KW202030

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Wir für Dich: Der Finanztip-Newsletter ist jetzt Dein Newsletter

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Liebe Leserin, lieber Leser,

dieser Newsletter ist Dein Newsletter: Wir machen ihn für Dich, damit Dir der Umgang mit Geldthemen leichtfällt. Du kannst Dich in den Geldfragen des Alltags auf uns verlassen. Unser Versprechen: Der Newsletter hilft Dir, Deine Finanzen selbst in die Hand zu nehmen. Dafür wühlen sich unsere Experten für Dich durch Gesetzestexte, AGBs und Kleingedrucktes. Und fühlen den Anbietern auf den Zahn.

Wir wollen das nicht unpersönlich tun, sondern wie ein guter Freund, der eben vom Fach ist. Der Dich auf Neues hinweist, auf Chancen und auf Risiken. Freunde duzen sich. Deshalb haben wir den Mut gefasst, unsere Ansprache im Newsletter – und Schritt für Schritt auch auf der Webseite – von „Sie“ auf „Du“ umzustellen.

Warum ist uns das wichtig? Weil wir mit Dir im Alltag über Deine Geldfragen reden wollen. Persönliche Finanzen sollten kein hochtrabendes Thema sein. Nichts, bei dem man sich innerlich erstmal die Krawatte umbindet.

Dass viele Profis rund ums Thema Finanzen so ein Bohei machen, stört uns schon lange. Weil es Menschen abschreckt und da ein echtes Hemmnis geschaffen wird: Geldthemen wirken häufig offiziell, langweilig und so, dass sie ein normaler Mensch eh nicht begreifen kann. Das stimmt einfach nicht: Seine persönlichen Finanzen kann jeder selber machen.

Klar fühlt sich das „Du“ im ersten Moment vielleicht etwas ungewohnt an (wir können Dich beruhigen: das geht uns genauso). Aber es passt zur Aufgabe: Geldthemen immer einfach machen. Für Dich. Mit unserer Experten-Redaktion. Die zu Deinen Themen rund um die persönlichen Finanzen unabhängig recherchiert und Dich mit konkreten Empfehlungen versorgt. Und die Dich beim Selbermachen begleitet und unterstützt.

Sag uns gern, wie Dir die neue Ansprache gefällt – wir freuen uns auf Dein Feedback!

 

Herzlichst

Hermann-Josef Tenhagen
und das gesamte Finanztip-Team
(oben im Bild)

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Unser Podcast zur Krise

Wer sein Haus ökologische sanieren will, hat einige Förderprogramme zur Auswahl. Soll es nur eine neue Heizung sein, erst das Dach und dann die Wände oder gleich eine Komplettsanierung? In der aktuellen Folge sprechen wir über drei Möglichkeiten und diskutieren Vor- und Nachteile.

1. SteuererklärungDer Countdown läuft, wir helfen
2. Gold als WertanlageLohnt sich der Kauf?
3. StromkostenGerade in der Corona-Zeit kannst Du zweimal sparen

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Schnäppchen der Woche

Angebote, Rabatte & Deals: Was unsere Redaktion für Dich entdeckt hat.

Endspurt Steuererklärung: Steuersoftware günstiger

Hast Du Deine Steuererklärung noch nicht fertig? Kein Problem. Am 31. Juli endet zwar die Frist für alle, die eine Erklärung für das Jahr 2019 abgeben müssen. Aber mit dem E-Book unseres Steuerexperten Udo und einer Steuersoftware schaffst Du es noch rechtzeitig. Vier der von uns empfohlenen Steuerprogramme gibt es beim Händler Mysoftware aktuell günstiger: Quicksteuer 2020 für einfache Fälle für den PC. Wiso Steuer-Sparbuch 2020 und Steuersparerklärung 2020 – jeweils für schwierige Fälle und PC. Sowie für Apple-Nutzer Wiso Steuer-Mac 2020. Dabei handelt es sich jeweils um eine vollwertige Download-Version (also ohne CD oder Stick).

Zeitschrift sechs Monate gratis

Als Finanztip-Abonnent kannst Du „Stern“, „Capital“, „Kicker“, „Gala“ oder eine von 27 anderen Zeitschriften ein halbes Jahr lang kostenlos lesen – gedruckt oder digital. Um Dein Wunschmagazin zu bestellen, suchst Du Dir auf der Seite des Anbieters presseshop.news einen Titel aus. Wenn Du auf „Zum Angebot“ klickst und dann den Gutschein-Code JNK4203967QW eingibst, sinkt der Preis auf Null.

Achtung: Das Abo verlängert sich automatisch um ein Jahr zum regulären Preis, wenn Du es nicht spätestens drei Monate vor Ablauf kündigst. Das geht einfach per Mail an bestandskunde@presseshop.news.

Drei Videospiele für 48 Euro

Media Markt lockt in seinem Onlineshop mit einem Sonderangebot für Gamer: Für 48 Euro kannst Du Dir drei Spiele für Computer oder Konsole aussuchen. Im Sortiment sind aktuellere Titel wie „Doom Eternal“ oder „Fifa 20“, aber auch Klassiker wie „Die Sims 4“, „Wolfenstein 2“ und „The Elder Scrolls V: Skyrim“. Im Paket lassen sich gute Schnäppchen machen, prüfe vor dem Kauf aber die Einzelpreise auf einem Preisvergleichsportal. Die Aktion läuft bis 3. August. Der Rabatt wird im Warenkorb automatisch abgezogen.

 
Deswegen ist Deine Lebensversicherung weiterhin sicher

1. Deswegen ist Deine Lebensversicherung weiterhin sicher

Falls Du eine Lebensversicherung hast, bist Du vielleicht besorgt: Mitte Juli warnte der Bund der Versicherten (BdV), viele Lebensversicherer seien in ernsten finanziellen Schwierigkeiten. Einige Medien berichteten daraufhin vom drohenden Aus jeder vierten Versicherung. Es gibt allerdings keinen Grund zur Panik.

Der BdV beruft sich bei seiner Warnung auf eine eigene Analyse von 84 Lebensversicherungen. Demnach haben 22 der untersuchten Unternehmen zu wenig Eigenmittel oder eine negative Gewinnerwartung. Die Branche widerspricht.

Angst um Deine Ersparnisse musst Du nicht haben. Denn die garantierten Leistungen der Lebensversicherungen sind durch den gesetzlichen SicherungsfondsProtektor geschützt. Zudem werden Versicherer von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) überwacht. Diese wies zwar im März auf eine ernste, aber nicht existenzbedrohende Lage einiger Unternehmen hin. Der dauerhaft niedrige Zins bereitet den Versicherern Probleme: Es ist für sie schwerer, den hohen Garantiezins für ältere Verträge zu erwirtschaften.

Gerade diese hohen Garantiezinsen machen ältere Lebensversicherungen aber weiter rentabel – Du solltest also keinesfalls überstürzt kündigen, denn dann verschenkst Du Geld. Besser ist es, im Auge zu behalten, wie sich der Vertrag weiter entwickelt. Dabei hilft die Standmitteilung, die Dir der Versicherer einmal im Jahr schickt. Dort steht, welche Leistungen garantiert sind und in welcher Höhe Du an Überschüssen beteiligt wirst, die das Unternehmen erwirtschaftet. Und falls Du doch aus der Versicherung aussteigen möchtest, gibt es bessere Alternativen zur Kündigung: etwa den Vertrag verkaufen oder beleihen.

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Streaming: So teilst Du die Kosten mit anderen

2. Streaming: So teilst Du die Kosten mit anderen

Musik, Filme, Serien – mittlerweile brauchst Du mehrere Streamingdienste, um nichts zu verpassen. Das geht ganz schön ins Geld. Da bietet es sich doch an, Deinen Account mit anderen zu teilen. Offiziell ist es meist verboten, einen Einzel-Account zu teilen. Die Alternative sind spezielle Tarife für mehrere Personen. So hat der Musikstreaming-Dienst Spotify mit „Duo“ kürzlich einen Tarif eingeführt, den zwei Personen nutzen dürfen. Bei „Spotify Family“ kannst Du die Kosten sogar durch sechs teilen.

Der Haken: Man darf sich solche Tarife nicht mit jedem teilen. So verlangt Spotify, dass die Hörer ein Paar sind beziehungsweise Familienmitglieder. Netflix ist hingegen auch für WGs offen. Bei Apple Music muss die Familie nicht unter einem Dach wohnen.

Eine Besonderheit gibt es bei Apple: Wer Mitglied in Deiner „Apple-Familie“ ist, darf mithören. Dazu musst Du die sogenannte Familienfreigabe einrichten.

Spotify gibt auf einer Übersichtsseite an, die Kunden des „Duo“-Tarifs müssten ein Paar sein. In den Nutzungsbedingungen ist hingegen von Familienmitgliedern die Rede. Letztlich lässt sich auch nicht kontrollieren, wer ein Paar ist – ein Kussfoto muss jedenfalls nicht eingereicht werden.

Wir beobachten seit Jahren, dass die Anbieter nicht allzu streng gegen Regelbrüche vorgehen: Es sind kaum Fälle bekannt, in denen Nutzer für das Teilen des Accounts im Freundeskreis außerhalb des eigenen Haushalts gesperrt wurden. Spotify sagte uns, man bitte die Nutzer von Zeit zu Zeit um die erneute Angabe der Wohnadresse.

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Video der Woche
Video der Woche

Was sind Dividenden und sollte ich darauf setzen? Saidi wägt Argumente ab, die für oder gegen Dividendentitel sprechen.

Weitere Videos von Saidi:
Gebühren der Geldanlage
So viel kosten Fonds & Co.
Steuern auf ETFsSo zahlt Ihr weniger
Geldanlage Diese Fehler solltet Ihr vermeiden

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Last-minute-Urlaub in Corona-Zeiten: Das solltest Du beachten

3. Last-minute-Urlaub in Corona-Zeiten: Das solltest Du beachten

Willst Du im Sommer doch noch in Urlaub fahren? Seitdem Reisen innerhalb Europas wieder ohne große Einschränkungen möglich sind, versuchen viele Anbieter, Kunden mit Last-minute-Angeboten zum Verreisen anzuregen. Bevor Du zugreifst, solltest Du aber ein paar Dinge beachten.

Last minute klingt zwar nach Schnäppchen. Tatsächlich können solche Angebote aber genauso viel kosten oder sogar teurer sein als Reisen, die Du regulär buchst. Denn das klassische Last minute – man fährt mit gepackten Koffern zum Flughafen und ergattert einen Restplatz – gibt es so gar nicht mehr.

Um eine günstige Pauschalreise zu finden, nutze am besten Portale wie Check24*, Holidaycheck*, Travelscout24* oder weg.de*. Und vergleiche den Preis einer Pauschalreise mit den Einzelpreisen von Flug, Hotel und Transfer. Womöglich ist die individuelle Buchung günstiger.

Sei möglichst flexibel bei Abreisetag und Uhrzeit. Wer bereit ist, auch frühmorgens oder am späten Wochenende loszufahren, landet wahrscheinlicher ein echtes Schnäppchen.

Tendenziell fährst Du mit Pauschalreisen etwas sicherer. Sollte das Auswärtige Amt erneut eine Reisewarnung für Dein Reiseziel aussprechen, hast Du bessere Chancen, Dein Geld erstattet zu bekommen.

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Schuldenfalle: Diesen Ausweg gibt es

4. Schuldenfalle: Diesen Ausweg gibt es

Wer im Frühjahr wegen der Corona-Krise in finanziellen Schwierigkeiten war, durfte Zahlungen für Miete, Strom und Kreditraten drei Monate lang aufschieben. Das ist seit Ende Juni vorbei. Wenn Dein Konto trotz des Aufschubs weiter in den Miesen versinkt und keine Besserung in Sicht ist, kann Dir eine Schuldnerberatung helfen. Die gibt es bei Wohlfahrtsverbänden wie Caritas, Diakonie, Arbeiterwohlfahrt, Rotem Kreuz sowie bei Verbraucherzentralen und kommunalen Trägern.

Der Berater verschafft sich einen Überblick über Deine Schulden sowie Einnahmen und Ausgaben, dann erarbeitet Ihr gemeinsam einen Ausweg aus der Situation. Gemeinnützige Einrichtungen beraten meist kostenlos. Es gibt aber auch windige und teure Angebote – besonders im Internet. Frag vor einer Beratung deshalb immer erst nach den Kosten und unterschreib nichts leichtfertig. Anerkannte Beratungsstellen in Deiner Region findest Du hier.

Es kann Wartezeiten für einen Termin geben. Deshalb gilt: Je früher Du Beratung suchst, desto besser. Die Gläubiger sind dann meist noch eher bereit, mit sich verhandeln zu lassen. Wenn es besonders dringend ist, Dir also zum Beispiel der Rauswurf aus der Wohnung droht, solltest Du das bei der Terminanfrage sagen. Dann wirst Du als Notfallberatung vorgezogen. Einige Stellen bieten für erste Fragen auch eine anonyme Online-Beratung an.

Wie die Schuldnerberatung genau abläuft und welche Unterlagen Du mitbringen solltest, erklären wir in unserem Ratgeber.

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Auch wichtig: EU-Rettungspaket, Energieversorger BEV verurteilt

5. Auch wichtig: EU-Rettungspaket, Energieversorger BEV verurteilt

+++ Am Dienstag haben sich die Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Staaten nach langem Ringen auf einen Kompromiss zum EU-Haushalt und Corona-Hilfen geeinigt. 750 Milliarden Euro soll allein der Corona-Aufbaufonds umfassen. Davon sind mehr als die Hälfte Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Wie die Hilfsgelder verteilt werden, richtet sich danach, wie sich die Wirtschaft in den einzelnen Staaten in den kommenden Jahren entwickelt. Auch die Arbeitslosenzahlen der vergangenen Jahre spielen bei der Verteilung eine Rolle. Um die Hilfen zu finanzieren, planen die Staats- und Regierungschefs unter anderem eine Abgabe auf Plastikmüll, eine Digitalsteuer sowie eine Abgabe auf Importe aus Ländern mit niedrigeren Klimaschutzvorgaben als in Europa. Auch eine Finanztransaktionssteuer soll es geben. Das EU-Parlament muss dem Haushalt noch zustimmen und hat weiteren Verhandlungsbedarf angekündigt. Wir informieren Euch, sobald klar ist, wie Ihr von den Aufbauhilfen profitieren könnt – und wo Ihr dafür mehr zahlen müsst. +++

 

+++ Warst Du Kunde des insolventen Energieanbieters BEV, dann hast Du wahrscheinlich Anspruch auf Deinen Neukundenbonus – auch wenn Du kein volles Jahr mit Strom oder Gas beliefert wurdest. Das besagt das Urteil des Oberlandesgerichts München in der Musterfeststellungsklage gegen den Insolvenzverwalter in dieser Woche. Der Insolvenzverwalter kündigte an, den Rechtsstreit vor dem Bundesgerichtshof fortzusetzen. Das Urteil könnte Dir helfen, wenn Du für Strom oder Gas nachzahlen sollst. Die Nachzahlung würde sich durch Anrechnung des Bonus verringern. Eine Anmeldung zur Musterklage ist jetzt allerdings nicht mehr möglich. +++

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Podcast Auf Geldreise

Unser Interview mit den Bloggerinnen von „Social Moms“– Wir sprechen in der aktuellen Folge mit den Social Moms über unsere Motivation für die Geldreise, warum wir Frauen unsere Finanzen unbedingt angehen sollten und wie wir einen sanften Einstieg in das Thema finden. Wie immer mit im Gepäck: hilfreiche und konkrete Finanztipps.

Weitere Folgen der Geldreise:
Nachhaltig Geld anlegen
Gute Rendite mit gutem Gewissen
RezessionWas bedeutet das für mich und mein Geld?
Altersvorsorge So schließen wir die Rentenlücke!

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Punkt für Punkt: Neu an der Börse, Teil 1 – Dein Depot einrichten

Punkt für Punkt: Neu an der Börse, Teil 1 – Dein Depot einrichten

Zugegeben, der erste Besuch im neuen Wertpapierdepot ist nicht ganz so spektakulär wie das Betreten einer neuen Wohnung. Aber ein besonderer Moment ist es schon, das erste Mal die PIN einzutippen und auf der eigenen Depot-Oberfläche zu landen. Das sollen also die digitalen vier Wände sein, in denen im besten Fall für 15 Jahre oder länger das Ersparte wächst? Finanztip nimmt Dich diese und nächste Woche mit auf eine Einrichtungstour, damit Du an alle wichtigen Schritte denkst.

 

1. Geld aufs Verrechnungskonto

Am Anfang ist im Depot noch nichts drin. Bevor Du das erste Wertpapier kaufen kannst, musst Du den Kontostand des Verrechnungskontos auffüllen. Das gehört automatisch zum Depot dazu und hat eine eigene IBAN, lässt sich also per Überweisung füttern.

 

2. Sparplan oder Einmalbetrag

Wir bei Finanztip halten bekanntlich nicht allzu viel von gemanagten Fonds (weil die Fondsmanager teurer und meist nicht besser sind als die günstigeren Alternativen, mehr dazu in Punkt 3). Fonds-Pionier Sir John Templeton traf es aber sehr gut, als er gefragt wurde, wann der beste Zeitpunkt zum Investieren wäre. „Der beste Zeitpunkt ist, wenn man Geld dafür hat.“ Soll heißen: Wenn Du 1.000 oder 5.000 Euro auf dem Verrechnungskonto liegen hast, spricht nichts dagegen, damit in einem Schwung Wertpapiere zu kaufen. Wenn Du hingegen regelmäßig anlegen möchtest, nimmt Dir ein Sparplan jeden Monat die Mühe ab, daran zu denken. Das geht schon ab 25 oder 50 Euro monatlich.

 

3. Welcher ETF darf es sein?

Diese Abkürzung steht für „Exchange-Traded Fund“, börsengehandelter Fonds. Aus Finanztip-Sicht sind ETFs das Einzige, was in Dein Depot hineingelegt werden sollte. Du könntest auch Aktien einzelner Unternehmen kaufen. Dann besteht aber das Risiko, dass sich genau diese schlecht entwickeln, und damit auch Deine Anlageerfolge. Mit einem Fonds sinkt dieses Unternehmensrisiko, weil darin viele unterschiedliche Aktien stecken.

Daher empfehlen wir ETFs auf den Aktienindex MSCI World (steht für 85 Prozent des Börsenkapitals in 23 Ländern). Es gibt auch günstige ETFs, die neben den Industrieländern auch Schwellenländer einbeziehen, sowie ETFs mit einem Schwerpunkt auf Europa oder Nachhaltigkeit. Möchtest Du einen Sparplan einrichten, hilft diese Übersicht – wir haben für unsere Depotempfehlungen die jeweils erhältlichen Sparpläne aufgelistet.

 

 

4. Nicht „All-in“ gehen

Dass Du nur Geld an der Börse anlegen solltest, auf das Du 10, besser 15 Jahre lang verzichten kannst, ist Dir wahrscheinlich klar. Das heißt im Umkehrschluss: Neben dem Depot sind auch ein Tagesgeldkonto und ein Festgeldkonto wichtig. Bitte keine Enttäuschung angesichts der niedrigen Zinsen. Die Rolle der risikoarmen Geldanlage ist es nicht, beeindruckende Renditen abzuliefern, sondern ein Gegengewicht zu Deinen Wertpapieren zu sein – die mehr Risiken, aber zum Glück auch mehr Chancen bieten. Die kluge Aufteilung macht’s.

 

5. Handelsplatz und Zeit

Mit Deinem Wunsch-ETF aus unseren Empfehlungen geht es jetzt ins Kauf-Formular des Depots. Eins vorweg: Dem ETF sieht man es später nicht an, ob Du ihn über Xetra, Gettex oder an einem sonstigen Handelsplatz gekauft hast. Beim Sparplan bestimmt ohnehin der Depotanbieter Kaufzeit und -ort, Du entscheidest aber natürlich, wie hoch die Rate sein soll. Diese kann man später übrigens problemlos ändern. Investierst Du einen Einmalbetrag, solltest Du das wochentags zwischen 15 und 17:30 Uhr tun, wenn die Börsen in Europa und in den USA aktiv sind. Dann sind die Kurse an allen Handelsplätzen am vorteilhaftesten. Ansonsten musst Du diesen Punkt nicht überbewerten – Hauptsache, die ETF-Nummer ist korrekt. Die Kaufgebühren sind bei allen Finanztip-Depot-Empfehlungen gering.

 

6. Freude über Deine Börsen-Premiere

Herzlichen Glückwunsch – nun gehört Dir ein Stückchen der Weltwirtschaft! Wirf noch mal einen Kontrollblick auf die Abrechnung und sei willkommen im Club der Anleger. In der kommenden Woche kümmern wir uns an dieser Stelle um ein paar Pflegetipps fürs Depot.

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Mittwoch, 29. Juli, Saidi Sulilatu bei SWR aktuell
Donnerstag, 30. Juli, Hermann-Josef Tenhagen bei n-tv Telebörse
Freitag, 31. Juli, Hermann-Josef Tenhagen bei Radioeins
Die wichtigsten Finanztip-Empfehlungen
In den folgenden Tabellen haben wir für Euch unsere aktuellen Empfehlungen zusammengestellt. Diese enthalten Werbelinks, über die Du direkt zur Empfehlung gelangst – und für die Finanztip in manchen Fällen eine Vergütung erhält. Unsere Auswahl erfolgt rein redaktionell und zu 100 Prozent unabhängig.
Tagesgeld
Angebote mit Zinsgarantie (nur für neue Kunden)
0,55 % p.a.
für 6 Monate
0,50 % p.a.
für 6 Monate
die besten regulären Angebote (für alle Kunden)
Leaseplan Bank
0,45 % p.a.
TF Bank
0,35 % p.a.
Klarna über Weltsparen
0,31 % p.a.
dauerhaft gute Angebote (seit mind. 12 Monaten gute Zinsen)
Leaseplan Bank
0,45 % p.a.
TF Bank
0,35 % p.a.
0,25 % p.a.
Festgeld
bis 12 Monate
0,81 % p.a.
Klarna über Weltsparen
0,81 % p.a.
0,75 % p.a.
0,70 % p.a.
(ab 20.000 Euro)
0,66 % p.a.
bis 24 Monate
1,0 % p.a.
0,95 % p.a.
Klarna über Weltsparen
0,95 % p.a.
0,80 % p.a.
0,80 % p.a.
(ab 20.000 Euro)
bis 36 Monate
1,12 % p.a.
Klarna über Weltsparen
1,12 % p.a.
0,95 % p.a.
Girokonto
Santander
Consorsbank
Wertpapierdepot
Die besten Depots bei Onlinebanken
Comdirect
Die günstigsten Depots
Onvista Bank
Baufinanzierungs-Vermittler
Planethome
Stromtarif-Wechsel
Gastarif-Wechsel
Handytarife
Prepaid-Tarife
Lidl Connect Smart XS* (Vodafone-Netz)
Allnet-Flat
Lidl Connect Smart S* (Vodafone-Netz)
Fluggastentschädigung
Rechtshelfer
Sofort-Entschädigung
Riester-Fondssparplan
DWS Toprente (mit Rabatt)
Deka Zukunftsplan Classic
Uniprofirente Select (Fonds: Uniglobal II)
Makler BU-Versicherung
Buforum 24
Zeroprov
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Lebensversicherung
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* Was der Stern bedeutet:

Wir wollen mit unseren Empfehlungen möglichst vielen Menschen helfen, ihre Finanzen selber zu machen. Daher sind unsere Inhalte kostenlos im Netz verfügbar. Wir finanzieren unsere aufwändige Arbeit mit sogenannten Affiliate Links. Diese Links kennzeichnen wir mit einem Sternchen (*).

Bei Finanztip handhaben wir Affiliate Links aber anders als andere Websites. Wir verlinken ausschließlich auf Produkte, die vorher von unserer unabhängigen Experten-Redaktion empfohlen wurden. Nur dann kann der entsprechende Anbieter einen Link zu diesem Angebot setzen lassen. Geld bekommen wir, wenn Du auf einen solchen Link klickst oder beim Anbieter einen Vertrag abschließt.

Ob und in welcher Höhe uns ein Anbieter vergütet, hat keinerlei Einfluss auf unsere Empfehlungen. Was Dir unsere Experten empfehlen, hängt allein davon ab, ob ein Angebot gut für Verbraucher ist.

Mehr Informationen über unsere Arbeitsweise findest Du auf unserer Über-uns-Seite.