KW202042

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Wie Du für Dein iPhone weniger bezahlst!

Wie Du für Dein iPhone weniger bezahlst!

So kommst Du günstiger an ein Apple-Smartphone

Am Dienstag hat Apple neue iPhones vorgestellt: Bei Generation Nummer 12 sind wir mittlerweile angekommen, die Marketing-Chefin Kaiann Drance präsentierte (im Bild oben). Die Standardvariante kostet 925 Euro mit 128 Gigabyte (GB) Speicherplatz – viel Geld für ein Mobiltelefon. Du kannst sogar bis zu 1.559 Euro für das Deluxe-Modell iPhone 12 Pro Max ausgeben. Muss das sein? Wir verraten Dir die Tricks, mit denen Du für schmales Geld an ein gutes iPhone kommst. Und welche Alternativen es gibt.

Wer wartet, zahlt schnell 100 Euro weniger: Wenn Du zwei Monate die Füße stillhalten kannst, sparst Du beim iPhone im Schnitt 8 Prozent. Das zeigt die Erfahrung aus den vergangenen Jahren. Nach vier Monaten sind es bereits 14 Prozent – beim normalen iPhone 12 also über 100 Euro. Das liegt daran, dass es etwas dauert, bis sich der freie Handel mit den neuen Modellen eingedeckt hat. Konkurrenz belebt das Geschäft und senkt die Preise.

Vergleichen spart Geld: Die niedrigsten Preise findest Du eher nicht bei Amazon, sondern mit Vergleichsportalen. Bevor Du das iPhone in den Warenkorb legst, vergleiche lieber kurz den Preis bei Idealo*, billiger.de oder Geizhals.

Die Technik vom Vorjahr ist noch gut: Auch das Vorjahresmodell iPhone 11 kann sich immer noch sehen lassen. Schließlich erfindet auch Apple das Smartphone nicht jedes Jahr neu. Dafür zahlst Du „nur“ noch rund 690 Euro (mit 128 GB Speicher). Wenn es ein Gebrauchtes auch tut, 625 Euro. Spezialisierte Händler wie Asgoodasnew* und Rebuy* garantieren Dir, dass das Gebraucht-iPhone noch mindestens 30 Monate ohne Probleme laufen wird.

Kannst Du auf das rahmenlose Display und weiteren Schnickschnack verzichten, ist das schlichtere iPhone SE (2020) unser Geheimtipp. Zum Surfen, Musikhören, Nachrichtenschreiben und Telefonieren reicht es völlig aus. Für unter 465 Euro (neu, 128 GB) ist es Dein Tor in die Apple-Welt. Mit weniger Speicherplatz kostet es sogar nur etwa 420 Euro.

Übrigens: Ältere Smartphones unterstützen oftmals kein 5G. Das iPhone 12 ist das erste Apple-Smartphone, mit dem Du das neue Handynetz nutzen kannst. Ein wirklicher Grund gegen den Kauf älterer Modelle ist das allerdings noch nicht: Es wird mehrere Jahre dauern, bis 5G als neuer Netzstandard überall in Deutschland angekommen ist.

Android ist die Alternative für Sparfüchse: Schaust Du vor allem auf den Preis, wird ein iPhone wohl nicht Deine erste Wahl sein. Ein solides Mittelklasse-Smartphone mit dem Betriebssystem Android bekommst Du bereits zwischen 200 Euro und 300 Euro. Nur ist es bei den unzähligen Android-Handys wesentlich schwerer, das passende zu finden. Eine gute Orientierung geben die Handytests der Stiftung Warentest oder auch Fotostrecken von Fachzeitschriften wie „Connect“.

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Die Finanztip-Podcasts

Corona-Podcast mit Hermann:

  • 50. FolgeWir blicken zurück und voraus
  • Mehr sparendank Corona!
  • Auf Geldreise mit Anika und Anja:

  • ÖkostromEinmal grün und günstig, bitte!
  • MietpreisbremseUns zockt der Vermieter nicht ab!
  • Geld ganz einfach – mit Saidi:

  • Warum Aktien steigenHühnerleiter am Kapitalmarkt ausnutzen
  • Aktien morgens im BadETFs sind keine Zockerei
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    Schnäppchen der Woche

    Angebote, Rabatte & Deals: Was unsere Redaktion für Dich entdeckt hat.

    50 % für Freunde bei O2

    Auf einen interessanten Spartipp hat uns unser Leser Thomas hingewiesen: Es sind 50 Prozent Nachlass auf bestimmte Mobilfunktarife von O2 möglich. Dafür musst Du jemanden gut kennen, der bereits O2-Kunde ist. Bitte die Person, einen Code über das Bestandskundenprogramm O2 Priority abzurufen und Dir mitzuteilen. Mit diesem Code kannst Du einen O2-Free-Handytarif (ohne Gerät) zum dauerhaft halben Preis abschließen. Das klappt nur bei Neukunden (seit mindestens sechs Monaten keinen O2-Vertrag). „Hierdurch habe ich einen ‚Unlimited‘-Tarif mit 225 Mbit/s Downloadtempo für 25 Euro monatlich abgeschlossen. Günstiger geht’s meiner Meinung nach nicht“, freut sich Thomas über seinen neuen Handytarif mit unbegrenztem Datenvolumen.

    Hast Du auch tolle Spartipps für die Finanztip-Gemeinschaft? Dann sag’s uns.

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    Disney: 20 % auf Spielzeug

    Bist Du Fan von Disney oder Star Wars – oder hast Du Kinder, die es sind? Dann kann es sich lohnen, mal im offiziellen Disney-Shop zu stöbern. Bis Weihnachten dauert es ja auch nicht mehr allzu lange. Derzeit gibt es auf ausgewählte Produkte 20 Prozent Rabatt, wenn Du im Warenkorb rechts den Aktionscode MICKEY20 einträgst. Der Bestellwert muss mindestens 50 Euro betragen. Zur Aktionsware zählen Pullover, Kostüme, Tassen, Puppen und Kuscheltiere.

    Carsharing mit Startguthaben

    Wenn Du Dich in Corona-Zeiten in öffentlichen Verkehrsmitteln nicht wohl fühlst, ist Carsharing vielleicht eine Alternative. Beim Anbieter Sharenow kannst Du Dich derzeit kostenlos registrieren und bekommst über unseren Link noch 5 Euro Startguthaben obendrauf. Sharenow gibt es Berlin, Frankfurt, Köln, Düsseldorf, München, Stuttgart und Hamburg. Und auch in einigen europäischen Großstädten.

    Sale bei Levi’s

    Der Oberfranke Levi Strauß hat die Jeans erfunden – lang ist’s her. Ganz aktuell ist hingegen eine Rabattaktion seiner Firma Levi’s: das „Mid-Season-Event“. Bis zu 50 Prozent Rabatt werden beworben. Wir fanden in einer Stichprobe tatsächlich einige gute Angebote. Wenn Du Dich für den Levi’s-Newsletter anmeldest, sind weitere 10 Prozent und kostenloser Versand drin.

     
    Mit diesem Steuerkniff hast Du sofort mehr Netto

    1. Mit diesem Steuerkniff hast Du sofort mehr Netto

    Auch ohne eine Gehaltserhöhung mehr Geld auf dem Konto – klingt gut, oder? Das kannst Du Dir sichern, indem Du beim Finanzamt einen Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung stellst. Damit lässt Du Dir einen individuellen Steuerfreibetrag eintragen, zum Beispiel für Kosten für Deinen Arbeitsweg, die Betreuung Deiner Kinder oder Gesundheitsausgaben. Im Steuerdeutsch heißen solche Ausgaben Werbungskosten, Sonderausgaben oder außergewöhnliche Belastungen.

    Mit dem Freibetrag sorgst Du dafür, dass Dein Arbeitgeber Dir nicht zu viel Lohnsteuer vom Gehalt abzieht. Das lohnt sich besonders, wenn Du Dir einen höheren Anspruch auf eine Sozialleistung wie das Arbeitslosengeld sichern willst. Oder wenn Du Sonderzahlungen wie Weihnachtsgeld bekommst. Solche Zahlungen überweisen viele Arbeitgeber bereits im November: In dem Fall solltest Du Deinen Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigungbis Ende Oktober stellen – Du profitierst dann ab November davon. Du kannst die Ermäßigung für 2020 aber auch noch bis Ende November beantragen, dann wird der ganze Freibetrag beim Dezembergehalt berücksichtigt. Übrigens: Den Antrag fürs nächste Jahr könntest Du gleich im Formular miteintragen, wenn Du schon mal dabei bist.

    Aber Achtung: Der höhere Nettolohn ist keine Steuerersparnis. Abgerechnet wird erst nach Deiner Steuererklärung ­– die ist dann im folgenden Jahr Pflicht. Abgeben musst Du die Steuererklärung 2020 bis zum 31. Juli 2021. Möglicherweise musst Du dann Steuern nachzahlen. Das kann Dir zum Beispiel passieren, wenn Du viel im Homeoffice gearbeitet hast und eine geringere Entfernungspauschale geltend machen kannst als erwartet.

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    E-Auto: So bekommst Du 900 Euro für Deine Ladestation geschenkt

    2. E-Auto: So bekommst Du 900 Euro für Deine Ladestation geschenkt

    Die Bundesregierung meint es offenbar ernst mit der Abkehr vom Verbrennerauto und dem Umstieg auf E-Mobilität. Gut für Dich, falls Du da mitmachen willst, denn es gibt jede Menge Förderungen, sprich Geldgeschenke vom Staat. Vergangene Woche neu beschlossen wurde ein Zuschuss von mindestens 900 Euro für private Ladestationen, auch Wallbox genannt.

    Das Geld können private Eigentümer bekommen, aber auch Gemeinschaften von Wohnungseigentümern, Mieter und Vermieter (Privatpersonen und Unternehmen). Das Ladegerät darf allerdings nicht für jedermann öffentlich zugänglich sein. Wenn Du in Deiner Doppelgarage zum Beispiel eine Ladestation mit zwei sogenannten Ladepunkten einbaust, bekommst Du 1.800 Euro geschenkt (900 Euro pro Ladepunkt). Die Anzahl der Ladepunkte ist prinzipiell nicht begrenzt.

    Weitere Voraussetzungen für die Förderung: Du tankst ausschließlich Ökostrom, entweder vom Stromanbieter oder aus Deiner eigenen Solaranlage. Außerdem muss die Wallbox auf 11 kW Ladeleistung eingestellt werden und mit dem Stromnetz kommunizieren können.

    Und so beantragst Du das Geld: Ab dem 24. November stellt die Förderbank KfW das passende Formular auf ihre Website. Dort findest Du auch alle Details zum Förderprogramm. Bestell die Wallbox erst, nachdem Du die Bestätigung für den Zuschuss erhalten hast. Noch ein Tipp: Das Geld gibt es nur für bestehende Gebäude. Falls Du gerade baust, zieh erst ein und stell danach den Antrag.

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    Video der Woche
    Video der Woche

    Steuern sparen mit Verlusten aus ETFs und Aktien: Saidi rechnet das an drei Beispielen durch.

    Weitere Videos von Saidi:
    ETFs und Steuern –
    So zahlst Du weniger
    Solaranlage mit Batteriespeicher – Ja oder Nein?
    ZahnzusatzversicherungLohnt sie sich?

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    Trendwende: Strom wird günstiger

    3. Trendwende: Strom wird günstiger

    Gute Nachrichten für Dich beim Strompreis! Nachdem die Preise immer weiter gestiegen sind, zeichnet sich nun die Trendwende ab. Das hat vor allem einen Grund: Die Ökostrom-Umlage fällt 2021 und auch 2022 – denn die Bundesregierung nutzt die Einnahmen aus der CO2-Steuer auf Erdgas oder Heizöl, um die Umlage zu senken. Deine Ersparnis dürfte sich erstmal im niedrigen zweistelligen Euro-Bereich bewegen.

    Ob die sinkenden Kosten bei Dir ankommen, entscheidet aber letztlich Dein Stromanbieter. Senkt er seine Preise nicht, lohnt sich für Dich ein Tarifvergleich. Die Chancen stehen gut, dass Du anderswo ein günstigeres Angebot findest. Der Finanztip-Stromrechner zeigt Dir standardmäßig Tarife an, die verbraucherfreundlich sind.

    Die Preise für Stromtarife ohne Bonuszahlung sind bereits seit März dieses Jahres um 5 bis 7 Prozent gefallen. In Bonustarifen haben sich die Preise sogar um rund 20 Prozent verringert. Hauptgrund: Die Beschaffungspreise für Strom waren in diesem Jahr sehr niedrig und sind weiter günstig. Ein weiterer Grund, zu vergleichen!

    Nur in manchen Regionen Deutschlands wirst Du leider keine Entlastung beim Strompreis spüren, etwa in Mecklenburg-Vorpommern, in Teilen Nordrhein-Westfalens oder in Berlin. Dort steigen die Kosten für den Stromtransport stärker als die Ökostrom-Umlage fällt. In einigen Teilen Bayerns und Hessens sowie in Kiel und Bremen sinken dagegen auch die Netzentgelte. Dort bedeutet das rund 20 Euro geringere Kosten im Jahr (bei einem Verbrauch von 2.500 Kilowattstunden). Wie es in Deiner Region aussieht, kannst Du in unserem Ratgeber nachschauen. Mehr dazu erfährst du auf Finanztip News.

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    Was Du diese Woche übers Reisen wissen solltest

    4. Was Du diese Woche übers Reisen wissen solltest

    Da sich Bund und Länder am Mittwoch auf keine gemeinsame Linie einigen konnten, bleiben die Regelungen zum umstrittenen innerdeutschen Beherbergungsverbot weiter uneinheitlich. In Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Saarland und Sachsen wurde das Beherbergungsverbot bereits gestoppt (Stand: Freitag, 13 Uhr).

     

    Tipps für Deinen Herbsturlaub

    Wenn Du wegen des Verbots stornierst, gibt es leider immer noch rechtliche Unsicherheiten. Fraglich ist, ob der Betreiber Deiner Unterkunft Dir Stornokosten berechnen darf. Denn prinzipiell ist es ja möglich, das Beherbergungsverbot mit einem negativen Corona-Test zu umgehen. Versuche im Zweifel, einen Kompromiss zu finden: Umbuchen oder Gutschein. Hast Du flexibel und ohne Vorauszahlung gebucht, bist Du sowieso auf der sicheren Seite.

    Falls Du in Deutschland Urlaub machen willst, achte bei der Buchung auf kurzfristige Stornomöglichkeiten. Und informiere Dich vorab, welche Regeln im jeweiligen Bundesland aktuell gelten.

    Weitere Ratgeber zur Corona-Krise:

    ArbeitsschutzWas im Job jetzt wichtig ist
    Verfallene Flugtickets Wie Du zu Deinem Geld kommst
    Kinderbetreuung Was tun, wenn Kita und Schule dicht sind?
    SelbstständigWie Du die Krise überbrückst

    Neue Regeln für Reiserückkehrer erst ab November

    Falls Du aus einem Risikogebiet im Ausland zurück nach Deutschland reist, musst Du für zwei Wochen in Quarantäne, falls Du keinen negativen Corona-Test vorweisen kannst. Die ursprünglich für gestern vorgesehenen schärferen Regelungen sollen erst ab 8. November gelten.

     

    Was Bahnfahrer beachten sollten

    Falls Du noch ein Fernverkehrsticket von vor dem 14. März rumliegen hast, kannst Du es nur noch im Oktober flexibel benutzen. Die Bahn hat diese Kulanzregel nicht verlängert.

    Mit der Umstellung auf den Winterfahrplan am vergangenen Mittwoch kannst Du ab sofort auch Deine Reise rund um Weihnachten buchen. Wir raten von Super-Sparpreis-Tickets eher ab, weil sie nicht stornierbar sind. Sparpreis-Tickets (das ist die nächsthöhere Kategorie) kannst Du abzüglich 10 Euro gegen einen Gutschein eintauschen. Flextickets sind kostenlos stornierbar – aber auch viel teurer.

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    Auch wichtig: Geld zurück von Parship, Girokonto von Check24, Podcast-Jubiläum

    5. Auch wichtig: Geld zurück von Parship, Girokonto von Check24, Podcast-Jubiläum

    +++ Wenn Du eine kostenpflichtige Mitgliedschaft bei Parship oder Elitepartner abgeschlossen und kurz darauf widerrufen hast, kannst Du Dir jetzt wahrscheinlich Hunderte Euro zurückholen. Der Europäische Gerichtshof hat die Praxis dieser Singlebörsen, einen extrem hohen „Wertersatz“ zu verlangen, für rechtswidrig erklärt (Urteil vom 8. Oktober 2020, Az. C-641/19). Wer sein 14-tägiges Widerrufsrecht nutzte, sollte zum Teil um die 400 Euro für wenige Tage Nutzungsdauer berappen. Du hast drei Jahre Zeit, Dein Geld zurückzuholen. Schreibe die Singlebörse mit Verweis auf das EuGH-Urteil an. Falls Du alleine nicht weiterkommst, gibt es bei der Stiftung Warentest eine Liste mit spezialisierten Anwälten. +++

     

    +++ Das Vergleichsportal Check24 steigt ins Bankgeschäft ein: Seit Dienstag können Kunden in der App der C24 Bank ein Girokonto eröffnen. Die Bank bietet drei Kontomodelle an, eins davon ist ohne Kontoführungsgebühren. Es kann aber trotzdem teuer werden, wenn Du öfter Bargeld abhebst. Beim kostenfreien Kontomodell sind nämlich erstmal nur zwei Abhebungen im Monat inklusive. Welche Vor- und Nachteile wir noch gefunden haben, liest Du auf Finanztip News. +++

     

    +++ In eigener Sache: Wir freuen uns diese Woche über 50 Episoden von Tenhagens Corona-Podcast. Seit März informieren Hermann und das gesamte Finanztip-Team über die Folgen der Corona-Pandemie für Deine Finanzen und Deinen Alltag. So kannst Du unsere Infos nicht nur lesen, sondern auch hören (wie auch bei unseren beiden anderen Podcasts). Falls Du es noch nicht getan hast, hör doch mal rein. +++

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    Serie Geldanlage, Teil 2: Warnlampen an! So entgehst Du Anleger-Nepp

    Serie Geldanlage, Teil 2: Warnlampen an! So entgehst Du Anleger-Nepp

    Vor dem Landgericht Darmstadt geht es bald um einen Haufen Gold. Allerdings um Gold, das seine vermeintlichen Eigentümer nie zu Gesicht bekommen haben und das zu großen Teilen wohl gar nicht existierte. Der mittlerweile zahlungsunfähige Goldhändler PIM Gold hat Tausende Anleger um ihr Geld gebracht. Damit Dir sowas nicht passiert, hier unsere vier wichtigsten Tipps, mit denen Du Abzock-Angeboten aus dem Weg gehst:

    1. Misstraue übertriebenen Renditeversprechen

    Die vielleicht wichtigste Frage bei der Geldanlage ist: Wo soll der Gewinn herkommen? Überlege deshalb immer, ob das Geschäftsmodell plausibel ist – und sich die angepeilte Rendite im üblichen Bereich für diese Anlageform bewegt. PIM Gold hatte einen „Goldbonus“ von 6,2 Prozent auf den Kaufbetrag versprochen. Eine so sagenhafte Vermehrung hat seit König Midas niemand hinbekommen. Für Gold gibt es einen Weltmarktpreis, der durch Angebot und Nachfrage entsteht, aber keine Zinsen oder Dividenden. Was zu schön klingt, um wahr zu sein, ist leider meist genau das.

    Die erfundene Kryptowährung Onecoin lockte zwischen 2015 und 2017 Zehntausende allein in Deutschland mit tollen Versprechen: Die Einsätze würden innerhalb kurzer Zeit ihren Wert vervierfachen. Dahinter steckte aber ein Schneeballsystem, das die Auszahlungen mit dem Kapital neuer Anleger finanzierte. Schließlich schritt die Aufsichtsbehörde Bafin ein. Auch hier dürfte das Geld für die meisten Investoren verloren sein.

    Finanztip-Serie Geldanlage

    1. Tagesgeld im Tiefflug: Was bringt das noch?
    2. So entgehst Du Anleger-Nepp

    2. Lass Dich nicht unter Zeitdruck setzen

    Verkäufer sind clever. Und wenn sie insgeheim wissen, dass ihr Finanzprodukt unseriös ist, umso mehr. Dann versuchen sie, Zeitdruck aufzubauen, damit Du zugreifst, ohne zu überlegen. Wir sagen: Hände weg von Hopplahopp-Angeboten! Lass Dich nicht auf Entscheidungsfristen ein, für die es keinen nachvollziehbaren Grund wie eine angekündigte Gesetzesänderung gibt. Nimm Dir Zeit, informiere Dich in Ruhe über das Angebot. Morgen ist auch noch ein Tag.

     

    3. Achte auf eine seriöse Absicherung

    Das Portal „sparpiloten.ch“ wie auch die „Kaiser Investment AG“ versprachen Festgeldzinsen von 2,75 Prozent pro Jahr, bei einer Anlagedauer von zwei Jahren. Auch hier blinkt wieder das Warnsignal „Übertreibung“, denn ein schneller Blick auf den Finanztip-Zinsvergleich zeigt: Mehr als 1 Prozent gibt es aktuell leider nicht. Beide Anbieter hatten zudem keine Banklizenz und gehörten keiner gesetzlichen Einlagensicherung an. Für Finanztip gehört aber genau das zu den Grundvoraussetzungen für eine gute Geldanlage. Wenn Du selbst mal den Check machen willst, schau auf der Homepage des Anbieters nach dem Namen der zuständigen Einlagensicherung. Und prüfe dann, ob er in deren Liste auftaucht.

     

    4. Investiere nicht zu viel auf einmal

    Wir finden: Jeder vergeudete Euro tut weh. Aber wenn Du unbedingt mit Deiner Geldanlage experimentieren und ungewöhnliche Wege gehen willst (wovon wir abraten) – dann wäre es schön, wenn es bei ein paar Euro bleiben würde. Wobei Pferdewetten oder Lotto spielen vielleicht mehr Spaß machen. Leider gibt es viele Beispiele, wo gleich mehrere Zehntausend Euro „angelegt“, sprich: aus dem Fenster geworfen wurden.

    Egal wie viel Du investieren willst: Bleib skeptisch! Prüfe, ob einer der Haken lauert, die wir hier im Artikel beschreiben. Schau, ob Finanztip oder andere seriöse Medien über einen Anbieter berichtet haben. Wenn Du zu einem Unternehmen nur dessen Selbstdarstellung finden kannst, lass die Finger davon.

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    Zahl der Woche
    ...kannst Du im Schnitt sparen, wenn Du Dir das neueste iPhone erst nach zwei Monaten kaufst.
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    Das Beste von Finanztip
    Ratgeber-Empfehlungen der Redaktion
    Ratgeber-Empfehlungen der Leser
    aktuelle Diskussionen aus der Community
    Finanztip in den Medien
    Dienstag, 20. Oktober, Hermann-Josef Tenhagen, MDR um 4
    Mittwoch, 21. Oktober, Udo Reuß, SWR Aktuell Radio
    Mittwoch, 21. Oktober, Hermann-Josef Tenhagen, hr m€x
    Freitag, 23. Oktober, Hermann-Josef Tenhagen, Radioeins
    In den folgenden Tabellen haben wir für Euch unsere aktuellen Empfehlungen zusammengestellt. Diese enthalten Werbelinks, über die Du direkt zur Empfehlung gelangst – und für die Finanztip in manchen Fällen eine Vergütung erhält. Unsere Auswahl erfolgt rein redaktionell und zu 100 Prozent unabhängig.
    Tagesgeld
    Angebote mit Zinsgarantie (nur für neue Kunden)
    0,55 % p.a.
    für 6 Monate
    0,40 % p.a.
    für 3 Monate, mind. 5.000 Euro
    die besten regulären Angebote (für alle Kunden)
    Leaseplan Bank
    0,30 % p.a.
    TF Bank
    0,30 % p.a.
    Opel Bank
    0,25 % p.a.
    PSA Direktbank
    0,25 % p.a.
    dauerhaft gute Angebote (seit mind. 12 Monaten gute Zinsen)
    Leaseplan Bank
    0,30 % p.a.
    TF Bank
    0,30 % p.a.
    0,20 % p.a.
    Festgeld
    bis 12 Monate
    0,60 % p.a.
    0,55 % p.a.
    0,55 % p.a.
    (ab 20.000 Euro)
    Leaseplan Bank
    0,55 % p.a.
    Bank11
    0,55 % p.a.
    Varengold
    0,51 % p.a.
    bis 24 Monate
    Varengold Bank
    0,80 % p.a.
    0,75 % p.a.
    0,75 % p.a.
    0,70 % p.a.
    bis 36 Monate
    Varengold Bank
    0,85 % p.a.
    0,85 % p.a.
    0,85 % p.a.
    0,75% p.a.
    Leaseplan Bank
    0,75% p.a.
    Ziraat Bank
    0,75% p.a.
    Die Grenke AG als Mutter der Grenke Bank ist aktuell mit Anschuldigungen eines Investors konfrontiert. Die Bafin untersucht das Thema. Die Auswirkungen auf die Bank sind derzeit unklar. Spareinlagen sind gemäß der gesetzlichen Einlagensicherung geschützt.
    Die wichtigsten Finanztip-Empfehlungen
    Girokonto
    Consorsbank
    Wertpapierdepot
    Die besten Depots bei Onlinebanken
    Comdirect
    Die günstigsten Depots
    Onvista Bank
    Baufinanzierungs-Vermittler
    Planethome
    Stromtarif-Wechsel
    Gastarif-Wechsel
    Handytarife
    Prepaid-Tarife
    Lidl Connect Smart XS* (Vodafone-Netz)
    Prepaid Basic von ja! Mobil – Rewe* (Telekom-Netz)
    Allnet-Flat
    Lidl Connect Smart S* (Vodafone-Netz)
    Smart S von Norma Connect*(Telekom-Netz)
    Fluggastentschädigung
    Rechtshelfer
    flug-verspaetet.de
    SOS Flugverspätung
    EUClaim
    Claim Flights
    Sofort-Entschädigung
    EUFlight
    Compensation2go
    Riester-Fondssparplan
    DWS Toprente (mit Rabatt)
    Deka Zukunftsplan Classic
    Uniprofirente Select (Fonds: Uniglobal II)
    Makler BU-Versicherung
    Buforum 24
    Zeroprov
    Dr. Schlemann unabhängige Finanzberatung
    Lebensversicherung
    beleihen
    verkaufen

     

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    Aufmacher: Screenshot Youtube-Video vom Apple Event am 13. Oktober 2020 -- Tenhagens Corona-Podcast: Finanztip -- Geschäftsmann: Geber86 / GettyImages -- E-Tanken: PIKSEL / GettyImages -- Video der Woche: Finanztip -- Regenbogen über Windrädern: Christian Charisius / dpa -- Bahnsteig: Ollo / GettyImages -- Junges Paar: supersizer / GettyImages -- Auf Geldreise Podcast: Finanztip -- Goldbarren: kittiyaporn1027 / GettyImages -- OneCoin Büro: Cylonphoto / GettyImages -- Zahl der Woche: Finanztip & Nadiinko / GettyImages

    * Was der Stern bedeutet:

    Wir wollen mit unseren Empfehlungen möglichst vielen Menschen helfen, ihre Finanzen selber zu machen. Daher sind unsere Inhalte kostenlos im Netz verfügbar. Wir finanzieren unsere aufwändige Arbeit mit sogenannten Affiliate Links. Diese Links kennzeichnen wir mit einem Sternchen (*).

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    Ob und in welcher Höhe uns ein Anbieter vergütet, hat keinerlei Einfluss auf unsere Empfehlungen. Was Dir unsere Experten empfehlen, hängt allein davon ab, ob ein Angebot gut für Verbraucher ist.

    Mehr Informationen über unsere Arbeitsweise findest Du auf unserer Über-uns-Seite.