KW202105

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FINANZTIP

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Ist Dein Hausrat gut versichert? Und zahlst auch Du zu viel für Deinen Schutz?

Ist Dein Hausrat gut versichert? Und zahlst auch Du zu viel für Deinen Schutz?

Wirf Deiner Hausrat kein Geld in den Rachen

Seit Jahren dasselbe Spiel: Die Schäden am Hausrat der Deutschen werden weniger. Doch die Anbieter lassen uns Versicherte nicht davon profitieren. Und verdienen prima. Das sollten wir uns nicht gefallen lassen.

Jahr für Jahr sinkt der Anteil der Beiträge, der wieder ausgeben wird, um Schäden zu bezahlen. 2015 waren es noch fast 48 Cent von jedem eingenommen Euro. 2019 waren es nur rund 39 Cent. Zum Vergleich: Die Autoversicherer zahlten 88 Cent von jedem Euro aus. Mehr als doppelt so viel!

Für 2020 liegen noch keine Zahlen vor, aber so viel ist klar: Es war wieder ein gutes Jahr für Hausratversicherer. Denn viele von uns arbeiteten wegen Corona daheim und gaben Dieben dadurch wenig Gelegenheit. Und Einbruch ist der größte Schadensposten beim Hausrat (mehr dazu in Tenhagens Corona-Podcast).

 

Kaum Wettbewerb

Drei von vier Haushalten haben eine Hausratversicherung. Viele Verträge liegen seit Jahren unbeachtet in der Schublade, die Beiträge werden jährlich abgebucht und sind ansonsten vergessen.

Würden wir mehr vergleichen und häufiger wechseln wie bei der Autoversicherung, würden auch beim Hausrat die Preise purzeln. Das wäre für Dich auch gut, weil ältere Verträge oft weniger Schutz bieten.

 

Vergleichsportal nutzen

Die Höhe der Beiträge variiert von Anbieter zu Anbieter stark: Für eine 80-Quadratmeter-Wohnung in Berlin zum Beispiel kann der Schutz von etwa 50 bis mehr als 100 Euro pro Jahr kosten.

Wir empfehlen für den Vergleich das Portal Mr-Money*. Das ist das Ergebnis unserer aktuellen Untersuchung von 38 Portalen. Bei Deiner Suche solltest Du auf folgende Dinge achten:

Grobe Fahrlässigkeit: Die Versicherung sollte einspringen, falls ein Schaden grob fahrlässig entstanden ist. Sonst gehst Du leer aus, falls Du zum Beispiel vergisst, die Terassentür zu schließen, bevor Du das Haus verlässt – und jemand das ausnutzt.

Erweiterter Brandbegriff: Nicht jeder Brand ist automatisch versichert. Im Vertrag sollte stehen, dass Du auch gegen Seng-, Schmor-, Rauch- und Rußschäden abgesichert bist.

Keine Unterversicherung: Ist Deine Versicherungssumme niedriger als der Wert Deines Hausrats, kürzt die Versicherung im Schadensfall die Leistungen – egal, wie hoch der Schaden ist. Das vermeidest Du, indem Du pauschal 650 Euro pro Quadratmeter vereinbarst.

Selbstbeteiligung: Zahlst Du im Falle eines Schadens etwas dazu, senkt das Deine Beiträge. So um die 150 Euro Selbstbeteiligung sind sinnvoll. Kleinere Schäden kannst Du aus eigener Tasche bezahlen. Meldest Du oft Schäden, kommt es vor, dass die Versicherung Dir kündigt.

Viele Extras sind unnötig, etwa eine Glasversicherung. Und teure Räder versicherst Du besser mit einer speziellen Fahrradversicherung.

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Schnäppchen der Woche

Angebote, Rabatte & Deals: Was unsere Redaktion für Dich entdeckt hat.

„Capital“ und „Schöner Wohnen“ günstig als E-Paper lesen

Du liest Zeitschriften gerne auch digital? Im Presseshop kannst Du gerade zwei Magazine günstig als E-Paper-Abo beziehen: Die „Capital“ berichtet solide über Wirtschaft und Finanzen. Ein Jahresabo bekommst Du derzeit für 2,50 Euro (statt regulär 80 Euro).

Wenn Du eh schon ständig zuhause bist, suchst Du vielleicht nach Anregungen zum Umdekorieren. Die Zeitschrift „Schöner Wohnen“ bietet die im Überfluss. Aktuell zahlst Du für zwölf Ausgaben 1 Euro (statt 49 Euro).

Wichtig: Um die E-Paper-Ausgaben lesen zu können, brauchst Du ein Smartphone oder Tablet. Und Dein Abo verlängert sich automatisch ein Jahr zum regulären Preis, wenn Du nicht drei Monate vor Ablauf kündigst.

Hier der Link zum Capital-Schnäppchen*. Hier zum Schöner Wohnen-Schnäppchen*.

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Vodafone-Netz: Allnet-Flat mit 6 GB LTE

Auf Preisbörse24 kriegst Du derzeit eine LTE-Allnet-Flat im Vodafone-Netz mit 6 GB Datenvolumen für sehr günstige 8 Euro im Monat. Der Anbieter heißt Allmobil, gehört zu Otelo, was wiederum eine Vodafone-Marke ist. Das Download-Tempo ist auf 22 Mbit pro Sekunde gedrosselt, was aber immer noch ausreichend schnell ist. Einziger Haken: Du musst Dich 24 Monate binden. Dafür kostet der Anschluss lediglich 10 Euro. Wenn Du Deine Rufnummer mitnimmst, bekommst Du zusätzlich eine 50-Euro-Gutschrift (je 25 Euro in zwei Monaten aufeinander). Auch nach zwei Jahren bleibt der Preis bei 8 Euro. Trotzdem solltest Du vorsorglich kündigen: Denn dann bekommst Du sicher schon wieder mehr Leistung für das Geld.

 
Corona: Koalition beschließt weitere Hilfen

1. Corona: Koalition beschließt weitere Hilfen

Mehr Geld für Familien, Geringverdiener, Unternehmerinnen und Künstler: Am Mittwochabend beschloss die Große Koalition auf ihrer Sitzung im Kanzleramt (Bild oben) weitere Hilfen für Leute, die vom Lockdown besonders betroffen sind.

Wer kaum noch Einkommen hat, soll im erleichterten Verfahren bis Ende des Jahres Grundsicherung („Hartz IV“) beantragen können. Verwertbares Vermögen von mindestens 60.000 Euro wird nicht angefasst, die Größe der Wohnung nicht infrage gestellt.

Alle erwachsenen Hartz-IV-Empfänger sollen einen Corona-Zuschuss von einmalig 150 Euro bekommen.

Übrigens: Bist Du jetzt knapp bei Kasse, solltest Du prüfen, ob Du Anspruch auf Wohngeld und Kinderzuschlag hast.

Für alle Familien soll es erneut einen Kinderbonus geben von diesmal 150 Euro. Er wird verrechnet mit dem Kinderfreibetrag. Besserverdienende haben also nichts davon.

Für Kulturschaffende soll das Rettungsprogramm „Neustart Kultur“ verlängert werden – mit einer Milliarde Euro.

Die Gastronomie soll entlastet werden, indem der niedrigere Mehrwertsteuersatz auf Speisen im Haus bis Ende 2022 verlängert wird. Er liegt aktuell bei 7 Prozent und sollte eigentlich Ende Juni auslaufen.

Unternehmerinnen und Unternehmer, die mit der eigenen Firma Verluste machen, sollen diese leichter mit früheren Gewinnen verrechnen können. Dazu wird der höchstmögliche Verlustrücktrag auf die Einkommensteuer für 2020 und 2021 verdoppelt (auf 10 Millionen Euro).

Die Regelungen sind alle noch nicht in Kraft, sie müssen erst noch durch Bundestag und Bundesrat. Wir halten Dich auf dem Laufenden.

Unsere Ratgeber zur Corona-Krise:

Maskenpflicht Alles über FFP2- und OP-Masken
Selbständig Wie Du die Krise überbrückst
KinderbetreuungWas tun, wenn Kita und Schule dicht sind?
ArbeitsrechtWas im Job jetzt wichtig ist
ZahlungsunfähigWas Du tun kannst
ReisenWas Du jetzt beachten musst
LieblingslädenSo kannst Du sie unterstützen

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Kurzarbeit? So rettest Du Deine Urlaubstage

2. Kurzarbeit? So rettest Du Deine Urlaubstage

Im Januar waren durch den Corona-Lockdown wieder mehr Menschen in Kurzarbeit als im Dezember. Insgesamt um die 2,6 Millionen, schätzen die Wirtschaftsforscher vom Ifo. Droht dies jetzt auch in Deinem Betrieb, dann solltest Du wissen: Grundsätzlich musst Du erst Deinen Resturlaub aus dem Vorjahr nehmen. Erst danach erhältst Du Kurzarbeitergeld.

Außerdem sollst Du offene Urlaubstage aus dem laufenden Jahr aufbrauchen, bevor Du das Kurzarbeitergeld bekommst. Das hat die Bundesarbeitsagentur etwas schwammig festgelegt. Das war im vorigen Jahr anders: 2020 zahlte der Staat die Unterstützung schon, ohne dass die Urlaubstage aus dem laufenden Jahr abgebaut waren.

Es gibt allerdings Ausnahmen: Willst Du aus gutem Grund nicht vorzeitig Urlaub nehmen, musst Du das auch nicht. Das kann etwa der Fall sein, wenn Du die Zeit später im Jahr brauchst, um Deine Kinder in den Ferien zu betreuen. Auch wenn es in Deinem Unternehmen für 2021 schon eine Urlaubsliste oder einen Urlaubsplan gibt, bevor Du in Kurzarbeit musst, darfst Du wie geplant Urlaub machen. Übrigens auch, wenn Betriebsferien vorgesehen sind.

Wichtig: Hast Du am Ende dieses Jahres noch Urlaub übrig, den Du nicht ins Jahr 2022 mitnehmen kannst, dann musst Du ihn noch dieses Jahr aufbrauchen, um (aus behördlicher Sicht) Kurzarbeit zu vermeiden. Am besten beantragst Du Deinen Urlaub 2021 gleich so, dass Du am Ende des Jahres alle Tage verplant hast.

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Die Finanztip Podcasts
Die Finanztip-Podcast

Corona-Podcast mit Hermann:

Auf Geldreise mit Anika und Anja:

Geld ganz einfach mit Saidi:

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Gamestop: Trade Republic entschuldigt sich

3. Gamestop: Trade Republic entschuldigt sich

Verrückte Tage an der Börse: Die Aktie einer langweiligen Videospiel-Ladenkette namens Gamestop stieg innerhalb weniger Wochen von 15 Euro auf fast 420 Euro. Das war das Ergebnis eines beispiellosen Kampfs zwischen Kleinanlegern und Hedgefonds (wir berichteten). Doch die Frontlinie war nicht immer eindeutig. Mittlerweile liegt der Aktienkurs wieder bei 50 Euro.

Das Drama wurde durch Einschränkungen noch brisanter. Kunden unserer Empfehlung Trade Republic meldeten am 28. Januar immer wieder Aussetzer der App. Abends zog der Smartphone-Broker dann bei Gamestop und fünf anderen stark gefragten Aktien für fünfeinhalb Stunden den Stecker, ließ keine Käufe mehr zu. Man wolle die Kunden vor Risiken durch die starken Kursschwankungen schützen, hieß es. Frustrierte Nutzer beschwerten sich in Foren, über Twitter, bei der Aufsichtsbehörde Bafin – und auf unseren Seiten.

Dass dieser bemutternde Ton nicht gut ankam, bewegte Trade Republic am Mittwoch dann zu einer Entschuldigungsmail. Detailliert schildert der Broker seine technischen Probleme. Trade Republic habe die Entscheidung, den Kauf der sechs Aktien auszusetzen, „unabhängig und zur Systemstabilisierung“ getroffen. Die ursprüngliche Erklärung sei nicht gut gewesen.

Aus unserer Sicht war es am besten, das Spektakel mit etwas Popcorn zu beobachten – aber ohne eigenes Geld einzusetzen. Solche Kurskapriolen sind typisch für Spekulationsblasen. Wenn diese platzen, verlieren die letzten, die noch Aktien halten. Das werden bei Gamestop nicht nur Hedgefonds, sondern auch viele Kleinanleger sein.

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Mehr Steuern: Trotzdem kann Dein Erdgas (weiter) günstig sein

4. Mehr Steuern: Trotzdem kann Dein Erdgas (weiter) günstig sein

Die meisten Gasanbieter haben zu Jahresbeginn die Preise erhöht. Deiner auch? Dann hat er vermutlich geschrieben, dass 2021 die Mehrwertsteuer wieder steigt und dass erstmals der CO2-Preis auf Erdgas erhoben wird. Möglicherweise ist in Deiner Region auch der Gastransport teurer geworden. Alles richtig. Eines unterschlagen die Firmen aber gern: wie billig Erdgas seit einem Jahr im Einkauf ist.

Die Gasanbieter zahlen rund 0,4 Cent pro Kilowattstunde weniger im Einkauf als noch vor einem Jahr. Dieser Vorteil könnte die CO2-Steuer von rund 0,45 Cent pro Kilowattstunde fast ausgleichen – wenn ihn Dein Anbieter an seine Kunden weitergegeben hat.

Ist dem nicht so, dann mache einen Preisvergleich! Im Schnitt zahlen Kunden in Verträgen außerhalb der Grundversorgung aktuell rund 6 Cent pro Kilowattstunde. In günstigen Neukundentarifen (ohne Bonus) liegen die Preise locker 0,5 Cent niedriger. Bei 15.000 Kilowattstunden Verbrauch kannst Du so schnell 75 Euro im Jahr sparen.

Deutlich mehr ist drin, wenn Du noch in der Grundversorgung bist. Fast 8 Cent pro Kilowattstunde kostet das Gas dort im Schnitt, nachdem mehr als 400 Grundversorger die Preise zum Jahreswechsel teils drastisch erhöht haben. Schon wenn Du einen anderen Tarif Deines Versorgers wählst, sind 200 bis 300 Euro drin. Wechselst Du gleich den Anbieter, sogar bis zu 500 Euro. Vergleiche Tarife am besten mit unserem Gasrechner.

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Auch wichtig: Reise-Sperren, DKB, mehr gute Krankenkassen und Ärger mit Abrechnungen

5. Auch wichtig: Reise-Sperren, DKB, mehr gute Krankenkassen und Ärger mit Abrechnungen

+ + + Seit einer Woche gilt ein Verbot für Einreisen aus allen Ländern, in denen die besonders gefährlichen Coronavirus-Mutationenverbreitet sind. Betroffen sind Brasilien, Irland, Portugal, Südafrika, das Vereinigte Königreich sowie die beiden südafrikanischen Länder Lesotho und Eswatini (bis 2018 Swasiland). Ausgenommen sind Menschen, die in Deutschland wohnen. Eine aktuelle Übersicht findest Du beim Robert-Koch-Institut. Mehr dazu auch im Corona-Reiseratgeber. + + +

 

+ + + Eine unserer langjährigen Girokonto-Empfehlungen, die DKB, schraubt zum 1. April an ihrem Angebot. Das Tagesgeldkonto wird vom Kartenkonto getrennt, verzinst wird nur noch das neue Tagesgeldkonto. Wenn Du Bargeld über einen der wenigen DKB-Automaten einzahlst, kostet Dich das zukünftig mindestens 2,50 Euro. Willst Du Bankgeschäfte auf Papier erledigen, musst Du jetzt grundsätzlich eine Gebühr zahlen. Falls mehr als 100.000 Euro auf dem Konto liegen, fällt für Neukunden ein Negativzins von 0,5 Prozent an. In den entscheidenden Punkten bleibt das DKB-Girokonto* aber kostenfrei. + + +

 

+ + + Unser Krankenkassenvergleich hat viele Leserinnen und Leser interessiert. Das freut uns. Nach der Veröffentlichung der Ergebnisse haben sich bei uns auch einige Kassen gemeldet, die Ungenauigkeiten oder Lücken in ihren eigenen Angaben entdeckt haben. Wir haben die nachgemeldeten Hinweise geprüft. In der Folge konnten nun zwei Kassen eine bessere Gesamtwertung erreichen. Eine der beiden wurde damit nachträglich zu einer Empfehlung: die BKK VBU. Sie ist interessant, wenn Du Wert auf Zusatzleistungen für Familien und alternative Heilmethoden legst. Daneben empfehlen wir weiterhin IKK Classic*, HEK*, SBK* und BKK24*. Mehr im Ratgeber. + + +

 

+ + + Strom- oder Gasanbieter müssen jedes Jahr eine Rechnung erstellen, die Du binnen sechs Wochen nach Ende eines Abrechnungszeitraums erhalten solltest. So steht es im Gesetz. Aber nicht immer halten sie sich daran: Vergangenes Jahr bekamen etwa 8 Prozent der Verbraucher ihre Abrechnung 2020 zu spät, ermittelte der vzbv. Wenn noch Guthaben aussteht, solltest Du das anmahnen. Reagiert der Anbieter nicht, kannst Du die Schlichtungsstelle Energie anrufen. Gib auch uns Bescheid: Wir nehmen Firmen aus unserem Vergleichsrechner heraus, falls sie Energierecht nicht einhalten. + + +

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Video der Woche
Video der Woche

Dividenden-ETFs vs. Standard-ETFs: Welche sind besser und bewähren sie sich in Krisenzeiten? Das erklärt Saidi Euch in diesem Video.

 

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Kreditkarten: Warum jeder eine gebrauchen kann – und welche gut sind

Kreditkarten: Warum jeder eine gebrauchen kann – und welche gut sind

Die einen lieben sie, den anderen ist sie fremd geblieben: die Kreditkarte. Manche Läden in Deutschland bestehen an der Kasse noch immer auf die Girocard, aber inzwischen werden Visa und Mastercard fast überall akzeptiert. Und wenn Du sie benutzt, hast Du einige Vorteile: Einige Karten gewähren einen kostenlosen Zwischenkredit für Deine Ausgaben. Mit anderen Karten kannst Du an jedem Geldautomaten kostenlos abheben – mit einigen Karten sogar weltweit. Und es gibt einen Schutz vor Betrug.

 

1. Manche Kreditkarte geben ständig Kredit

Bei der klassischen Kreditkarte leiht Dir der Anbieter Geld. Einmal im Monat holt er sich das ausgegebene Geld gesammelt von Deinem Konto zurück. So eine Karte nennt sich Charge-Karte. Bietet Dir der Anbieter an, dass Du den Betrag über mehrere Monate abstotterst, spricht man von einer Revolving-Karte.

Es gibt auch Kreditkarten, die ähnlich wie eine Girocard funktionieren: Bei diesen geht das Geld zeitnah vom Girokonto ab. Sie heißen Debit-Karten.

Schließlich gibt es noch die Prepaid-Karten: Bei diesen kannst Du nur das Geld ausgeben, das Du vorher auf die Karte eingezahlt hast. Sie eignet sich für Kinder oder Kunden, deren Bonität die Banken schlechter einschätzen.

 

2. Manchmal kommt der Kredit teuer

Bei der Charge-Karte fallen keine Zinsen an. Anders ist das bei der Revolving-Variante: Diese bucht monatlich nur einen Teil Deiner Ausgaben ab. Den Rest schiebst Du weiter vor Dir her – und dafür fallen dann saftige Zinsen an. 18 Prozent sind locker möglich. Deshalb solltest Du immer von Dir aus den Gesamtbetrag überweisen. Bei einigen Karten kannst Du auch das automatische Abbuchen einstellen.

 

 

3. Immer und überall an Geld kommen

Auf Urlaubsreisen ist die Kreditkarte ein wichtiger Begleiter. Gerade dann, wenn Deine Girocard an Deinem Reiseziel teuer ist. Bist Du viel außerhalb der Eurozone unterwegs, solltest Du auch auf die Fremdwährungsgebühren achten, die die Anbieter verlangen.

Hebst Du mit Deiner Karte auch in Deutschland Geld am Automaten ab? Mit einigen Kreditkarten ist das sehr teuer. Bei unseren Empfehlungen (siehe unten) ist es kostenlos.

 

4. Debit- und Prepaid-Karten machen manchmal Probleme

Buchst Du ein Hotelzimmer oder einen Mietwagen, dann verlangen die Anbieter oft eine Kaution. Das kann bei Debit- und Prepaid-Karten schwierig werden – sie werden vor Ort häufig nicht akzeptiert, selbst wenn Du damit vorab gebucht hast.

 

5. Schutz vor Betrug

Schaue regelmäßig auf Deine Kartenabrechnungen. Falls etwas nicht stimmt, solltest Du das Deiner Bank melden. Über eine Reklamation – auch als Chargeback bekannt – bekommst Du dann Dein Geld wieder. Das Chargeback kann Dir sogar bei Betrug helfen oder wenn der Anbieter pleite ist.

 

6. Hier findest Du die richtige Karte für Dich

Wir haben fünf gute Kreditkarten gefunden, für die keine Jahresgebühr anfällt und mit denen Du in der Eurozone kostenlos abheben kannst. Das ist zum einen die Charge-Karte der DKB*, mit der Du sogar weltweit kostenlos Geld abhebst und bezahlst. Dafür musst Du aber ein Girokonto mit monatlichem Geldeingang bei der DKB haben.

Gut sind auch die Revolving-Karten von Barclaycard*, der Hanseatic Bank* und Payback. Auch diese Anbieter verlangen keine Fremdwährungsgebühren. Achte bei diesen drei Karten darauf, dass Du monatlich den gesamten Betrag zahlst – und die Funktion „Teilzahlung“ ausstellst. Bei Barclaycard und Hanseatic klappt das über das Online-Banking, bei Payback musst Du Dich mit dem Kundendienst herumschlagen.

Kommst Du mit einer Debit-Karte aus, empfehlen wir die Karte von Bitwala. Der eigentliche Fokus der Firma liegt auf dem Handel mit Kryptowährungen – das kannst Du getrost ignorieren. Zurzeit ist auch die Karte der Consorsbank eine Empfehlung. Du bekommst sie zu den guten Konditionen allerdings nur noch bis Ende März.

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Zahl der Woche

… von jedem eingenommenen Euro gaben Hausratversicherungen 2019 wieder aus, um Schäden zu bezahlen. Das ist sehr wenig. Zum Vergleich: Bei der Autoversicherung waren es 88 Cent.

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Das Beste von Finanztip
Ratgeber-Empfehlungen der Redaktion
Ratgeber-Empfehlungen der Leser
aktuelle Diskussionen aus der Community
Finanztip in den Medien
Dienstag, 9. Februar, Hermann-Josef Tenhagen, MDR um 4
Mittwoch, 10. Februar, Saidi Sulilatu, SWR Aktuell Radio
Mittwoch, 10. Februar, Hermann-Josef Tenhagen, HR M€X
Freitag, 12. Februar, Hermann-Josef Tenhagen, radioeins
In den folgenden Tabellen haben wir für Euch unsere aktuellen Empfehlungen zusammengestellt. Diese enthalten Werbelinks, über die Du direkt zur Empfehlung gelangst – und für die Finanztip in manchen Fällen eine Vergütung erhält. Unsere Auswahl erfolgt rein redaktionell und zu 100 Prozent unabhängig.
Tagesgeld
Angebote mit Zinsgarantie (nur für neue Kunden)
0,50 % p.a.
für 3 Monate
Advanzia Bank
0,40 % p.a.
für 3 Monate, mind. 5.000 €
die besten regulären Angebote (für alle Kunden)
TF Bank
0,30 % p.a.
Advanzia Bank
0,25 % p.a.
(mind. 5.000 €)
0,23 % p.a.
0,24 % p.a.
Cosmosdirekt
0,21 % p.a.
(bis 25.000 €)
dauerhaft gute Angebote (seit mind. 12 Monaten gute Zinsen)
TF Bank
0,30 % p.a.
0,23 % p.a.
Leaseplan Bank
0,20 % p.a.
Festgeld
bis 12 Monate
0,85 % p.a.
Klarna über Weltsparen
0,74 % p.a.
0,63 % p.a.
0,55 % p.a.
Leaseplan Bank
0,55 % p.a.
Bank11
0,55 % p.a.
bis 24 Monate
1,07 % p.a.
Klarna über Weltsparen
0,96 % p.a.
0,70 % p.a.
bis 36 Monate
1,16 % p.a.
Klarna über Weltsparen
1,05 % p.a.
0,85 % p.a.
Die wichtigsten Finanztip-Empfehlungen
Girokonto
Consorsbank
Wertpapierdepot
Die besten Depots bei Onlinebanken
DKB
Die günstigsten Depots
Onvista Bank
Baufinanzierungs-Vermittler
Planethome
Stromtarif-Wechsel
Gastarif-Wechsel
Handytarife
Prepaid-Tarife
Lidl Connect Smart XS* (Vodafone-Netz)
Prepaid Basic von ja! Mobil – Rewe (Telekom-Netz)
Allnet-Flat
Lidl Connect Smart S* (Vodafone-Netz)
Smart S von Norma Connect (Telekom-Netz)
Fluggastentschädigung
Rechtshelfer
SOS Flugverspätung
EUClaim
Claim Flights
Sofort-Entschädigung
EUFlight
Compensation2go
Riester-Fondssparplan
DWS Toprente (mit Rabatt)
Deka Zukunftsplan Classic
Uniprofirente Select (Fonds: Uniglobal II)
Makler BU-Versicherung
Buforum 24
Zeroprov
Dr. Schlemann unabhängige Finanzberatung
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Ob und in welcher Höhe uns ein Anbieter vergütet, hat keinerlei Einfluss auf unsere Empfehlungen. Was Dir unsere Experten empfehlen, hängt allein davon ab, ob ein Angebot gut für Verbraucher ist.

Mehr Informationen über unsere Arbeitsweise findest Du auf unserer Über-uns-Seite.