KW202044

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FINANZTIP

Zweiter Corona-Lockdown:
Hier unsere Ratgeber für Hilfe. Bleibt gesund!

Kfz-Versicherung wechseln: So findest Du die besten Preise

Kfz-Versicherung wechseln: So findest Du die besten Preise

Dein Weg zur besseren Autoversicherung

Du hast ein Auto? Dann pass auf, denn jetzt im Herbst werden Dich die Autoversicherer wieder mit neuen Rabatten locken. Dieses Jahr dabei: Rabatte für E-Autos, frische Telematik-Konzepte, kilometergenaue Abrechnung und auch neue Schutzbriefe. Die Anbieter denken sich viel aus, um neue Kunden zu gewinnen.

Doch lass Dich nicht verführen! Die richtig günstige Versicherung bekommst Du nämlich nicht, wenn Du auf Ermäßigungen schielst. Sondern nur, wenn Du ordentlich vergleichst. Wir erklären Dir, wie.

 

Wer zweimal vergleicht, spart mehr

Die für Dich beste und günstigste Autoversicherung findest Du nur dann, wenn Du möglichst viele Angebote vergleichst. Wir haben uns in einer großen Untersuchung angeschaut, wie das am besten klappt. Das Ergebnis: Geh erst auf Verivox* oder Check24* – und lass Dir dann noch ein Angebot der Huk24* machen. Der Grund: Der Direktversicherer Huk24 ist oft günstig, aber nicht auf den Vergleichsportalen vertreten.

Mach auf jeden Fall den doppelten Vergleich. Denn verlässt Du Dich nur auf ein Vergleichsportal oder schaust nur bei der Huk24, kann es leicht passieren, dass Du einen deutlich zu teuren Tarif erwischt.

 

Rechtzeitig kündigen

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt dafür. Denn auch in diesem Corona-Jahr steht uns wieder ein heißer Autoversicherungs-Herbst bevor. Das ist kein Zufall: Die meisten können ihre Versicherung nur zum Ende des Jahres kündigen. Dazu muss Deine Kündigung rechtzeitig ankommen, nämlich spätestens zum 30. November. Allerdings solltest Du vorher schon eine neue Versicherung abgeschlossen haben.

 

Keine teuren Überraschungen: Der richtige Tarif

Wenn Du sparen willst, solltest Du nicht nur auf einen günstigen Versicherer achten. Pass auf, dass Du keine teuren Tarifmerkmale auswählst. Achte vor allem auf die folgenden fünf Punkte:

1. Wähle eine Selbstbeteiligung. Das senkt die laufenden Kosten um bis zu ein Viertel.
2. Zahle den Beitrag jährlich. Das bringt bis zu 10 Prozent Rabatt.
3. Halte den Kreis der Personen klein, die dein Auto fahren dürfen. Darf jeder ohne Altersgrenze fahren, kann Dich das teuer kommen.
4. Schätze die Zahl der Kilometer, die Du fährst, realistisch ein. Sonst zahlst Du unnötig drauf.
5. Vereinbare eine Werkstattbindung. Das bringt noch mal im Schnitt etwa 10 Prozent Ersparnis.

 

Auch der Schutz muss stimmen

Natürlich geht es bei der Versicherung nicht nur um den Preis. Welche Mindestkriterien Deine Versicherung in jedem Fall erfüllen sollte und was Du sonst noch rund um die Autoversicherung wissen musst, haben wir in unserem Ratgeber für Dich zusammengestellt.

 

Telematik und E-Autos

Vielleicht gehörst Du ja zu denen, die sich für Rabatte für E-Autos oder Telematik-Tarife interessieren. Das kann sich lohnen, solange Du nicht auf das erstbeste Angebot aufspringst. Suche Dir zunächst mehrere günstigste Angebote mit dem doppelten Vergleich aus. Und schau dann, ob Dir einer der Anbieter obendrauf noch einen Rabatt gewährt.

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Die Finanztip-Podcasts

Corona-Podcast mit Hermann:

  • LockdownIst Weihnachten noch zu retten?
  • HomeofficeFinanzamt zahlt!
  • Geldanlage in der KriseFrauen machen's besser
  • Auf Geldreise mit Anika und Anja:

  • Anja springtund kauft ihren ersten ETF
  • Persönliche Zieleerfolgreich Interessen vertreten
  • Geld ganz einfach – mit Saidi:

  • Zinseszins versus InflationDas Rennen gewinnen
  • Endlich verständlichETFs in der Praxis
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    Schnäppchen der Woche

    Angebote, Rabatte & Deals: Was unsere Redaktion für Dich entdeckt hat.

    Finanztip-Bonus bei Zinspilot

    Zurzeit sind die Zinsen niedrig, umso lohnender kann ein Neukunden-Bonus sein. Darauf haben wir schon in der vergangenen Newsletter-Ausgabe hingewiesen und ein Angebot von Weltsparen vorgestellt. Diese Woche haben wir sogar einen noch etwas besseren Bonus für Euch. Bei Zinspilot gibt es für die Anlage eines Festgeldes von mindestens drei Monaten einen „Finanztip-Bonus“ von 25 Euro (ab 2.500 Euro Anlage), 50 Euro (ab 10.000 Euro), 75 Euro (ab 25.000 Euro) oder 100 Euro (ab 50.000 Euro Anlage). Das ist deutlich mehr als normal.

    Bei Zinspilot kannst Du mit einem Konto bei vielen Banken Geld sparen. Nicht alle empfehlen wir, aber einige schon. Als Festgeld empfehlen wir dort die Greensill Bank. Sie bietet für zwölf Monate aktuell 0,55 Prozent Zinsen. Das macht zum Beispiel bei 10.000 Euro Anlage 55 Euro Zinsen plus 50 Euro Bonus, zusammen also 105 Euro. Achte bitte auf die Teilnahmebedingungen!

    Simplytel: Allnet-Flat für 6,66 Euro

    Dieses Jahr werden Corona-bedingt deutlich weniger Kinder Süßes fordern und Saures androhen. Halloween-Sonderangebote gibt es trotzdem. Bei Simplytel (gehört zu 1&1 Drillisch) bekommst Du bis Dienstagmorgen eine Allnet-Flat mit 5 GB LTE für 6,66 Euro im Monat. Das ist tatsächlich „teuflisch günstig“, wie unsere Recherche gezeigt hat. Wermutstropfen: Entscheidest Du Dich für die Variante „ohne Vertragslaufzeit“, kommen 20 Euro Anschlusspreis dazu. Und diese Variante ist gar nicht so flexibel wie es scheint: Drei Monate steckst Du nach der Kündigung noch im Vertrag. Aber man kann eben nicht alles haben.

    Götz: Rabatt auf Schuhe und Mode

    Die Gebrüder Götz werben derzeit mit „bis zu 50 Prozent“ Rabatt. Wir haben das Sonderangebot „Halloweenzauber“ stichprobenhaft überprüft und tatsächlich günstige Angebote gefunden. Dabei sind vor allem Schuhe vieler bekannter Marken in ausreichend Größen, Formen und Farben erhältlich – aber auch einige Pullover, Jacken und Röcke. Der Versand ist kostenlos.

     
    Neuer Lockdown: Wirtschaftshilfe angekündigt

    1. Neuer Lockdown: Wirtschaftshilfe angekündigt

    Ab Montag soll ein neuer Lockdown beginnen, um die schnelle Zunahme der Corona-Infektionen in den Griff zu bekommen. Und auch die Erholung der Wirtschaft langfristig abzusichern. Denn aktuell verdoppelt sich die Zahl der Infizierten etwa alle acht bis neun Tage.

    Nach dem Beschluss von Bund und Ländern soll alles, was allein der Freizeitgestaltung dient, bis Ende November geschlossen werden. Dazu zählen Theater, Kinos, Restaurants, Cafés, Bars, Museen und Schwimmbäder. Geöffnet bleiben dagegen der komplette Einzelhandel, sowie Schulen und Kitas.

    Sport treiben darfst Du nur noch allein, zu zweit oder mit anderen Haushaltsmitgliedern. (Profisport findet nur noch ohne Zuschauer statt.) In der Öffentlichkeit dürfen sich höchstens zehn Menschen aus zwei Haushalten treffen. Private Feiern sollen unterbleiben – sind aber nicht explizit verboten, ebenso wie private Reisen. Allerdings stehen Hotels nur noch für „nicht touristische Zwecke“ zur Verfügung.

    Alle Geschäfte, die jetzt schließen müssen, sollen eine „außerordentliche Wirtschaftshilfe“ erhalten, so der Beschluss von Bund und Ländern. Der Zuschuss orientiert sich in der Regel am Umsatz im November 2019. Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern sollen 75 Prozent des Umsatzes erhalten (abzüglich anderer erhaltener Hilfen). Das soll die Fixkosten abdecken. Für größere Firmen ist die genaue Höhe noch nicht klar. Außerdem soll die bisherige Überbrückungshilfe verlängert und verbessert werden. Beide Hilfen sollen auch kleine Selbständige erreichen. Das alles muss aber noch konkret umgesetzt werden. Wir werden darüber berichten.

    Hilfen, die schon umgesetzt sind, haben wir im Newsletter der vergangenen Woche ausführlich beschrieben.

    Unsere Ratgeber zur Corona-Krise:

    SelbständigWie Du die Krise überbrückst
    KinderbetreuungWas tun, wenn Kita und Schule dicht sind?
    ArbeitsrechtWas im Job jetzt wichtig ist
    ZahlungsunfähigWas Du tun kannst
    MaskenpflichtSo geht‘s
    ReisenWas Du jetzt beachten musst
    ETFs, Gold & Anleihen Wie Du jetzt richtig anlegst
    Autoversicherung Wenig gefahren? Geld zurück!

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    Günstig heizen: So senkst Du Deine Kosten dauerhaft

    2. Günstig heizen: So senkst Du Deine Kosten dauerhaft

    Gibst Du eher viel oder wenig fürs Heizen aus? Kaum jemand weiß das aus dem Stehgreif: Ist ja auch schwer einzuschätzen. Die gemeinnützigen Berater von CO2online stellen deshalb alljährlich den Heizspiegel (hier als PDF) zusammen – diesmal sind fast 150.000 Abrechnungen eingeflossen. Das Ergebnis: Manche Haushalte zahlen pro Quadratmeter doppelt oder sogar dreimal so viel wie andere.

    Günstig heizt, wer bis zu 10 Euro pro Quadratmeter ausgibt; ab etwa 14 Euro pro Quadratmeter zahlst Du eher viel. In neun von zehn Wohnhäusern lassen sich Heizkosten sparen – im Schnitt pro Haushalt 500 Euro im Jahr.

    Es gibt drei Punkte, wo Du ansetzen kannst. Den ersten kann jeder umsetzen, die beiden anderen nur Eigentümer:

     

    Punkt 1: Effizient heizen und lüften

    Damit kannst Du mehrere Hundert Euro im Jahr sparen. Regelmäßig, kurz und stark zu lüften ist besser, als stundenlang die Fenster gekippt zu haben. Hänge keine Vorhänge vor die Heizkörper – und reinige und entlüfte die Heizung regelmäßig.

     

    Punkt 2: Brennstoff wechseln

    Mit Holzpellets heizt Du in der Regel am günstigsten. Fernwärme ist am teuersten. Erdgas und Heizöl liegen dazwischen. Rüstest Du Deine Heizung auf Holzpellets oder eine Wärmepumpe um, trägt der Staat bis zu 35 Prozent der Kosten. Das Förderprogramm läuft bis Ende 2021, könnte aber auch verlängert werden.


    Punkt 3: Energetische Sanierung des Hauses

    Das bringt am meisten, Du kannst Deine Kosten halbieren. Klar, eine Sanierung ist aufwendig und kostspielig, aber Du profitierst langfristig davon. Zudem helfen Dir Zuschüsse und zinsgünstige Kredite des Staates. Alternativ kannst Du bei der Steuer profitieren.

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    Video der Woche
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    Aktiv gemanagte Fonds sind noch immer sehr beliebt. Aber sind Sie deshalb besser als ETFs? Saidi macht den Vergleich.

    Weitere Videos von Saidi:
    Fonds & Co. Diese Gebühren zahlt Ihr
    ETFs Währungsrisiko absichern?
    Dividenden die neuen Zinsen?

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    Handyvertrag kündigen: Anruf unnötig

    3. Handyvertrag kündigen: Anruf unnötig

    Den Handyvertrag zu kündigen, ist meist eine gute Idee. Mit der Zeit werden die Angebote auf dem Markt immer günstiger und besser. Weil die Anbieter uns Kunden aber gerne weiter im teuren Tarif behalten wollen, haben sie sich zwei Fallen ausgedacht.

    Erste Falle: Die Rückrufbitte. Nachdem Du gekündigt hast, kommt zwar ein Brief vom Anbieter, aber der fordert Dich auf, nochmal anzurufen. Angeblich gäbe es noch offene Fragen zu klären. So hat es zum Beispiel Mobilcom-Debitel bei einem Kunden gemacht, der sogar ausdrücklich eine Kontaktaufnahme untersagt hatte. Gegen dieses Gebaren hat die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg nun erfolgreich geklagt.

    Fakt ist: Deine Kündigung ist wirksam, sobald sie beim Anbieter eingeht. Eine Bestätigung ist nicht nötig – wenn auch wünschenswert. Wichtig: Du musst im Zweifel nachweisen können, dass die Kündigung ankam. Ob der Ordner „gesendete Mails“ vor Gericht ausreicht, ist unklar. Auf Nummer sicher gehst Du mit einem klassischen Einwurfeinschreiben. Oder Du beauftragst einen Kündigungsdienst wie Aboalarm.

    Zweite Falle: Die „Kündigungsvormerkung“. Einige Mobilfunkgesellschaften bieten im Online-Bereich eine „Vormerkung“ an. Aber Achtung: Das ist keine wirksame Kündigung – sondern eher eine Beruhigungspille für Dich. Und schnell ist die Frist verpasst, um tatsächlich zu kündigen.

    Unser Tipp: Kündige ganz normal – und ruhig auch schon ein paar Monate zu früh. Das schadet gar nichts. Und oft kriegst Du von ganz allein ein besseres Angebot.

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    Preisschock: Debeka erhöht Beiträge um 18 Prozent

    4. Preisschock: Debeka erhöht Beiträge um 18 Prozent

    Die Debeka, der größte private Krankenversicherer, erhöht die monatlichen Beiträge um durchschnittlich 17,6 Prozent. Wenn Du dort versichert bist, kann das für Dich locker eine monatliche Erhöhung um 100 Euro oder mehr bedeuten.

    Der Versicherer hat seit vier Jahren die Beiträge nicht erhöht. Nun sei es aber nötig, heißt es: Einerseits seien die Kosten der Versorgung gestiegen, andererseits belasteten die niedrigen Zinsen die Rücklagen. Alle privaten Krankenversicherer legen einen Teil der Beiträge zur Seite. Mit dieser Rücklage verhindern sie, dass die Beiträge im Alter, wenn sich Krankheiten häufen, unbezahlbar werden.

    Die Debeka hat allein über 100 Milliarden Euro Kundengelder angelegt. Aktuell werden die geplanten Renditen aber nicht erreicht und deshalb müssen jetzt höhere Beträge genommen werden. Auch andere Versicherer stehen vor diesem Problem. Manche haben schon erhöht, andere werden wohl folgen.

    Etwas erstaunlich ist die kräftige Erhöhung bei der Debeka trotzdem. Noch vor wenigen Monaten hatte sie ihr Geschäftsjahr 2019 als besonders erfolgreich bezeichnet: Mit fast 90.000 neuen Kunden und einer „positiven Gesamtbilanz“ ohne Beitragserhöhungen. Weiter hieß es, dass „mit hohen Rückstellungen für ältere Versicherte … Beiträge im Alter nicht mehr stark steigen oder sogar gesenkt werden könnten“.

    Wenn Du Kunde der Debeka bist, kannst Du prüfen, ob Du in einen günstigeren Tarif bei Deinem Versicherer wechseln kannst. Die Debeka ist verpflichtet, Dich darauf hinzuweisen. Allerdings gibt es nur eine kleine Tarifauswahl.

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    Auch wichtig: Thomas-Cook-Pleite, Hanseatic kündigt Partnerkarten, Easyjet verliert Klage

    5. Auch wichtig: Thomas-Cook-Pleite, Hanseatic kündigt Partnerkarten, Easyjet verliert Klage

    +++ Hattest Du vergangenes Jahr vielleicht eine Pauschalreise mit Thomas Cook, Bucher Reisen & Öger Tours oder Tour Vital gebucht? Sie alle sind bekanntlich vor gut einem Jahr pleitegegangen – und die Sicherungsscheine der Zurich Versicherung waren nicht voll gedeckt. Wenn Du nicht Dein ganzes Geld bekommen hast, kannst Du wahrscheinlich noch Geld vom Bund bekommen. Dort kannst Du aber nur noch bis 15. November einen Antrag stellen. Das geht auf dieser Webseite des Verbraucherministeriums. Übrigens: Die Reisen wurden auch unter anderen Markennamen wie „Neckermann Urlaubswelt“ vertrieben. Mehr Infos auf Finanztip News. +++

     

    +++ Wenn Du nicht nur Dir selbst, sondern auch Deinem Partner eine Kreditkarte bei der Hanseatic Bank besorgt hast, flattern Euch schlechte Nachrichten ins Haus: Die Bank kündigt zum 1. Januar 2021 alle Partnerkarten. Sie bleibt trotzdem eine Empfehlung von uns. Dein Partner muss sich aber leider eine neue Karte suchen. Auch wichtig: Du musst Deine Erst-Karte für das neue Freigabeverfahren für Online-Zahlungen freischalten, sonst kannst Du ab Januar nicht mehr im Internet shoppen. +++

     

    +++ Bevor Du fliegst, ist es wichtig zu wissen, wie sich der Ticketpreis Deines Fluges zusammensetzt. Nur so kannst Du einschätzen, wie viel Dich eine Stornierung kostet. Easyjet hatte jedoch bei der Flugbuchung über seine Internetseite nur den Endpreis inklusive Steuern angegeben. Der Verbraucherverband VZBV sah darin einen Verstoß gegen die Europäische Luftverkehrsdienste-Verordnung und klagte. Das Kammergericht Berlin bestätigte: Der Ticketpreis muss bereits zu Beginn des Buchungsvorgangs aufgeschlüsselt werden (Az. 23 U 34/16). +++

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    Serie Geldanlage: Anleihen – sind sie besser als Festgeld?

    Serie Geldanlage: Anleihen – sind sie besser als Festgeld?

    Wenn Dir das Auf und Ab an den Börsen suspekt ist, Dich die niedrigen Festgeld-Zinsen aber auch nicht vom Hocker reißen, hast Du vielleicht schon mal über Anleihen nachgedacht.

    Früher war das einfach. Seit Ende der Sechziger konnten Anleger einen „Schatz“ kaufen: den Bundesschatzbrief. Das war eine beliebte, weil sehr sichere Art, Geld zu parken und samt Zinsen wieder zurückzubekommen. Doch die Bundesrepublik Deutschland stellte 2013 die Ausgabe ihrer Schatzbriefe ein.

     

    1. Bundesschatzbriefe gibt es nicht mehr, was nun?

    Heute ist es viel schwerer, ein gutes festverzinsliches Wertpapier zu bekommen. Der Markt für solche Anleihen ist sehr vielschichtig. Und wer nicht genau hinschaut, bekommt das Schlechteste beider Welten: niedrige Renditen und schwankende Kurse.

    Eine Anleihe ist eine verbriefte Art, jemandem Geld zu leihen. Dem Staat oder auch einem Unternehmen. Zu einem festgelegten Termin, beispielsweise in zehn Jahren, verspricht dieser Schuldner, Dein Geld zurückzuzahlen. Zudem ist vereinbart, dass Du bis dahin regelmäßige Zinszahlungen bekommst.

    Nun gibt es vor allem zwei Besonderheiten, die eine Anleihe von – sagen wir – einem Sparbuch oder Festgeld unterscheiden.

     

    2. Das Risiko eines Verlustes

    Punkt eins: Wenn es mies läuft, ist das Geld zum Rückzahlungstermin futsch. Oder zumindest ein Teil davon. Damit die Länder nicht ganz pleitegehen, haben zum Beispiel Griechenland und Argentinien in der Vergangenheit sogenannte Schuldenschnitte mit ihren Gläubigern vereinbart. 2012 halbierte sich so auf einen Schlag der Wert griechischer Staatsanleihen. Die Bundesrepublik Deutschland hat dagegen immer pünktlich gezahlt.

    Auch bei Unternehmen, die Anleihen ausgeben, gibt es große Unterschiede: Das Spektrum reicht vom soliden Schwarzbrotkonzern bis zum kriselnden Industriedinosaurier.

    3. Auch Anleihen werden an der Börse gehandelt

    Die zweite Besonderheit: Viele Anleihen werden an der Börse gehandelt und können daher mal mehr, mal weniger wert sein. Sie haben also einen schwankenden Kurs wie Aktien. Ratingagenturen sollen mit ihren Bewertungen helfen, die Kreditwürdigkeit der Anleiheschuldner einzuschätzen. Trotzdem bleibt die Sache komplex.

    Daher unser Rat: Wenn Du schon ein Risiko eingehst, um mehr Rendite erzielen zu können, dann greife lieber zu Aktien, die in Indexfonds (ETFs) gebündelt sind. Den risikoarmen Teil Deiner Geldanlage deckst Du dagegen besser mit Festgeld und Tagesgeld ab.

     

    4. Warum Festgeld meistens besser ist

    Wie an einer Anleihe klebt auch an Deinem Festgeldkonto ein konkreter Zinssatz. Du bekommst mindestens das Geld heraus, das Du eingezahlt hast. Bei einer Anleihe ist das nicht unbedingt der Fall. Deutsche Staatsanleihen sind an der Börse so begehrt, dass eine negative Rendite herauskommt, wenn Du sie jetzt an der Börse kaufst. Bei zehnjährigen Papieren aktuell rund -0,6 Prozent pro Jahr. Ein weiterer Pluspunkt: Anders als bei einer Anleihe garantiert Dir jemand die Rückzahlung. Die gesetzliche Einlagensicherung deckt in der EU 100.000 Euro pro Sparer und Bank ab.

     

    5. Der Mix macht’s: Anleihen-ETFs

    Wenn Du trotzdem gerne Anleihen in Dein Depot legen möchtest, solltest Du in unseren Ratgeber schauen. Vielleicht sind Anleihen-ETFs eine Idee für Dich. Diese Fonds gibt es nämlich nicht nur mit Aktien, sondern auch mit Anleihen. Automatische Robo-Advisor nutzen sie gern für die risikoarme Portion der Geldanlage. Erwarte aber, gerade in der absehbaren Zukunft, keine Rendite-Wunder, und achte auf gute Rating-Zensuren. Die Ausfallrisiken für schwächere Unternehmen und Staaten dürften eher zu- als abnehmen.

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    Zahl der Woche
    … im Jahr lassen sich in den meisten Haushalten an Heizkosten sparen. So das Ergebnis der Auswertung von fast 150.000 Abrechnungen durch CO2online.
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    Montag, 2. November, Hermann-Josef Tenhagen, NDR mein Nachmittag
    Dienstag, 3. November, Hermann-Josef Tenhagen, MDR um 4
    Dienstag, 3. November, Saidi Sulilatu, SWR Aktuell Radio
    Freitag, 6. November, Hermann-Josef Tenhagen, Radioeins
    In den folgenden Tabellen haben wir für Euch unsere aktuellen Empfehlungen zusammengestellt. Diese enthalten Werbelinks, über die Du direkt zur Empfehlung gelangst – und für die Finanztip in manchen Fällen eine Vergütung erhält. Unsere Auswahl erfolgt rein redaktionell und zu 100 Prozent unabhängig.
    Tagesgeld
    Angebote mit Zinsgarantie (nur für neue Kunden)
    0,50 % p.a.
    für 3 Monate
    0,40 % p.a.
    für 3 Monate, mind. 5.000 Euro
    die besten regulären Angebote (für alle Kunden)
    Leaseplan Bank
    0,30 % p.a.
    TF Bank
    0,30 % p.a.
    Opel Bank
    0,25 % p.a.
    PSA Direktbank
    0,25 % p.a.
    dauerhaft gute Angebote (seit mind. 12 Monaten gute Zinsen)
    Leaseplan Bank
    0,30 % p.a.
    TF Bank
    0,30 % p.a.
    0,17 % p.a.
    Festgeld
    bis 12 Monate
    0,60 % p.a.
    0,55 % p.a.
    0,55 % p.a.
    Leaseplan Bank
    0,55 % p.a.
    Bank11
    0,55 % p.a.
    Varengold
    0,51 % p.a.
    bis 24 Monate
    Varengold Bank
    0,80 % p.a.
    0,75 % p.a.
    0,75 % p.a.
    0,70 % p.a.
    bis 36 Monate
    Varengold Bank
    0,85 % p.a.
    0,85 % p.a.
    0,85 % p.a.
    0,75% p.a.
    Leaseplan Bank
    0,75% p.a.
    Ziraat Bank
    0,75% p.a.
    Die Grenke AG als Mutter der Grenke Bank ist aktuell mit Anschuldigungen eines Investors konfrontiert. Die Bafin untersucht das Thema. Die Auswirkungen auf die Bank sind derzeit unklar. Spareinlagen sind gemäß der gesetzlichen Einlagensicherung geschützt.
    Die wichtigsten Finanztip-Empfehlungen
    Girokonto
    Consorsbank
    Wertpapierdepot
    Die besten Depots bei Onlinebanken
    Comdirect
    Die günstigsten Depots
    Onvista Bank
    Baufinanzierungs-Vermittler
    Planethome
    Stromtarif-Wechsel
    Gastarif-Wechsel
    Handytarife
    Prepaid-Tarife
    Lidl Connect Smart XS* (Vodafone-Netz)
    Prepaid Basic von ja! Mobil – Rewe* (Telekom-Netz)
    Allnet-Flat
    Lidl Connect Smart S* (Vodafone-Netz)
    Smart S von Norma Connect*(Telekom-Netz)
    Fluggastentschädigung
    Rechtshelfer
    SOS Flugverspätung
    EUClaim
    Claim Flights
    Sofort-Entschädigung
    EUFlight
    Compensation2go
    Riester-Fondssparplan
    DWS Toprente (mit Rabatt)
    Deka Zukunftsplan Classic
    Uniprofirente Select (Fonds: Uniglobal II)
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