KW202112

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Die dritte Welle – So kommst Du weiter durch die Pandemie

Die dritte Welle – So kommst Du weiter durch die Pandemie

Über Ostern gesund bleiben

Ostern vor einem Jahr steckten wir mitten in der ersten Corona-Welle: Alle blieben zu Hause, keiner konnte das Risiko so richtig einschätzen. Ein Jahr später, wieder kurz vor Ostern, hat uns die dritten Welle erreicht – auch wegen ansteckenderen und wahrscheinlich auch tödlicheren Virus-Mutanten. Fast 120 bestätigte Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner im Sieben-Tage-Schnitt waren es gegen Ende dieser Woche.

Einen richtigen Mini-Lockdown über die Feiertage („Oster-Ruhezeit“) hat die Kanzlerin gemeinsam mit den Ministerpräsidenten Montagnacht ausgerufen – und nach viel Protest, vor allem aus der Wirtschaft, am Mittwoch dann doch wieder kassiert.

Was bleibt noch übrig von den Beschlüssen? Im Wesentlichen die Entscheidung, die bestehenden Anti-Corona-Maßnahmenbis 18. April 2021 zu verlängern. Und was kannst Du selbst tun, um Dich und andere zu schützen?

 

1. Die Schulferien nutzen

Von Montag an bis 11. April haben die Schulkinder in den meisten Bundesländern Ferien. Weniger Ansteckungsrisiko also, wenn alle so wenig Kontakt zueinander haben wie möglich. Danach soll es flächendeckend Schnelltests bis zu zweimal pro Woche geben. Kontaktiere wegen der Testkits die Schulleitung Deiner Kinder, maile vielleicht auch an das Kultusministerium und mach da Druck.

 

2. Auf Schnelltests in der Firma bestehen

Vizekanzler Olaf Scholz (oben im Bild im Hintergrund) erwartet, dass 90 Prozent derjenigen, die nicht im Homeoffice sind, ab jetzt wenigstens einmal die Woche in den Unternehmen schnellgetestet werden. Selbst die Pflicht zu tagesaktuellen Schnelltests wird nicht mehr ausgeschlossen.

Sprich mit Deiner Chefin, auch wenn sie auf andere Unternehmen verweist, die auch noch nicht so weit sind. Die Kanzlerin hat schon mal vorsorglich mit Zwangsmaßnahmen gedroht.

Und besorg Dir hinreichend viele medizinische Masken. Du musst sie in Kreisen mit hohen Neuinfektionszahlen bald wohl auch als Beifahrer tragen, wenn Dich beispielsweise eine Kollegin in ihrem Auto mit zur Arbeit nimmt.

Unsere Ratgeber zur Corona-Krise:
ReisenWas Du jetzt beachten musst
ArbeitsrechtWas im Job jetzt wichtig ist
Maskenpflicht Alles über FFP2- und OP-Masken
Selbständig Wie Du die Krise überbrückst
KinderbetreuungWas tun, wenn Kita und Schule dicht sind?
ZahlungsunfähigWas Du tun kannst
LieblingslädenSo kannst Du sie unterstützen

3. Weniger reisen

Die Regierung hat Urlaubsreisen wie nach Mallorca zwar nicht untersagt. Sie forderte die Fluglinien aber auf, ihr Flugangebot während der Ostertage nicht weiter auszuweiten. Wenn Du also noch kurzfristig buchen wolltest – verschieb Deine Auslandsreise lieber.

Ab Dienstag sollen außerdem alle Reiserückkehrer verpflichtet sein, vor ihrem Rückflug einen negativen Corona-Test vorzulegen. Sonst darf die Airline sie nicht mitnehmen.

Urlaub machen in Deutschland kannst Du derzeit nicht. Nicht einmal im eigenen Bundesland. Verwandte und Freunde besuchen geht in kleiner Zahl. Da können Schnelltests etwas zusätzliche Sicherheit schaffen – wenn Du nicht ohnehin zu Hause bleiben wolltest, auf Balkonien oder im Schrebergarten.

 

4. Notbremse-Drohung ernst nehmen

Die Drohung einer Notbremse in Deinem Landkreis musst Du ernst nehmen. Geschäfte und Dienstleister können jederzeit wegen der wieder über 100 gestiegenen Inzidenz geschlossen werden. Renn jetzt trotzdem nicht panisch zum Frisör, wenn es nicht unbedingt sein muss.

 

5. Hilfen beantragen

Wenn das Geld knapp wird, beantrage, wenn irgend möglich, Wohngeld. Außerdem läuft der erleichterte Zugang zur Grundsicherung (Hartz IV) bis zum Jahresende weiter.

 

Und das Wichtigste: Pass auf Dich auf! Auch wenn wir es alle nicht mehr hören können: Wir müssen noch eine Weile durchhalten – mit Abstand halten, Lüften, medizinischen Masken und Schnelltests.

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Schnäppchen der Woche

Angebote, Rabatte & Deals: Was unsere Redaktion für Dich entdeckt hat.

Sechs Monate halber Preis bei Audible

Den Hörbuchanbieter Audible (gehört zu Amazon) kannst Du derzeit für die ersten sechs Monate zum Preis von je 5 Euro statt 10 Euro ausprobieren – mit einem Titel Deiner Wahl pro Monat. Danach wird der Normalpreis berechnet. Du kannst aber jederzeit kündigen. Das Angebot bekommst Du nur, wenn Du in den vergangenen sechs Monaten kein aktives Audible-Abo hattest. Der Aktionszeitraum endet am 7. April 2021.

Notebooksbilliger: Aktionsangebote bis Montag

Der Elektronik-Händler notebooksbilliger.de bietet derzeit viele seiner Artikel zu vergünstigten Preisen an – darunter Laptops, Monitore und Festplatten. Oft sind um die 25 Prozent drin. Bei jedem Artikel findest Du einen Rabattcode. Gib diesen an der Online-Kasse ein, um den Preisnachlass zu erhalten. Die Aktion läuft bis Montag, 29. März, und gilt nur, solange der Vorrat reicht. Bei manchen Geräten endet das Rabattangebot auch schon früher.

In unserer Stichprobe konnten wir für ausgewählte Geräte anderswo keine günstigeren Angebote finden. Überprüfe aber vor dem Kauf den jeweiligen Preis lieber nochmal auf Vergleichsportalen wie idealo* und billiger.de*.

Ein Jahr „New York Times“ für 26 Euro

Willst Du Deine Englischkenntnisse im Lockdown ausbauen? Dann ist dieses Angebot der „New York Times“ vielleicht etwas für Dich: Du kannst die US-Tageszeitung ein Jahr lang für 26 Euro (statt 104 Euro) digital lesen.

Abgebucht werden jeweils 2 Euro für vier Wochen im Voraus von Deiner Kreditkarte oder Deinem Paypal-Konto. Achtung: Das Abo verlängert sich automatisch und kostet nach dem Jahr jeweils 8 Euro für vier Wochen. Du kannst aber jederzeit zum nächsten Vier-Wochen-Zeitraum kündigen. Zu dem Schnäppchen geht es hier.

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Reise ausgefallen: Diese Versicherungskosten kannst Du Dir erstatten lassen

1. Reise ausgefallen: Diese Versicherungskosten kannst Du Dir erstatten lassen

Viele Urlauber konnten in den vergangenen Monaten ihre Reisen nicht antreten und blieben auf den Kosten für die mitgebuchten Reiseversicherungen sitzen. Zu Unrecht, bemängeln die Verbraucherzentralen.

Die Versicherer müssen laut Gesetz Prämien für Reiseversicherungen zurückerstatten, bei denen das versicherte Risiko noch nicht eingetreten ist. Das gilt für eine Aus­lands­kran­ken­ver­si­che­rung, Reiseabbruch- und Reisegepäckversicherung, die Du einmalig für eine Reise abgeschlossen hast.

Bei Versicherungspaketen müsstest Du zumindest den Anteil für die oben genannten Versicherungen zurückbekommen. Welche Versicherungen Du gebucht hast, kannst Du im Versicherungsschein nachlesen.

Falls Du Probleme hast, Dein Geld von der Versicherung erstattet zu bekommen, kannst Du Dich an die Verbraucherzentrale in Deinem Bundesland wenden. Deine Ansprüche solltest Du auch noch drei Jahre rückwirkend geltend machen können.

Eine Ausnahme bildet die Rei­se­rück­tritts­ver­si­che­rung. Denn diese schützt bereits nach Vertragsabschluss vor dem Risiko, die Reise nicht antreten zu können. Ob die Reise am Ende stattfinden kann oder nicht, spielt dabei keine Rolle.

Schlechte Karten hast Du auch bei Jahresverträgen. Es gibt bislang keine Rechtsprechung, die Dir als Verbraucher einen Anspruch auf Erstattung zugesteht. Du kannst höchstens Deine Versicherung fragen, ob sie Dir entgegenkommt. Falls Du absehen kannst, dass Du die Versicherung auch im nächsten Jahr nicht benötigst: Dann kündige Deinen Vertrag fristgerecht, um Kosten zu sparen.

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ING: Mehr kostenlose Sparpläne und neuer Log-in

2. ING: Mehr kostenlose Sparpläne und neuer Log-in

Die ING gehört zu unseren Empfehlungen für das Wertpapierdepot und Girokonto. In den kommenden Wochen gibt es dort einige Neuerungen. Hast Du ein Depot bei der ING*, kannst Du Dich freuen: Ab April entfallen die Ordergebühren für alle ETF-Sparpläne. Derzeit sind bei der Direktbank knapp 820 ETFs im Sparplan zu haben – für Beträge zwischen 1 und 1.000 Euro pro Monat, alle zwei Monate oder pro Quartal.

Wenn Du einen ausschüttenden ETF hast, kauft die ING übrigens automatisch neue ETF-Anteile von dem Geld, falls die Ausschüttung größer als 75 Euro ist. Auch diese Wiederanlage ist gebührenfrei. Wenn Du das nicht möchtest, kannst Du im Internetbanking für das komplette Depot widersprechen.

Weniger erfreulich dagegen: Einige Gebühren rund ums Girokonto erhöht die Bank zum 1. Mai. Die Kosten für das Bezahlen mit Karte in einer fremden Währung steigen auf 1,99 Prozent. Für das Einlösen eines Schecks zahlst Du dann 3,50 Euro. Hast Du nicht genug Geld auf dem Konto und die Bank lehnt deshalb eine Lastschrift ab, kostet Dich das 1 Euro. Auch das Geldeinzahlen beim Partner Reisebank ist künftig nicht mehr kostenlos.

Außerdem gibt es seit ein paar Tagen ein zusätzliches Log-In-Verfahren für das Online-Banking. Dabei nutzt Du zwei QR-Codes, um Dich über die Bank-App zu identifizieren und Deine Anmeldung zu bestätigen. Du brauchst keine Zugangsdaten einzugeben. Du kannst jederzeit wählen, welches Verfahren Du nutzen willst.

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Corona-Podcast mit Hermann und Nina:

Auf Geldreise mit Anika und Anja:

Geld ganz einfach mit Saidi:

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Jetzt vergleichen: Strom bis zu 10 Prozent günstiger als vor einem Jahr

3. Jetzt vergleichen: Strom bis zu 10 Prozent günstiger als vor einem Jahr

Endlich wird Strom wieder günstiger. Seit Jahresbeginn haben mehr Grundversorger ihre Preise gesenkt als erhöht. Und ein Blick auf von uns empfohlene Neukundentarife zeigt: Sie sind in vielen Regionen heute günstiger als vor einem Jahr. Im Vergleich zum Vorjahr zahlst Du nun in Bonustarifen etwa 10 Prozent weniger; in jenen ohne Bonus bis zu 3 Prozent weniger.

Daher lohnt sich ein Tarifvergleich, auch wenn Dein Stromanbieter zuletzt seine Preise nicht erhöht hat. Unser Vergleichsrechner zeigt Dir standardmäßig nur Tarife an, die verbraucherfreundlich sind und mit denen der Anbieter zumindest etwas Gewinn macht. Das verringert die Wahrscheinlichkeit, dass er nach einem Jahr die Preise stark erhöht.

Bist Du dagegen bereit, jedes Jahr zu wechseln, kannst Du das in unserem Rechner angeben: Dann siehst Du unsere Empfehlungen für sehr günstige Tarife – mit und ohne Bonuszahlungen. Mitunter zahlst Du in diesen so wenig, dass der Anbieter damit nur schwer seine Kosten decken kann. Im zweiten Jahr kosten solche Lockangebote dann umso mehr.

Wir gehen davon aus, dass die Kosten für Strom in den nächsten Jahren langsam, aber stetig sinken. Denn die Ökostrom-Umlage, die mitsamt Mehrwertsteuer heute ein Viertel des Strompreises ausmacht, wird weiter fallen. Auch die Erzeugungskosten für Strom dürften sinken, je mehr teurer Kohlestrom durch günstigeren Ökostrom ersetzt wird.

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Erste Musterklage zu Mieterhöhungen gescheitert

4. Erste Musterklage zu Mieterhöhungen gescheitert

Die erste Musterklage gegen einen großen Vermieter in München ist gescheitert – ein bitteres Urteil für die betroffenen Mieter. In dem Streit, den der Bundesgerichtshof (BGH) jetzt entschieden hat, ging es um eine Gesetzesänderung zum 1. Januar 2019. Seit diesem Datum dürfen Mieten nach Modernisierungen nicht mehr so stark steigen wie zuvor.

Kurz vor dem Stichtag hatten die Mieter der Münchener Wohnanlage „Hohenzollernkarree“ Post bekommen. Die Eigentümerin kündigte darin Modernisierungen an, die aber im Grunde erst 2021 starten sollten. So wollte sich die Max-Emanuel Immobilien GmbH noch die alte Rechtslage sichern und höhere Kosten auf die Mieter abwälzen. Dagegen klagte der Mieterverein München und gewann zunächst vor dem Oberlandesgericht München (wir berichteten). Anders urteilte nun der BGH: Er erklärte die frühe Ankündigung der Arbeiten für zulässig (Az. VIII ZR 305/19).

Für die betroffenen Mieter wird es jetzt teuer. Ein Ehepaar beispielweise muss nach der Modernisierung monatlichfast 730 Euro mehr zahlen, nach neuem Recht wären es nur knapp 230 Euro gewesen. Eventuell eine unzumutbare Härte, auf die sich die Mieter berufen könnten. Damit lassen sich womöglich extreme Erhöhungen abwenden. Vielleicht hilft auch Wohngeld. Immerhin rund eine Million Haushalte haben Anspruch darauf, aber beantragen es nicht.

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Auch wichtig: Entschädigung bei Pilotenstreik, länger einfaches Kurzarbeitergeld, Rabodirect

5. Auch wichtig: Entschädigung bei Pilotenstreik, länger einfaches Kurzarbeitergeld, Rabodirect

+++ Auch wenn Dein Flug wegen eines Pilotenstreiks ausfällt, kannst Du Anspruch auf Entschädigung haben. Das hat der Europäische Gerichtshof am Dienstag im Fall der skandinavischen Fluglinie SAS erneut bestätigt (Az. Rs. C-28/20): Demnach ist der Streik von Airline-Mitarbeitern kein außergewöhnlicher Umstand, der eine Entschädigung ausschließt. Er gehört vielmehr zum Alltag einer Fluggesellschaft. Falls Dein Flug also deswegen ausfällt oder sich verspätet, solltest Du auf jeden Fall eine Ausgleichszahlung einfordern. +++

 

+++ Die Bundesregierung verlängert den erleichterten Zugang zum Kurzarbeitergeld in der Corona-Krise um drei Monate. Nutzen können die Regelung bis Jahresende Unternehmen, die bis 30. Juni2021 erstmals oder nach dreimonatiger Unterbrechung erneut Kurzarbeit einführen. Bislang galt sie nur für Betriebe, die sie bis Ende März eingeführt haben. Wegen der Pandemie dürfen Firmen bereits Kurzarbeit anmelden, wenn mindestens 10 Prozent ihrer Belegschaft betroffen sind. Normalerweise müssen es 30 Prozent sein. +++

 

+++ Die niederländische Rabobank will ihre deutsche Direktbank-Tochter Rabodirect loswerden. Das Institut informierte diese Woche seine Kunden, dass Rabodirect Deutschland und die belgische Schwester Rabobank.be verkauft oder geschlossen werden sollen. Damit zeichnet sich ab, dass sich nach Moneyou der nächste Tagesgeld-Riese aus dem deutschen Markt zurückzieht. Bist Du Kunde bei der Rabodirect, solltest Du alle Funktionen bis auf Weiteres normal nutzen können. Deine Guthaben sind wie bisher durch die Einlagensicherung geschützt. Falls Du wechseln willst: Gute Alternativen fürs Tagesgeld-Konto findest Du in unserem Ratgeber. Du kannst aber auch abwarten, wie es mit der Rabodirect weitergeht. +++

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Video der Woche
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In diesem Video analysiert Saidi sieben Mythen über Beruf und Gehalt und prüft, ob sie wahr oder falsch sind.

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Zahn­zu­satz­ver­si­che­rungKosten versus Nutzen

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Auf den Hund gekommen in Corona-Zeiten: So bist Du gut abgesichert

Auf den Hund gekommen in Corona-Zeiten: So bist Du gut abgesichert

Corona schlägt vielen von uns aufs Gemüt. Aber so schwierig die Situation auch ist: Etliche Menschen haben einen neuen Begleiter gefunden, der ihnen jetzt Gesellschaft leistet. Die Neuanmeldungen von Hunden beim Haustierzentralregister Tasso sind 2020 im Vergleich zum Vorjahr um ein Viertel gestiegen.

Doch so toll das Leben mit Tieren ist, es geht auch mal etwas kaputt. Als Hundehalter solltest Du daher eine spezielle Haft­pflicht­ver­si­che­rung haben. Denn egal, wie groß Dein Hund ist oder wie gut erzogen, jedes Tier kann Schäden verursachen. Reißt sich Dein Vierbeiner los und verursacht einen Autounfall oder beißt er aus Angst die Tierärztin, kann das Tausende Euro kosten. Kümmere Dich deshalb um eine Hundehaftpflicht, die solche Kosten übernimmt. In einigen Bundesländern ist sie sogar Pflicht.

Und so findest Du die beste Versicherung für Deinen Hund:

 

1. Die richtige Hunderasse angeben

Eine Hundehaftpflicht ist nicht teuer. Achte aber unbedingt darauf, dass Du die Rasse beim Abschluss des Vertrags richtig angibst. Sonst kann sich die Versicherung schlimmstenfalls weigern zu zahlen. Für einen Dackel oder Dalmatiner bekommst Du einen guten Vertrag schon ab etwa 30 Euro im Jahr, für einen Schäferhund oder Labrador zahlst Du ungefähr 40 Euro.

 

2. Nicht kleckern, sondern klotzen

Achte auf einen ausreichend hohen Versicherungsschutz. Das kostet kaum Aufpreis und Du bist auf der sicheren Seite. Die Versicherungssumme sollte insgesamt mindestens 5 Millionen Euro betragen und Personen-, Sach- sowie Vermögensschäden abdecken. Vermögensschäden sollten bis mindestens 50.000 Euro abgesichert sein, Schäden an der Mietwohnung bis mindestens 300.000 Euro.

3. Kleinere Schäden lieber selbst zahlen

Mit einer Selbstbeteiligung von 150 Euro kannst Du die Beiträge senken. Bis zu 25 Prozent Ersparnis sind so drin. Aber kleinere Schäden solltest Du ohnehin selbst zahlen. Die Versicherung kann Dir nämlich nach jedem regulierten Schaden kündigen. Ersetze die zerkauten Schuhe des Nachbarn deshalb lieber selbst und melde nur wirklich teure Fälle an die Versicherung.

 

4. Im Ausland und vor Deckschäden schützen

Wenn Du Deinen Hund mit in den Urlaub ins Ausland nehmen möchtest, sollte er auch dort versichert sein. Die meisten Tarife gelten innerhalb der EU. Geht es woandershin oder planst Du einen längeren Auslandsaufenthalt, achte auf den entsprechenden Versicherungsschutz.

Hast Du einen unkastrierten Rüden, sicherst Du am besten Deckschäden mit ab. Denn wenn Dein Tier eine Rassehündin deckt, ersetzt die Versicherung dem Züchter dann die Einnahmen, die er mit Rassewelpen gehabt hätte.

 

5. Über ein Portal vergleichen

Über ein Vergleichsportal kannst Du schnell und einfach einen Tarif finden, der alle wichtigen Leistungen beinhaltet und günstig ist. Erst im Februar 2021 haben wir solche Portale getestet. Bei Verivox* fanden wir am häufigsten den besten Preis und eine gute Auswahl an Filtermöglichkeiten. Auch Mr-Money* und finanzen.de* sind empfehlenswert. Als Kampfhund-Besitzerin bist Du bei finanzen.de allerdings nicht ganz so gut aufgehoben, denn für solche Rassen zeigte das Portal sehr teure Tarife an.

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Zahl der Woche

… im Jahr kostet eine gute Haftpflicht für Deinen Dackel oder Dalmatiner. Besitzt Du einen Hund, der nach den Gesetzen der Länder als gefährlich eingestuft ist, zahlst Du etwas mehr.

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Mittwoch, 31. März, Saidi Sulilatu, SWR aktuell
In den folgenden Tabellen haben wir für Euch unsere aktuellen Empfehlungen zusammengestellt. Diese enthalten Werbelinks, über die Du direkt zur Empfehlung gelangst – und für die Finanztip in manchen Fällen eine Vergütung erhält. Unsere Auswahl erfolgt rein redaktionell und zu 100 Prozent unabhängig.
Tagesgeld
die besten regulären Angebote (für alle Kunden)
TF Bank
0,25 % p.a.
0,21 % p.a.
Cosmosdirekt
0,21 % p.a.
(bis 25.000 €)
dauerhaft gute Angebote (seit mind. 12 Monaten gute Zinsen)
TF Bank
0,25 % p.a.
0,21 % p.a.
Leaseplan Bank
0,20 % p.a.
Festgeld
bis 12 Monate
Leaseplan Bank
0,55 % p.a.
0,50 % p.a.
0,45 % p.a.
bis 24 Monate
0,65 % p.a.
Leaseplan Bank
0,65 % p.a.
0,60 % p.a.
bis 36 Monate
Leaseplan Bank
0,75 % p.a.
0,65 % p.a.
0,60 % p.a.
Sberbank Direct
0,60 % p.a.
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