KW202107

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Schon wieder Nebenkosten nachzahlen? So prüfst Du die Abrechnung für Deine Wohnung!

Schon wieder Nebenkosten nachzahlen? So prüfst Du die Abrechnung für Deine Wohnung!

Betriebskosten: Wie aus einer Nachzahlung ein Guthaben wurde

Wie teuer ist die Müllabfuhr für das Mietshaus? Was kosten Hauswart und Versicherungen? Alle gemeinsamen Kosten eines Mietshauses schlüsselt die Nebenkostenabrechnung auf. Jeder Mieter, jede Mieterin zahlt ihren Anteil. Einmal im Jahr gibt es die Abrechnung, aber kaum jemand schaut sich die genau an. Zu kompliziert. Zu schwer nachzuvollziehen. Doch es kann sich lohnen: Im Schnitt, so berichtet der Rechtsdienstleister Mineko, wurden den Mietern, die er vertritt, rund 200 Euro zu viel berechnet.

Das musste auch eine Finanztip-Mitarbeiterin feststellen. Ihr Vermieter hatte in einem Jahr rund 4.000 Euro fürs ganze Haus zu viel berechnet, gut ein Zehntel hatte die Kollegin zu tragen. Statt 244 Euro nachzuzahlen, erhielt sie rund 150 Euro zurück. Denn sie hat ihre Abrechnung überprüft.

 

Ein Jahr Zeit für einen Widerspruch

Vermieter haben ein Jahr Zeit, die Betriebs- oder Nebenkosten abzurechnen. Dasselbe gilt für die Heizkosten. Die Abrechnung für 2019 sollte also bis Ende Dezember 2020 bei Dir eingetroffen sein. Ist sie das nicht, hat so eine Verspätung etwas Gutes: Du musst nichts mehr nachzahlen. Ein mögliches Guthaben steht Dir trotzdem zu. Auf die Abrechnung solltest Du in jedem Fall bestehen, denn Du kannst Kosten daraus von der Steuer absetzen: zum Beispiel Hausputz und Winterdienst. Zur Not kannst Du sie einklagen.

Kommt die Abrechnung fristgerecht, hast Du ein Jahr lang Zeit für einen Widerspruch (hier unser Musterschreiben). Erscheinen Dir Kosten nicht plausibel, dann widersprich am besten sofort und verlange Belegeinsicht – am besten per Einschreiben. Der Vorteil: Solange Du keine Unterlagen siehst, musst Du nichts nachzahlen.

 

Mietervereine und Dienstleister helfen

Wie erkennst Du, ob einzelne Posten zu hoch sein könnten? Vergleiche dazu die Kosten eines Jahres mit den Vorjahren. Bei unserer Kollegin etwa waren Hausreinigung und Hausmeister deutlich teurer geworden: Ein neuer Dienstleister hatte beide Aufgaben übernommen und sie gemeinsam in Rechnung gestellt. Die Hausverwaltung berechnete diese Kosten aber doppelt – jeweils für Reinigung und Hauswart.

Grundsätzlich sinnvoll ist es, einmal die Höhe aller Kostenpunkte beurteilen zu lassen. Mietervereine beraten dazu ihre Mitglieder. Sie erkennen auffällig teure Posten. Und auch solche, die gar nicht abgerechnet gehören – Verwaltungskosten etwa. Gegen Entgelt prüfen auch Dienstleister wie Mineko oder Anwälte Deine Abrechnung. Einen Anwalt findest Du über Yourxpert*. Und für Heizkosten gibt es den kostenlosen Heizcheck von CO2online.

 

Wenn die Gegenseite nicht reagiert

Weigert sich die Hausverwaltung, Dir die Belege zu zeigen, dann kannst Du sie einklagen. Das musste auch unsere Finanztip-Kollegin für 2018 tun. Ihre Hausverwaltung hatte erklärt, aufgrund der Corona-Pandemie sei die Belegeinsicht 2020 nicht möglich. Das ist aber keine ausreichende Begründung, urteilte die Richterin. Übrigens: Mietervereine bieten oft für solche Fälle Rechtsschutz an.

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Schnäppchen der Woche

Angebote, Rabatte & Deals: Was unsere Redaktion für Dich entdeckt hat.

Korrektur: Handy-Schnäppchen

Vergangene Woche haben wir an dieser Stelle einen günstigen Handytarif vom Anbieter Crash empfohlen. Dabei verwechselten wir leider die Mobilnetze: Es ging ums Telekom-Netz und nicht – wie wir schrieben – das Netz von Vodafone. Wir bitten um Entschuldigung. Wer an einem 5-GB-Tarif für 13 Euro im LTE-Netz der Telekom interessiert ist, kann ihn immer noch abschließen.

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15 Prozent Apple-Bonus bei Netto

Hier ein paar Songs, da eine kostenpflichtige App, dort ein paar Gigabyte in der Cloud: Wenn Du häufig Apple-Dienste nutzt, gehen schnell mal 15 Euro oder mehr im Monat drauf. Deine Ausgaben kannst Du jetzt ganz einfach drücken: Bei Netto (der gelb-rote Supermarkt) gibt es noch bis zum morgigen Samstag (20. Februar) einen Bonus von 15 Prozent auf Apple-Geschenkkarten. Kaufst Du die 25-Euro-Karte, bekommst Du 3,75 Euro Extra-Guthaben. Auf die 50-Euro-Karte gibt es 7,50 Euro, und wenn Du eine für 100 Euro kaufst, bekommst Du 15 Euro geschenkt. Der Bonusbetrag wird Dir beim Einlösen der Geschenkkarte sofort gutgeschrieben.

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Netcologne: Günstiger Glasfaser-Tarif für Kölner

Wenn Du in Köln wohnst und einen neuen Internetanbieter suchst, musst Du nicht immer zu den üblichen Verdächtigen wechseln. Denn in vielen Häusern bietet Netcologne eine lokale Alternative an: Für günstige 40 Euro pro Monat bekommst Du den Glasfaser-Tarif Netspeed 500 – mit 500 Mbit/s. Du zahlst weder Bereitstellung noch Wechselgebühren. Außerdem erhältst Du als Finanztip-Leser einen 50-Euro-Einkaufsgutschein obendrauf. Der Preis gilt noch bis Ende Februar ohne Geräte. Laufzeit 24 Monate.

M-net: Günstiger Glasfaser-Tarif in Bayern

Wenn Du in München und etlichen bayerischen Regionen auf schnelles Glasfaser-Internet wechseln willst, kommt M-net in Betracht: Der Tarif Surf&Fon-Flat 50 mit bis zu 50 Mbit/s kostet 35 Euro im Monat und ist sechs Monate auf 20 Euro reduziert. Laufzeit: 24 Monate. Als Finanztip-Leser erhältst Du mit dem Code AFF-FT-25 eine 25-Euro-Gutschrift. Der Tarif Surf&Fon-Flat 100 mit 100 Mbit/s kostet 5 Euro mehr im Monat. Dafür bekommst Du eine Fritzbox, 30 Euro Online-Bonus und mit dem Finanztip-Code eine Gutschrift von 50 Euro (Code: AFF-FT-50). Beide Tarife kosten keine Bereitstellungsgebühr und haben eine Festnetz-Flat.

 
Comdirect: Konto nicht mehr für alle kostenlos

1. Comdirect: Konto nicht mehr für alle kostenlos

Ab sofort istdas Girokonto der Comdirectnur bedingt kostenfrei – hast Du dort ein Konto, solltest Du schauen, was künftig für Dich gilt. Für viele bleibt das Girokonto eine Empfehlung. Die wichtigste Änderung: Die Comdirect verlangt eine Grundgebühr, wenn nicht genug Geld eingeht. 700 Euro müssen es sein, sonst zahlst Du jeden Monat 4,90 Euro. Mehrere Banken gehen gerade ähnlich vor.

Immerhin: Die Gebühr lässt sich auch andersumgehen. Falls Du nämlich drei Mal im Monat mit Apple- oder Google-Pay zahlst oder einmal im Monat das Wertpapierdepot bei der Comdirect nutzt. Dafür genügt auch ein Sparplan mit monatlicher Abbuchung. Für Neukunden gelten die neuen Regeln bereits, bei Bestandskunden geht es im Mai los.

Ebenfalls ärgerlich: Neu ausgestellte Visa-Karten sind künftig nicht mehr automatisch echte Kreditkarten („Charge-Karten“ genannt), sondern nur noch Debit-Karten. Wenn Du damit bezahlst, werden die Beträge umgehend abgebucht – nicht mehr gesammelt einmal im Monat. Die Karten gewähren also keinen Zwischenkredit mehr. Deshalb akzeptieren einige Hotels oder Autoverleiher sie nicht für die Kaution.

Die Comdirect bietet zwar weiter ihre aktuelle Visa-Karte mit Charge-Funktion an. Diese kostet aber 1,90 Euro im Monat (für Altkunden gilt das ab Mai). Willst Du das nicht, kannst Du sie über die App oder das Online-Banking kündigen – und nur noch mit der neuen Debit-Variante zahlen.

Eine Sache wird einfacher: Mit der neuen Visa-Karte kannst Du nun auch innerhalb der Eurozone kostenlos abheben, nicht nur außerhalb. Bislang ging das nur mit der Girocard. Allerdings ist weltweit nur noch dreimal Abheben im Monat kostenlos, danach fallen 4,90 Euro an.

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Finanztip-Leser erstreitet Urteil gegen Fitness-Studio

2. Finanztip-Leser erstreitet Urteil gegen Fitness-Studio

Auf ein solches Urteil haben viele gewartet, die sich mit ihrem Fitness-Studio herumärgern müssen. Finanztip-Leser Wolfgang hat vor dem Amtsgericht Papenburg erreicht, dass sein Fitness-Studio ihm die während des Corona-Lockdowns eingezogenen Beiträgeerstatten muss. Es geht um 90 Euro. Außerdem entschied das Gericht, dass sich der Vertrag nicht automatisch um die Lockdown-Zeit verlängert.

Ein wichtiges Urteil. Denn viele Studio-Betreiber verlangen zwar während des Lockdowns kein Geld, verlängern aber einseitig die Laufzeit der Verträge entsprechend. Darüber haben sich viele unserer Leserinnen und Leser geärgert. „Man muss auch mal für sein Recht kämpfen“, schreibt Wolfgang bei uns im Kommentar. Das stimmt – und das Besondere an seinem Fall ist, dass Du Dich auf das Urteil vom Dezember berufen kannst (Az. 3 C 337/2). Auch wenn der Fall noch nicht ganz ausgestanden ist.

Wir haben bereits im Juni geschrieben, dass wir die Rechtslage ähnlich beurteilen wie nun das Gericht inPapenburg. Eswiesdarauf hin, dass niemand die Corona-Pandemie vorhersehen konnte. In dieser besonderen Situation dürften die Lasten nicht dem Verbraucher aufgebürdet werden, zumal die Studios staatliche Hilfe bekommen könnten.

Aber das Fitness-Studiolässt das Urteil vom nächsthöheren Gericht überprüfen – Wolfgang will weiterkämpfen. Und wir bleiben dran.

Unsere Ratgeber zur Corona-Krise:

Maskenpflicht Alles über FFP2- und OP-Masken
Selbständig Wie Du die Krise überbrückst
KinderbetreuungWas tun, wenn Kita und Schule dicht sind?
ArbeitsrechtWas im Job jetzt wichtig ist
ZahlungsunfähigWas Du tun kannst
ReisenWas Du jetzt beachten musst
LieblingslädenSo kannst Du sie unterstützen

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Die Finanztip Podcasts
Die Finanztip-Podcast

Corona-Podcast mit Hermann:

Auf Geldreise mit Anika und Anja:

Geld ganz einfach mit Saidi:

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Krankenkasse: Vorsicht vor Nachzahlungen für Familien

3. Krankenkasse: Vorsicht vor Nachzahlungen für Familien

Die Möglichkeit, Familienmitglieder kostenfrei zu versichern, ist einer der großen Vorteile der gesetzlichen Krankenversicherung. Doch die Familienversicherung kannst Du nur unter bestimmten Voraussetzungen nutzen. Falls diese nicht mehr erfüllt sind, solltest Du das unverzüglich Deiner Kasse melden. Sonst musst Du womöglich Beiträge nachzahlen – und das kann in die Tausende Euro gehen.

Die Kassen prüfen regelmäßig, ob Angehörige zurecht familienversichert sind, und können die kostenfreie Mitversicherung auch rückwirkend beenden. So musst Du die Kasse zum Beispiel informieren, falls Dein Kind oder familienversicherter Partner regelmäßig mehr verdient als erlaubt. In diesem Jahr sind 470 Euro Einkommen pro Monat zulässig – dazu zählen auch Mieteinnahmen und Kapitalerträge.

Wenn Du den Vater oder die Mutter Deines Kindes heiratest, musst Du ebenfalls Bescheid geben. Ist er oder sie privat versichert, können Eure Kinder nur dann familienversichert bleiben, sofern der Privatversicherte monatlich weniger als 5.362,50 Euro Einkommen hat – oder nicht Hauptverdiener der Familie ist.

Dasselbe gilt natürlich auch, wenn diese beiden Bedingungen im Laufe der Zeit nicht mehr erfüllt sind. Etwa weil der Ehepartner oder die Ehepartnerin (mit Privatversicherung) eine Lohnerhöhung bekommt – oder aus anderen Gründen die Einkommensgrenze reißt.

Du musst aber keine Angst haben, dass Deine Lieben ohne Versicherung dastehen. Sie können gesetzlich versichert bleiben, müssen aber eigene Beiträge zahlen.

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Deutsche Bahn: Geld zurück – ab Juni auch online

4. Deutsche Bahn: Geld zurück – ab Juni auch online

Wer in der vergangenen Woche mit der Deutschen Bahn unterwegs war, hatte wieder den üblichen Ärger. Wegen Schnee und Eis kam es vielerorts zu Verspätungen und Zugausfällen.

Die gute Nachricht: Die Bahn muss Dir auch bei Unwetter eine Entschädigung zahlen. So bekommst Du beispielsweise die Hälfte des Fahrpreises zurück, wenn Dein Zug mehr als zwei Stunden Verspätung hat. Die schlechte Nachricht: Um an Dein Geld zu kommen, musst Du Dich bislang durch ein unnötig kompliziertes Verfahren arbeiten. Zunächst musst Du Dir Deine Verspätung auf dem Fahrgastrechte-Formular bestätigen lassen und es im Anschluss per Post an das Servicecenter schicken. Wenn Du ein Online-Ticket hast, musst Du es am PC ausdrucken und mit in den Brief stecken.

Ab Juni soll der Prozess einfacher werden, hat die Bahn kürzlich angekündigt. Dann soll es endlich möglich sein, die Erstattung online zu beantragen.

Falls Du noch Entschädigung von der Bahn bekommen kannst, stress Dich also nicht. Du hast nämlich ein Jahr Zeit, um sie einzufordern. Warte also einfach bis Juni und nutze dann die (hoffentlich) einfachere Online-Erstattung. Wie das genau funktioniert, ist noch unklar. Wir informieren Dich hier im Newsletter, sobald die Bahn das Verfahren vorstellt.

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Auch wichtig: Neues Energielabel, Trade Republic, Steuerfrist verlängert

5. Auch wichtig: Neues Energielabel, Trade Republic, Steuerfrist verlängert

+++ Ab März kriegen die Energielabels für den Verbrauch von Haushaltsgeräten ein Update: Statt den bisherigen Energieeffizienzklassen von „A+++“ bis „D“ – was schwer nachvollziehbar war – findest Du wieder klare Noten von „A“ bis „G“ auf Geschirrspülern, Fernsehern oder Waschmaschinen. Auch die Kriterien wurden an den Stand der Technik angepasst: Zuletzt waren die allermeisten Geräte mit „A+“ oder besser bewertet, jetzt erreichen die besten Geräte nur ein „B“. Das lässt Raum für neue und noch energieeffizientere Geräte. Im Bild oben ein Geschirrspüler mit den Noten nach der alten Norm („A++“) und der neuen („E“). Neu ist auch der QR-Code auf den Energielabeln: Der führt zu einer EU-Datenbank mit detaillierten Produktinfos. +++

+++ Für kostengünstiges Sparen mit ETFs ist die App von Trade Republic eine unserer Empfehlungen. Bisher hatte die Berliner Firma allerdings ein sehr eingeschränktes ETF-Sortiment: Du konntest ausschließlich rund 300 Fonds der Marke iShares handeln. Nun hat Trade Republic bei den Sparplänen deutlich nachgelegt: Du kannst ab sofort auch mit ETFs der Marken Xtrackers, Amundi und Lyxor sparen – und das ohne Kaufgebühren. Nach eigenen Angaben hat Trade Republic* damit 1.500 ETFs im Angebot. +++

+++ Eigentlich ist es jetzt allerhöchste Zeit für die Steuererklärung 2019. Im Februar endet die verlängerte Frist für diejenigen, die Hilfe vom Steuerberater oder Lohnsteuerverein bekommen. Wegen der Corona-Pandemie und der Überbrückungshilfen sind die Steuerkanzleien allerdings seit Monaten total überlastet. Deshalb wurde die Abgabefrist noch einmal verlängert: bis zum 31. August 2021. +++

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Video der Woche
Video der Woche

Wie Eltern schnell mal 11.000 Euro sparen: Der Staat hat sich ein paar Vorteile für Familien überlegt. Mehr dazu in diesem Video.

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1.000 Euro verpulvertohne es zu merken
Funkmasten, Lärm, PleitenVerlust mit Immobilien

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Vorsicht Phishing! So schützt Du Dich vor gefälschten Mails

Vorsicht Phishing! So schützt Du Dich vor gefälschten Mails

Paypal teilt Dir mit, dass es sein „Web-Sicherheitssystem aktualisiert“ hat. Deine Bank erinnert Dich daran, dass in Deinem Online-Banking dringende Post auf Dich wartet. Klingt plausibel. Sind aber heimtückische Fallen.

Datendiebe verschicken sogenannte Phishing-Mails mit dem Ziel, Deine persönlichen Anmeldedaten abzugreifen. Sie geben vor, Deine Bank oder Dein Online-Shop zu sein. Layout und Mail-Text sehen täuschend echt aus. Genau das wird vielen Leuten zum Verhängnis.

Auf diese Weise können Kriminelle zum Beispiel mit Deinen Eingaben Dein Bankkonto räumen – bis tief in den Dispo. Mit unseren fünf Tipps schützt Du Dich davor.

 

1. Lass Dich nicht unter Druck setzen

Phishing-Angreifer fordern Dich auf, dringend etwas zu erledigen, warnen vor einer „Gefahr“: Du sollst sofort etwas tun, sonst wird Dein Konto gesperrt. Ein großer Button in der Mail führt Dich auf eine gefälschte – aber echt aussehende – Website. Dort musstDu Dich nur schnell einloggen. Wer rasch handelt, denkt nicht nach – und hat schon sein Passwort preisgegeben.

 

2. Kontrolliere Absender und Empfänger

Vertraue keinem Absender, von dem Du ansonsten keine Mails bekommst. Häufig wählen Datendiebe Banken oder Online-Banking-Plattformen als Pseudo-Absender: Die Adressen sind dem Original zwar ähnlich, meist ist jedoch ein Buchstabe oder Zeichen anders. Schau Dir deshalb immer die genaue Absender-Adresse sowie den Header an (siehe Beispielbild).

In der Regel ist den Angreifern Dein Name nicht bekannt. Deshalb ist die Anrede oft unpersönlich. Deine richtige Bank spricht Dich stets mit Namen an.

 

 

3. Achte auf sprachliche Mängel

Häufig kommen die Angriffe aus Ländern, in denen die Täter sicher vor den deutschen Strafverfolgern sind. Deshalb wird der Mail-Text mit einem Sprachprogramm ins Deutsche übersetzt. Phishing-Mails strotzen oft vor Rechtschreibfehlern und merkwürdigen Sonderzeichen. Liest sich der Text für Dich eigenartig, verschiebe die Mail besser direkt in den Spam-Ordner. Aber Achtung: Inzwischen gibt es auch ordentlich geschriebene Betrugsmails.

 

4. Überwache Deine Kontoauszüge

Vielleicht hast Du gar nicht mitbekommen, wie Hacker Deine Bankdaten abgefischt haben oder sogar Schadsoftware auf Deinem Computer hinterlassen. Überprüfe regelmäßig Deine Kontoauszüge nach auffälligen Abbuchungen. Fällt Dir etwas auf, melde das umgehend Deiner Bank.

 

5. Klicke niemals direkt auf den Link

Am besten klickst Du gar nichts in Mails an, die Du nicht angefordert hast – selbst wenn Dir der Absender vertrauenswürdig erscheint. Rufe Dein Online-Banking immer direkt über die URL-Leiste im Browser oder über die App auf. Sei kritisch, wenn Du eine Anwendung herunterladen sollst. Und komme Zahlungsforderungen nicht ungeprüft nach. Sonst könntest Du grob fahrlässig handeln und für den Schaden haften.Deine Bank springt dann nicht mehr ein.

Bist Du auf Betrüger hereingefallen, kontaktiere Deine Bank und ändere Dein Passwort umgehend. Aktualisiere Dein Virenschutzprogramm und lass es den gesamten Computer scannen.

Wie Du darüber hinaus Dein Online-Banking vor Hackern schützt, erfährst Du in unserem Ratgeber.

 

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Zahl der Woche

… war im Dezember der durchschnittliche Zinssatz für neue Spareinlagen in Deutschland, damit fiel er erstmals unter null. Es gibt trotzdem immer noch Angebote mit kleinen, aber positiven Zinsen

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Das Beste von Finanztip
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Finanztip in den Medien
Dienstag, 23. Februar, Hermann-Josef Tenhagen, MDR um 4
Mittwoch, 24. Februar, Hermann-Josef Tenhagen, NDR mein Nachmittag
Mittwoch, 24. Februar, Saidi Sulilatu, SWR aktuell
Freitag, 26. Februar, Hermann-Josef Tenhagen, radioeins
In den folgenden Tabellen haben wir für Euch unsere aktuellen Empfehlungen zusammengestellt. Diese enthalten Werbelinks, über die Du direkt zur Empfehlung gelangst – und für die Finanztip in manchen Fällen eine Vergütung erhält. Unsere Auswahl erfolgt rein redaktionell und zu 100 Prozent unabhängig.
Tagesgeld
Angebote mit Zinsgarantie (nur für neue Kunden)
Advanzia Bank
0,40 % p.a.
für 3 Monate, mind. 5.000 €
0,20 % p.a.
für 3 Monate
die besten regulären Angebote (für alle Kunden)
TF Bank
0,25 % p.a.
Advanzia Bank
0,25 % p.a.
(mind. 5.000 €)
0,21 % p.a.
Cosmosdirekt
0,21 % p.a.
(bis 25.000 €)
dauerhaft gute Angebote (seit mind. 12 Monaten gute Zinsen)
TF Bank
0,25 % p.a.
0,21 % p.a.
Leaseplan Bank
0,20 % p.a.
Festgeld
bis 12 Monate
0,70 % p.a.
0,60 % p.a.
Klarna über Weltsparen
0,59 % p.a.
Leaseplan Bank
0,55 % p.a.
Bank11
0,55 % p.a.
bis 24 Monate
0,92 % p.a.
Klarna über Weltsparen
0,81 % p.a.
Leaseplan Bank
0,65 % p.a.
bis 36 Monate
1,01 % p.a.
Klarna über Weltsparen
0,90 % p.a.
Leaseplan Bank
0,75 % p.a.
Die wichtigsten Finanztip-Empfehlungen
Girokonto
ING
Wertpapierdepot
Die besten Depots bei Onlinebanken
DKB
Die günstigsten Depots
Onvista Bank
Baufinanzierungs-Vermittler
Planethome
Stromtarif-Wechsel
Gastarif-Wechsel
Handytarife
Prepaid-Tarife
Lidl Connect Smart XS* (Vodafone-Netz)
Prepaid Basic von ja! Mobil – Rewe (Telekom-Netz)
Allnet-Flat
Blau Allnet L
Lidl Connect Smart S* (Vodafone-Netz)
Smart S von Norma Connect (Telekom-Netz)
Fluggastentschädigung
Rechtshelfer
SOS Flugverspätung
EUClaim
Claim Flights
Sofort-Entschädigung
EUFlight
Compensation2go
Riester-Fondssparplan
DWS Toprente (mit Rabatt)
Deka Zukunftsplan Classic
Uniprofirente Select (Fonds: Uniglobal II)
Makler BU-Versicherung
Buforum 24
Zeroprov
Dr. Schlemann unabhängige Finanzberatung
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