Jahressteuerdepotauszug
Ohne Erträge – Jahressteuerauszug. Bild: Finanztip

Viele Anleger, die Fonds oder ETFs im Depot haben, bemerken derzeit dieselben Phänomene: Sie sehen, dass ihr Depotstand sich auffällig verändert hat, ohne dass die Börsenkurse dies rechtfertigen würden. Oder: Sie haben ETF-Anteile verkauft und bekommen eine Abrechnung, die Verkaufserlöse und Erträge nur abschätzt. Die Folge: ein höherer Steuerbetrag. Oder Sie sitzen als Anleger an Ihrer Steuererklärung und stellen plötzlich fest, dass von der Depotbank wichtige Angaben in der Jahressteuer-Bescheinigung fehlen.

Jede dieser Verwirrungen in Ihrem Depot hat damit zu tun, dass ab 2018 neue Steuerregeln für Fonds und ETFs gelten. Hier erklären wir genau, was es damit auf sich hat, und worauf Sie jetzt achten müssen.

Neue Steuerregeln ab diesem Jahr

Ab 2018 gelten für Fonds und ETFs neue, einheitliche Steuerregeln: Künftig zahlen Sie jährlich Abgeltungssteuer auf eine Pauschale, die sich an der Wertentwicklung Ihres Fonds bemisst. Die Steuer führt die Depotbank automatisch ab, sofern Sie keinen Freistellungsauftrag eingerichtet haben. Ansonsten müssen Sie sich um nichts kümmern. Die einheitliche Steuer macht für Anleger vieles einfacher – und ist daher eigentlich eine gute Sache. Doch der Übergang in die neue Steuerwelt stiftete erst mal Verwirrung.

In den ersten Wochen des Jahres flatterten verschiedene Abrechnungen ins Depot-Postfach, mit denen viele unserer Leser nichts anfangen konnten. Sie lasen von der „fiktiven Veräußerung“, von „Schätzbeträgen“ auf Gewinne – und manche vermissten sonst übliche Angaben für die Steuererklärung. Die wurden zum Teil erst nachgeliefert. Eine nähere Erläuterung gab es von der Bank oft nicht. Deshalb also hier eine von uns:

1. Fiktive Veräußerung zum Jahresende
Der Gesetzgeber schreibt vor, dass Fondsanbieter Gewinne auf Fonds und ETFs zum Stichtag 31. Dezember 2017 festhalten mussten. Der Grund: Weil sich die Logik der Besteuerung ändert, wollen die Finanzämter genau wissen, welcher Teil der Erträge auf die alte und welcher auf die neue Weise versteuert wird. Um den Gewinn zum Jahresende 2017 „einzuloggen“, haben Depotbanken so getan, als hätten sie Ihre Fondsanteile verkauft und direkt wieder zum selben Kurs gekauft. Über diese fiktive Veräußerung und den daraus entstandenen fiktiven Gewinn oder Verlust haben Sie wahrscheinlich eine Abrechnung bekommen.

Was Sie damit tun: zur Kenntnis nehmen und auf dem Computer abspeichern. Steuern zahlen Sie erst beim Verkauf. Dann am besten das Schreiben wieder heraussuchen und schauen, ob die Depotbank die Werte richtig übernommen hat.

Übrigens: Manche Depotbanken – zum Beispiel Flatex, die Consorsbank und ING Diba – haben zum neuen Jahr die Auswertung Ihrer Fondswerte umgestellt. Sie sehen den Depotstand dann nur noch in Bezug auf den Jahresbeginn 2018. Mehr dazu lesen Sie im Blobgbeitrag.

2. Geschätzter Gewinn
Sie haben in den ersten Monaten des Jahres 2018 Fondsanteile verkauft? Dann finden Sie auf Ihrer Orderabrechnung ziemlich sicher einen Posten, in dem ein Teil Ihres erzielten Gewinns (oder Verlustes) geschätzt wurde. Leser haben uns ihre Abrechnungen überlassen – zum Teil war der geschätzte Wert dort sogar größer als der tatsächliche Gewinn. Abgeltungssteuer mussten die Leser aber auf den gesamten – echten plus geschätzten – Ertrag bezahlen. Und das war zum Teil weit mehr, als sie erwartet hatten. Unser Beispiel zeigt einen solchen Fall.

Was war da los? Um den Verkaufserlös zum Jahresende 2017 festzustellen, mussten Fondsanbieter nicht nur die Wertentwicklung festschreiben, sondern darüber hinaus auch noch Erträge aus (wieder angelegten) Dividenden – und zwar anteilig bis Ende Dezember. (Was es mit dieser Zwangsthesaurierung genau auf sich hat, lesen Sie am Ende des Blogbeitrags). Viele Anbieter schließen ihr Geschäftsjahr aber Ende April, Juni oder sogar September. Sie hatten diese Erträge so noch gar nicht berechnet. In dem Fall verlangt der Gesetzgeber, dass die Depotbank einen Schätzwert abgibt. Und der beträgt bis zu 6 Prozent des offiziellen Rücknahmepreises zum 31. Dezember 2017.

Was Sie tun können: geduldig bleiben. Sobald alle Ertragsdaten vorliegen, wird die Depotbank Ihre Abrechnung zum Verkauf korrigieren und Sie bekommen zu viel bezahlte Steuern automatisch zurück.

3. Fehlende Angaben in der Steuererklärung
Dass viele Fondsanbieter sich Zeit lassen, alle Erträge bis 31. Dezember 2017 festzuschreiben, macht schließlich auch Probleme bei der Steuererklärung. In der Jahressteuerbescheinigung, die Anleger von ihrer Depotbank bekommen, fehlen bei vielen ausländischen Fonds/ETFs Angaben zu diesen Erträgen. Manche Depotanbieter wie die Onvista Bank und Flatex weisen darauf hin, indem sie betroffene Fonds und ETFs dort auflisten (s. Bild unten). Bei anderen Depotbanken fehlt dagegen in der Steuerbescheinigung der Hinweis, dass sich Sparer im Zweifel selbst kümmern müssen.

Was Sie tun können: pragmatisch vorgehen. Übernehmen Sie die „ausschüttungsgleichen Erträge“ ausländischer Investmentfonds aus der Steuerbescheinigung in Zeile 15 der Anlage KAP der Steuererklärung. Wenn Sie ganz korrekte Angaben machen wollen, prüfen Sie anschließend in Ihrem Depot-Posteingang, ob Sie Ertragsabrechnungen für einzelne ausländische Fonds zum 31. Dezember 2017 finden, die Ihre Depotbank eingestellt hat, nachdem Sie Ihre Steuerbescheinigung schon erhalten haben. Addieren Sie die dort ausgewiesenen Erträge zu den schon bekannten ausschüttungsgleichen Erträgen. Je nachdem, wie viel Fonds oder ETF-Anteile Sie im Depot haben, können das nur ein paar Cent oder auch mal mehrere zehn Euro sein.

Versteuern Sie alle Erträge heute – wie es der Gesetzgeber vorschreibt – müssen Sie die Steuerunterlagen gut aufheben. Wenn Sie die Fonds/ETFs eines Tages verkaufen, werden bereits geleistete Steuern angerechnet. Ist die Mühe zu groß, alle Abrechnungen durchzugehen, haben Sie noch eine weitere Möglichkeit: Tragen Sie in Zeile 98 des Mantelbogens zur Steuererklärung eine „1“ ein. Dann wird Ihre Erklärung auf jeden Fall von einem Sachbearbeiter geprüft. Sie müssen dann einen Anhang beifügen und können die Schwierigkeiten kurz erläutern. Mehr dazu finden Sie im Ratgeber zur Steuererklärung.

Sonderfall Flatex: Prüfen Sie Erträge im Bundesanzeiger
Für korrekte Steuerangaben müssen Flatex-Kunden etwas mehr Aufwand betreiben. Das ist ärgerlich, sollte aber eine Ausnahme und nur dieses eine Mal so sein. Auf Nachfrage teilt der Broker seinen Kunden mit, dass er keine nachträglichen Ertragsbuchungen als Abrechnung zur Verfügung stellt. Sie müssen den Bundesanzeiger bemühen – ein digitales Verzeichnis, in das alle Fondsgesellschaften ihren Jahresabschluss einstellen müssen. Jetzt im Mai sollten die Angaben für das sogenannte „Rumpfjahr“ bis 31. Dezember 2017 zu den allermeisten Fonds und ETFs dort finden. Gehen Sie so vor:

Rufen Sie die Internetseite www.bundesanzeiger.de auf und kopieren Sie die ISIN des ETFs in die Suchzeile. Klicken Sie anschließend auf das erste Suchergebnis (Besteuerungsgrundlagen gemäß § 5 Abs. 1 InvStG) und suchen Sie im Dokument erneut nach der ISIN. Sie springen dann automatisch zur Ertragsübersicht des entsprechenden ETFs.

Im Beispiel haben wir nach den ausschüttungsgleichen Erträgen gesucht, die unsere Finanztip-Empfehlung, der iShares-ETF auf den MSCI World, bis 31. Dezember 2017 aufweist. Pro Anteil sind knapp 0,5 US-Dollar zu versteuern. Schauen Sie nach, wie viele Fondsanteile Sie Ende 2017 besessen haben – zum Beispiel in der Finanzaufstellung zum 31. Dezember 2017. Multiplizieren Sie Ihre Anteile mit der Ausschüttung pro Anteil und rechnen Sie das Ergebnis anschließend in Euro um. Nehmen Sie am besten den offiziellen Wechselkurs zum 29. Dezember 2017. 1 Euro war damals 1,1993 Dollar wert. Der ausschüttungsgleiche Ertrag im Beispiel beträgt also 0,499715 / 1,1993 = rund 37 Cent.

Addieren Sie diese händisch errechneten ausschüttungsgleichen Erträge des Rumpfgeschäftsjahres zu den ausschüttungsgleichen Erträgen, die Flatex in der Steuerbescheinigung gegebenenfalls bereits genannt hat. Übertragen Sie den Gesamtbetrag in Zeile 15 der Anlage KAP der Steuererklärung.

Tipp: Die Steuer auf die ausschüttungsgleichen Erträge für das Jahr 2017 können Sie reduzieren, wenn Sie auch die Zeile 52 der Anlage KAP ausfüllen und eintragen, wie viel Quellensteuer Sie auf die Abgeltungssteuer anrechnen lassen können. Diesen Wert entnehmen Sie auch dem Bundesanzeiger, und zwar unter f) aa). Im Beispiel sind das 0,048635 US-Dollar, gleich 0,04 Euro pro Anteil am iShares ETF.

Wer es genau wissen will: Das steckt hinter der Zwangsthesaurierung
Ein ETF legt Erträge wieder im Fondsvermögen an (man sagt auch: er thesauriert). Dies tut er eigentlich einmal im Jahr, sagen wir, Anfang Juni. Im Jahresabschluss zum 30. Juni ist dieser Thesaurierungserlös vermerkt. Dank der neuen Steuerregeln muss der ETF-Anbieter nun aber ausrechnen, wie viel der jährlichen Dividende bereits bis Ende Dezember 2017 angefallen ist. Diesen Teilbetrag reinvestiert der Fonds dann früher als sonst. Bei Fonds, die einmal im Jahr ausschütten, gilt dasselbe: Die letzte Dividendenzahlung lag möglicherweise einige Monate zurück. Auch hier muss der Fondsanbieter ausrechnen, wie viel der Dividende anteilig bis Ende Dezember 2017 fällig gewesen wäre und zwangsthesauriert diesen anteiligen Ertrag.

Für Sie bedeutet das: Sie müssen damit rechnen, Erträge in der Steuererklärung nachzumelden, und zwar sowohl für thesaurierende, als auch ausschüttende Fonds und ETFs (physische und synthetische), die im Ausland aufgelegt sind. Haben Sie Fonds oder ETFs mit deutscher ISIN im Depot, können Sie sich zurücklehnen. Die Depotbank führt etwaige zusätzliche Erträge automatisch an den Fiskus ab, sofern Sie keinen ausreichenden Freistellungsauftrag gestellt haben oder dieser ausgeschöpft ist.

 

26 KOMMENTARE

  1. Hallo zusammen.
    Wenn jetzt die geschätzten Gewinne jährlich versteuert werden; wie zahlt man denn dann die Steuer? Werden Fondsanteile automatisch verkauft, um die Steuerschuld zu begleichen, oder muss man diese Beträge ans Finanzamt überweisen?
    Hab Ich noch nicht so ganz verstanden. Viele Grüße
    Frank Essen

    • Hallo Herr Essen,
      die Schätzung von Gewinnen ist eine einmalige Sache. Geschuldet dem Übergang zur neuen Steuerregelung. Die Schätzung ist auch nicht für die Steuererklärung relevant, sondern wird nur akut, wenn Sie Ihre Fonds in den ersten Monaten des Jahres 2018 verkauft haben. Was Sie für die Steuererklärung für 2017 berücksichtigen müssen, lesen Sie unter Punkt 3 im Blogbeitrag.
      Beste Grüße,
      S. Zinnecker

  2. Vielen Dank für den sehr hilfreichen Blogeintrag. Eine Unklarheit bleibt bei mir noch. Ich bin Flatex-Kunde und habe die Besteuerungsgrundlagen meiner ausländischen, thesaurierenden ETFs über den Bundesanzeiger herausgesucht.

    Für das Steuerjahr 2017 existieren dort ja nun zwei Abrechnungen, eine zum regulären Geschäftsjahresende der Fondsgesellschaft (meist Mitte des Jahres, z. B. 30.6.2017). Und zusätzlich für das Rumpfjahr zum 31.12.2017.

    Um nun den korrekten für 2017 steuerrelevanten Betrag der ausschüttungsgleichen Erträge eines ausländischen, thesaurienden ETFs zu ermitteln, müssten doch beide Ausschüttungen im Jahr 2017 berücksichtigt und addiert werden. Bedeutet also:
    Anzahl der Anteile zum 30.6.2017 multipliziert mit dem Betrag der ausschüttungsgleichen Erträge je Anteil (aus den Besteuerungsgrundlagen zum 30.6.2017),
    zuzüglich
    Anzahl der Anteile zum 31.12.2017 multipliziert mit dem Betrag der ausschüttungsgleichen Erträge je Anteil (aus den Besteuerungsgrundlagen zum 31.12.2017).

    Dieses Ergebnis wäre doch der korrekte Betrag, der in Zeile 15 der Anlage KAP der Steuererklärung 2017 eingetragen gehört. Oder habe ich das falsch verstanden?

    Ich freue mich über eine weitere Aufklärung. Vielen Dank!

    • Guten Tag,
      vielen Dank für die Frage. In der Regel tauchen die ausschüttungsgleichen Erträge des regulären Geschäftsjahres (in Ihrem Beispiel laufend bis 30.6.2017) in der Steuerbescheinigung auf, und zwar bei den „ausschüttungsgleichen Erträgen ausländischer Investmentfonds“. Sie müssen also zusätzlich zu diesen bereits ausgewiesenen ausschüttungsgleichen Erträgen die Erträge für das Rumpfjahr addieren und die Summe in Zeile 15 der Anlage KAP der Steuererklärung übertragen.
      Beste Grüße,
      S. Zinnecker

      • Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.
        In meinem Fall verhält es sich so, dass ich von Flatex eine Steuerbescheinigung erhalten habe – wie von Ihnen beschrieben mit dem Hinweis auf Unvollständigkeit. Ich konnte bisher nicht nachvollziehen, was für ein Betrag dort bei den „ausschüttungsgleichen Erträgen ausländischer Investmentfonds“ ausgewiesen ist, da dieser nicht übereinstimmt mit den aus den Informationen des Bundesanzeiger nachgerechneten Erträgen des regulären Geschäftsjahrs der ETFs, die ich besitze.

        Ihre Antwort hat mir jedenfalls sehr weitergeholfen. Herzlichen Dank dafür!

  3. Gut das Sie das Thema behandeln. Ich verstehe es nicht. Warum wird der (geschätzte) thesaurierte Ertrag zum (fiktiven) Veräußerungserlös hinzugerechnet.

    Der Veräußerungserlös beinhaltet doch alles, Kurs- und Dividendengewinne. Die bereits enthaltenen Dividendengewinne gleich noch mal hinzuzurechnen kann daher nicht richtig sein.

    Ich habe (nur) 2017 einen Fonds-Sparplan bei der Consorsbank gehabt (gab da eine nette Prämienaktion) und diesen Anfang 2018 verkauft. Dann sollte durch Consors dieser tatsächliche Gewinn versteuert werden – und nicht mehr.

    Wenn ich es völlig korrekt machen wollte müsste ich wohl in der Steuererklärung für 2017 den im (fiktiven) Veräußerungserlös enthaltenen thesaurierten Ertrag angeben und könnte mir in der Steuererklärung 2018 die Steuer auf diesen Teil des Veräußerungserlös zurückholen. (In der Praxis würde ich das wohl eher ignorieren – schließlich ist die Abgeltungssteuer schon vor der Steuererklärung 2017 bezahlt.) Eine Zusatzsteuer auf bereits im Veräußerungserlös enthaltenen thesaurierten Erträge kann es aber doch nicht geben.

    Wo liegt mein Denkfehler? Consors will das übrigens nicht erklären sondern schreibt nur „Nachdem die Gesellschaft die Erträge für 2017 gemeldet hat, erfolgt die Korrektur automatisch im Laufe diesen Jahres. Wir bitten Sie daher noch um etwas Geduld.“

    • Guten Abend,

      vielen Dank für Ihren Beitrag. Die Sache mit dem Schätzgewinn ist wirklich auf den ersten Blick wenig intuitiv. Sagen wir mal so: Wenn jeder Fonds sein Geschäftsjahr auch zum 31.12. abschließen würde und zu diesem Stichtag Dividenden ausschütten oder thesaurieren würde, dann hätten wir kein Problem. Der Gewinn zum Jahresende wäre der zu versteuernde Gewinn, zum Jahresbeginn sind diese Erträge allesamt bereits gemeldet und tauchen in Ihrer Verkaufsabrechnung auf.

      Nun beenden die meisten Fonds das Geschäftsjahr aber unterjährig, sagen wir am 30.6. Der Gesetzgeber zwingt sie nun dieses Jahr dazu, außer der Reihe einen Geschäftsabschluss zum 31. Dezember 2017 anzufertigen. Das ist für die Fondsgesellschaften ein Mehraufwand; sie müssen den ansonsten erst im Juni 2018 gutgeschriebenen Dividendenertrag für alle Aktien im Fonds bereits anteilig für Ende Dezember 2017 ausrechnen. Je nach Fondsanbieter dauert diese Extrarechnung unterschiedlich lange. Viele Fondsanbieter haben es geschafft, den außergewöhnlichen Geschäftsabschluss bis März oder April nachzureichen.

      Wenn Sie aber bereits im Januar 2018 verkauft haben, war schlicht noch nicht bekannt, wie viel Dividendenertrag zwischen 1. Juli 2017 und 31. Dezember 2018 zusätzlich angefallen war. Dieses halbe Jahr an Dividendenerträgen wird daher geschätzt, mit sehr hohen 6 % auf den Rücknahmepreis des Fondsanteils zum Jahresende – und vereinfacht ausgedrückt „runtergerechnet“ auf ein halbes Jahr.

      Diese Sache ist ärgerlich. In Ihrem Fall hilft nur, auf die Rückbuchung zu warten, die sicherlich im Laufe des Jahres vorgenommen werden wird.

      Beste Grüße,
      S. Zinnecker

      • Tut mir leid, ich begreife es immer noch nicht. Lassen Sie es mich mit einem Beispiel darstellen:

        Fond berechnen täglich ihren Preis. Wenn man am 2.1. einen Fond für 1000€ kauft und ihn ein Jahr später für 1100€ wieder verkauft so hat man 100€ Gewinn. Mehr gibt es nicht – es erfolgt nicht später noch eine Nachzahlung.

        Diese 100€ setzen sich aus beispielsweise 50€ Kurssteigerung und 50€ Dividendengewinn zusammen. Aufgrund des geänderten Geschäftsjahres ist die exakte Verteilung aber noch nicht bekannt, Consors schätzt daher 60€ Dividendengewinn. Das sollte aber keine Rolle spielen, da der Gesamtgewinn (100€) ja fest steht.

        Consors berechnet nun aber auf 100€+60€ die Steuern. Und das kann nicht richtig sein. Selbst wenn sie die echte Dividende gekannt hätten wäre eine Steuerberechnung auf 100€+50€ offensichtlich falsch gewesen. Der Gewinnanteil wird doppelt besteuert.

        • Guten Tag,

          ich verstehe nun, was Sie meinen. Die Steuerregeln (bis Ende 2017) sehen so aus, dass Anleger Abgeltungssteuer auf regelmäßige Erträge (ausschüttungsgleiche Erträge) ausländischer Investmentfonds bezahlen müssen, selbst dann, wenn diese die Erträge direkt im Fondsvermögen reinvestieren (thesaurieren) und somit das Fondsvermögen – ganz richtig – bereits erhöhen. Diese ausschüttungsgleichen Erträge mussten Anleger Jahr für Jahr in Zeile 15 der Anlage KAP der Steuererklärung angeben. Der Grund: Da die Finanzverwaltung ja nicht wissen kann, wann Anleger den Fonds verkaufen, will sie sicherstellen, dass ihr regelmäßig (jährlich) Steuereinnahmen auf Fondsvermögen zufließen.

          Beim Verkauf werden dann die bereits über die Jahre versteuerten ausschüttungsgleichen Erträge dem Verkaufserlös gegengerechnet. So wird die Doppelbesteuerung vermieden. Konkret: Anleger geben den gesamten Verkaufserlös in der Steuererklärung an (Zeile 7, Anlage KAP, linkes Feld). Daneben geben sie aber auch die „korrigierten Beträge“ an (Zeile 7, Anlage KAP, rechtes Feld). „Korrigierten Beträge“ meint den Verkaufserlös abzüglich der bereits versteuerten ausschüttungsgleichen Erträge. Damit dies beim Finanzamt auch durchkommt (und Sie am Ende doch nicht doppelt besteuern), müssen Anleger belegen, dass sie ausschüttungsgleiche Erträge all die Jahre besteuert haben (dh sie müssen im Zweifel Auszüge aus alten Steuererklärungen beilegen).

          Sie sehen: Diese Prozedere war hinreichend kompliziert. Finanztip hatte daher in der Vergangenheit darauf hingewiesen, dass thesaurierende ETFs, die im Ausland aufgelegt sind und Aktien nachkaufen (also physisch replizieren) dieses Problem mit sich bringen. Anleger sind mit synthetischen ETFs, die die Index-Wertentwicklung über einen Tauschgeschäft mit einer Bank sichern, besser gefahren. Ab 2018 ändert sich aber die Besteuerungslogik und das nervige Übertragen und bei Verkauf Wiederanrechnen der ausschüttungsgleichen Erträge hat ein Ende.

          Was nun erneut den Schätzgewinn angeht. Auch wenn zwischen der letzten Thesaurierung der Erträge zum 31.12.2017 und dem Verkaufszeitpunkt nur einige Wochen liegen, hält die Finanzverwaltung an ihrem Habitus fest, dass ausschüttungsgleiche Erträge erstmal mit versteuert werden (und die dann eben geschätzt und zT mit deutlich zu großen Werten) – der Finanzverwaltung also erstmal Geld zufließt. Zu viel entrichtetes bekommen Sie im Lauf des Jahres erstattet. Die versteuerten Erträge dem Verkaufserlös gegenrechnen können Sie dann erst über Ihre Steuererklärung im kommenden Jahr (für das Steuerjahr 2018).

          Es bleibt dabei: Die Sache ist ärgerlich, aber nun einmal gesetzlich so festgelegt.

          Melden Sie sich bei weiteren Fragen,
          Grüße, S. Zinnecker

  4. Hallo zusammen,

    ich bespare seit diesem Jahr ETFs bei flatex, die physisch thesaurierende Ausländer sind.
    Muss ich für die Steuer für 2018 diesen Aufwand nächstes Jahr auch betreiben?

    Danke für Eure Unterstützung!

    LG
    Stefan

  5. Was empfehlen Sie bei ausländischen Depots, die nicht nach deutschem Steuerrecht arbeiten bzw.keine ihm entsprechenden Abrechnungen erstellen und ausländische Fonds enthalten, die nicht dem Bundesanzeiger meldepflichtig sind?
    Wenn 2017 oder 2018 keine Anteile verkauft werden, sondern nur Dividenden versteuert werden müssen?

    • Guten Tag Herr Ryan,

      dazu kann ich Ihnen leider keine genauen Auskünfte geben. Es handelt sich um einen Sonderfall, den Finanztip eigentlich nicht betrachtet (oder empfiehlt). Sollte ich bei der Recherche einmal auf die Frage zu sprechen kommen, gebe ich gern Bescheid. Bis dahin muss ich Sie bitten, einen Steuerberater aufzusuchen, der sich auf Kapitalerträge spezialisiert hat.
      Ich danke für Ihr Verständnis,

      beste Grüße,
      S. Zinnecker

  6. Hallo Frau Zinnecker,
    vielen Dank für Ihren Artikel. Die Hinweise zum Vorgehen bei Flatex sind sehr hilfreich.
    In einer vorherigen Version des Artikels waren auch noch Hinweise enthalten, dass die Beträge zum 30.06.17 und zum 31.12.17 zu addieren sind.
    Verstehe ich es richtig, dass der Betrag in der Steuerbescheinigung der Wert zum 30.06.17 ist und ich hierzu noch den Wert zum 31.12.17 aus dem Bundesanzeiger addieren muss?
    Gibt es hierbei einen Unterschied zwischen physischen und synthetischen ETFs?
    Vielen Dank im Voraus!

    • Hallo Johannes,

      genau. Die Angabe in der Steuerbescheinigung zu den „ausschüttungsgleichen Erträgen“ umfasst alle Erträge, die bei Erstellung der Steuerbescheinigung Anfang 2018 vorgelegen haben. In der Regel können Sie davon ausgehen, dass Fondsgesellschaften rechtzeitig zur Steuerbescheinigung das Geschäftsjahr beenden. Insofern müssten Sie als Flatex-Kunde, wie beschrieben, zu den bereits ausgewiesenen ausschüttungsgleichen Erträge aus der Steuerbescheinigung nur noch die Erträge für das Rumpfjahr zum 31.12.2017 addieren. (Die aktuelle Fassung des Blogbeitrags ist korrekt).

      Theoretisch könnte es den Fall geben, dass ein Fonds die letzte Thesaurierung/Ausschüttung erst zB Ende November vorgenommen hat und dies in der Steuerbescheinigung fehlt. Hierzu müsste Flatex aber wenigstens eine Thesaurierungsbescheinigung erstellt haben. Sie könnten dies ansonsten auch einzeln prüfen, etwa, indem Sie die Summe der ausschüttungsgleichen Erträge selbst nachrechnen. Doch dies erscheint sehr aufwändig. Pragmatisch ist es, so vorzugehen, wie im ersten Absatz beschrieben.

      Ausschüttungsgleiche Erträge zum Jahresende 2017 können sowohl physische als auch synthetische ETFs haben. Synthetisch-thesaurierende ETFs der Marke Comstage etwa haben eigens Ende Dezember ausnahmsweise ausgeschüttet, um die Erträge zum Jahresende genau auszuweisen. Andere synthetische ETFs von Lyxor oder Amundi, die in Frankreich aufgelegt sind, haben offenbar immer geringe ausschüttungsgleiche Erträge erzielt. Pragmatisches Vorgehen auch hier: Prüfen Sie einfach für sämtliche Fonds die Erträge für das Rumpfjahr bis Ende 2017, die Ihnen Flatex an der entsprechenden Stelle der Jahressteuerbescheinigung auflistet.

      Beste Grüße,
      S. Zinnecker

  7. zu Finanztip vom 11.05.18 „3. Fehlende Angaben in der Steuererklärung“
    Hallo Frau Zinnecker,
    Sie erklären dort, wie man die Angaben zu Zeile 15 der KAP vervollständigen kann.
    Wie aber komme ich für diese in Steuerbescheinigung und Erträgnisaufstellung nicht enthaltenen Erträge zu den anrechenbaren ausländischen Quellensteuern für Zeile 52 der KAP? Meine Bank teilt sie mir trotz Anfrage nicht mit.
    Schon jetzt besten Dank für Ihre Antwort. Freundliche Grüsse,
    H.U.Kolb

    • Guten Tag Herr Kolb,
      eine sehr gute Frage stellen Sie da. Die Daten ziehen Sie ebenfalls aus dem Bundesanzeiger. Vermutlich handelt es sich um die Zeile f) aa) Betrag der ausländischen Steuer, der auf die in den ausschüttungsgleichen Erträgen enthaltenen Einkünfte im Sinne des § 4 Abs. 2 InvStG entfällt und [ … ] anrechenbar ist, wenn kein Abzug nach § 4 Abs. 4 InvStG vorgenommen wurde. Ich habe aber gerade noch einmal ein paar Mails verschickt, um das abschließend zu klären. Die Antwort reiche ich nach.
      Beste Grüße,
      Sara Zinnecker

    • Hallo Herr Kolb,
      ich habe von ETF-Anbietern bestätigt bekommen, dass Sie die anrechenbare Quellensteuer in der Tat der Zeile f) aa) „Betrag der ausländischen Steuer, der auf die in den ausschüttungsgleichen Erträgen enthaltenen Einkünfte im Sinne des § 4 Abs. 2 InvStG entfällt und [ … ] anrechenbar ist“ entnehmen können.
      Beste Grüße,
      S. Zinnecker

  8. Guten Tag Frau ZInncker, eine sehr hilfreiche und gute Info für Fondsanleger. Leider läßt sich der Beitrag nicht fehlerfrei ausdrucken. Der Übergang von einer Seite zur nächsten wird nicht immer mitgedruckt. Schade.
    Ich habe im Bundesanzheiger in die Suchzeile die ISIN LU0322252924 eingegeben und dann wie beschrieben auf das erste Suchergebnis geklickt und erneut im Dokument nach der ISIN gesucht. Leider konnte ich den o.a. Fond nicht finden. Leider hat mir meine Bank in der Jahressteuerbescheinigung mitgeteilt, dass für den Fond die Erträge nicht bekannt waren. Woher bekomme ich jetzt die steuerrelevanten Angaben?
    Freundliche Grüße
    Horst Bruno

    • Guten Abend Herr Bruno,
      danke für Ihren Beitrag. Was das Ausdrucken angeht. Das Problem ist bekannt, wir sind dran 😉 In der Zwischenzeit können Sie versuchen, die Druckansicht erstmal als pdf abzuspeichern und dann zu drucken. Vielleicht klappt es so.
      Was Ihren Fonds angeht. Diesen finde ich im Bundesanzeiger, allerdings sind die ausschüttungsgleichen Erträge tatsächlich null. Es handelt sich um einen echten synthetisch-thesaurierenden Fonds, der solche Erträge bis zuletzt nicht ausweisen musste. Sie versteuern alle Erträge bis Ende 2017 erst bei Verkauf. Insofern gute Nachricht: Sie müssen nichts weiter tun.
      Beste Grüße,
      S. Zinnecker

  9. Guten Morgen,

    vielen Dank für diesen Bericht. Ich bin auch Flatex-Kunde aufgrund Ihrer Empfehlung.
    Ich bin allerdings empört daüber, das Flatex die nötigen Daten nicht nachliefern will. Ich habe mich diesbezüglich auch an die Bafin gewandt, die das Verhalten von Flatex auch sehr ungewöhnlich fanden, und diese Bank auf jedenfall anschreiben will. Rechtliche Schritte könnte ich allerdings nur über mein Finanzamt bzw. einen Rechtanwalt einleiten.
    Auf meine schriftliche Beschwerde bei flatex bekomme ich keine Antwort, obwohl ich noch ein zweites Mal um Stellungnahme gebeten habe. Telefonisch wurde ich recht unfreundlich behandelt.
    Notgedrungen muß ich nun die Daten versuchen über den Bundesanzeiger herauszufinden.
    Leider habe ich dann aber immer noch nichts Schriftliches wie eine Steuerbescheinigung oder Erträgnisaufstellung für eine späteren Nachweis zur Vermeidung der Doppelbesteuerung beim Verkauf . Wie kann ich da am besten Verfahren ? Ist Flatex rechtlich verpflichtet, mir die notwendigen Daten nachzuliefern ?

    • Guten Tag Herr Pfabe,
      den Ärger der Flatex-Anleger können wir – wie gesagt – gut verstehen. Tröstlich ist vielleicht, dass der Mehraufwand sich auf dieses eine Steuerjahr 2017 beschränkt und danach jährliche Vorabsteuern automatisiert über die Depotbank abgeführt werden, gemäß den neuen Steuerregeln.
      Für den Nachweis beim Finanzamt, dass Sie alles rechtmäßig versteuert haben und bereits versteuerte ausschüttungsgleiche Erträge beim Verkauf gegengerechnet werden, sollte genügen, wenn Sie sich die entsprechenden Ausweise im Bundesanzeiger kopieren oder einen Screenshot anfertigen. Sie sollten darüber hinaus das Papier/das Excel aufbewahren/abspeichern, auf dem Sie alle dem Bundesanzeiger entnommen und auf Ihre Anteile hochgerechneten Erträge zusammenrechnen. Es ist ja letztlich auch dieser Wert, den Sie in Zeile 15 der Anlage KAP eintragen.
      Beste Grüße,
      S. Zinnecker

      • Vielen Dank Frau Zinnecker,

        Ich werde das mal so versuchen wie sie es beschreiben.
        Desweiteren werde ich mir eine andere Depotbank suchen.
        Ich finden ein solches Verhalten darf man nicht einfach so hinnehmen.

        Liebe Grüße

  10. Hallo Frau Zinnecker,
    hinsichtlich der anrechenbaren noch nicht angerechneten Steuer (ausl. ETFs) – meiner Meinung nach gehört der Betrag via Bundesanzeiger ermittelt (Zeile f) aa) „Betrag der ausländischen Steuer, der auf die in den ausschüttungsgleichen Erträgen enthaltenen Einkünfte im Sinne des § 4 Abs. 2 InvStG entfällt und [ … ] anrechenbar ist“) in die Zeile 52 in der KAP 2017. Immer wieder kommt es diesbezüglich zu Verwechslungen. Früher war es die Zeile 51 und irgendwann haben sich die Zeilen in der KAP verschoben. Somit ist heute dir Zeile 52 richtig.
    Sie selbst erwähnen in Ihrem Beitrag unter „Tipp“ die Zeile 51 und dann reagieren Sie auf den Kommentar von Herrn Hans-Ulrich Kolb und Sie reden von der Zeile 52. Es könnte hilfreich dazu eine Stellungnahme zu machen oder den Beitrag zu korrigieren.
    Falls ich das alles richtig verstehe ^^ Im Voraus danke für Ihre Rückmeldung.
    Viele Grüße
    A. Becek

    • Hallo Frau Becek,
      herzlichen Dank für den Hinweis. Gemeint ist das Feld, in das die „anrechenbare, noch nicht angerechnete ausländische Quellensteuer“ eingetragen werden muss. Sie haben Recht: Im Formular der Anlage KAP für die Steuererklärung 2017 ist dies nun Zeile 52, früher Zeile 51. Ich korrigiere das im Text.
      Beste Grüße,
      S. Zinnecker

  11. Guten Abend Frau Zinnecker,
    erst einmal herzlichen Dank für Ihren sehr informativen Beitrag. Ich als Flatex Kunde bin ebenfalls betroffen und dankbar für Ihren Leitfaden. Jedoch gibt es einen letzten Punkt, den ich nicht verstehe. Und auch Flatex selbst war bisher keine große Hilfe für mich. Es geht um folgendes:
    Ich habe seit 2016 zwei ETFs in meinem Depot. Beide ETFs sind jeweils ausländische, physische Ausschütter und zugleich Teilthesaurierer . Diese beiden iShares-ETFs hatten ihr Geschäftsjahresende zum Februar 2017. Folglich sind Februar 2017 jeweils Teilthesaurieurungen angefallen, welche ich auch dem Bundesanzeiger entnehmen kann. Verwunderlich ist jedoch (zumindest für mich), dass in meiner Flatex Steuerbescheinigung von 2017 unter dem Punkt
    „nur nachrichtlich: Höhe der ausschüttungsgleichen Erträge aus ausländischen thesaurierenden Investmentfonds (-Zeile 15 Anlage KAP-)“ 0,00 EUR ausgewiesen wurden. Und das obwohl laut Bundesanzeiger für beide ETFs zum Geschäftsjahresende Februar 2017 Teilthesaurierungen (sprich ausschüttungsgleiche Erträge) angefallen sind.
    Sie schreiben in Ihren Artikel, dass die Teilthesaurierungen vom Rumpfjahr (Dez. 2017) zu den bereits bekannten „ausschüttungsgleichen Erträgen“ der Steuerbescheinigung addiert werden müssen. Das habe ich natürlich verstanden. Verwunderlich für mich ist jedoch, dass in meiner Steuerbescheinigung 2017 keine „ausschüttungsgleichen Erträgen“ aufgelistet werden, obwohl diese im Bundesanzeiger eindeutig angefallen sind und Flatex bekannt sein müssen.
    Ist Flatex hier u.U. ein Fehler unterlaufen, oder muss ich die Teilthesaurierungen vom Februar 2017 nicht mit in meiner Steuererklärung 2017 berücksichtigen, sondern „nur“ die „ausschüttungsgleichen Erträge“ vom Dezember 2017?
    Falls ja, warum?
    (Vielleicht noch zur Info: ich habe bei Flatex einen Freistellungsauftrag eingereicht, der alles abdeckt. Steuern muss(te) ich also bisher nicht bezahlen.)
    Ich hoffe, dass Sie meiner Fragestellung folgen können und freue mich sehr auf Ihre Rückmeldung.
    Besten Dank vorab.
    Freundliche Grüße an Sie und die Finanztip-Redaktion.
    Jan Mayer

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT