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Die fünf besten Tipps fürs Online-Shopping

Die fünf besten Tipps fürs Online-Shopping

Mit diesen fünf Tipps sparst Du jetzt beim Online-Shopping

Ein größerer Fernseher, ein Aquarium als Blickfang im Wohnzimmer oder neues Spielzeug für das Kind – nach Monaten der Corona-Durststrecke wollen sich viele auch mal wieder etwas gönnen. Wenn es Dir auch so geht und Du beim Shoppen sparen willst, ist dieser Artikel für Dich. Wir zeigen Dir, wie Du jetzt mit ein paar einfachen Tricks weniger für Deine Online-Einkäufe bezahlst.

 

1. Vergleiche immer

Die wichtigste Grundregel beim Online-Shopping zuerst: Kein Kauf ohne Preisvergleich. Punkt. Such das Produkt nicht nur bei Amazon raus, sondern gib es zumindest in ein Vergleichsportal ein. Für Handys zum Beispiel haben sich in unseren Untersuchungen Idealo*, billiger.de und Geizhals bewährt. Dort kannst Du auch andere Produkte vergleichen. Wiederhole den Preisvergleich bei größeren Posten am besten ein paar Tage in Folge, weil Online-Preise stärker schwanken als Preise in Läden vor Ort.

 

2. Gutscheine finden mit Shopping-Assistenten für Deinen Browser

In den meisten Online-Shops gibt es ständig wechselnde Rabattaktionen – von 5 bis 50 Prozent oder sogar mehr ist vieles möglich. Um einen Nachlass zu erhalten, musst Du in der Regel einen Gutscheincode eintippen. Der ist nicht immer leicht zu finden. Sogenannte Shopping-Assistenten wie Piggy oder Honey suchen automatisch nach passenden Codes, sobald Du einen Shop aufrufst. Das funktioniert bei vielen Läden, aber nicht allen. Die kleinen Zusatzprogramme (Plug-ins) für Deinen Browser findest Du zum Beispiel hier für Chrome oder hier für Firefox.

 

3. Geld zurück über Cashback-Portale

Auch wenn es gerade keinen Gutschein gibt, kannst Du in vielen Fällen ohne großen Aufwand um die 5 bis 10 Prozent Nachlass mitnehmen. Das geht mit sogenannten Cashback-Portalen. Dafür musst Du Dich zunächst auf einem solchen Portal anmelden. Die höchsten Rabatte gibt es laut Stiftung Warentest über Shoop, Getmore und Aklamio.

Logge Dich beim Cashback-Portal ein und suche den gewünschten Shop in der Suchmaske des Portals. Klicke auf den Link zum Shop und kauf dann ganz normal ein. Frühestens nachdem die Rückgabefrist für die Ware abgelaufen ist, schreibt Dir das Cashback-Portal zum Beispiel 40 Euro gut für den neuen Fernseher. Werbemails aus dem Portal kannst Du abbestellen.

 

4. Auch kleinere Shops berücksichtigen

Amazon, Otto, Zalando – diese Läden kennt jeder. Doch im Netz gibt es auch Hunderte kleine und mittelständische Geschäfte mit gutem Service. Vor allem bei Produkten außerhalb des Massengeschäfts bieten die Kleinen oft die besseren Preise. Für Deine Suche nach diesen Shops sind die besagten Vergleichsportale wie Idealo, billiger.de und Geizhals ein guter Startpunkt. Längst nicht alle sind dort aber vertreten. Einige kleine Händler findest Du auf Ebay, andere wiederum nur über eine Google-Suche.

Wichtig: Achte bei unbekannten Shops auf Gütesiegel oder auf die Ebay-Bewertungen und auf ein ordentliches Impressum. Zahle niemals per Vorkasse, sondern auf Rechnung, per Kreditkarte oder Paypal.

 

5. Spartipps sind vergänglich

Auf dem iPhone werden höhere Preise angezeigt als auf Android-Smartphones? Mittwochs gibt’s die dicksten Rabatte? Wer seine Cookies nicht löscht, zahlt drauf? Es kursieren jedes Jahr neue Spartipps, doch viele sind vergänglich. Tatsächlich gab es also in der Vergangenheit solche Fälle, und auch in Zukunft werden Händler mit ausgefallenen Methoden der Preisgestaltung experimentieren. Verlassen kannst Du Dich auf die Tipps aus dem letzten Jahr aber nicht. Die Spartipps weiter oben haben wir hingegen alle jetzt für Dich überprüft – sie funktionieren aktuell in sehr vielen Fällen.

Kennst Du weitere Spartipps? Schreib sie gerne in die Kommentare zu diesem Artikel.

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Corona-Podcast mit Hermann hören:

  • KreditTeure Fußangel vermeiden
  • Inflation passé?Und was bedeutet das für Dein Geld?
  • Auf Geldreise mit Anika und Anja hören:

  • Mehr GehaltSo verhandeln wir klug
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  • Effektiv sparenMojo, baby!
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    Schnäppchen der Woche

    Angebote, Rabatte & Deals: Was unsere Redaktion für Dich entdeckt hat.

    Growney: Ein Jahr gebührenfrei anlegen

    Du hast keine Lust, Dich allein um Deine Geldanlage zu kümmern? Dann kannst Du auf einen digitalen Anlagehelfer zurückgreifen, der für Dich in kostengünstige ETFs investiert. Der von uns empfohlene Robo-Advisor Growney bietet Neukunden bis Ende September einen Rabatt: Wenn Du mindestens 5.000 Euro anlegst, zahlst Du zwölf Monate lang keine Gebühren. Bis 50.000 Euro Anlagesumme wären normalerweise 0,69 Prozent Gebühren pro Jahr fällig, dank reduzierter Mehrwertsteuer derzeit 0,67 Prozent. Für den Rabatt gibst Du bei der Eröffnung Deines Depots den Aktionscode „FINANZTIP0920“ ein.

    Billige Bahntickets für Jüngere

    Bis zum 1. November verkauft die Deutsche Bahn Fernverkehrstickets ab 12,90 Euro statt 17,50 Euro. Um das Angebot namens „Super Sparpreis Young“ zu nutzen, musst Du am Reisetag unter 27 Jahre alt sein. Mit einer „My Bahncard 25“ (34,20 Euro pro Jahr) bekommst Du die Tickets schon ab 9,70 Euro. Das Angebot gilt für Fahrten bis zum 30. April 2021. Allerdings lassen sich die Fahrkarten nicht umtauschen oder stornieren. Auch ein City-Ticket ist nicht inklusive. Du solltest frühzeitig buchen, denn das Kontingent ist begrenzt.

     
    Ist der MSCI World ein „Schummel-Index“?

    1. Ist der MSCI World ein „Schummel-Index“?

    Kürzlich nannte die „Süddeutsche Zeitung“ den MSCI World einen „Schummel-Index“. Harte Worte. „Ist da was dran?“, fragt beispielsweise Finanztip-Leser Philipp, und Frederick erkundigt sich in unserem Forum: „Reicht es aus, in den MSCI World zu investieren?“

    Wir finden: ja. Und Geschummel können wir da nicht entdecken. Wenn Du Dir einen ETF mit den 1.600 größten börsennotierten Firmen aus 23 Industrieländern ins Depot legst, ist das eine gute Entscheidung.

    Das Gewicht der einzelnen Staaten im Aktienkorb entspricht nicht ihrer Wirtschaftsleistung, lautet ein Kritikpunkt am MSCI World. Doch das sind Äpfel und Birnen. Nur ein Beispiel: Der deutsche oder auch italienische Mittelstand sind sehr fleißig – aber gar nicht an der Börse vertreten. Und deshalb verständlicherweise auch nicht im Index.

    Weiterer Kritikpunkt ist der starke Schwerpunkt auf die USA. Für die Top 3 im MSCI World haben wir ihr internationales Geschäft mal genauer angeschaut. Apple erzielte im vorigen Jahr 55 Prozent seiner Einnahmen außerhalb des amerikanischen Kontinents. Microsofts Umsatz kommt nur zur Hälfte aus den USA, Amazon macht immerhin etwa 30 Prozent seines Geschäfts außerhalb der USA. Ein kleiner Beleg dafür, wie global die US-Schwergewichte im Index agieren.

    Wir bleiben dabei: Etwas mehr Schwellenländer oder Europa fürs Depot sind als Erweiterung okay. Aber mit dem Dickschiff MSCI World machst Du nichts falsch und deckst die mit Abstand wichtigsten Börsenwerte ab.

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    Strom und Gas: Mit Schufa-Daten gegen „Bonushopper“

    2. Strom und Gas: Mit Schufa-Daten gegen „Bonushopper“

    Wechselst Du häufig Deinen Strom- oder Gasanbieter? Berichte von „NDR“ und „Süddeutscher Zeitung“ schlugen in dieser Woche hohe Wellen: Energielieferanten könnten künftig Vielwechsler erkennen. „Werde ich dadurch irgendwann noch mehr für Strom zahlen müssen?“, fragte uns ein Leser. „Wie kann man sich als Kunde dagegen wehren?“, ein anderer.

    Bisher rufen manche Energieanbieter Deine Bonität bei Auskunfteien wie der Schufa ab. Hält Dich die Schufa für nicht zahlungskräftig genug, kann das ein Grund für den Stromanbieter sein, Dich abzulehnen. Die Schufa will nun zusätzlich aufschlüsseln, ob es sogenannte Zahlungsstörungen im laufenden Strom- oder Gasvertrag gab. Das bedeutet vermutlich auch, dass ein Anbieter erkennen kann, wie lang Dein Vertrag schon läuft.

    Mit diesem Wissen kann der Energielieferant einschätzen, ob Du ein halbwegs treuer Kunde bist oder eher nach einem Jahr weiterziehst. Dass die Anbieter die Daten so nutzen, sei nicht die Absicht, hat uns die Schufa mitgeteilt.

    Schon heute lehnen manche Lieferanten Kunden ab, die sie aus der Vergangenheit kennen oder als wechselwillig einstufen. Algorithmen ermitteln das etwa anhand Deines Alters, Deines Wohnorts, Deiner E-Mail-Adresse und Deines Stromverbrauchs.

    Ob der „E-Pool“ der Schufa Wirklichkeit wird, ist offen: Das Unternehmen arbeitet mindestens seit 2016 daran. Kommt er wie geplant, könnte er das Ende des „Bonushopping“ einläuten. Wir werden Dich dann darüber informieren. Was Du schon heute tun kannst: Verlange von Deinen alten Anbietern, dass sie Deine personenbezogenen Daten löschen, soweit möglich. Nutzt Du unseren Strom- oder Gasrechner, siehst Du standardmäßig nur Angebote, die wahrscheinlich langfristig günstig bleiben. Dann musst Du auch nicht ständig wechseln.

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    Video der Woche
    Video der Woche

    In der Corona-Krise haben Crash-Propheten Hochkonjunktur. Aber stimmt es auch, was Dirk Müller, Max Otte und Co. uns weismachen wollen? Saidi entlarvt die größten Fehlprognosen.

    Weitere Videos von Saidi:
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    So schafft Ihr es durch die Krise
    AktienkaufPro und Kontra in Corona-Zeiten
    Ökostrom – Etikettenschwindel?

     
    Elektroauto neu oder gebraucht: So bekommst Du bis zu 9.000 Euro Bonus

    3. Elektroauto neu oder gebraucht: So bekommst Du bis zu 9.000 Euro Bonus

    Wenn Du ohnehin ein neues Auto kaufen oder leasen willst, ist jetzt vielleicht ein guter Zeitpunkt. Neue Prämien für Autos mit Verbrennungsmotor wird es zwar erstmal nicht geben. Das ist ein Ergebnis des „Autogipfels“ vom Dienstag. Einen Kaufbonus kannst Du dennoch mitnehmen: Wenn Du dich für ein Elektro- oder Hybridfahrzeug entscheidest. Bis zu 9.000 Euro Förderung gibt es für reine E-Autos, höchstens 6.750 Euro für Plug-in-Hybride. Nachdem die Bundesregierung den Zuschuss im Sommer bis Ende 2021 erhöht hat, wurden im August fast 23.000 Förderanträge gestellt – ein neuer Rekord. Wenn das so weitergeht, reicht der Fördertopf voraussichtlich noch etwa zwei Jahre.

    Der Kauf eines E-Autos lohnt sich vor allem, wenn Du das Auto zu Hause laden kannst. Außerdem bist Du als E-Autobesitzer zehn Jahre von der Kfz-Steuer befreit. Nachdem das Auto auf Dich zugelassen wurde, kannst Du die Kaufprämie beantragen. Das machst Du online beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa). Das Amt prüft die Unterlagen und überweist Dir dann die Prämie.

    Beim Bafa findest Du auch eine Liste der förderfähigen Automodelle. Das Geld gibt es übrigens auch für junge Gebrauchte. Voraussetzung: Das Auto wurde nach dem 4. November 2019 für maximal zwölf Monate erstzugelassen und hat höchstens 15.000 Kilometer auf dem Tacho.

    Um neben der Kaufprämie auch von der gesenkten Mehrwertsteuer bis Jahresende zu profitieren, solltest Du Dich beeilen. Insbesondere bei einigen günstigen Modellen gibt es derzeit lange Lieferzeiten. Schau Dich also auch nach Fahrzeugen um, die schon in einem Autohaus parat stehen.

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    Autoversicherung: Schnellste Tipps zum Sparen

    4. Autoversicherung: Schnellste Tipps zum Sparen

    Du hast bereits ein Auto? Wir zeigen Dir, wie Du bei der Versicherung Geld sparen kannst. Und zwar einfach, schnell und ohne großes Nachrechnen! Denn gerechnet haben wir für Dich in unserer aktuellen Untersuchung.

    Ob Du zusätzlich zur Haftpflicht eine Kasko brauchst, hängt vom Wert Deines Autos ab. Wenn Dein Wagen älter als fünf Jahre ist, kannst Du ordentlich sparen, indem Du auf den Kaskoschutz verzichtest. Denn Teil- oder gar Vollkasko sind deutlich teurer als die reine Haftpflicht. Möchtest Du eine Kasko haben, zahl kleine Schäden selbst: mit einer Selbstbeteiligung. In der Teilkasko konnten wir durch 150 Euro Selbstbehalt fast 20 Prozent sparen. Mit 300 Euro im Schnitt sogar 25 Prozent – ganz einfach!

    Weiter: Fahren wirklich alle eingetragenen Fahrer regelmäßig Dein Auto? Verflossener Partner, weggezogenes Kind – Du darfst sie im Herzen behalten, aber wirf sie bitte aus dem Vertrag. Fahranfänger sorgen für saftige Aufschläge (über 100 Prozent). Faustformel: weniger Fahrer = geringerer Beitrag.

    Und: Stell Deine Zahlweise auf jährlich um. Zahlst Du Deine Versicherung auf einen Schlag statt halbjährlich, sparst Du fast 4 Prozent. Zahlst Du bislang quartalsmäßig, sind 8 Prozent Ersparnis drin und gegenüber monatlichem Abstottern fast 10 Prozent.

    Nochmal 10 Prozent Beitrag kannst Du sparen, wenn Du mit Deiner Versicherung eine Werkstattbindung vereinbarst. Lebst Du auf dem Land, solltest Du aber vorher schauen, wo die nächste Vertragswerkstatt ist.

    Ach ja, und wenn Du dieses Jahr deutlich weniger Kilometer fährst wegen Corona, dann senk die Kilometerzahl im aktuellen Vertrag und lass Dir Geld zurückerstatten.

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    Jetzt abstimmen für Schüler, Musterklage gegen Sparkasse Nürnberg, Baukredit ohne Kosten kündigen

    5. Jetzt abstimmen für Schüler, Musterklage gegen Sparkasse Nürnberg, Baukredit ohne Kosten kündigen

    +++ Wie Du vielleicht weißt, unterstützen wir Schüler und Lehrer mit unserem Projekt Finanztip Schule mit Unterrichtsmaterial zum Thema Finanzen. Zusätzlich hat Finanztip jetzt eine Patenschaft für eine Berliner Schule übernommen. Die Schülerinnen und Schüler des Robert-Havemann-Gymnasiums arbeiten in Klimaschutz-Projekten (siehe Bild oben) und beraten sogar andere Schulen beim Energiesparen. Hilfe zur Selbsthilfe – das hat uns überzeugt! Und jetzt kommst Du ins Spiel: Unsere Patenschule nimmt am Bundeswettbewerb zum „Energiesparmeister“ teil – stimm bitte für sie ab! Das wäre für uns und die Schüler eine tolle Bestätigung. Die Abstimmung endet bereits am kommenden Montag. +++

     

    +++ Ab sofort kannst Du Dich der Musterfeststellungsklage gegen die Sparkasse Nürnberg anschließen, wenn Du dort einen Prämiensparvertrag hattest. Hintergrund der Klage: Die Sparkasse Nürnberg hatte im Jahr 2019 mehr als 20.000 dieser eigentlich langlaufenden Verträge gekündigt. Aus Sicht der Verbraucherzentrale Bayern war das teilweise rechtswidrig. Außerdem hat die Sparkasse Nürnberg in diesen Sparverträgen nach Ansicht der Verbraucherzentrale zu wenig Zinsen gezahlt. Es geht um durchschnittlich rund 4.200 Euro. Eine andere Musterklage war bereits erfolgreich: Das OLG Dresden hat in dieser Woche die Zinsberechnung in Prämiensparverträgen der Erzgebirgssparkasse für unwirksam erklärt (Az. 5 MK 2/19). Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. +++

     

    +++ Ohne Kosten raus aus dem Baukredit: Wenn Du wegen Umzug oder Scheidung Deine Baufinanzierung vorzeitig kündigst, verlangt die Bank normalerweise eine hohe Entschädigung von Dir. Zwei Kunden der Commerzbank geht es jetzt wahrscheinlich besser: Sie erstritten vor dem Oberlandesgericht Frankfurt ein Urteil gegen die Bank. Fast 22.000 Euro an Vorfälligkeitsentschädigung soll die Commerzbank jetzt an ihre Kunden zurückzahlen. Allerdings ist die Geschichte noch nicht zu Ende, denn die Commerzbank zieht mit dem Fall vor den Bundesgerichtshof. Mehr zur Vorfälligkeitsentschädigung und wie Du von dem Urteil profitieren kannst, erfährst Du in unserem Ratgeber. +++

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    Renten-Serie: Bei der Altersvorsorge laufen Frauen den Männern noch immer hinterher

    Renten-Serie: Bei der Altersvorsorge laufen Frauen den Männern noch immer hinterher

    Noch immer verdienen Frauen weniger als Männer, im Durchschnitt über alle Berufe sind es 20 Prozent weniger Gehalt. Die Gründe für die ungleiche Bezahlung sind vielfältig: Teilzeitarbeit oder berufliche Pausen für die Kindererziehung, die stärkere Wahl sozialer Berufe mit schlechterer Entlohnung – und wahrscheinlich auch Vorurteile in den Personalabteilungen und Chefetagen. Die Folge: Wer weniger verdient, zahlt weniger in die Rentenkasse ein. Und so müssen Frauen im Alter monatlich mit durchschnittlich 400 Euro weniger gesetzlicher Rente auskommen als Männer.

    Millionäre bevorzugt?

    Wie also vorgehen, um Lohnunterschied und Rentenlücke auszugleichen? Solltest Du Dir etwa einen Millionär angeln? Spaß beiseite: Tatsächlich ist auch eine Ehe keine Garantie für eine gute Rente. Immerhin wird hierzulande mittlerweile mehr als jede dritte Ehe geschieden. Und seit der Reform des Ehegattenunterhalts ist die finanzielle Unterstützung durch den Ex-Ehepartner auch nicht mehr sicher. Allerdings werden im Fall der Scheidung immerhin die Rentenansprüche aufgeteilt.

    Die eigenen Ausgaben soweit wie möglich runterschrauben, um mehr fürs Alter sparen zu können? Ein möglicher Ansatz, aber nicht immer wünschenswert.

     

    Keine Rentenpunkte liegen lassen

    Was hingegen immer lohnt, ist ein Check Deines Versicherungskontos bei der Deutschen Rentenversicherung. Denn: Nur wenn das Konto auch vollständig ist, stimmt die Rentenhöhe. Die Versicherung speichert auf dem Konto alle relevanten Zeiten. Einige automatisch, wie Deine Arbeitsstellen, andere hingegen nur auf Deine Initiative. Letzteres gilt unter anderem für die Pflege von Angehörigen oder die Erziehungszeiten, sofern Du Mutter bist. Beides musst Du beantragen.

    Zwar wird der Rentenversicherung die Geburt Deines Kindes vom Standesamt mitgeteilt. Trotzdem schreibt sie Dir die sogenannte Mütterrente nicht automatisch gut. Tust Du nichts, verzichtest Du auf bares Geld. Bei der Mütterrente wäre es beispielsweise ein monatliches Rentenplus von rund 100 Euro, das Du liegen ließest (für vor 1992 geborene Kinder etwas weniger). Aber keine Sorge: Diesen Antrag kannst Du auch noch stellen, wenn Du kurz vor der Rente stehst. Allerdings ist dann die Renteninformation bis dahin nicht ganz aussagekräftig.

    Nicht in Teilzeit kleben bleiben

    Ob aus familiären Gründen, der Selbstverwirklichung wegen oder für mehr Lebensqualität – 2018 hat fast jede zweite Frau in Teilzeit gearbeitet. Teilzeit hat viele Vorteile, aber Dein Gehalt ist niedriger – und damit Deine Rente.

    Mehr noch: Wenn Du Deine Arbeitszeit reduzierst, riskierst Du auf dem Arbeitsmarkt einen geringeren Stundenlohn. Denn trotz ähnlicher Qualifikation verdienst Du in Teilzeit weniger pro Stunde als Frauen oder Männer in Vollzeit. Das drückt Deine spätere Rente zusätzlich.

    Mit der Brückenteilzeit hat der Gesetzgeber einen Rückfahrschein geschaffen, mit dem Du nach einer Teilzeitphase von einem bis fünf Jahren wieder auf eine Vollzeitstelle zurückkehren kannst. Welche Voraussetzungen dafür genau erfüllt sein müssen, erklären wir in unserem Ratgeber Teilzeit.

     

    Die Kosten der Mutterschaft

    Nicht nur Kinder kosten, auch das Muttersein kostet: Eine Mutter verzichtet in Deutschland auf ihr gesamtes Erwerbsleben gerechnet im Durchschnitt auf 40 Prozent Gehalt – verglichen mit den kinderlosen Kolleginnen. Bei drei Kindern und mehr sind es sogar bis zu 70 Prozent. Das ergab eine Berechnung der Bertelsmann-Stiftung. Die Autorinnen der Studie (hier das PDF) bezeichnen die auf dem Arbeitsmarkt herrschende Ungleichheit nicht nur als „ungerecht“, sondern auch als wirtschaftlich ineffizient. Sie sehen die Politik in der Pflicht.

     

    Hilf Dir selbst, wir unterstützen Dich

    Darauf solltest Du nicht warten. Werde lieber selbst aktiv. Dafür brauchst Du nicht viel. Nur ein wenig Zuversicht und den Willen, Deine Karriere und Deine Finanzen selbst anzugehen. Unser Finanztip-Podcast Auf Geldreise hilft Dir dabei. Er bietet Dir einen unkomplizierten Einstieg in Themen wie Altersvorsorge, nachhaltige Geldanlage oder Betriebsrente. Empfehle den Podcast auch gerne Deinen Freundinnen.

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    Mittwoch, 16. September, Saidi Sulilatu, SWR Aktuell Radio
    Donnerstag, 17. September, Hermann-Josef Tenhagen, rbb zibb
    Freitag, 18. September, Hermann-Josef Tenhagen, Radioeins
    Die wichtigsten Finanztip-Empfehlungen
    In den folgenden Tabellen haben wir für Euch unsere aktuellen Empfehlungen zusammengestellt. Diese enthalten Werbelinks, über die Du direkt zur Empfehlung gelangst – und für die Finanztip in manchen Fällen eine Vergütung erhält. Unsere Auswahl erfolgt rein redaktionell und zu 100 Prozent unabhängig.
    Tagesgeld
    Angebote mit Zinsgarantie (nur für neue Kunden)
    0,55 % p.a.
    für 6 Monate
    0,40 % p.a.
    für 3 Monate, mind. 5.000 Euro
    Bank11
    0,40 % p.a.
    bis 08.11.2020
    die besten regulären Angebote (für alle Kunden)
    Leaseplan Bank
    0,35 % p.a.
    TF Bank
    0,30 % p.a.
    Opel Bank
    0,25 % p.a.
    PSA Direktbank
    0,25 % p.a.
    dauerhaft gute Angebote (seit mind. 12 Monaten gute Zinsen)
    Leaseplan Bank
    0,35 % p.a.
    TF Bank
    0,30 % p.a.
    0,20 % p.a.
    Festgeld
    bis 12 Monate
    0,72 % p.a.
    0,70 % p.a.
    (ab 20.000 Euro)
    0,65 % p.a.
    Klarna über Weltsparen
    0,61 % p.a.
    0,60 % p.a.
    0,60 % p.a.
    bis 24 Monate
    0,97 % p.a.
    Klarna über Weltsparen
    0,86 % p.a.
    0,80 % p.a.
    (ab 20.000 Euro)
    Varengold Bank
    0,80 % p.a.
    0,75 % p.a.
    bis 36 Monate
    1,06 % p.a.
    Klarna über Weltsparen
    0,95 % p.a.
    0,90 % p.a.
    (ab 20.000 Euro)
    0,85 % p.a.
    Varengold Bank
    0,85% p.a.
    Girokonto
    Santander
    Consorsbank
    Wertpapierdepot
    Die besten Depots bei Onlinebanken
    Comdirect
    Die günstigsten Depots
    Onvista Bank
    Baufinanzierungs-Vermittler
    Planethome
    Stromtarif-Wechsel
    Gastarif-Wechsel
    Handytarife
    Prepaid-Tarife
    Lidl Connect Smart XS* (Vodafone-Netz)
    Allnet-Flat
    Lidl Connect Smart S* (Vodafone-Netz)
    Congstar Allnet Flat M*(Telekom-Netz)
    Fluggastentschädigung
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    flug-verspaetet.de
    SOS Flugverspätung
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