KW202101

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Soli weg: Warum Du dieses Jahr viel mehr von Deinem Gehalt hast

Soli weg: Warum Du dieses Jahr viel mehr von Deinem Gehalt hast

Warum Du 2021 vom Gehalt mehr ausgezahlt bekommst

Der Blick auf den ersten Lohnzettel ist auch dieses Jahr wieder erfreulich. Für neun von zehn Steuerzahler fällt der Solidaritätszuschlag weg, was zu deutlich mehr Nettogehalt führt. Und es gibt noch ein paar Änderungen, die sich direkt auf Deinem Girokonto bemerkbar machen werden. So gibt es mehr Kindergeld und viele Freibeträge haben sich erhöht. In unseren Beispielfällen bringt das beim Nettolohn eine Entlastung um bis zu 1.300 Euro im Jahr.

Außerdem kommt 2021 der Grundrenten-Zuschlag auf kleine Renten – ab Sommer rückwirkend für das ganze Jahr. Allerdings musst Du auch mit ein paar Mehrkosten rechnen: So wird ab sofort der CO2-Preis auf Heizöl, Gas und Benzin aufgeschlagen; die Kfz-Steuer für neu zugelassene Verbrenner steigt. Und es gelten wieder die alten Mehrwertsteuersätze. Außerdem wird für viele die Krankenkasse teurer.

 

Soli weg, Freibeträge höher

Damit sinkt im Vorjahresvergleich zum vierten Mal in Folge für die allermeisten Bürger die Steuer- und Abgabenlast. Auch der Grundfreibetrag und der Kinderfreibetrag steigen. Mit Hilfe der Rechnungen des IT-Dienstleisters Datev haben wir für Dich anhand typischer Fälle aufbereitet, wie Dein Nettolohn sich dieses Jahr verändert.

Du kannst an der obigen Grafik nachvollziehen: je höher das Einkommen, desto größer die jährliche Entlastung. Das liegt daran, dass die Höhe des Soli ja mit dem Einkommen stieg. Ab einer Gehaltsstufe von mehr als 6.500 Euro im Monat bei Singles oder 11.000 Euro bei Verheirateten schrumpft die Ersparnis aber wieder. Denn für so hohe Einkommen ist weiterhin ein Teil des Soli fällig.

Weitere Grafiken für die Musterfälle Verheiratet ohne Kinder und Alleinerziehende findest Du in der Fortsetzung dieses Artikels auf Finanztip-News.

 

Krankenkasse teurer

Für die Beiträge zu Rente, Arbeitslosenversicherung und Krankenkasse gibt es Höchstgrenzen. Ab einem bestimmten Gehalt, der sogenannten Beitragsbemessungsgrenze, wird kein zusätzlicher Beitrag mehr erhoben. Diese Grenze steigt aber Jahr für Jahr – und damit auch der Beitrag. Das frisst zum Beispiel bei Singles in der Gehaltsstufe ab 5.000 Euro einen Teil der Soli-Ersparnis auf.

Für die meisten wird die Krankenkasse ohnehin teurer, weil zahlreiche Kassen den Zusatzbetrag erhöhen. Dies ist in den Grafiken berücksichtigt, indem wir für dieses Jahr den höheren durchschnittlichen Zusatzbeitrag angesetzt haben (1,3 statt 1,1 Prozent). Zu diesem Thema haben wir einen eigenen Text geschrieben (siehe unten).

 

Mehr Kindergeld

Wenn Du verheiratet bist und mit weniger als 2.000 Euro brutto im Monat auskommen musst, hast Du nichts von der Steuererleichterung – denn auf diesen Lohn musst Du gar keine Einkommensteuer zahlen. Es entsteht sogar ein leichtes Minus wegen des höheren Zusatzbeitrags für die Krankenkasse. Dies wird aber für Familien mehr als ausgeglichen durch das höhere Kindergeld: Das steigt im Januar um 15 Euro pro Kind im Monat. Auch der Kindergeldzuschlag für Familien mit kleinem Verdienst erhöht sich – pro Kind um 20 Euro.

Warum es noch dauert, bis die Grundrente gezahlt wird, wie sich die neue Steuer auf Benzin und Heizöl auswirkt und wie Alleinerziehende ihren Nettolohn erhöhen können, liest Du in der Fortsetzung dieses Artikels.

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Schnäppchen der Woche

Angebote, Rabatte & Deals: Was unsere Redaktion für Dich entdeckt hat.

Telekom-Netz: 5 GB LTE für 13 Euro

Zuletzt gab es immer mehr gute Angebote im Telekom-Netz. Aktuell interessant finden wir das Angebot von Crash. Das ist eine Marke von Klarmobil. Für rund 13 Euro im Monat bekommst Du eine Telefon- und SMS-Flat in alle Netze und üppige 5 GB zum Surfen im LTE-Netz (mit bis zu 25 Mbit/s).

Der Anschluss kostet einmalig 10 Euro. Wenn Du den Tarif über unseren Link (oder unseren Handyrechner) abschließt, erhältst Du einen 40-Euro-Amazon-Gutschein, sobald Crash den Abschluss bestätigt. Wenn Du zusätzlich noch Deine Rufnummer mitnimmst, kommen nochmal 50 Euro Bonus dazu.

Einziger Haken: Der Vertrag hat eine Mindestlaufzeit von 24 Monaten. Danach verlängert er sich automatisch um ein Jahr und kostet dann knapp 20 Euro im Monat. Am besten kündigst Du rechtzeitig – spätestens drei Monate vorher.

50 Euro Gebühren-Rabatt bei Onvista

Unsere Depot-Empfehlung Onvista bietet derzeit Neukunden 50 Euro Rabatt auf die ersten zehn Käufe oder Verkäufe von Wertpapieren an. Onvista gehört als Broker ohnehin zu unseren günstigeren Empfehlungen. Ein Sparplan auf ETFs kostet grundsätzlich nur 1 Euro pro Ausführung, der Kauf oder Verkauf von Aktien in der Regel 7 Euro pro Order (5 Euro Gebühren für Onvista plus meist 2 Euro Gebühren vom Handelsplatz). Wer bis Ende Januar ein Onvista-Depot neu eröffnet, kriegt bis Ende Juni zehnmal die 5-Euro-Gebühr erlassen. Bedingung: Bis Ende April müssen bereits drei kostenpflichtige Käufe oder Verkäufe ausgeführt sein. Übrigens: Die Anmeldung geht auch per Videoident.

Car-Sharing: 7 Tage fahren, 6 zahlen

Wenn Du derzeit Bus und Bahn lieber meiden willst, könnte Car-Sharing für Dich interessant sein. Dazu hat Cambio ein interessantes Angebot: Wenn Du dort ein Auto für sieben Tage buchst, musst Du nur sechs Tage bezahlen. Das Angebot gilt für alle Fahrzeuge und alle Fahrten, die bis Ende April enden.

Bist Du länger unterwegs, kannst Du bis Ende März ein Auto für vier Wochen mieten und zahlst dann nur drei Wochen.

Bei Cambio musst Du Dein Fahrzeug stets an der Station abstellen, wo Du es ausgeliehen hast. Im Preis inbegriffen ist eine Basisversicherung sowie Benzin. Dafür werden die Kilometer extra berechnet. Cambio gibt es in 30 deutschen Städten, darunter Berlin, Köln und Hamburg.

 
Bund und Länder verlängern Lockdown: Das musst Du wissen

1. Bund und Länder verlängern Lockdown: Das musst Du wissen

Der Lockdown wird bis mindestens Ende Januar verlängert. Das beschlossen Bund und Länder diese Woche. Außerdem gelten schärfere Kontaktregeln: Wir sollen uns privat nur noch mit einer weiteren Person aus einem anderen Haushalt auf einmal treffen. Schulen und Kitas müssen weitgehend zubleiben – allerdings gibt es Ausnahmen. Alle Beschlüsse findest Du auf der Website der Bundesregierung.

Der Grund: Die Corona-Infektionszahlen sind immer noch sehr hoch – und wegen der Feiertage schwer einzuschätzen. Große Sorgen macht den Regierungschefs die Mutation des Virus aus Großbritannien, die offenbar deutlich ansteckender ist.

 

Erweitertes Kinderkrankengeld für die Betreuung Deiner Kleinen

Geschlossene Kitas und Schulen belasten viele Eltern stark. Deshalb will der Bund Berufstätige entlasten: Du sollst künftig Kinderkrankengeld erhalten können, wenn Du Dein Kind coronabedingt betreuen musst, selbst wenn es gesund ist. Und die Große Koalition will die Bezugszeit erhöhen: auf 40 Tage pro Kind (je Elternteil 20 Tage).

Solange das Gesetz noch nicht beschlossen ist, kannst Du den Nachwuchs krankschreiben lassen – und ganz normal Kinderkrankengeld in Anspruch nehmen. Vorausgesetzt, der Nachwuchs ist unter zwölf Jahre alt. Mehr dazu in unserem Ratgeber.

 

Zuschüsse für gebeutelte Selbständige und Unternehmer

Café- oder Ladenbesitzer müssen ihre Geschäfte geschlossen halten, Künstler oder Messebauer haben keine Arbeit. Bist auch Du selbständig und betroffen, kannst Du für November und Dezember noch Hilfen beantragen: bis zu 75 Prozent des verlorenen Umsatzes. Bisher gab es nur Abschlagszahlungen – im Schnitt knapp 5.000 Euro. Vollständig auszahlen wollen die Länder ab 11. Januar.

Für die Zeit ab Neujahr kannst Du die Überbrückungshilfe III beanspruchen. Die soll Deine Fixkosten bis zu 90 Prozent decken. Bist Du solo-selbständig und hast kaum Fixkosten, kannst Du einmalig eine Pauschale von bis zu 5.000 Euro als „Neustarthilfe“ beantragen. Mehr dazu in unserem Ratgeber.

Unsere Ratgeber zur Corona-Krise:
Selbständig Wie Du die Krise überbrückst
KinderbetreuungWas tun, wenn Kita und Schule dicht sind?
ArbeitsrechtWas im Job jetzt wichtig ist
ZahlungsunfähigWas Du tun kannst
ReisenWas Du jetzt beachten musst
LieblingslädenSo kannst Du sie unterstützen

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Was Du tun kannst, falls Deine Krankenkasse 2021 teurer wird

2. Was Du tun kannst, falls Deine Krankenkasse 2021 teurer wird

Viele Krankenkassen erhöhen 2021 ihre Zusatzbeiträge, darunter auch die beiden mitgliederstärksten: die TK und die Barmer. Mit einem Kassenwechsel kannst Du gutes Geld sparen.

Dazu ein Beispiel: Wenn eine Kasse wie die Viactiv ihren Beitrag um 0,4 Prozent erhöht, klingt das zunächst nach nicht viel. Verdienst Du 3.000 Euro brutto im Monat, zahlst Du als Angestellte künftig 72 Euro mehr pro Jahr. Mehr noch: Wechselst Du von der Viactiv mit ihrem Zusatzbetrag von 1,6 Prozent jetzt zur bundesweit günstigsten Kasse, zahlst Du dagegen 216 Euro weniger für Deine Krankenversicherung. Wir haben in unserem Ratgeber eine Liste der günstigsten Kassen pro Bundesland für Dich zusammengestellt.

Seit diesem Jahr ist der Kassenwechsel übrigens noch leichter. Du musst Dich nur noch bei Deiner Wunsch-Krankenkasse anmelden. Die übernimmt dann für Dich die Kündigung bei Deiner alten. Hat Deine Krankenkasse ihren Zusatzbeitrag erhöht, hast Du sogar ein Sonderkündigungsrecht. Und falls Dir Deine neue Versicherung auch nicht gefällt, musst Du nur noch zwölf Monate warten, bis Du wieder wechseln darfst. Früher waren es 18 Monate.

Ein Tipp: Achte bei Deiner neuen Krankenkasse nicht nur auf den Beitrag. Du solltest auch Service und Zusatzleistungen anschauen. Einige Kassen bezahlen Extras wie die professionelle Zahnreinigung, Osteopathie oder Sportkurse ganz oder teilweise. Andere gar nicht. Wenn Du das alles selbst zahlen musst, kann das mehrere Hundert Euro im Jahr ausmachen.

Wenn Du es ganz genau wissen willst: Unser großer Krankenkassenvergleich 2021 erscheint Mitte Januar.

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Die Finanztip Podcasts
Die Finanztip-Podcast

Corona-Podcast mit Hermann:

Auf Geldreise mit Anika und Anja:

Geld ganz einfach mit Saidi:

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Bitcoin auf Rekordkurs: Vorsicht vor Verlusten

3. Bitcoin auf Rekordkurs: Vorsicht vor Verlusten

Noch nie war die Digitalwährung Bitcoin so viel wert wie aktuell. In der ersten Januarwoche erreichte der Bitcoin vorübergehend einen Preis von rund 32.000 Euro (38.000 US-Dollar), doppelt so viel wie im November. Und Welten entfernt von den 1.000 Euro, die Du Anfang 2017 bezahlt hättest.

Da juckt es vielen in den Fingern: Soll ich da schnell aufspringen? Zwei Begriffe tauchen immer wieder auf: Paypal und FOMO. Der Bezahldienst Paypal ist einer der namhaftesten Bitcoin-Partner und lässt seine US-Kunden bereits die Kryptowährung kaufen – und bald auch damit bezahlen. Das heizt Nachfrage und Kurs an. FOMO, die „Fear of missing out“ oder die Angst, einen Trend zu verpassen, hat die Entwicklung ebenfalls befeuert.

Vielleicht steigt der Kurs auf 50.000 Euro! Ja, richtig. Vielleicht stürzt er aber auch ab auf 500 Euro. Niemand weiß das. Deshalb sehen wir bei Finanztip Bitcoins nicht als Geldanlage. Wähle besser Aktien in Form von günstigen ETFs, abgesicherte Festgeld– oder Tagesgeldkonten als Risikoausgleich, dazu für Edelmetall-Fans allenfalls einen kleinen Anteil Gold.

Wenn Du es trotzdem mit Bitcoins versuchen möchtest, dann mach Dir bitte klar: Du spekulierst eher, als dass Du investierst. Da sind, vom Grundgedanken, Trades mit anderen Währungen, schwankenden Einzelaktien oder Zertifikaten nicht weit. Und schau Dir die Kaufbedingungen genau an: Am Bitcoin-Hype wollen auch Betrüger verdienen.

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Änderungen bei Zuschüssen zum Heizen mit Erneuerbaren Energien

4. Änderungen bei Zuschüssen zum Heizen mit Erneuerbaren Energien

Auch 2021 gibt es Fördermittel, wenn Du mit Erneuerbaren Energien heizen willst: Egal ob mit Wärmepumpe, Solarwärme oder Holz. Auch der Verbund mit einer effizienten Gasheizung wird gefördert. Ersetzt solch eine Anlage Deine Ölheizung, gibt es noch eine Prämie obendrauf. Bis zu 45 Prozent der Kosten zahlt Dir der Staat.

Neu ist: Die Förderung gibt es nur noch für bereits bestehende Gebäude. Hinzu kommt auch ein Bonus für Biomasse-Kessel, etwa für Holzpellets oder Hackschnitzel.

Geändert hat sich zu Neujahr auch der Name des Programms: Es heißt nicht mehr „Marktanreizprogramm“, sondern „Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen“ (BEG EM). Damit vereint die Bundesregierung ihre Förderprogramme zum Heizen mit jenen für energieeffiziente Gebäude. Egal, ob sparsamere Heizungen, gedämmte Türen oder Wände: All das wird mit diesem Programm unterstützt. Und zwar mit 20 Prozent der Kosten – maximal 60.000 Euro pro Wohnung.

Die Zuschüsse musst Du beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) beantragen. Benötigst Du auch einen Kredit, ist die KfW-Bank* die richtige Adresse. Dort bekommst Du weiterhin einen Teilkredit, falls Du Deine neue Heizung nicht komplett selbst finanzieren kannst. Im Juli geht dieses Programm wie auch das zur energetischen Sanierung oder zum Bau eines Effizienzhauses samt Heizungsanlage in der Bundesförderung BEG auf. Dann kannst Du einen Bafa-Zuschuss mit einem zinsgünstigen Kredit über die KfW verbinden.

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Auch wichtig: Ehrenamtspauschale höher, Consorsbank erhöht Gebühren, PV-Altanlagen

5. Auch wichtig: Ehrenamtspauschale höher, Consorsbank erhöht Gebühren, PV-Altanlagen

+++ Wer ehrenamtlich Kinder im Fußball trainiert, in der Schule Gitarre lehrt oder in der Volkshochschule Kurse gibt, muss auf seine Aufwandsentschädigung keine Steuern zahlen, solange sie die Übungsleiterpauschale nicht übersteigt. Der Bundestag hat diese im Dezember um ein Viertel erhöht, auf 3.000 Euro. Auch wer sich außerhalb des pädagogischen Bereichs engagiert, vielleicht in der Suppenküche, bei der Freiwilligen Feuerwehr oder als Schriftführer im Verein, kann einen Teil der Aufwandsentschädigung steuerfrei behalten – dank der Ehrenamtspauschale. Sie wurde um ein Fünftel auf 840 Euro erhöht. Die Änderungen gelten ab diesem Jahr. Mehr Tipps zum Ehrenamt findest Du hier. +++

 

+++ Unsere EmpfehlungConsorsbank hat die Fremdwährungsgebühr erhöht: Seit dem 5. Dezember verlangt die Bank außerhalb der Eurozone 2,2 Prozent Deiner Zahlung oder Abhebung als Gebühr. Bisher waren es 1,75 Prozent. Falls Du regelmäßig außerhalb des Euroraums unterwegs bist, bietet sich ein Wechsel an. Es gibt immer noch Kreditkarten ohne Fremdwährungsgebühr. +++

 

+++ Betreibst Du eine Photovoltaikanlage und hast sie noch nicht dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldet, dann hole dies nun schnell nach. Das ist nämlich Pflicht. Ist die Anlage bis Ende Januar nicht registriert, kann der Netzbetreiber Vergütungszahlungen einbehalten. Die Registrierung dauert etwa zehn Minuten. Sie ist auch nötig, falls Du Deine Anlage schon ins PV-Anlagenportal der Bundesnetzagentur eingetragen hast. Allein in Bayern fehlen noch rund 200.000 Anlagen im Register. +++

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Video der Woche
Video der Woche

Die Auswahl an Börsenplätzen beim ETF-Kauf kann sehr verunsichern. In diesem Video zeigt Saidi, wie Ihr am günstigsten Wertpapiere ordert.

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Serie Selbständig machen, Teil 1: So bereitest Du Deinen Start vor

Serie Selbständig machen, Teil 1: So bereitest Du Deinen Start vor

Bist Du angestellt, sitzt jeden Tag im Homeoffice und träumst eigentlich davon, Dich selbständig zu machen? Vielleicht ist dieses Jahr der richtige Zeitpunkt gekommen, die ersten Schritte zu gehen. Gerade sieht es zwar nicht so aus, als wäre die Zeit günstig. Aber das Ende der Corona-Krise ist absehbar, und in unruhigen Zeiten ergeben sich oft neue Gelegenheiten.

Am besten kündigst Du nicht gleich, sondern baust Deine neue Existenz neben dem alten Job auf. Unsere kleine Serie zeigt Dir, was Du dabei beachten musst und wie Du Deine finanziellen Risiken gering hältst.

1. Schau Dir die Konkurrenzlage an, bevor Du loslegst

Du wirst wahrscheinlich keinen neuen Markt erfinden können. Daher ist es umso wichtiger, dass Du Deine Mitbewerber und ihre Stärken sowie Schwächen kennst. Und den Preis, den Du für Deine Angebote verlangen kannst.

Überlege Dir genau, was Deine eigenen Stärken sind. Also die Gründe, die Dich von der Konkurrenz abheben und vielleicht auch ein höheres Honorar rechtfertigen. Oder aber Du hast eine Idee, wie Du die Preise der Konkurrenz unterbieten kannst.

2. Schätze Arbeitszeit und Kosten richtig ein

Als Selbständiger darfst Du Dich nicht am Stundenlohn eines Angestellten orientieren. Du musst viel mehr verlangen, weil die Zeit für den Auftrag nur ein Teil der Arbeit ist. Liste alle Kosten und Arbeiten auf, die Dir tatsächlich entstehen. Diese musst Du auf den Stundensatz (oder Preis) umlegen, den Du verlangst.

Vergiss nicht, Urlaubs- und Krankheitstage zu berücksichtigen. Bedenke auch: Du kannst nicht jeden Tag produktiv mit Kunden arbeiten. Kundengewinnung, Planung, Buchhaltung und Marketing fressen viel Arbeitszeit – die Hälfte ist keine Seltenheit. Somit kommst Du schnell auf Stundensätze von 60 Euro (plus Umsatzsteuer) und mehr. Und das ist völlig normal.

Denke auch daran, dass Du Einkommensteuer zahlen musst. Lege also genug von den Einnahmen zurück.

3. Ein kleines Polster bilden

Rechne aus, was Du monatlich mindestens an Einnahmen brauchst, um Miete, Strom, Versicherungen und Essen zu bezahlen. Vergiss das Thema Vorsorge nicht: 20 Prozent und mehr brauchst Du für eine Altersrente. Am besten legst Du Dir auch einen kleinen Puffer an für unerwartete Ereignisse, etwa auf einem Tagesgeldkonto.

Halte zum Start die Kosten gering, investiere keine großen Summen in Ausstattung. Greife lieber auf Leasing- oder Mietangebote mit kurzer Laufzeit zurück. So kannst Du Dich am Markt ausprobieren und Deine Geschäftsidee weiterentwickeln – ohne auf großen Kosten zu sitzen.

4. Das Okay vom Chef holen

Bevor Du mit der Planung anfängst, ist es wichtig zu klären, ob Du Deinen Arbeitgeber über Tätigkeiten neben Deinem Job informieren musst. Vielleicht brauchst Du sogar seine Einverständniserklärung. Diese Details findest Du im Arbeitsvertrag, in den Tarifverträgen oder Betriebsvereinbarungen. Ablehnen kann Dein Chef die Zustimmung aber nur bei berechtigtem Interesse. Das wäre der Fall, wenn Du ihm zum Beispiel Konkurrenz machst.

5. Die Arbeitszeit verringern

Hast Du Deinen Zeitbedarf geklärt, gilt es, Deine reguläre Arbeitszeit soweit zu reduzieren, dass Du genug Freiraum hast und gleichzeitig Deine Kosten decken kannst. Anspruch auf Reduzierung der Arbeitszeit hat grundsätzlich jeder, sofern der Arbeitgeber mindestens 15 Mitarbeiter beschäftigt und Du länger als ein halbes Jahr angestellt bist. Dafür solltest Du vorab einen guten Brutto-Netto-Rechner nutzen, um zu schauen, wieviel Du dann noch verdienst.

 

Nächste Woche in dieser Serie: Welche Behördengänge nötig sind, worauf es bei der Buchhaltung ankommt – und warum Du keine Angst davor haben musst.

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Zahl der Woche

… mehr Nettolohn hat ein Single mit durchschnittlichem Einkommen übers Jahr gerechnet auf dem Konto (bei 4.000 Euro Monatsbrutto). Hauptgrund ist die weitgehende Abschaffung des Soli.

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Das Beste von Finanztip
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Finanztip in den Medien
Dienstag, 12. Januar, Hermann-Josef Tenhagen, MDR um 4
Mittwoch, 13. Januar, Saidi Sulilatu, SWR aktuell Radio
Mittwoch, 13. Januar, Hermann-Josef Tenhagen, MEX
Freitag, 15. Januar, Hermann-Josef Tenhagen, radioeins
In den folgenden Tabellen haben wir für Euch unsere aktuellen Empfehlungen zusammengestellt. Diese enthalten Werbelinks, über die Du direkt zur Empfehlung gelangst – und für die Finanztip in manchen Fällen eine Vergütung erhält. Unsere Auswahl erfolgt rein redaktionell und zu 100 Prozent unabhängig.
Tagesgeld
Angebote mit Zinsgarantie (nur für neue Kunden)
0,50 % p.a.
für 3 Monate
Advanzia Bank
0,40 % p.a.
für 3 Monate, mind. 5.000 Euro
die besten regulären Angebote (für alle Kunden)
TF Bank
0,30 % p.a.
Advanzia Bank
0,25 % p.a.
(mind. 5000 €)
PSA Direktbank
0,25 % p.a.
dauerhaft gute Angebote (seit mind. 12 Monaten gute Zinsen)
TF Bank
0,30 % p.a.
(mind. 5000 €)
0,25 % p.a.
Leaseplan Bank
0,20 % p.a.
Festgeld
bis 12 Monate
0,85 % p.a.
Klarna über Weltsparen
0,74 % p.a.
0,63 % p.a.
0,55 % p.a.
Leaseplan Bank
0,55 % p.a.
Bank11
0,55 % p.a.
bis 24 Monate
1,07 % p.a.
Klarna über Weltsparen
0,96 % p.a.
0,75 % p.a.
Renault Bank direkt
0,70 % p.a.
bis 36 Monate
1,16 % p.a.
Klarna über Weltsparen
1,05 % p.a.
0,85 % p.a.
Die wichtigsten Finanztip-Empfehlungen
Girokonto
Consorsbank
Wertpapierdepot
Die besten Depots bei Onlinebanken
Die günstigsten Depots
Onvista Bank
Baufinanzierungs-Vermittler
Planethome
Stromtarif-Wechsel
Gastarif-Wechsel
Handytarife
Prepaid-Tarife
Lidl Connect Smart XS* (Vodafone-Netz)
Prepaid Basic von ja! Mobil – Rewe* (Telekom-Netz)
Allnet-Flat
Lidl Connect Smart S* (Vodafone-Netz)
Smart S von Norma Connect*(Telekom-Netz)
Fluggastentschädigung
Rechtshelfer
SOS Flugverspätung
EUClaim
Claim Flights
Sofort-Entschädigung
EUFlight
Compensation2go
Riester-Fondssparplan
DWS Toprente (mit Rabatt)
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Uniprofirente Select (Fonds: Uniglobal II)
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