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Homeoffice: Auch nach Corona von zuhause arbeiten

Homeoffice: Auch nach Corona von zuhause arbeiten

Wie Du Dein Homeoffice vertraglich regelst

Viele wollen mehr im Homeoffice arbeiten. Du auch? Seit Beginn der Corona-Krise hat jeder dritte Arbeitnehmer zuhause gearbeitet statt im Büro – viel mehr Leute als je zuvor. Die Krise hat gezeigt, dass Homeoffice gut funktioniert. Aber: Wenn Du Dir in Zukunft häufiger den Weg ins Büro sparen willst, auch wenn kein Virus das nötig macht, dann brauchst Du ein funktionierendes Büro zuhause und die Zustimmung Deines Arbeitgebers.

Bislang gibt es in Deutschland keinen gesetzlichen Anspruch auf Homeoffice. Das will Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) zwar ändern, durch ein neues Gesetz. Allerdings hat die Union dagegen noch Vorbehalte. Bis die geklärt sind, hast Du ein Recht aufs Arbeiten daheim nur dann, wenn Du dies mit Deiner Chefin vereinbarst. Bestenfalls ist diese Abmachung Teil Deines Arbeitsvertrags.

 

Homeoffice-Tage, Erreichbarkeit und Ausstattung festlegen

Damit Homeoffice Spaß und nicht Stress macht, solltest Du genau absprechen, an wie vielen Tagen pro Woche Du zuhause arbeiten darfst und wann Du auf jeden Fall im Büro sein musst – für Termine mit Kunden oder wichtige Konferenzen.

Kläre mit Deinen Vorgesetzten auch, welche Arbeitszeiten Du zuhause einhalten musst. Ihr könnt zum Beispiel eine Kernarbeitszeit vereinbaren – ein Zeitraum, in dem Du immer erreichbar bist. Gleichzeitig solltet Ihr bestimmen, wie Du die Arbeitszeit dokumentierst. Das ist wichtig, damit Du im Blick behältst, wie viel Du arbeitest und rechtzeitig Ausgleich schaffen kannst.

Denke beim Arbeiten zuhause auch an Deine Gesundheit. Wenn Du auf Dauer über einen kleinen Laptop gebeugt am Küchentisch arbeitest, macht wahrscheinlich irgendwann Dein Rücken nicht mehr mit. Deshalb gehört auch ins Homeoffice ein vernünftiger Arbeitsplatz mit Bürostuhl, Schreibtisch und Bildschirm. Besprich mit Deiner Chefin, ob sie für die Ausstattung sorgt. Falls nicht, kümmere Dich selbst darum.

 

Belege sammeln und Arbeitsmittel von der Steuer absetzen

Wenn Du Dir selbst einen neuen Schreibtisch oder einen Drucker kaufst, kannst Du einen Teil der Ausgaben von der Steuer absetzen. Voraussetzung ist, dass Du den Gegenstand zu mindestens 10 Prozent beruflich verwendest.

Die Kosten für das Arbeitszimmer selbst lassen sich allerdings nur unter sehr strengen Voraussetzungen absetzen. Hast Du zum Beispiel im Büro weiterhin einen Arbeitsplatz und arbeitest nur ein oder zwei Tage die Woche zuhause, dann kannst Du den Anteil der Miete für Dein Arbeitszimmer nicht geltend machen. Ausnahme: Deine Firma hat während der Corona-Pandemie Homeoffice angeordnet und der Raum erfüllt alle strengen Anforderungen an ein Arbeitszimmer.

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Unser Podcast zur Krise

Er steigt und steigt – der Goldpreis. In der aktuellen Folge besprechen Hermann und Geldanlage-Experte Hendrik, ob Gold für Dich als Anleger eine gute Idee ist und wie man es kauft. Zum Anhören auf PC oder Smartphone.

1. Hohe Gebühren müssen nicht seinSo sparst Du beim Konto!
2. Ökologische SanierungWie Du an staatliche Förderung kommst
3. ImmobilienLohnt sich jetzt der Kauf?

 
Schnäppchen der Woche

Angebote, Rabatte & Deals: Was unsere Redaktion für Dich entdeckt hat.

Letzte Chance: Vier Bahnfahrten für 90 Euro für junge Leute

Nur noch eine Woche bekommst Du das Sommerticket: Am 15. August endet die alljährliche Aktion der Deutschen Bahn. Wer unter 27 Jahren alt ist, kann damit vier Fahrten für 90 Euro buchen. Jugendliche unter 18 zahlen nur 70 Euro. Ein echter Spartipp auch für Eltern, die sonst für ihre Kinder ab 15 Jahren den vollen Preis zahlen. Das Sommerticket ist ausschließlich online erhältlich. Es gilt für alle Fern- und Nahverkehrszüge der Deutschen Bahn.

Wenn Du es diese Woche kaufst, heißt das nicht, dass Du schon buchen musst. Du kannst die vier Fahrten bis zum 27. September einlösen. Neu in diesem Jahr: Nach der Buchung einer Fahrt besteht Zugbindung. Du kannst die Fahrten aber weiterhin kurzfristig buchen. Das Sommerticket lohnt sich oft schon bei einer Fahrt.

Barclaycard mit 50 Euro Startguthaben

Vielleicht hast Du Dich geärgert über die hohen Abhebegebühren im Urlaub. Wir wählen schon seit Jahren die wenigen Kreditkarten aus dem riesigen Angebot aus, mit denen Du im Ausland ohne Kosten bezahlen und abheben kannst. Dazu gehört die Barclaycard Visa. Derzeit erhalten Neukunden ein Startguthaben von 50 Euro. Das Geld wird acht Wochen nach dem ersten Einsatz der Karte gutgeschrieben. Bedingung: Du nutzt die Karte spätestens innerhalb von vier Wochen (nicht zwingend im Ausland).

Leider hat die Barclaycard einen Haken: Sie bucht offene Beträge in Raten ab, für den Rest verlangt sie hohe Zinsen. Das kannst Du umgehen, indem Du fällige Beträge stets rechtzeitig aufs Kartenkonto überweist. Dazu musst Du einmal im Monat den Einzug per Klick in der App auslösen.

Zwei günstige Allnet-Flats für Vielsurfer

Diesmal haben wir zwei sehr günstige Tarife für Vielsurfer herausgesucht. Der erste ist eine LTE-Allnet-Flat im Telefónica-Netz mit 12 GB Datenvolumen für knapp 13 Euro im Monat. Anbieter ist der Discounter Simplytel aus der Drillisch-Familie. Das Telefonieren läuft über LTE (Voice over LTE), was eine besonders gute Qualität bietet. Den Tarif gibt’s ohne Laufzeit oder mit 24 Monaten Vertragsbindung. Die Kündigungsfrist beträgt in beiden Fällen drei Monate. Ohne Laufzeit wird eine Anschlussgebühr von 20 Euro fällig.

Achtung: Der Vertrag hat eine Datenautomatik, die kostenpflichtig aufstockt, falls das üppige Datenvolumen verbraucht ist. Die solltest Du deaktivieren. Das Simplytel-Schnäppchen* ist bis Dienstagvormittag 11 Uhr zu haben.

Der zweite Tarif ist eine LTE-Allnet-Flat im Vodafone-Netz von Freenet. Sie bietet etwas mehr Datenvolumen (14 GB), dafür zahlst Du dann auch knapp 17 Euro im Monat. Der Tarif ist monatlich mit einer Frist von vierzehn Tagen kündbar. Das Vodafone-Netz ist besser ausgebaut als das von Telefónica, dafür sind bei diesem Tarif der Anschluss mit 30 Euro etwas teurer und das Surftempo mit 21,6 Mbit/s etwas langsamer. Hier geht’s zum Freenet-Schnäppchen*.

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Goldkurs über 2.000 Dollar pro Unze: jetzt verkaufen?

1. Goldkurs über 2.000 Dollar pro Unze: jetzt verkaufen?

Am Dienstagabend war es soweit – der Goldpreis überschritt die Marke von 2.000 Dollar je Feinunze (mehr als 1.700 Euro). Damit kostet die Standardgröße von rund 31 Gramm Gold so viel wie noch nie. Wenn Du Gold besitzt, könnte das ein Anlass zum Verkauf sein.

Ursache für den Anstieg ist die Corona-Krise. In Krisenzeiten greifen einige Anleger vermehrt zu Gold. Ist die Krise vorbei, kann deshalb der Kurs wieder deutlich sinken. Schon nach der Finanzkrise ab 2007 stieg der Goldkurs auf über 1.900 Dollar, um dann 2015 wieder auf unter 1.100 Dollar pro Feinunze zu sinken.

Der konkrete Einsatz von Gold für Schmuck, Elektronik oder zum Restaurieren alter Denkmäler (wie im Bild die Berliner Siegessäule) hat kaum Einfluss auf den Preis. Anders als Aktien und Festgeld hat Gold keine Wertsteigerung aus sich selbst heraus. Wir bei Finanztip sind deshalb beim Thema Gold eher zurückhaltend: Wenn Du gerne etwas Gold zur Risikostreuung halten möchtest, sollten es jedenfalls nicht mehr als 10 Prozent Deines Anlagevermögens sein.

Wenn Du aus anderen Gründen etwas Gold besitzt, fragst Du Dich wahrscheinlich, ob Du jetzt Kasse machen solltest. Diese Entscheidung können wir Dir nicht abnehmen, denn niemand kann wissen, wie sich der Goldpreis entwickelt. Aber mit unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung machst Du keine Fehler beim Verkauf.

Seriöse Händler sollten Mitglied im Berufsverband des deutschen Münzenfachhandels sein. Wenn Du Gold online verkaufen willst, lass es lieber vom Händler abholen. Dann ist normalerweise die Versicherung vorteilhafter. Verkaufst Du im Goldladen, dann achte ebenfalls auf die Mitgliedschaft im Berufsverband. Den aktuellen Marktpreis kannst Du per Smartphone vergleichen.

Wer dagegen eher übers Kaufen nachdenkt, findet in unserem aktuellen Video sowie im Podcast mehr Infos.

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So vermeidest Du teuren Job-Ärger nach dem Urlaub

2. So vermeidest Du teuren Job-Ärger nach dem Urlaub

Wer aus dem Urlaub kommt, hat ein höheres Risiko, sich mit Corona infiziert zu haben. Deshalb gilt ab morgen tatsächlich die angekündigte Testpflicht, wenn Du in einem Risikogebiet Urlaub gemacht hast. Dazu zählen fast alle Staaten außerhalb der EU, aber inzwischen auch einige Regionen innerhalb, nämlich Luxemburg, Teile Belgiens und Spaniens. Die Tests sind kostenlos.

Ohne den Corona-Test am Flughafen, Bahnhof oder in einer Arztpraxis darfst Du nicht zurück zur Arbeit, sondern müsstest erstmal vierzehn Tage in Quarantäne – womöglich ohne Bezahlung. Nach einem Test gilt die Quarantäne nur so lange, bis das negative Testergebnis da ist. Manche Gesundheitsämter verlangen allerdings einen zweiten Test nach fünf bis sieben Tagen und schicken Dich bis zum endgültigen Ergebnis in Quarantäne. So handhabt es etwa Mecklenburg-Vorpommern.

Unsere Ratgeber zur Corona-Krise:

Arbeitsschutzwas im Job jetzt wichtig ist
Verfallene Flugtickets wie Sie zu Ihrem Geld kommen
Maskenpflicht
so geht‘s
Selbstständigewie Sie die Krise überbrücken
ETFs, Gold & Anleihen was die Krise für Ihre Finanzen bedeutet

Was also tun, wenn Du wegen der Quarantäne nicht zur Arbeit gehen kannst? Bestenfalls kannst Du von zuhause weiterarbeiten. Dann bekommst Du ganz normal Dein Gehalt. Geht das nicht, hast Du keinen Anspruch auf Geld, falls Du „sehenden Auges“ in ein Risikogebiet gereist bist. Denn für die Quarantäne bist Du quasi selbst verantwortlich.

Wird Dein Reiseziel erst während Deines Urlaubs zum Risikogebiet erklärt, hast Du eigentlich nichts falsch gemacht. Zahlt Dein Chef dann nicht, solltest Du mit dem Gesundheitsamt sprechen und eine Entschädigung beantragen.

Wenn Du aus einem Nicht-Risiko-Land zurückkehrst, kannst Du Dich ebenfalls freiwillig und kostenlos auf Corona testen lassen – binnen 72 Stunden nach Ankunft.

 

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Video der Woche
Video der Woche

Wer in ETFs investiert, braucht manchmal gute Nerven. Saidi erklärt an einem Beispiel, wie man mit seinen ETFs alle Lebenskrisen und Börsencrashs sicher übersteht.

Weitere Videos von Saidi:
ETFs und Steuern –
So zahlst Du weniger
Eltern pflegebedürftig Musst Du Unterhalt zahlen?
Gebühren auf Geldanlage Diese Kosten entstehen

 
Wann Du Dich für Reiserücktritt versichern solltest – und wann nicht

3. Wann Du Dich für Reiserücktritt versichern solltest – und wann nicht

Für Deinen nächsten Urlaub hast Du lange gespart. Doch wenige Tage vor dem Abflug spricht das Auswärtige Amt eine Reisewarnung aus. Du bleibst nicht nur auf gepackten Koffern sitzen, sondern auch auf hohen Stornokosten. Jedenfalls solange Du keine Pauschalreise gebucht hast. Springt in so einem Fall wenigstens die Reiserücktrittsversicherung ein?

Die Antwort lautet leider: Nein. Gegen Reisewarnungen oder Quarantänemaßnahmen kannst Du Dich – Stand heute – nicht versichern. Eine Reiserücktrittsversicherung hilft nur, wenn der Grund für den Reiserücktritt bei Dir persönlich liegt. Etwa, weil Du unerwartet schwer krank wirst, einen Unfall hast oder es einen Todesfall in Deiner Familie gibt.

Im Gegensatz zur Auslandsreisekrankenversicherung ist die Reiserücktrittspolice kein Muss. Sie kann sich aber bei teuren Reisen lohnen. Vor allem, wenn es wahrscheinlich ist, dass Du stornieren musst: Weil Du kleine Kinder hast oder selbst anfällig bist für Krankheiten.

Wir haben im Juli 2020 Reiserücktrittsversicherungen untersucht und können Dir drei Angebote empfehlen. Das beste Preis-Leistungsverhältnis bieten die Tarife Topschutz (für Einzelreisen) oder Reisekarte4you Basispaket (Schutz für ein Jahr) der Travelsecure*. Ebenfalls gut abgeschnitten haben die Verträge für Einzelreisen von Allianz Travel und Signal Iduna.

Alle von uns empfohlenen Tarife zahlen auch, wenn Du oder einer Deiner Angehörigen schwer am Coronavirus erkrankt und Du deswegen nicht reisen kannst. Was Du beim Abschluss beachten solltest, kannst Du in unserem Ratgeber nachlesen.

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Gute Geschäftskonten: Die richtige Bank für Deinen Bedarf

4. Gute Geschäftskonten: Die richtige Bank für Deinen Bedarf

Seit Jahren suchen wir für Euch gute und günstige Girokonten heraus. Immer öfter fragt Ihr uns inzwischen, worauf es eigentlich ankommt, wenn Ihr als Selbstständige ein Konto braucht. Deshalb haben wir für Euch untersucht, was ein Geschäftskonto leisten muss.

Wünschenswert wäre natürlich ein zweites Konto bei der Hausbank. Das Problem: Manche haben keine Konten für Selbstständige im Programm, andere keine für Kapitalgesellschaften.

Wenn Du viel Bargeld einnimmst, dann musst Du das auch günstig und einfach auf Dein Konto einzahlen können – Du bist also eher bei einer Filialbank richtig, obwohl die womöglich teurer ist als eine Direktbank.

Zur digitalen Ausstattung des Kontos sollten eine gescheite Software und gängige Online-Schnittstellen gehören. Über die kannst Du Deine Buchungen richtig zuordnen, kannst Deinen Online-Shop einbinden oder Deinem Steuerberater Zugriff auf Deine Daten gewähren. Wieviel das kostet und was Dein Konto an dieser Stelle kann, hängt wieder von Bank und Kontomodell ab.

Fürs Geschäft kommt man in der Regel nicht ohne eine Kreditlinie aus – sei es der große Investitionskredit, die Kreditkarte oder ein Kontokorrentkredit (der Dispo fürs Geschäftliche). Achte also darauf, dass die Bank solche Kredite überhaupt vergibt. Vor allem neuere Anbieter tun dies nicht immer.

Weitere Details findest Du in unserem neuen Ratgeber. Dort erklären wir außerdem, was beim Zahlungsverkehr wichtig ist und wieso die IBAN zum Problem werden kann. Außerdem haben wir Dir eine Checkliste für die Banksuche zum Download vorbereitet.

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Auch wichtig: Teures Inkasso, Corona-Bonus, großer Girokonto-Vergleich

5. Auch wichtig: Teures Inkasso, Corona-Bonus, großer Girokonto-Vergleich

+++ Wenn Du mal vergisst, eine Rechnung zu zahlen, kommt schnell einiges an Mahngebühren zusammen. Doch oft berechnen Firmen mehr Gebühren als zulässig. Was erlaubt ist und was nicht, hat der Bundesgerichtshof (BGH) nochmal in einem Urteil klargestellt: Die Stadtwerke München hatten säumigen Kunden pauschal 34,15 Euro Inkassokosten berechnet, unter anderem für das IT-System und einen externen Dienstleister. Das war zu viel. Unternehmen dürfen nur die Kosten berechnen, die tatsächlich durch die Mahnung anfallen. Geklagt hatte die Verbraucherzentrale. Wie Du dich gegen überzogene Forderungen wehrst und zu viel gezahlte Gebühren zurückholst, liest Du in unserem Ratgeber zu Mahngebühren. +++

 

+++ Du gehörst auch zu den viel beschworenen Helden der Corona-Krise? Hast im Job aber kaum Anerkennung dafür bekommen? Dann sprich doch mal mit Deinen Vorgesetzten. Noch bis Ende des Jahres kann jeder Arbeitgeber seinen Mitarbeitern steuer- und sozialversicherungsfrei bis zu 1.500 Euro Corona-Bonus auszahlen. Die Sonderzahlung gibt es nicht nur für die Pflege und den Einzelhandel, Du kannst sie unabhängig von Deiner Branche bekommen. +++

 

+++ Seit heute gibt es einen quasi offiziellen Girokonto-Vergleich. Fast zwei Jahre sollte es ihn eigentlich schon geben, so verlangt es das Zahlungskontengesetz. Doch es dauerte eine Weile, bis alle Voraussetzungen geschaffen waren und ein Anbieter das aufwendige Projekt umsetzen wollte. Nun hat das Vergleichsportal Check24 den ersten zertifzierten Vergleich vorgestellt. Dort kannst Du die Daten von 550 Banken vergleichen. Wir haben seit ein paar Jahren einen Girokonto-Vergleich, der sich auf die günstigsten überregionalen Anbieter konzentriert. +++

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Podcast Auf Geldreise

Wann ist der richtige Zeitpunkt, um an der Börse zu kaufen? Swap-basierter ETF oder physisch replizierender – welcher lohnt sich mehr? Diese und weitere Fragen beantwortet uns Jessica Schwarzer, langjährige Chefkorrespondentin des Handelsblatts.

Weitere Folgen der Geldreise:
Nachhaltige Geldanlage – Gute Rendite, gutes Gewissen
Mehr Zeit für Finanzen Richtiger Umgang mit Mental Load
Elterngeld – So holen wir mehr raus

 
Punkt für Punkt: So haben Azubis mehr vom ersten Gehalt

Punkt für Punkt: So haben Azubis mehr vom ersten Gehalt

Für viele bedeutet der Ausbildungsstart: Endlich eigenes Geld verdienen. Wer im Jahr 2019 als Azubi nach Tarifvertrag bezahlt wurde, bekam im Schnitt rund 940 Euro pro Monat. Das kann ganz schön eng werden. Wir zeigen Dir, wie du mit Deinem Geld zurechtkommst, etwas für Deine Ziele sparen kannst. Und wie Du Dich am besten absicherst.

 

1. Nutze Ermäßigungen und spare beim Handy

Als Azubi kannst Du fast überall sparen: Auf das Nahverkehrsticket in Berlin gibt es zum Beispiel zwischen 19 und 33 Euro Rabatt pro Monat. Und wenn Du ins Kino, Museum oder Theater gehst, bekommst Du oft einen Nachlass. Frag einfach an der Kasse nach einer Ermäßigung, selbst wenn sie nicht aktiv beworben wird. Das klappt oft auch in Sportvereinen oder Fitnessstudios.

Sparen kannst Du außerdem beim Surfen und Telefonieren mit dem Handy. Viele unterschätzen, wieviel Geld fürs Handy draufgeht. Gute Allnet-Flats gibt es schon für unter 10 Euro. Nutze am besten unseren Handyrechner, um einen passenden Tarif zu finden. Einen günstigen Internettarif für zuhause findest Du in unserem Ratgeber für DSL- und Kabeltarife. Wie Du Deine Streamingkosten teilst, erklären wir im Blog.

 

2. Reise vergünstigt

Wenn Du regelmäßig verreist, hat die Deutsche Bahn vielleicht ein interessantes Angebot für Dich: Sie bietet allen unter 27 eine vergünstigte Bahncard an. Für die „My Bahncard 25“ zahlst Du beispielsweise nur 34,20 Euro pro Jahr und sparst bei jeder Fahrt 25 Prozent. Das rechnet sich schon nach wenigen Fahrten. Und jeden Sommer gibt es das besonders günstige Sommerticket für vier Fahrten. Ebenfalls günstig unterwegs bist Du mit einer Mitfahrgelegenheit oder dem Fernbus.

 

 

3. Organisiere Deine Finanzen und lege etwas zur Seite

Damit Du in Sachen Finanzen gut aufgestellt bist, brauchst Du drei Dinge: Ein Girokonto, ein Tagesgeldkonto und einen Überblick über Deine Einnahmen und Ausgaben.

Das Girokonto für Gehalt, Miete, Handyrechnung und so weiter sollte auf jeden Fall kostenlos sein. Mit unserem Girokontorechner findest Du ein passendes.

Auf dem Tagesgeldkonto parkst Du einen Teil Deines Geldes als Reserve für größere Ausgaben. Das kann ein Urlaub oder ein kaputtes Handy sein. Wir empfehlen zwei bis drei Netto-Gehälter als Notgroschen.

Damit Du nicht am Ende des Monats auf Dein Konto guckst und Dich fragst, wo Dein hart verdientes Geld geblieben ist, hilft ein Haushaltsbuch. Klingt altmodisch, gibt es mittlerweile aber auch als App. Und wenn Du mal eine Weile bewusst Dein Budget im Blick behältst, weißt Du viel besser, wieviel Geld wofür draufgeht.

Wenn dieses Grundgerüst steht und monatlich noch etwas Geld übrigbleibt, kannst Du Dich um die etwas fernere Zukunft kümmern. Ob Du jetzt schon Geld fürs Alter zurücklegen oder in 20 Jahren ein Haus kaufen willst, ist dafür erst einmal egal. Mit einem Sparplan an der Börse kannst Du schon ab 25 Euro im Monat langfristig Dein eigenes Vermögen aufbauen.

Wie Du Dich richtig versicherst für den Fall der Fälle, erfährst Du im Finanztip-Blog.

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Zahl der Woche
... kostet diese Woche die Feinunze Gold (Kurs vom Donnerstagabend). Damit überschritt das Metall erstmals die Marke von 2.000 Dollar pro Feinunze.
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Tagesgeld
Angebote mit Zinsgarantie (nur für neue Kunden)
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für 6 Monate
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für 6 Monate
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Klarna über Weltsparen
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Leaseplan Bank
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TF Bank
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0,22 % p.a.
Festgeld
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Klarna über Weltsparen
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Klarna über Weltsparen
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0,80 % p.a.
(ab 20.000 Euro)
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bis 36 Monate
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Klarna über Weltsparen
1,12 % p.a.
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