KW202034

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Risiko Reisewarnung: Wie Du einen teuren Reinfall vermeidest

Risiko Reisewarnung: Wie Du einen teuren Reinfall vermeidest

Reisewarnung im Urlaub: Das kannst Du tun

Stell Dir vor, Du verbringst ein paar schöne Tage am Strand, Du hältst Dich an alle Corona-Regeln. Du fühlst Dich gut und sicher ­– und dann kommt die Reisewarnung. Dein Pauschalreiseanbieter schickt Dich mit dem nächsten Flieger nach Hause. So ergeht es gerade etlichen Mallorca-Urlaubern.

Die Corona-Pandemie wird unsere Reisen, unsere Urlaube für lange Zeit verändern. Da hat man monatelang gespart für die Auszeit vom stressigen Alltag. Der ist durch Corona ohnehin schon anstrengender. Und dann das noch: Umbuchen, Gutscheine, neu planen. Wir zeigen Dir, wie Du damit umgehen kannst.

 

Eine Reisewarnung ist kein Reiseverbot

Wenn Du Deine Reise nicht als Paket buchst, sondern selbst zusammenstellst, gibt es auch keinen Pauschalreiseanbieter, der absagen oder Dich wieder nach Hause schicken kann. Dann kannst Du im Prinzip da bleiben. Eine Reisewarnung ist kein Reiseverbot. Hast Du eine Unterkunft abseits der Corona-Hotspots gebucht und Deine Herberge stellt den Betrieb nicht ein – dann spricht ja auch nichts dagegen.

Allerdings solltest Du zwei Fragen unbedingt klären:

Frage 1: Bist Du trotz Reisewarnung weiter gut krankenversichert?

Eine Auslandsreise-Krankenversicherung solltest Du sowieso haben. Schließe also unbedingt eine ab, selbst wenn Du nur ins EU-Ausland fährst. Wenn Du schon eine Auslandsversicherung hast, dann prüfe, ob Deine Versicherung auch bei Epidemien, Pandemien oder einer Reisewarnung zahlt. Unsere Empfehlungen DKV (Reise Med Tarif RD)* und Debeka (Tarif AR) tun das. Du kannst sie auch am Tag vor der Abreise noch abschließen.

 

Frage 2: Wie kommst Du zurück?

Die Fluggesellschaften reagieren nicht bei jeder Reisewarnung gleich. Spanien ist ein anderer Fall als zum Beispiel Mexiko. Gut möglich, dass Flüge ausfallen – vielleicht auch Deiner. Dann musst Du mit einer anderen Maschine fliegen. Oder mit Mietwagen oder Zug ans Ziel kommen. Das muss die Airline bezahlen, wenn sie schon Deinen Flug streicht. Wenn Du auf dem Rückweg durch mehrere Länder fahren musst, achte auf die Transit-Auflagen. Einen Überblick findest Du auf Re-open EU.

Unsere Ratgeber zur Corona-Krise:

ArbeitsschutzWas im Job jetzt wichtig ist
Verfallene Flugtickets Wie Du zu Deinem Geld kommst
Kinderbetreuung
Was tun, wenn Kita und Schule dicht sind?
Maskenpflicht
So geht‘s
SelbstständigWie Du die Krise überbrückst
ETFs, Gold & Anleihen Was die Krise für Deine Finanzen bedeutet

Als Pauschalurlauber hast Du kaum eine Wahl

Die Veranstalter sind bei Reisewarnungen in der Regel verpflichtet, abzusagen beziehungsweise Deine baldige Rückreise zu organisieren. Dafür bekommst Du das Geld zurück. (Einen Gutschein musst Du nicht annehmen.) Nur wenige Pauschalreiseanbieter lassen Dir die Wahl zu bleiben.

 

Urlauber müssen Risiko ab jetzt immer einplanen

Die aktuellen Reisewarnungen für Kroatiens Küste, für Spanien, Belgien und Bulgarien sind auch für Urlauber eine Herausforderung, die in den kommenden Wochen erst losfahren wollten. Hier gilt dasselbe: Wer individuell gebucht hat, könnte noch losfahren. Aber die Risiken sind halt groß, dass man strandet. Das Problem der Quarantäne und Tests bei der Rückreise gibt es so oder so. Mit unseren Tipps für jeden Risiko-Typ im großen Ratgeber kannst Du aber teure Reinfälle vermeiden.

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Unser Podcast zur Krise

Eigener Solarstrom rechnet sich fast immer.In dieser Folge erfährst Du, wie das mit einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach funktioniert – auch als Mieter. Jetzt Anhören auf Computer, Tablet oder Smartphone.

1. Gold auf RekordhochJetzt Gewinne mitnehmen?
2. ImmobilienLohnt sich jetzt der Kauf?
3. Ökologische SanierungWie Du an staatliche Förderung kommst

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Schnäppchen der Woche

Angebote, Rabatte & Deals: Was unsere Redaktion für Dich entdeckt hat.

Telekom-Netz: 3-GB-Flatrate für 8 Euro

Günstige Handytarife im guten Telekom-Netz sind rar, ein Leser hat uns auf ein solches Angebot für knapp 8 Euro je vier Wochen aufmerksam gemacht (Danke dafür!). Wir haben es geprüft, für gut befunden und geben es deshalb gleich mal an Euch weiter: Der Prepaid-Tarif hat 3 GB LTE und Flatrate in alle Netze – und ist aktuell wegen der niedrigeren Mehrwertsteuer etwas günstiger. Auf den Monat gerechnet kostet er 8,66 Euro. Es gibt ihn bei den Discount-Marken Penny Mobil, Ja! Mobil, Norma Connect und Kaufland Mobil. Bei Penny und Ja! heißt das Angebot „Prepaid Smart“, bei Norma und Kaufland „Smart S“. Das Internettempo ist bei etwas bescheidenen 25 Mbit/s gedeckelt – im Alltag reicht das aber meist.

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20 Euro Rabatt in Otto-App

Bestellst Du viel bei Amazon? Für viele hat der US-Konzern das Kaufhaus ersetzt. Schließlich ist die App ja schon seit Jahren installiert und superpraktisch. Aber an Amazon gibt es auch viel Kritik. Wie wäre es mit einer Alternative? Wenn Du jetzt die Otto-App herunterlädst und Deine erste Bestellung absetzt, bekommst Du 20 Euro Rabatt. Gib dazu in der App den Code 81044 ein. Mindestbestellwert: 50 Euro. Dann hast Du eine (weitere) Kaufhaus-Alternative auf dem Smartphone. Vergleichen lohnt sich immer.

Lidl: 20 Prozent auf Apple-Dienste

Wer viel Apple nutzt, kommt schnell auf 20 Euro Ausgaben im Monat und mehr. Hier ein Apple-Music-Abo, da ein paar Gigabyte in der Cloud, ab und zu ein Kinofilm oder neue Apps. Mit einem Trick kannst Du einen Rabatt rausholen: Bei Lidl gibt es von Montag, den 24. August bis zum Samstag einen Bonus beim Kauf einer Apple-Geschenkkarte. Wer die 25-Euro-Karte kauft, kriegt 2,50 Euro Extra-Guthaben, auf die 50-Euro-Karte gibt es 7,50 Euro und wer eine für 100 Euro kauft, kriegt 20 Euro obendrauf. Der Bonus steht als Code auf Deinem Kassenbon. Einfach beides einlösen und Du kannst Deine Apple-Rechnung für eine Weile um bis zu 20 Prozent drücken.

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Aktiensplit: Aus einer Aktie mach vier

1. Aktiensplit: Aus einer Aktie mach vier

Apple hat sie angekündigt, Tesla auch – eine Aktien-Teilung. Am Montag macht Apple aus einer Aktie vier. Am Freitag folgt Tesla: aus einer Aktie werden fünf. Was heißt das für Dein Depot?

Bei einem Aktiensplit bekommen alle Anleger zusätzliche Aktien. Wenn Du mit einem Indexfonds (ETF) sparst, bekommt Dein Anbieter sie – stellvertretend für Dich. Im Fall von Apple gibt’s drei dazu, bei Tesla vier. Gleichzeitig sinkt der Preis für eine Aktie entsprechend.

Eine Aktie von Apple kostet dann zum Beispiel statt 400 Euro nur noch 100 Euro. Anleger, die vorher eine Aktie hatten, haben dann vier – und unterm Strich immer noch 400 Euro Aktienwert. Im Depot Deines ETF bleiben die Werte der Tesla- und Apple-Anteile also gleich.

Wozu dann das Ganze? Tatsächlich macht der niedrigere Preis eine Aktie für manche Anleger optisch attraktiver, vor allem aber erschwinglicher. Deshalb entscheiden sich sowohl Unternehmen als auch ETF-Anbieter manchmal, Anteilsscheine zu teilen. Das soll für Kurssteigerungen sorgen.

Nur wenige Unternehmen setzen dagegen bewusst ein Zeichen und prahlen mit ihrem Kurswert, der „ungesplittet“ und prestigeträchtig im Laufe der Jahrzehnte stieg: der Schokoladenhersteller Lindt & Sprüngli etwa (umgerechnet rund 75.000 Euro pro Aktie) oder Berkshire Hathaway, die Holding des Milliardärs Warren Buffett (über 260.000 Euro). Beide haben allerdings eine zweite, günstigere Sorte von Beteiligungspapieren geschaffen – und im Weltindex MSCI World sind sie auch vertreten. Mit einem Indexfonds bist Du also bei der erhofften Wertentwicklung dabei.

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Keine Krankenversicherung? So kommst Du wieder rein

2. Keine Krankenversicherung? So kommst Du wieder rein

Mehr als 140.000 Menschen sind hierzulande nicht krankenversichert – ein enormes finanzielles Risiko. Wenn auch Du keine Krankenversicherung hast, bist Du also nicht allein. Wir haben recherchiert, was Du jetzt tun kannst. Und wenn Du jemanden kennst, den das betrifft, leite diesen Text bitte weiter.

Eigentlich muss sich in Deutschland jeder krankenversichern. Doch das wird nicht kontrolliert. Freiwillig gesetzlich Versicherte müssen sich selbst bei einer Kasse melden. Und viele Menschen waren schon vor Einführung der Versicherungspflicht nicht versichert.

Falls Du nicht versichert bist, solltest Du rasch handeln. Denn je länger Du wartest, desto teurer wird es. Für die Zeit ohne Versicherung musst Du nachzahlen – auch wenn Du nicht beim Arzt warst.

So können Tausende Euro an Schulden auflaufen. Allerdings gibt es Möglichkeiten, einen Nachlass zu bekommen. Und in bestimmten Fällen verjähren die Schulden nach vier Jahren.

Ob Du in die gesetzliche oder private Krankenversicherung aufgenommen wirst, hängt davon ab, wo du zuletzt versichert warst. Die Versicherungen dürfen Dich nicht ablehnen, egal wie krank Du bist. In jedem Fall solltest Du versuchen, eine Ratenzahlung der Rückstände zu vereinbaren. Der Vorteil: Wenn Du pünktlich zahlst, hast Du sofort wieder vollen Schutz.

Lass Dich am besten beraten: Kostenfrei macht das die Unabhängige Patientenberatung. Und Verbraucherzentralen beraten für kleines Geld.

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Kind in Quarantäne? Schule dicht? Dieses Geld steht Dir zu!

3. Kind in Quarantäne? Schule dicht? Dieses Geld steht Dir zu!

Wenn Du Schul- oder Kita-Kinder hast, kannst Du etwas aufatmen: Die Tagesstätten und Schulen sind wieder regulär geöffnet oder werden nach den Ferien zum Regelbetrieb zurückkehren. Trotzdem ist nichts wie vor dem Corona-Ausbruch. Jede dieser Einrichtungen könnte von heute auf morgen schließen, sobald Kinder, Lehrer oder Erzieher positiv auf das Virus getestet wurden.

Möglicherweise muss auch nur Dein Kind in Quarantäne, weil eine Mitschülerin sich infiziert hat oder es selbst Symptome zeigt. Du müsstest es dann wieder selbst betreuen.

Kannst Du deswegen nicht arbeiten, stehen Dir für 10 oder 20 Wochen Lohnersatz zu. Die Leistung kannst Du tageweise stückeln. Du bekommst rund zwei Drittel Deines Nettoverdienstes ausgezahlt, vorausgesetzt, Dein Kind ist unter zwölf Jahre und es gibt keine andere Möglichkeit der Betreuung. Kannst Du auch von zuhause arbeiten, zahlt die zuständige Behörde in aller Regel keinen Lohnersatz.

Und wenn Dein Kind erkältet ist? Bei bestimmten Symptomen wie trockenem Husten sind Lehrer und Erzieher angehalten, ein Kind wieder nach Hause zu schicken. In Bayern etwa darf es dann erst wiederkommen, wenn es 48 Stunden symptomfrei ist. Wenn Du gesetzlich krankenversichert bist, besteht Anspruch auf Kinderkrankengeld – für zehn Tage im Jahr. Um das Geld zu beantragen, musst Du eine Krankschreibung vom Arzt vorlegen. Der kann dann gleich entscheiden, ob ein Corona-Test sinnvoll ist.

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Mit Karte zahlen: Manche Banken verlangen bis zu 50 Cent Gebühren

4. Mit Karte zahlen: Manche Banken verlangen bis zu 50 Cent Gebühren

Immer mehr Menschen in Deutschland zahlen mit Karte – selbst beim Bäcker kommst Du manchmal schon ohne Bargeld aus. Ärgerlich nur, wenn Dich der Einsatz der Girocard jedes Mal 50 Cent kostet. Die Stiftung Warentest stellte fest: Von 294 getesteten Kontomodellen wird bei 55 eine Gebühr fällig für eine einfache Kartenzahlung. Besonders teuer mit eben 50 Cent sind die Bremische Volksbank, die Kasseler Sparkasse und die Salzlandsparkasse bei ihren „Klassik“-Kontomodellen.

Diese Art von Kontomodell, manchmal auch „Individualkonto“ genannt, bieten vor allem Sparkassen und Volksbanken an. Es zeichnet sich aus durch eine geringere Kontoführungsgebühr im Vergleich zu anderen Konten dieser Banken. Aber dafür werden Gebühren für fast jede einzelne Buchung fällig. Unterm Strich können Dich diese Konten sehr teuer kommen.

Welche Gebühren sich bei Deinem Konto so peu à peu anhäufen, kannst Du übrigens über die kostenlose „Entgeltaufstellung“ herausfinden. Darin muss Deine Bank einmal im Jahr alle Kosten auflisten, die tatsächlich angefallen sind. Fordere sie bei Deiner Bank an.

Ist Dein Konto zu teuer, solltest Du zumindest das Kontomodell wechseln – oder gleich die Bank. Dabei muss Dir die alte Bank helfen: mit der gesetzlichen Kontowechselhilfe. Viele Banken bieten auch einen bequemeren digitalen Service. Gute Konten ganz ohne Kontoführungs- und Kartengebühren findest Du in unserem Girokonto-Rechner.

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Auch wichtig: Reisestorno, Barclaycard noch besser, Laptop bei der Steuer absetzen

5. Auch wichtig: Reisestorno, Barclaycard noch besser, Laptop bei der Steuer absetzen

+++ Pauschalreisende können eine kostenlose Stornierung verlangen, selbst wenn für das Reiseland noch keine offizielle Reisewarnung besteht. Das entschied das Amtsgericht Frankfurt am Main (Az. 32 C 2136/20 (18)). Es genüge, dass am Tag der Stornierung schon wahrscheinlich sei, dass sich das Coronavirus im Reiseland weiter ausbreite. Geklagt hat ein Reisender, der Anfang März seinen für Mitte April geplanten Urlaub auf der süditalienischen Insel Ischia storniert hatte. Zu diesem Zeitpunkt war die Pandemie vor allem im Norden am wüten. Höhere Instanzen können das Urteil noch kippen. Mehr im Reise-Ratgeber. +++

 

+++ Die Barclaycard Visa ist eine sehr günstige Kreditkarte, solange Du die Ratenkredit-Optionvermeidest. Bislang war das etwas kompliziert, doch seit neuestem geht das ganz einfach. Als Kunde kannst Du nun in den „Rückzahlungsoptionen“ einstellen, dass jeden Monat die Kreditkartenrechnung immer komplett vom Girokonto abgebucht wird.

Wenn Du das nicht machst, nimmst Du automatisch einen Kredit bei der Bank auf, der sehr teurer verzinst wird – mit über 18 Prozent. Lange konntest Du Dir das nur ersparen, indem Du selber Monat für Monat aktiv wurdest. Entweder mit einer pünktlichen Überweisung oder dem einmaligen Soforteinzug.

Vielen Dank an die Leser, die uns auf die Änderung bei unserer Empfehlung Barclaycard Visa* hingewiesen haben! +++

 

+++ Damit Du einen Laptop oder ein anderes Arbeitsmittel als „geringwertiges Wirtschaftsgut“ sofort bei der Steuer absetzen kannst, darf es höchstens 800 Euro netto kosten. Brutto im Laden sind das normalerweise mit 19 Prozent Mehrwertsteuer 952 Euro. Beachte: Mit der auf 16 Prozent gesenkten Mehrwertsteuer darf der Laptop bis Jahresende maximal 928 Euro kosten. Es zählt der Lieferzeitpunkt. Mehr dazu in unserem Ratgeber. +++

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Podcast Auf Geldreise

Anja und Anika ziehen weiter Bilanz. In dieser Folge verraten sie, wie viel Rente Anja voraussichtlich bekommt und was Anika mit ihrem nachhaltigen Fonds plant. Deine Fragen beantworten sie auch.

Weitere Folgen der Geldreise:
TagesgeldkontoDarauf kommt es an
Arbeit in Teilzeit und trotzdem gut versorgt im Alter
Meine FinanzenWie bekomme ich einen Überblick?

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Renten-Serie: Freiwillig einzahlen – so besserst Du Deine Rente auf!

Renten-Serie: Freiwillig einzahlen – so besserst Du Deine Rente auf!

Mit ein paar Kniffen können viele von Euch künftig im Alter deutlich mehr Rente bekommen. Wir zeigen Euch wie.

Tatsächlich kannst Du mit freiwilligen Beiträgen in jedem Fall schon heute Deine gesetzliche Rente aufstocken. Das bringt auch deutlich mehr als zum Beispiel die Einzahlung in eine neue private Rentenversicherung. Vor allem, wenn Du schon einmal für kurze Zeit rentenversichert warst, aber noch keine fünf Jahre voll hast, solltest Du das unbedingt prüfen. Sonst lässt Du kostbare Ansprüche verfallen

1. Die fünf Beitragsjahre vollmachen

Vielleicht hast Du nur kurz in die gesetzliche Rentenkasse eingezahlt, zum Beispiel beim Zivildienst oder der Bundeswehr. Manche machen sich rasch selbstständig, andere wechseln in ein berufsständisches Versorgungswerk, etwa Architekten oder Rechtsanwälte.

Oder Du hast Kinder großgezogen. Auch dafür gibt es Rentenansprüche: Pro Kind, das seit 1992 geboren ist, erhält ein Elternteil auf Antrag Rentenpunkte für drei Jahre (sonst 2,5 Jahre).

Um eine Rente zu bekommen, brauchst Du aber Rentenpunkte für insgesamt fünf Jahre. Sobald Du die voll hast, beziehst Du auf Antrag eine, wenn auch kleine, monatliche Rente. Für die fehlende Zeit kannst Du einfach freiwillig einzahlen – auch auf einen Schlag.

Vielleicht musst Du das auch gar nicht, weil Du Angehörige pflegst oder gepflegt hast. Denn dafür zahlt unter Umständen die Krankenkasse für Dich in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Prüfe also unbedingt, ob Du die fünf Versicherungsjahre auf dem Papier schon erreicht hast!

Falls nicht, kannst Du einfach nachzahlen. Wenn Dir zum Beispiel noch zwei Jahre fehlen, weil Du drei Jahre Kindererziehungszeit hast, kannst Du jetzt zum Beispiel für 2020 und 2021 freiwillig Rentenbeiträge zahlen. Dafür musst Du für jeden Monat den Mindestbeitrag aufbringen, derzeit 83,70 Euro: macht gut 2.000 Euro für die 24 Monate.

So erwirbst Du für alle fünf Jahre zusammen einen Rentenanspruch von knapp 112 Euro im Monat, nämlich 103 Euro für die drei Erziehungsjahre plus 9 Euro für die beiden Jahre, für die Du freiwillig eingezahlt hast. Ein unschlagbarer Deal.

2. Auch Selbstständige können die gesetzliche Rente wählen

Wenn Du selbstständig bist, musst Du dich oft komplett selbst um die Altersvorsorge kümmern. Mit einer staatlich geförderten Rürup-Rente oder mit freiwilligen Beiträgen in die gesetzliche Rentenversicherung zum Beispiel. Nachdem Du Dich selbstständig gemacht hast, kannst Du Dich fünf Jahre lang entscheiden, ob Du weiter freiwillig in die gesetzliche Rente einzahlst. Entweder Du legst selbst einen Regelbeitrag fest (mindestens die oben erwähnten 83,70 Euro) oder Du wählst einen einkommensabhängigen Beitrag.

In beiden Fällen bekommst Du nicht nur die „normale“ Rente, Du hast auch nach fünf Jahren Wartezeit einen Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente, falls Du nicht mehr arbeiten kannst. Oder Du legst Dich gar nicht fest und zahlst nur flexibel bis zu zwölf Mal im Jahr freiwillig Geld ein. Das hat aber den großen Nachteil, dass Du keinen Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente hast.

 

In der Fortsetzung im Blog erklären wir Dir, wie Du ohne Verlust früher in Rente kannst und mit welchem Kniff Du die Frührenten-Regel nutzen kannst, um Dir ein dickes Rentenplus zu sichern.

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Zahl der Woche
… kann eine Zahlung mit der Girocard kosten. Wenn Deine Bank zu hohe Gebühren verlangt, solltest Du das Konto-Modell wechseln – oder die Bank.
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Montag, 24. August, Hermann-Josef Tenhagen bei HR3
Dienstag, 25. August, Hermann-Josef Tenhagen bei HR1
Dienstag, 25. August, Hermann-Josef Tenhagen bei NDR mein Nachmittag
Mittwoch, 26. August, Saidi Sulilatu bei SWR aktuell
Donnerstag, 27. August, Hermann-Josef Tenhagen bei n-tv Telebörse
Freitag, 28. August, Hermann-Josef Tenhagen bei rbb Radioeins
Die wichtigsten Finanztip-Empfehlungen
In den folgenden Tabellen haben wir für Euch unsere aktuellen Empfehlungen zusammengestellt. Diese enthalten Werbelinks, über die Du direkt zur Empfehlung gelangst – und für die Finanztip in manchen Fällen eine Vergütung erhält. Unsere Auswahl erfolgt rein redaktionell und zu 100 Prozent unabhängig.
Tagesgeld
Angebote mit Zinsgarantie (nur für neue Kunden)
0,55 % p.a.
für 6 Monate
0,50 % p.a.
für 6 Monate, mind. 5.000 Euro
Bank11
0,40 % p.a.
bis 08.11.2020
die besten regulären Angebote (für alle Kunden)
Leaseplan Bank
0,35 % p.a.
TF Bank
0,35 % p.a.
Opel Bank
0,25 % p.a.
PSA Direktbank
0,25 % p.a.
dauerhaft gute Angebote (seit mind. 12 Monaten gute Zinsen)
Leaseplan Bank
0,35 % p.a.
TF Bank
0,35 % p.a.
0,22 % p.a.
Festgeld
bis 12 Monate
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Klarna über Weltsparen
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0,70 % p.a.
0,70 % p.a.
(ab 20.000 Euro)
0,65 % p.a.
bis 24 Monate
1,0 % p.a.
0,95 % p.a.
Klarna über Weltsparen
0,95 % p.a.
0,80 % p.a.
0,80 % p.a.
(ab 20.000 Euro)
Varengold Bank
0,80 % p.a.
bis 36 Monate
1,12 % p.a.
Klarna über Weltsparen
1,12 % p.a.
PBB Direkt
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(bis 01.09.2020)
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Prepaid-Tarife
Lidl Connect Smart XS* (Vodafone-Netz)
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Fluggastentschädigung
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Sofort-Entschädigung
Riester-Fondssparplan
DWS Toprente (mit Rabatt)
Deka Zukunftsplan Classic
Uniprofirente Select (Fonds: Uniglobal II)
Makler BU-Versicherung
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