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Warum Du Deinen Handyvertrag noch heute kündigen solltest

Warum Du Deinen Handyvertrag noch heute kündigen solltest

Handyvertrag: Einen besseren findest Du überall

Wann hattest Du zuletzt Deinen Handyvertrag in der Hand oder auf dem Bildschirm? Er ist einer dieser Verträge, die wir täglich nutzen, aber selten überprüfen. Hast Du das längere Zeit nicht getan, dann zahlst Du fast sicher drauf. Ganz besonders, wenn Du den klassischen Handyvertrag mit Smartphone abgeschlossen hast.

Zugegeben: Manchmal gibt es günstige Kombinationen aus Vertrag und Handy, wie wir in einer Studie für Euch bereits 2018 festgestellt haben. Auch die Stiftung Warentest kam vor einigen Monaten zu einem ähnlichen Ergebnis. Es gibt sowohl recht günstige als auch besonders teure Verträge mit Handy, man muss immer nachrechnen.

Wir raten trotzdem ab: Ein klassischer Handyvertrag bindet Dich erstmal zwei Jahre an den Anbieter und verlängert sich dann Jahr für Jahr automatisch. Das kann sich überhaupt nur dann für Dich lohnen, wenn Du den Vertrag nach zwei Jahren kündigst. Und Dich um einen neuen Tarif kümmerst. Wenn sich der Vertrag auch nur einmal automatisch verlängert, dann hast Du in aller Regel schon draufgezahlt. Denn der Monatspreis bleibt meist gleich, obwohl das Handy nach zwei Jahren abgezahlt ist. Der Klassiker: Trotz aller guten Vorsätze vergisst man am Ende doch, zu kündigen und zu wechseln.

Die Politik plant schon seit längerem, Zweijahresverträge zu verbieten. Das SPD-geführte Verbraucherschutzministerium ist dafür, das Wirtschaftsministerium unter Leitung der CDU äußert Bedenken. Warte nicht auf Gesetze: Mach reinen Tisch und kündige Deinen alten Handyvertrag noch heute, wenn er zu teuer ist. Deine Rufnummer kannst Du mitnehmen.

 

Das richtige Handy … und der richtige Tarif

Ist Dein altes Smartphone noch okay, nutze es einfach weiter! Ohne Knebelvertrag hast Du keinen Druck mehr, Dich regelmäßig über neue Handys zu informieren. Smartphones sind doch eigentlich ausgereift, können alles, was sie müssen. Der Akku lässt sich mit Hilfe vom Profi fast immer tauschen. Lediglich fehlende Software-Updates können irgendwann zum Problem werden.

Willst Du Dein altes Teil trotzdem ersetzen, auch kein Problem: Kaufst Du das Smartphone separat, hast Du die freie Wahl und musst Dich nicht auf die Modelle mit Vertrag beschränken. Nutze Vergleichsportale wie Idealo*, billiger.de und Geizhals, um einen günstigen Händler für Dein Wunschhandy zu finden. Vielleicht genügt auch ein gebrauchtes mit Garantie.

Wenn die Sache mit dem Handy klar ist, geht es an den Tarif. Statt eines teuren Handyvertrags von Telekom, Vodafone oder O2 kannst Du auch bei Edeka, Congstar, Penny, Lidl oder Winsim einen Vertrag abschließen. Unser Handytarif-Rechner ist so voreingestellt, dass er Dir nur monatlich kündbare Verträge ohne Smartphone anzeigt. Du solltest das Handynetz auswählen, das an Deinem Wohnort besonders verlässlich ist, und angeben, wie viel Du ungefähr telefonierst und surfst. Den Rest macht unser Rechner.

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  • Geld ganz einfach – der Kurs mit Saidi:
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  • Das 4-Töpfe-PrinzipGeldmanagement ganz einfach

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    Schnäppchen der Woche

    Angebote, Rabatte & Deals: Was unsere Redaktion für Dich entdeckt hat.

    Zwei Monate Readly für knapp 2 Euro

    Wenn Du gerne Zeitschriften digital auf dem Tablet oder Handy liest, findest Du aktuell bei Readly ein interessantes Angebot. Für rund 2 Euro kannst Du zwei Monate lang diverse Magazine lesen – von der „Sport Bild“ über die Designzeitschrift „Deco Home“ bis zum Technikratgeber „Chip“. Ab dem dritten Monat zahlst Du den regulären Preis von knapp 10 Euro pro Monat. Das Angebot ist monatlich kündbar.

    Samsung-Produkte zu guten Preisen

    Bist Du auf der Suche nach einem Smartphone, nach Kopfhörern oder einer Fitness-Uhr von Samsung? Dann könnte sich für Dich ein Blick in den Online-Shop von Media Markt lohnen. Dort gibt es Produkte von Samsung aktuell reduziert. So kostet das Galaxy S10 mit 128 GB knapp 500 Euro – im Preisvergleich auf idealo.de bei unserem Schnellcheck der günstigste Gesamtpreis. Die Aktion läuft bis zum 7. September. Vergleich am besten nochmal selbst den Preis, bevor Du zuschlägst.

    Fahrkarten-Upgrade in Berlin

    Öffi-Nutzer aufgepasst: An allen vier Wochenenden im September könnt Ihr alle Zeitkarten des Verkehrsverbunds VBB in ganz Berlin und Brandenburg nutzen. Das gilt zum Beispiel für Abos, Monats- und Wochenkarten sowie Semester- und Firmentickets. Einzeltickets werden an den Wochenenden automatisch als Tageskarte für die gebuchte Strecke anerkannt.

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    So lädst Du Dein E-Auto zuhause günstig auf

    1. So lädst Du Dein E-Auto zuhause günstig auf

    Vermutlich betankst Du Dein Elektroauto überwiegend zuhause, wie es in Deutschland üblich ist. Das ist bequem und Du weißt dann auch genau, was Dich das Laden kostet – im Gegensatz zu öffentlichen Ladesäulen, an denen sich die Preise stark unterscheiden können. Aber auch zuhause kannst Du zwischen zwei Tarifarten wählen: Entweder lädst Du mit normalem Haushaltsstrom oder mit sogenanntem Autostrom.

    Autostrom-Tarife sind nur für das Laden von Elektroautos und Plug-in-Hybriden gedacht. Dafür brauchst Du einen eigenen Stromzähler für Dein Wandladegerät (Wallbox) und eine Steuerung dafür. Das zu installieren, kostet natürlich und verschafft Dir unterm Strich auch keinen finanziellen Vorteil. Zumindest, solange Du durchschnittlich viel Auto fährst – bis rund 13.500 Kilometer im Jahr. Wie wir in unserer neuen Untersuchung festgestellt haben, ist es meist günstiger, ganz normalen Haushaltsstrom zu tanken. Denn durch das Elektroauto steigt Dein Stromverbrauch und dadurch sinkt der Preis je Kilowattstunde für Deinen gesamten Strombedarf – mit 26 bis 29 Cent kannst Du rechnen.

    Aber es geht noch deutlich günstiger: mit einer eigenen Photovoltaikanlage. Lädst Du Dein Auto mit selbstgemachtem Solarstrom, kostet Dich die Kilowattstunde in der Regel nur 10 bis 14 Cent. Darin sind bereits alle Kosten der Solaranlage enthalten (Anschaffung, Wartung, Betrieb, Entsorgung). Es gibt Wallboxen, die den Solarstrom ins Auto leiten, solange die Sonne aufs Dach knallt und andernfalls den Wagen mit Strom aus dem Netz laden. Für den zugekauften Strom solltest Du ebenfalls einfach Haushaltsstrom nehmen.

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    Zahnersatz: Höherer Zuschuss ab Oktober

    2. Zahnersatz: Höherer Zuschuss ab Oktober

    Ein Zahn, der nicht mehr zu retten ist, geht richtig ins Geld, weil die Krankenkassen für den Ersatz nicht komplett zahlen. Ab Oktober bekommst Du als gesetzlich Krankenversicherter aber immerhin einen höheren Zuschuss zum Zahnersatz. Die Krankenkasse zahlt statt 50 Prozent künftig 60 Prozent der Regelversorgung – damit ist die Basisvariante des Zahnersatzes gemeint. Eine Brücke für einen seitlich fehlenden Zahn kostet in der Regelversorgung zum Beispiel 749 Euro. Dafür bekommst Du statt 374 Euro dann 449 Euro dazu.

    Wenn Du jedes Jahr beim Zahnarzt warst und Dein Bonusheft gepflegt hast, bekommst Du nach fünf Jahren künftig 65 Prozent Kassenzuschuss, mit zehn Stempeln 75 Prozent. Vorher gab es 60 und 65 Prozent. Zusätzlich gibt es einen Lichtblick für Vergessliche: Ab Oktober bleibt es in begründeten Ausnahmefällen folgenlos, wenn Du in den vergangenen zehn Jahren eine Kontrolluntersuchung versäumt hast. Falls Du Deinen Zahnersatz also nicht ganz dringend brauchst, kann es sich lohnen, die vier Wochen abzuwarten.

    Für die Brücke aus unserem Beispiel kommen dank des Bonushefts bis zu 113 Euro Zuschuss obendrauf. Solltest Du sehr wenig verdienen oder Bafög oder Hartz IV beziehen, dann bekommst Du die Kosten für die Regelversorgung übrigens ganz ohne Eigenanteil. Dafür reicht ein Antrag bei Deiner Krankenkasse.

    Mehrkosten für Extras wie Gold, Keramik oder Implantate für 3.000 Euro musst Du weiterhin selbst zahlen. Dafür kann sich eventuell eine Zahnzusatzversicherung lohnen.

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    Video der Woche
    Video der Woche

    Deine Bank, der ETF-Anbieter oder Deine Versicherung ist pleite? Saidi erklärt, warum das kein Grund zur Panik sein muss.

    Weitere Videos von Saidi:
    BörseWarum Aktien langfristig steigen
    Sparen7 typische Fehler bei der Geldanlage
    RenteSind Rentenfonds sinnvoll?

     
    Tschüss, alter Heizkessel: Das musst Du zur Ausbaupflicht wissen

    3. Tschüss, alter Heizkessel: Das musst Du zur Ausbaupflicht wissen

    Für viele ineffiziente Öl- und Gaskessel hat das letzte Stündlein geschlagen: Spätestens nach 30 Jahren müssen sie raus, sagt der Gesetzgeber. Kommst Du der Ausbaupflicht nicht nach, kann es teuer werden: Bis zu 50.000 Euro Bußgeld dürfen die Behörden verhängen. Das regelt das Gebäudeenergiegesetz, das am 1. November in Kraft tritt.

    Rund 3,5 Millionen solcher Standardkessel für Heizöl gibt es in Deutschland noch, 1,6 Millionen sind es für Erdgas. Doch nicht für alle gilt das neue Gesetz: Wenn Du Dein eigenes Ein- oder Zweifamilienhaus bewohnst, kannst Du Deinen Heizkessel länger betreiben. Das gilt auch für kleine Öfen mit weniger als 4 Kilowatt Leistung. Aktiv werden müssen also vor allem Mehrfamilienhausbesitzer.

    Stellt der Bezirksschornsteinfeger bei der nächsten Kontrolle Deiner Heizung fest, dass Dein Standardkessel schon länger als 30 Jahre läuft, setzt er Dir eine Frist, ihn stillzulegen. Wie lang die ist, entscheidet er individuell. Hast Du den Kessel nach Fristende weiter in Betrieb, meldet der Schornsteinfeger dies der Behörde. Dann droht Dir ein Bußgeld. Nicht aktiv werden muss der Schornsteinfeger, wenn ein Heizkessel seine Altersgrenze zwischen zwei Kontrollterminen erreicht. Die zuständige Behörde kann aber auch aus anderen Quellen erfahren, dass Dein Kessel zu alt ist.

    Auch wenn die Ausbaupflicht noch nicht für Deine alte Heizung gilt, solltest Du darüber nachdenken, sie zu ersetzen. Das ist gut für die Umwelt und spart ordentlich Heizkosten. Alternativen zu Heizöl und Erdgas gibt es – und der Staat fördert den Tausch gegen Holzkessel oder Wärmepumpen mit bis zu 45 Prozent, in jedem Fall einige Tausend Euro.

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    Urteil: Wann Dein Bonus von der Krankenkasse steuerfrei bleibt

    4. Urteil: Wann Dein Bonus von der Krankenkasse steuerfrei bleibt

    Viele Krankenkassen zahlen Dir einen Bonus, wenn Du zum Bespiel zur Krebsvorsorge gehst oder im Fitness-Studio trainierst. Einige dieser Bonuszahlungen musst Du im Ergebnis versteuern, andere wiederum nicht. Ein aktuelles Gerichtsurteil hat die Sache etwas klarer gemacht. Zwei Fälle musst Du unterscheiden.

    Fall 1 „Beitragserstattung“: Du bekommst einen Bonus von der Krankenkasse für eine Maßnahme, die Du nicht selbst bezahlt hast. Dazu zählt die Krebsvorsorge oder der jährliche Kontrolltermin beim Zahnarzt. Das sind Basisleistungen Deiner Krankenkasse. Wenn es dafür zum Beispiel 10 Euro Bonus von der Kasse gibt, musst Du darauf letztendlich Steuern zahlen. Die Krankenkasse meldet diese 10 Euro dem Finanzamt. Dieses kürzt dann Deine Vorsorgeaufwendungen entsprechend.

    Fall 2 „Kostenerstattung“: Anders sieht es aus, wenn Du für die Maßnahme bezahlt hast. Hast Du beispielsweise 80 Euro für eine professionelle Zahnreinigung ausgegeben und Deine Kasse überweist Dir dafür einen Bonus von 30 Euro, dann musst Du diesen Bonus im Ergebnis nicht versteuern, sprich: Deine Vorsorgeaufwendungen sinken nicht.

    Was ist aber, wenn Deine Krankenkasse nicht unterscheidet und für verschiedene Gesundheitsmaßnahmen einen einzelnen Pauschalbetrag von zum Beispiel 100 Euro ans Finanzamt meldet? Der Bundesfinanzhof (BFH) hat vergangenen Donnerstag ein Urteil dazu aus dem Mai veröffentlicht: Der Bonus muss nach den Kosten der Einzelmaßnahmen aufgeteilt werden (Az. X R 16/18). Du solltest die Rechnungen aufbewahren. Falls das Finanzamt Deine Vorsorgeaufwendungen unzulässig kürzt, solltest Du mit Verweis auf das BFH-Urteil innerhalb eines Monats Einspruch gegen Deinen Steuerbescheid einlegen.

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    Auch wichtig: Korrektur Bafög, Barclaycard, Restschuldversicherung

    5. Auch wichtig: Korrektur Bafög, Barclaycard, Restschuldversicherung

    +++ Vor drei Wochen hatten wir berichtet, dass Bafög-Empfänger mehr Förderung bekommen können, wenn ihre Eltern in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie weniger verdienen. Dabei hatten wir geschrieben, dass das Bafög-Amt den aktualisierten Betrag erst ab Antragsstellung zahlt. Richtig ist: Die höhere Förderung erhalten Bafög-Empfänger rückwirkend ab Beginn des aktuellen Bewilligungszeitraums. Ein wichtiger Unterschied. Wir bitten Euch für den Fehler um Entschuldigung. Das bedeutet auch, dass viele Betroffene den Antrag rückwirkend für die Coronazeit noch immer stellen können. Wichtig: Das lohnt sich nur, wenn die Eltern im aktuellen Bewilligungszeitraum insgesamt weniger verdienen als im Basisjahr für die Berechnung des Bafögs ­– derzeit ist meist das Jahr 2017 maßgeblich. Hier geht’s zur korrigierten Fassung. +++

     

    +++ Vielleicht hast Du die Kreditkarte von Barclaycard, sie zählt zu unseren Empfehlungen. Seit Dienstag schafft Barclaycard* Schritt für Schritt die mTAN zur Freigabe von Zahlungen ab. Lade Dir als Ersatz am besten die Barclaycard-App (für iPhone und Android) herunter. Falls Du die App nicht nutzen kannst oder willst, gibt es als Alternative ein Verfahren, das wie die mTAN über SMS läuft. Mehr Infos darüber findest Du auf der Website von Barclaycard. +++

     

    +++ Eine Restschuldversicherung soll Dir helfen, Deine Kreditraten weiter zu zahlen, falls Du krank wirst oder Deinen Job verlierst. Doch dieses Versprechen halten die Versicherer oft nicht. Eine aktuelle Studie der Finanzaufsicht Bafin ergab: Bei Arbeitslosigkeit weigerten sich einzelne Versicherer in bis zu zwei Dritteln der untersuchten Fälle zu zahlen. Teuer sind die Verträge außerdem. Die Finanzaufsicht prangert seit Jahren die hohen Provisionen an, die Banken für den Verkauf der Versicherung einstreichen. Wie Du eine unliebsame Restschuldversicherung wieder los wirst, erklären wir in unserem Ratgeber. +++

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    Renten-Serie: Heute zu Hause pflegen, künftig mehr Rente bekommen

    Renten-Serie: Heute zu Hause pflegen, künftig mehr Rente bekommen

    Die meisten pflegebedürftigen Menschen werden heute zu Hause gepflegt, fast 2,6 Millionen. Aber nur ein Teil der engagierten Pflegerinnen und Pfleger weiß: Wenn Du Dich so um Angehörige und Freunde kümmerst, kannst Du gleichzeitig Deine Rente spürbar aufbessern. Und das sogar, wenn Du schon Rentner bist.

    Wer viele Stunden jede Woche pflegt, kann weniger klassisch arbeiten. Für Dich bedeutete das früher weniger Gehalt und dummerweise anschließend auch noch weniger Rentenansprüche. Seit einigen Jahren muss das nicht mehr so sein: Als Pfleger kannst Du gut Deine Rente aufbessern – ob Du nun in Teilzeit angestellt oder arbeitslos bist.

    Bezahlt wird das Ganze hundertausendfach von den Kranken- und Pflegekassen der Pflegebedürftigen. Zuletzt über 800.000 Mal. Allein die größte deutsche Krankenkasse, die Techniker, zahlt aktuell monatlich Rentenbeiträge für über 58.000 Pflegepersonen. Tendenz stark steigend.

     

    1. So profitierst Du von Deiner Fürsorge

    Um mit der Pflegearbeit die eigene Rente zu erhöhen musst Du folgenden drei Bedingungen erfüllen.

    1) Der Mensch, den Du betreust, hat Pflegegrad 2 oder höher.

    2) Du unterstützt ihn an mindestens zwei Tagen die Woche und für insgesamt mehr als zehn Stunden.

    3) Du tust das mindestens zwei Monate im Jahr.

    Trifft das alles zu, zahlt Dir die Pflegekasse auf Antrag Rentenbeiträge — also nur, wenn Du der Kasse auch Bescheid gibst. Wenn Du mehrere Personen pflegst, zum Beispiel auch den Nachbarn und dafür genug Zeit aufwendest, geht das auch.

    Achtung: Während der Pflegemonate darfst Du nicht mehr als 30 Stunden in der Woche deinem Brötchenberuf nachgehen.

     

    Zwei Beispiele:

    Wenn Du ein Jahr lang bei Pflegegrad 2 aushilfst, erhältst Du gut 6 bis knapp 9 Euro im Monat mehr Rente. Bei einem Jahr Pflegegrad 5 sind es monatlich 22 bis maximal 32 Euro mehr.

    Für jedes weitere Jahr, gibt es natürlich auch mehr Zusatzrente. Und wenn Deine Rente erhöht wird, wie meist im Sommer, dann steigt die Zusatzrente ebenfalls.

    2. Mehr Rente während der Rente

    Du kannst Deine Rente sogar aufbessern, wenn Du selbst schon im Ruhestand bist. Dazu hat der Gesetzgeber folgenden Kniff vorgesehen: Lass Dich während der Pflegezeit statt als Vollrentner als 99-Prozent-Teilrentner einstufen. Mit einem Prozent bist Du dann wieder berufstätig. Du verzichtest zwar während der Pflegezeit auf 1 Prozent Deiner bisherigen Rentebezüge. Später aber bekommst Du als ehemalige Pflegeperson deutlich mehr an Rente ausgezahlt.

     

    Ein Beispiel:

    Hast Du aktuell eine Rente von 1.000 Euro im Monat, verzichtest Du für die Zeit der Pflege also auf 10 Euro im Monat. Du bekommen dafür bereits nach einem Jahr Pflege zwischen 6 und 32 Euro Rente im Monat extra (siehe oben). In aller Regel hast Du also schon nach einem Jahr Pflege mehr Rente zur Verfügung als zuvor.

    Die 99-Prozent-Regelung drehst Du zum Ende Deiner Pflegezeit einfach zurück. Bei den Formalitäten hilft Dir die Rentenversicherung. Weitere Details findest Du hier. Auf dieses Geld solltest Du nicht verzichten.

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    Zahl der Woche
    ... zahlst Du im Schnitt mehr, wenn Du Deine Kfz-Versicherung monatlich zahlst statt jährlich. Das hat eine aktuelle Untersuchung von uns ergeben.
     
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    Mittwoch, 9. September, Hendrik Buhrs, SWR Aktuell Radio
    Freitag, 11. September, Hermann-Josef Tenhagen, Radioeins
    Die wichtigsten Finanztip-Empfehlungen
    In den folgenden Tabellen haben wir für Euch unsere aktuellen Empfehlungen zusammengestellt. Diese enthalten Werbelinks, über die Du direkt zur Empfehlung gelangst – und für die Finanztip in manchen Fällen eine Vergütung erhält. Unsere Auswahl erfolgt rein redaktionell und zu 100 Prozent unabhängig.
    Tagesgeld
    Angebote mit Zinsgarantie (nur für neue Kunden)
    0,55 % p.a.
    für 6 Monate
    0,40 % p.a.
    für 3 Monate, mind. 5.000 Euro
    Bank11
    0,40 % p.a.
    bis 08.11.2020
    die besten regulären Angebote (für alle Kunden)
    Leaseplan Bank
    0,35 % p.a.
    TF Bank
    0,30 % p.a.
    Opel Bank
    0,25 % p.a.
    PSA Direktbank
    0,25 % p.a.
    dauerhaft gute Angebote (seit mind. 12 Monaten gute Zinsen)
    Leaseplan Bank
    0,35 % p.a.
    TF Bank
    0,30 % p.a.
    0,20 % p.a.
    Festgeld
    bis 12 Monate
    0,72 % p.a.
    0,70 % p.a.
    (ab 20.000 Euro)
    0,65 % p.a.
    Klarna über Weltsparen
    0,61 % p.a.
    0,60 % p.a.
    0,60 % p.a.
    bis 24 Monate
    1,0 % p.a.
    0,97 % p.a.
    Klarna über Weltsparen
    0,86 % p.a.
    0,80 % p.a.
    (ab 20.000 Euro)
    Varengold Bank
    0,80 % p.a.
    bis 36 Monate
    1,06 % p.a.
    Klarna über Weltsparen
    0,95 % p.a.
    0,90 % p.a.
    (ab 20.000 Euro)
    Renault Bank direkt
    0,85 % p.a.
    Varengold Bank
    0,85% p.a.
    Girokonto
    Santander
    Consorsbank
    Wertpapierdepot
    Die besten Depots bei Onlinebanken
    Comdirect
    Die günstigsten Depots
    Onvista Bank
    Baufinanzierungs-Vermittler
    Planethome
    Stromtarif-Wechsel
    Gastarif-Wechsel
    Handytarife
    Prepaid-Tarife
    Lidl Connect Smart XS* (Vodafone-Netz)
    Allnet-Flat
    Lidl Connect Smart S* (Vodafone-Netz)
    Congstar Allnet Flat M*(Telekom-Netz)
    Fluggastentschädigung
    Rechtshelfer
    flug-verspaetet.de
    SOS Flugverspätung
    EUClaim
    Claim Flights
    Sofort-Entschädigung
    EUFlight
    Compensation2go
    Riester-Fondssparplan
    DWS Toprente (mit Rabatt)
    Deka Zukunftsplan Classic
    Uniprofirente Select (Fonds: Uniglobal II)
    Makler BU-Versicherung
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