KW202104

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Banken immer teurer: So findest Du noch ein kostenloses Girokonto

Banken immer teurer: So findest Du noch ein kostenloses Girokonto

Jetzt werden auch die Direktbanken teurer

Bei den Filialbanken gibt es kaum noch kostenlose Konten, die Sparda-Banken etwa werben schon lange nicht mehr damit. Nun machen auch immer mehr Onlinebanken Rückzieher: Die ING hat es vergangenen Mai getan, die Norisbank zog diese Woche nach, und die Consorsbank folgt Ende März: Ihre Girokonten sind (künftig) nur noch kostenlos, wenn regelmäßig genug Geld eingeht. Die Norisbank verlangt jetzt Monat für Monat 500 Euro Eingang, sonst musst Du rund 4 Euro Kontogebühr zahlen. Bei der Consorsbank und der ING sind 700 Euro nötig.

Immerhin: Wenn Du schon ein Konto bei der Consorsbank oder der Norisbank hast, bist Du nicht betroffen. Die neue Regel gilt derzeit nur für Neukunden. Bei der Consorsbank kannst Du noch bis zum 27. März ein Konto zu den bisherigen Konditionen eröffnen. So oder so: Das Angebot an bedingungslos kostenlosen Konten wird immer kleiner.

 

Die Banken wollen verdienen

Die neuen Regeln haben für die Banken nur Vorteile: Sie wollen Kunden loswerden, die bei ihnen nur das Zweit- oder Drittkonto haben. Denn das kostet die Banken bloß: Solche Kunden nutzen weder Dispo noch Ratenkredite, kaufen weder Fonds noch Versicherungen. Und wenn sie doch bleiben, sollen sie wenigstens Gebühren zahlen.

Für Kunden ist das ärgerlich. Denn vieles spricht für ein Zweit- oder Drittkonto: Paare nutzen es als gemeinsames Haushaltskonto. Viele haben ein Zweitkonto mit günstiger Kreditkarte für den Urlaub. Oder um an mehr Geldautomaten abheben zu können.

 

Smartphone-Banken genügen oft nicht

Zwar gibt es mehr und mehr Smartphone-Banken wie N26 oder Transferwise. Auch dort gibt es (meist günstige) Kreditkarten. Dafür musst Du häufig auf einige Standards wie Girocard und Dispo verzichten. Auch das kostenlose Abheben ist oft eingeschränkt.

Was also tun?

Es werden immer weniger, aber es gibt sie noch

Trotz all dieser Entwicklungen gibt es aber noch gute Konten. Weder DKB* noch Comdirect* verlangen Grundgebühren, auch die dazugehörigen Karten sind kostenlos. Egal, wie viel Geld eingeht. Die DKB kennt zwar auch eine Geldeingang-Grenze von 700 Euro, die ist aber nur nötig, wenn Du weltweit kostenlos abheben willst – nicht bloß in der Eurozone.

Bei der Comdirect musst Du zwischen der Girocard und der Kreditkarte wechseln, damit das geht. Soll das Konto genau zu Dir passen, hilft Dir unser Girokonto-Rechner.

Wenn Du nur eine extra Kreditkarte suchst, gibt es weitere Alternativen. Dazu mehr im kommenden Newsletter mit unserem frischen Kreditkarten-Test.

Ein ETF-Sparplan nebenbei

Einige haben gerne ein Zweit- oder Drittkonto, andere haben gerne alles aus einer Hand. Vor allem, wenn das zu annehmbaren Konditionen geht. Zu den Konten der DKB und der Comdirect gehören zum Beispiel solide Wertpapierdepots.

Allerdings drängen gerade viele sehr günstige Depotanbieter auf den Markt. Wir arbeiten deshalb auch an einem neuen Depotvergleich für Dich – im Februar ist er fertig.

Wir halten Dich auf dem Laufenden.

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Schnäppchen der Woche

Angebote, Rabatte & Deals: Was unsere Redaktion für Dich entdeckt hat.

75 Euro Bonus zur Barclaycard Visa

Die Barclaycard Visa ist eine unserer Kreditkarten-Empfehlungen. Mit der Karte kannst Du weltweit kostenlos bezahlen und Geld abheben. Außerdem musst Du kein Girokonto bei Barclaycard eröffnen, um sie nutzen zu können.

Aktuell kannst Du Dir einen Bonus von 75 Euro sichern, wenn Du die Karte über Check24 bestellst. Einzige Bedingung: Du nutzt die Karte innerhalb der ersten vier Wochen einmal zum Bezahlen.

Wichtig: Stelle gleich nach Erhalt der Karte im Onlinebanking ein, dass alle Beträge automatisch am Ende des Monats eingezogen werden. So vermeidest Du die teure Teilzahlungsfunktion. Dabei gewährt Dir die Bank einen Zahlungsaufschub für einen Teil der Ausgaben – und verlangt dafür hohe Zinsen.

25 Euro Finanztip-Bonus bei Weltsparen

Gute Festgeld-Angebote sind rar, da lohnen sich Kunden-Boni umso mehr. Wenn Du als Neukunde ein Festgeld bei der Zinsplattform Weltsparen abschließt, kriegst Du eine Prämie in Höhe von 5 bis 75 Euro (je nach Einzahlsumme). Derzeit gibt es für Dich als Finanztip-Nutzer oder -Nutzerin noch einen Bonus in Höhe von 25 Euro dazu. Um Dir die Boni zu sichern, musst Du mindestens 5.000 Euro für ein halbes Jahr oder länger in ein Festgeld stecken.

Bei einem 6-Monats-Festgeld ist derzeit ohnehin die Resurs-Bank bei Weltsparen unsere Empfehlung. Die 25 Euro gibt’s also einfach obendrauf. Aber auch einige andere Angebote lohnen sich im Vergleich zu den Konkurrenzangeboten. Zum Beispiel das 12-Monats-Festgeld bei der TF Bank, solange Du nicht mehr als etwa 10.000 Euro anlegst. Bedenke aber: Nicht alle Banken auf Weltsparen sind Finanztip-Empfehlungen.

Gib am Ende der Registrierung den Bonuscode FINANZTIP25 ein, um Dir den Bonus zu sichern. Das Angebot gilt noch bis zum 22. Februar.

1&1: DSL mit nagelneuer Wi-Fi-6-Fritzbox ohne Aufpreis

Der Anbieter 1&1 gehört seit langem mit einigen Tarifen zu unseren Empfehlungen. Zuletzt mit DSL 16. Aktuell gibt es ein reizvolles Angebot: zu allen DSL-Tarifen von 16 bis 250 Mbit/s Surfgeschwindigkeit stellt Dir 1&1 eine ganz neue Fritzbox ohne Aufpreis zur Verfügung. Im Handel würde sie Dich etwa 150 Euro kosten. Diese Option heißt „1&1 HomeServer+“.

Schön ist auch, dass die mitgelieferte Fritzbox den brandneuen W-Lan-Standard AX („Wi-Fi 6“) beherrscht. Der ist besonders geeignet, wenn viele Geräte im Netz sind und viele störende Router in der Umgebung (etwa im Mehrfamilienhaus). Bislang können nur wenige Geräte den neuen Standard nutzen, aber das wird sich ja ändern mit der Zeit. Das Angebot gilt nur bis maximal Dienstag.

 
Fluglinie muss über Anspruch auf Erstattung informieren

1. Fluglinie muss über Anspruch auf Erstattung informieren

Falls Dein Flug wegen der Corona-Pandemie ausfällt, muss Dir die Airline den Ticketpreis erstatten, wenn Du das möchtest. Einen Gutschein oder eine Umbuchung kannst Du akzeptieren, bist dazu aber nicht verpflichtet.

In den vergangenen Monaten ließen viele Airlines ihre Kunden über ihre Rechte im Unklaren. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg klagte daher gegen mehrere Fluggesellschaften – gegen die Lufthansa jetzt mit Erfolg.

Vor dem Landgericht Köln gelobte die Fluggesellschaft Besserung (Az. 84 0 152/20). Künftig werde man die Kunden ausreichend über deren Ansprüche informieren, erklärten die Lufthansa und ihre Tochterfirma Eurowings. Außerdem würden Ticketkosten für stornierte Flüge innerhalb von sieben Tagen erstattet, wenn Kunden das verlangen. Und so sieht es auch die europäische Fluggastverordnung vor.

Angesichts der wirtschaftlichen Lage will die Verbraucherzentrale allerdings Lufthansa und Eurowings erst auf die Füße steigen, wenn diese länger als einen Monat brauchen, um das Ticket zu erstatten.

Falls Du für die nächsten Monate schon Flüge gebucht hast, musst Du Dich also nicht mit Gutscheinen abspeisen lassen. Aktuell prüfen sowohl die Bundesregierung als auch die EU, ob und wie sie Urlaubsreisen weiter einschränken, um die Ausbreitung neuer Corona-Mutationen zu bekämpfen. Gut möglich, dass dann viele Airlines als Reaktion ihre Flüge streichen.

Unsere Ratgeber zur Corona-Krise:

Maskenpflicht Alles über FFP2- und OP-Masken
Selbständig Wie Du die Krise überbrückst
KinderbetreuungWas tun, wenn Kita und Schule dicht sind?
ArbeitsrechtWas im Job jetzt wichtig ist
ZahlungsunfähigWas Du tun kannst
ReisenWas Du jetzt beachten musst
LieblingslädenSo kannst Du sie unterstützen

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Erster Lohnzettel  2021: Soli entfällt, aber achte auf die Krankenkasse!

2. Erster Lohnzettel 2021: Soli entfällt, aber achte auf die Krankenkasse!

Derzeit lohnt sich ein genauer Blick auf Deine monatliche Lohnabrechnung besonders: Höchstwahrscheinlich überweist Dir Deine Arbeitgeberin ab jetzt etwas mehr Gehalt als bisher. Denn mit dem Jahreswechsel ist für viele der Solidaritätszuschlag weggefallen. Bislang zahlten ihn alle mit 5,5 Prozent zusätzlich zur Lohn- und Einkommensteuer.

Als kinderloser Single mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von 60.000 Euro beispielsweise hättest Du durch den Wegfall ab jetzt rund 74 Euro mehr im Monat (weitere Beispiele hier).

Aber vielleicht ist zum Jahreswechsel Dein Zusatzbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherunggestiegen? Das geht dieses Jahr vielen so. Dann ist ein Teil vom Lohnplus schon wieder aufgefressen – und Du könntest über einen Kassenwechsel nachdenken.

Auch dazu ein Beispiel: Ist Dein Zusatzbeitrag um 0,5 Prozent gestiegen, dann zahlen Du – und Deine Arbeitgeberin – bei den oben genannten 60.000 Euro Jahreseinkommen nun jeweils rund 12 Euro im Monat mehr.

Für eine Sonderkündigung wegen der Beitragserhöhung ist es inzwischen schon etwas spät. Das ist aber nicht dramatisch: Wenn Du bereits zwölf Monate bei der alten Kasse versichert bist, kannst Du regulär kündigen. Ist das bis Ende Februar erledigt, bist Du im Mai in der neuen Kasse.

Und das geht jetzt einfacher als bisher: Denn Deine neue Kasse kümmert sich um alle Formalitäten – auch die Kündigung. Wie Du die passende Kasse findest, erfährst Du im Ratgeber.

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Die Finanztip Podcasts
Die Finanztip-Podcast

Corona-Podcast mit Hermann:

Auf Geldreise mit Anika und Anja:

Geld ganz einfach mit Saidi:

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Beiträge der DKV: Sind die Erhöhungen aus zehn Jahren rechtens?

3. Beiträge der DKV: Sind die Erhöhungen aus zehn Jahren rechtens?

In den vergangenen Tagen haben viele Versicherte der privaten Krankenversicherung DKV merkwürdige Post bekommen. Darin geht es um höhere Beiträge. Aber nicht um eine aktuelle Erhöhung, sondern um die aus der Vergangenheit. Die DKV schreibt, sie möchte die maßgeblichen Gründe für die erhöhten Beiträge der vergangenen zehn Jahre ergänzen. Sie tue das angesichts der „einzelnen Verhandlungen vor Zivilgerichten“.

Damit meint die DKV die vielen Gerichtsverfahren zur Unwirksamkeit von Beitragserhöhungen in der privaten Krankenversicherung. Wir haben darüber schon mehrfach berichtet, zuletzt über ein wichtiges Urteil des Bundesgerichtshofs: Der erklärte im Dezember 2020 eine Prämienerhöhung der Axa für unwirksam, weil sie eben nicht ausreichend begründet war (Az. IV ZR 294/19; IV ZR 314/19). Dieser Fehler bedeutete: Die Versicherung muss die Erhöhungzurückzahlen.

Die Ergo-Tochter DKV ist eine der größten privaten Krankenversicherungen in Deutschland. Offenbar hat die DKV selbst das Gefühl, nicht korrekt vorgegangen zu sein, und will jetzt nachbessern, um zumindest für die Zukunft rechtlich auf der sicheren Seite zu sein. Der Versicherungsfachanwalt Knut Pilz hat Zweifel an diesem Vorgehen: Das Schreiben mit den nachgereichten Tabellen stellt nämlich keinen konkreten Bezug zur jeweiligen Erhöhung her.

Für Dich bedeutet das: Wenn Du Dich bisher über die steigenden Beiträge immer nur geärgert hast, solltest Du diesen Brief zum Anlass nehmen und Dich über Deine Ansprüche auf Erstattung informieren. Wie Du dabei am besten vorgehst, erklären wir ausführlich in unserem Ratgeber.

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Netzbetreiber gegen Discounter– wer hat die besseren Handytarife?

4. Netzbetreiber gegen Discounter– wer hat die besseren Handytarife?

Wer seinen Handytarif beim Discounter hat, zahlt deutlich weniger. Trotzdem sind drei von vier Kunden mit ihren Handytarif bei einem der großen drei Netzbetreiber: Telekom, Vodafone und O2. Gibt es dann nicht auch gute Gründe dafür?

Die Handyshops der Premiumanbieter gehören zu jeder gut sortierten Einkaufsstraße. Der größte Pluspunkt der Netzbetreiber ist, dass sie einen besseren Service bieten, falls mal ein Problem auftritt. Die meisten Discounter findest Du nur im Internet. Lässt Du Dir lieber von einer realen Person helfen, bist Du also bei Telekom und Co. besser aufgehoben.

Was den Tarifwechsel betrifft, ist Finanztip aber der Meinung: Das ist kein Hexenwerk. Und klappt auch online ganz leicht – zum Beispiel mit unserem Vergleichsrechner. Ist der neue Handyvertrag einmal angelaufen, kommt es nur noch in seltenen Fällen zu Problemen.

Wer weiß schon, wer hinter Winsim, Fyve oder Easytel steckt? Kannst Du wirklich bedenkenlos zu einem Mobilfunkanbieter wechseln, von dem Du noch nie etwas gehört hast?

Ja, Du kannst! Am Ende surfst und telefonierst Du nämlich immer in einem der drei Handynetze von Telekom, Vodafone oder Telefónica (O2). Im Alltag merkst Du daher kaum einen Unterschied. Außer, dass Du beim Discounter Monat für Monat schnell 10 bis 20 Euro sparst.

Die meisten Handytarife der Netzbetreiber richten sich eher an Premiumkunden. Für den Großteil der Handynutzer sind sie zu umfangreich und zu speziell. Doch wenn es Dir den Aufpreis wert ist, erfährst Du in unserem Ratgeber, welche Leistungen Du nur bei den Netzbetreibern bekommst.

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Auch wichtig: Viele kleine Spekulanten, Podcasts auf Youtube, alle Handynetze zusammen, antivirale Masken

5. Auch wichtig: Viele kleine Spekulanten, Podcasts auf Youtube, alle Handynetze zusammen, antivirale Masken

+++ Ein unerwartetes Kursfeuerwerk betraf diese Woche die US-Firma Gamestop und weitere unspektakuläre Firmen. Dahinter steckt ein Armdrücken zwischen einigen Privatleuten, die sich in Internetforen gegenseitig anfeuerten, und professionellen Hedgefonds. Die hatten mit sogenannten Leerverkäufen auf fallende Kurse gewettet. Die heftige Nachfrage der Kleinspekulanten zwang die Großanleger nun, durch weitere Käufe die Preise (paradoxerweise) noch mehr anzutreiben. Trading-Apps wie Robinhood oder Trade Republic setzten den Handel mit den betroffenen Aktien zeitweise aus. Wer als Privatanleger bei solchen Aktionen mitmacht, riskiert vor allem Verluste: Gamestop und Co. sind nicht annähernd so viel wert, wie ihr aktueller Aktienkurs vorgaukelt. +++

 

+++ Die Finanztip-Podcasts kannst Du jetzt auch auf Youtube anhören. Jeden Dienstag erscheint eine neue Folge von Saidis Podcast „Geld ganz einfach“, jeden Donnerstag eine neue Folge „Auf Geldreise“ von Anja und Anika sowie jeden Freitag eine neue Folge von „Tenhagens Corona-Podcast“ mit Hermann und Nina. +++

 

+++ Um die Mobilfunkversorgung in Deutschland zu verbessern, wollen die drei großen Netzanbieter Telekom, Vodafone und Telefónica enger zusammenarbeiten. Künftig können Kunden auch das 4G-Netz der jeweiligen Konkurrenten nutzen, falls dieser der einzige Anbieter vor Ort ist. Dass Du mal ganz ohne Empfang da stehst, sollte in Zukunft also sehr viel seltener vorkommen. +++

 

+++ In Bussen, Bahnen und Geschäften musst Du zum Schutz vor dem Corona-Virus inzwischen sogenannte medizinische Masken tragen. Die sind nicht so häufig wiederverwendbar, und Du kannst Dich infizieren, wenn Du oft auf die Außenseite der Maske fasst. „Antivirale“ oder „viruzide“ Masken sollen da Abhilfe schaffen. Ein Leser fragte uns, was von diesen Masken zu halten ist. Die Antwort liest Du in unserem großen Masken-Ratgeber. Dort erfährst Du auch, wie Du Masken richtig handhabst, woran Du Fälschungen erkennst und wie Du FFP2-Masken ganz einfach wiederverwenden kannst. +++

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Video der Woche
Video der Woche

Kannst Du eigentlich etwas an Deiner Steuerklasse optimieren – und wann lohnt sich der Wechsel? Das erklärt Saidi Dir in diesem Video.

Weitere Videos von Saidi:
Kurzarbeit und Steuern
Progressionsvorbehalt erklärt
Wichtige Versicherungen und überflüssige Policen
Geldanlage7 Fehler, die Du vermeiden solltest

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Punkt für Punkt: So erkennst Du, ob ein Ökostrom-Tarif wirklich nachhaltig ist

Punkt für Punkt: So erkennst Du, ob ein Ökostrom-Tarif wirklich nachhaltig ist

Rund 13 Millionen Haushalte lassen sich mit Ökostrom versorgen. Gehört Deiner auch dazu? Grüner Strom erobert Stück für Stück ganz Deutschland. Knapp jeder dritte Lieferant bietet nur noch Ökotarife an, ergab eine Erhebung der Zeitschrift „Energie & Management“. Und das oft auch sehr günstig. Aber nicht jeder Tarif bringt den Klimaschutz wirklich voran. Auf diese fünf Dinge solltest Du beim Ökostrom achten.

 

1. Ökostrom kommt aus grünen Kraftwerken

Sicher ist: Wenn Du Ökostrom bestellst, kauft Dein Lieferant auch Ökostrom ein. Egal ist dabei aber, in welchem Land er das macht. Den meisten Ökostrom bestellen deutsche Versorger in Norwegen (im Bild unten übrigens der Blasjo, Norwegens größter Stausee für Wasserkraft). Nur rund 13 Prozent unseres Ökostroms stammen aus deutschen Anlagen (wie die in Templin im Bild oben). Der norwegische Strom fließt dabei eher nicht bis ins deutsche Stromnetz – er bleibt vorwiegend in Norwegen. Der Einkauf des Ökostroms ist lediglich ein formaler Akt.

 

2. Wie Du mit Ökostrom die Energiewende voranbringst

Dem Klimaschutz nutzt der Strom aus norwegischen Wasserkraftwerken wenig. Das Land erzeugt seit jeher fast nur Ökostrom und braucht keine weiteren Kraftwerke zur eigenen Versorgung. Die Energiewende in Deutschland kannst Du als Ökostromkunde aber trotzdem voranbringen: wenn Dein Anbieter auch in Wind-, Wasser- oder Solarkraft investiert, am besten in Deutschland. Dann fließt immer mehr grüner Strom durch die Netze. Und drängt den klimaschädlichen Kohlestrom aus dem Netz.

3. Nachhaltige Ökostromtarife erkennen

Um wirksame Ökostromtarife zu kennzeichnen, haben sich fünf Gütesiegel etabliert. Sie legen unterschiedlich strenge Kriterien an: Das Grüner-Strom-Label und das Label von OK Power erhält nur, wer vergleichsweise hohe Beträge in neue Ökostromkraftwerke investiert. Bedingung ist auch, dass die Firmen nicht an Kohle- oder Atomkraftwerken beteiligt sind. Ist ein Tarif mit einem solchen Label auch preiswert, empfiehlt ihn die Plattform Eco-Top-Ten des Öko-Instituts – zu deutsch „Öko-Top-Zehn“. Aktuell sind dort 36 Tarife verzeichnet.

 

4. Transparenz bei der Förderung Erneuerbarer Energien

Wo und wie ein Anbieter den Ausbau Erneuerbarer Energien finanziert, hat gerade die Zeitschrift „Öko-Test“ geprüft: Von 69 bundesweit verfügbaren Tarifen erhielten nur zehn ein „sehr gut“ – weil nur deren Anbieter nach den Öko-Test-Kriterien genug in neue Kraftwerke investieren und das auch transparent erläutern. In unserem Ökostrom-Ratgeber nennen wir die zehn „sehr guten“ Tarife (siehe unten).

 

5. Tarife vergleichen und wechseln

Ökostromtarife kannst Du über unseren Stromrechner vergleichen. Du kannst anklicken, dass Du nur Ökostrom sehen möchtest. Dann zeigt der Rechner Dir alle Tarife an, die eines der Gütesiegel Grüner-Strom-Label in Gold, OK Power, TÜV Nord oder TÜV Süd tragen – oder die, die auch ein Eco-Top-Ten-Zertifikat haben.

Parallel kannst Du dann mit unserem Ökostrom-Ratgeber (siehe unten) und der Eco-Top-Ten-Liste die Anbieter herausfiltern, die besonders ökologisch orientiert sind. Mit der Liste unseres Stromvergleichs kannst Du die Kosten einordnen. Im Schnitt ist Ökostrom etwa so teuer wie konventioneller Strom. Je nachdem, wie stark ein Anbieter den Ausbau Erneuerbarer Energien fördert, kann der Tarif auch teurer sein.

 

Unser Stromtarifrechner funktioniert übrigens so: Er fragt die Angebote von Verivox und Check24 gleichzeitig ab und filtert die Ergebnisse nach unseren verbraucherfreundlichen Kriterien. Die Ergebnislisten enthalten Werbelinks, über die Du Deinen Tarif direkt abschließen kannst.

Du findest den Ökostrom-Ratgeber hier. Und hier die Kriterien der Siegelanbieter.

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Zahl der Woche

… Gebühren zahlst Du für ein Girokonto und die dazugehörigen Karten bei unseren Tipps DKB und Comdirect. Dabei spielt es keine Rolle, wie alt Du bist oder wieviel Geld monatlich eingeht. Solche Konten werden immer seltener.

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Finanztip in den Medien
Montag, 1. Februar, Hermann-Josef Tenhagen, hr-info
Mittwoch, 3. Februar, Hermann-Josef Tenhagen, ARD-Buffet
Mittwoch, 3. Februar, Saidi Sulilatu, SWR Aktuell Radio
Freitag, 5. Februar, Hermann-Josef Tenhagen, radioeins
In den folgenden Tabellen haben wir für Euch unsere aktuellen Empfehlungen zusammengestellt. Diese enthalten Werbelinks, über die Du direkt zur Empfehlung gelangst – und für die Finanztip in manchen Fällen eine Vergütung erhält. Unsere Auswahl erfolgt rein redaktionell und zu 100 Prozent unabhängig.
Tagesgeld
Angebote mit Zinsgarantie (nur für neue Kunden)
0,50 % p.a.
für 3 Monate
Advanzia Bank
0,40 % p.a.
für 3 Monate, mind. 5.000 Euro
die besten regulären Angebote (für alle Kunden)
TF Bank
0,30 % p.a.
Advanzia Bank
0,25 % p.a.
(mind. 5.000 €)
0,25 % p.a.
0,24 % p.a.
Cosmosdirekt
0,21 % p.a.
(bis 25.000 €)
dauerhaft gute Angebote (seit mind. 12 Monaten gute Zinsen)
TF Bank
0,30 % p.a.
0,25 % p.a.
Leaseplan Bank
0,20 % p.a.
Festgeld
bis 12 Monate
0,85 % p.a.
Klarna über Weltsparen
0,74 % p.a.
0,63 % p.a.
0,55 % p.a.
Leaseplan Bank
0,55 % p.a.
Bank11
0,55 % p.a.
bis 24 Monate
1,07 % p.a.
Klarna über Weltsparen
0,96 % p.a.
0,75 % p.a.
0,70 % p.a.
bis 36 Monate
1,16 % p.a.
Klarna über Weltsparen
1,05 % p.a.
0,85 % p.a.
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Die besten Depots bei Onlinebanken
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Die günstigsten Depots
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Gastarif-Wechsel
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Lidl Connect Smart XS* (Vodafone-Netz)
Prepaid Basic von ja! Mobil – Rewe (Telekom-Netz)
Allnet-Flat
Lidl Connect Smart S* (Vodafone-Netz)
Smart S von Norma Connect(Telekom-Netz)
Fluggastentschädigung
Rechtshelfer
SOS Flugverspätung
EUClaim
Claim Flights
Sofort-Entschädigung
EUFlight
Compensation2go
Riester-Fondssparplan
DWS Toprente (mit Rabatt)
Deka Zukunftsplan Classic
Uniprofirente Select (Fonds: Uniglobal II)
Makler BU-Versicherung
Buforum 24
Zeroprov
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Lebensversicherung
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