aufgezeichneten Fahrdaten bei Vertragsschluss verwendet, um Ihre Beiträge zu berechnen. 

Was taugen die Telematik-Versicherungen im Preisvergleich?

Telematik ist in Deutschland immer noch eine Nische für technikbegeisterte Autofahrer. Ende 2019 nutzen nur ungefähr 300.000 einen solchen Tarif und die Zahl der Anbieter geht weiter zurück. Waren es im Jahr 2017 noch 14 Anbieter, sind es mittlerweile deutlich weniger. 

2019 bieten nur noch neun Versicherer einen Telematik-Tarif an: Allianz, Dialog Versicherung, Generali, Huk-Coburg, Huk24, VHV sowie Sijox, Cosmosdirekt und die Württembergische. Die drei letztgenannten beschränken ihre Angebote weiterhin auf junge Fahrer.  

Über die Mercedes-Benz Bank können Besitzer eines Mercedes für einige Modelle bei der HDI einen eigenständigen Telematik-Tarif abschließen.

Maximale Rabatte können Sie nur sehr schwer erreichen

Rechnen Sie nicht mit den höchstmöglichen Rabatten für Telematik. Bei fast allen Versicherern handelt es sich um Spitzenwerte, die Sie nur bei sehr Telematik-freundlichem Fahren erreichen können. Überlegen Sie auch, ob Sie von schwer beeinflussbaren Faktoren wie häufige Nachtfahrten oder Fahrten durch größere Städte betroffen sind. Oftmals können Sie den höchsten Rabatt dann von vornherein nicht erzielen.

Die Cosmosdirekt geht sogar noch einen Schritt weiter und arbeitet mit einem vollkommen flexiblen Preis. Bei einer sehr schlechten Fahrweise zahlen Sie fast doppelt so viel wie bei einem sehr guten Punktestand. Fahren Sie bei der Cosmosdirekt nur einen durchschnittlichen Score ein, sollten Sie unbedingt überprüfen, ob Sie nicht ohne Telematik günstiger unterwegs sind. Im Herbst haben Sie immer die Möglichkeit Ihre Kfz-Versicherung zu wechseln.

Spartrick: Sie müssen nicht jede Fahrt auswerten lassen

Die meisten Versicherer wollen, dass Sie eine Mindestanzahl von Fahrten und eine Mindeststrecke aufzeichnen oder dass die App bei jeder Fahrt eingeschaltet ist. Doch niemand kann Ihnen einen Strick draus drehen, wenn Ihr Handy-Akku mal leer ist oder Sie den Telematik-Stecker zu Hause vergessen haben. Ab und an kann daher auch mal eine ungünstige Nachtfahrt von der Messung ausgenommen sein. 

Nur bei den Telematik-Tarifen der Huk-Coburg und Huk24 funktioniert dies nicht, da der Sensor fest an die Windschutzscheibe geklebt ist. Dieser prüft, ob während der Fahrt eine Verbindung zum Smartphone besteht und berücksichtigt dies in der Bewertung der jeweiligen Fahrt.

Lassen Sie regelmäßig nur die besten Fahrten auswerten, kann das allerdings dazu führen, dass der Versicherer Ihnen den Rabatt streicht.

Wie kommt die Telematik-Technik in das Auto?

Die meisten Versicherer verlassen sich auf eine Smartphone-App, um die Fahrdaten zu messen. Dies ist technisch betrachtet die einfachste Lösung. Allerdings müssen Sie als Autofahrer dabei auch am meisten selbst beachten.

Eine andere Variante ist, dass der Versicherer Ihnen einen Stecker für den Zigarettenanzünder oder einen speziellen Sensor überlässt, der an die Windschutzscheibe angebracht wird. Bei der Allianz zum Beispiel benötigen Sie den Stecker, wenn Ihr Auto keine andere Bluetooth-Quelle hat. Die Huk-Coburg und Huk24 nutzen stattdessen einen Sensor, der zusammen mit der App Ihre Fahrdaten misst. Einzig die VHV nutzt einen Stecker im Zigarettenanzünder, um Ihr Fahrverhalten aufzuzeichnen. Die Ergebnisse können Sie sich dann in einer App anzeigen lassen.

Zusatzfunktionen sind verzichtbar

Mit einer Telematik-App bekommen Sie oft auch einige zusätzliche technische Spielereien. Sei es eine Tankstellensuche, ein Parkuhr-Timer oder eine Unterstützung für das Fahrtenbuch – die meisten Zusatzfunktionen sind allerdings nicht wirklich wichtig oder lassen sich auch ohne Telematik-Tarif als App herunterladen.

Wie sicher sind meine Daten bei Telematik-Tarifen?

Damit die Versicherung das Fahrverhalten auswerten kann, braucht sie eine Menge Verkehrsdaten ihrer Kunden. Die Versicherer behalten sich außerdem vor, die gesammelten Daten für ihre Zwecke auszuwerten.

Allerdings haben sich die Versicherungen auf einen hohen Schutz der persönlichen Daten geeinigt. Die Fahrdaten werden ausschließlich pseudonymisiert weitergeleitet und ausgewertet. Sie müssen also nicht befürchten, dass die Allianz nachvollziehen kann, wo Sie Ihre Abende am liebsten verbringen.

Die Versicherung wertet die Daten nicht direkt aus, sondern arbeitet mit einem getrennten Unternehmen zusammen. Der Versicherer hat Ihren Namen und den endgültigen Score; das auswertende Unternehmen analysiert ausschließlich die Telematik-Faktoren und ordnet diesen eine Nummer zu, mit der Ihre Kundendaten pseudonymisiert worden sind.

Auch darf die Polizei nur bei sehr schwerwiegenden Straftaten auf die Daten zugreifen. Wegen Telematik einen Strafzettel für zu schnelles Fahren zu bekommen, ist ausgeschlossen.

In Zeiten von Facebook und Google schafft der Datenschutzkodex des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) einen hohen Standard für den Schutz von personenbezogenen Daten. Nichtsdestotrotz fallen bei Telematik eine Vielzahl anonymisierter Daten an.

Eigenes Smartphone gewinnt durch Telematik weiter an Bedeutung

Bereits Ihr eigenes Smartphone wertet per App die Telematik-Daten aus, wenn Sie sich für einen Telematik-Tarif entschieden haben. Ein gewisses technisches Grundverständnis sollten Sie daher mitbringen, um die Anwendung richtig zu bedienen. Wenn der Telematik-Tarif rein über das Smartphone funktioniert, könnte das Handy beispielsweise auch eine Fahrt als Beifahrer oder im Taxi zu Ihrem Punktestand hinzuzählen.

Damit Sie Ihr Fahrverhalten auch selbst auswerten können, ist Ihr spezifisches Bewegungsprofil oft auf dem Handy gespeichert. Hat jemand anders Zugang zu Ihrem Smartphone, kann er auch nachvollziehen, wann Sie wohin gefahren sind.

Außerdem beansprucht die App durchgehend den Akku Ihres Handys. Ebenso können einige Telematik-Tarife zusätzlich das Datenvolumen aufbrauchen. Gerade bei Fahrten außerhalb der Europäischen Union kann dies schnell teuer werden. Mehr dazu lesen Sie in unserem Artikel Daten-Roaming.

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Autor
Arne Düsterhöft
& Co-Autor
Nicolas Heronymus

Stand: 04. Dezember 2019


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